Nachrichtenflut von Techblogs:
Ich kapituliere

Mit tausenden von Beiträgen von der CES haben Techblogs ihre eigene Daseinsberechtigung torpediert. Sie brachten einst Farbtupfer in den grauen Nachrichtenalltag. Mittlerweile begehen sie selbst die Fehler ihrer Vorgänger, indem sie auf Masse produzieren. Der Techjournalismus muss und wird sich in den kommenden Jahren grundlegend ändern.

Für unsere Schwesterpublikation neuerdings.com habe ich versucht, eine Art Best of der diesjährigen Consumer Electrics Show (CES) in Las Vegas nachzuzeichnen. Wäre ich dafür vor Ort gewesen, wäre mir das vermutlich leichter gefallen. Denn dann hätte ich weniger mitbekommen als hier in Deutschland. Verpasst habe ich trotzdem nichts, vor allem deswegen, weil der Messejournalismus im Vergleich zu den Vorjahren noch umfassender geworden ist. Technikreporter sämtlicher Couleur berichten nicht mehr nur von jeder einzelnen Pressekonferenz, sondern zunehmend auch davon, was die kleineren Aussteller an den Ständen zu zeigen haben. Diese Fleißarbeit in allen Ehren, nur leider hat sie nicht zur Folge, dass sich Redaktionen auf das Wesentliche beschränken würden. Nun berichten 50, 60, 100, … Technikpublikationen weltweit zeitgleich über dasselbe.

Ich habe großen Respekt vor den Anstrengungen der Leute vor Ort. Vor zwei Jahren war ich selbst einmal in Las Vegas dabei und weiß, was es bedeutet, nach einem zwölfstündigem Flug übermüdet von PK zu PK zu hechten, jede sofort zu verbloggen, bevor die anderen einem zuvor kommen, und irgendwann zwischendurch mal auf der Suche nach Kuriositäten durch die Messegänge zu schlendern. Hier in Deutschland, fernab der Messe, wartet trotzdem Fleißarbeit auf mich. Flattern ansonsten pro Nacht rund 500 Meldungen in meinen Feedreader, waren es diesmal an jedem der ersten drei Tagen der Messewoche an die 1.000. Über jeden Quadratmeter der Veranstaltung wird dutzendfach berichtet. Doch eine echte Revolution haben wir auch diesmal nicht gesehen. Mit welcher Berechtigung also diese Nachrichtenflut?

Mit der Masse verdient man Geld

Und ist das eigentlich noch Bloggen? Klar, der erfahrene Reporter bewertet gleich, ordnet ein, schreibt persönlich gefärbt. Oft gibt es auch einige Eindrücke abseits des Geschehens zu lesen. Aber wie viel davon kann ein Leser noch aufnehmen und entdecken, wenn er fast hundert Meldungen pro Stunde zu lesen bekommt? Ich habe etliche Nachrichten markiert, zehn bis zwanzig Quellen verfolgt – und bei der 700. Nachricht an einem Abend schließlich kapituliert. Zu viel Berichterstattung über eine – nüchtern betrachtet – zufriedenstellende Messe, mit einigen interessanten Spielereien – und 90 Prozent Schnickschnack.

Was soll das? Wo sind journalistische Notwendigkeiten geblieben wie Auswählen und Gewichten? Die einst innovativen Techblogs wie Mashable und Techcrunch produzieren mittlerweile Masse ohne jeglichen Filter. Sie tun das, um sich zu refinanzieren: Viel hilft viel, weil jeder Beitrag zumindest einige Leser anlockt, womit sich Werbeplätze verkaufen lassen. Funktionieren wird das so lange, wie der Markt floriert und die Hersteller die Publikationen, die über sie schreiben, mit hohen Werbe-Etats indirekt unterstützen. Sollte es der Branche wieder schlechter gehen, würde auch der Markt der angeschlossenen Publikationen zusammenbrechen.

Das kann passieren, wahrscheinlicher aber ist einfach, dass der Gegentrend sich durchsetzt: Mehr Hintergrund, fundiertere Meinung, Qualität. Die Techcrunch-Aussteigerin Sarah Lacy hat mit PandoDaily ein viel beachtetes Technikmagazin eröffnet, das hintergründig berichtet und sich auf zehn bis 15 Meldungen täglich beschränkt – bei vielen anderen sind es weit über hundert. Der reine Nachrichtenjournalismus taucht – gefiltert – nur noch in einem Ticker auf. Das Blog GigaOm des ehemaligen Dotcom-Investors Om Malik änderte den eigenen Schwerpunkt früher als die Konkurrenz wieder auf unaufgeregte Artikel mit oft überraschender Meinung. Das Blog-Netzwerk Svbtle beschränkt sich auf wenige Kolumnisten, die nach Angaben der Betreiber nur dann etwas schreiben, wenn sie auch wirklich etwas zu sagen haben.

“Lasst uns den Techjournalismus töten”

Über die CES hatte “The Kernel”, ein junges britisches Magazin für Technik, Medien und Politik, nicht viel anderes übrig als schallendes Gelächter. The Kernel veröffentlicht nur rund zehn besondere Beiträge die Woche und kündete vor kurzem an, bald nach Deutschland zu gehen. Schaut man sich den hiesigen Markt an, kommt mir beim Gedanken an hintergründige Technikbeiträge vor allem ZDF Hyperland in den Sinn. Das Blog eines Öffentlich-Rechtlichen als mögliches Vorbild für andere. Und so sind es denn auch jene eher hintergründigen Magazine, die die diesjährige CES kritisieren. PandoDaily sah auf der CES vor allem eins: Smartphone-Hüllen. Hyperland erklärt Hardware für tot und sieht die CES auf dem absteigenden Ast.

Ich sehe weniger die CES als das Problem als die Nachrichtenblogs. Schnickschnack hat es auf Messen schon immer viel gegeben, nur hat man früher nicht über jede einzelne berichtet. Blogbeiträge haben für mich eine höhere Qualität als Nachrichtenbeiträge, in ihrer Vielzahl aber besitzen sie inzwischen den gleichen Stellenwert wie früher eine Tickermeldung. Sie sind Massenware geworden, und wie alles, von dem es zu viel gibt, wird man auch ihrer irgendwann überdrüssig. Der Punkt ist für mich mittlerweile erreicht. Svbtle-Kolumnist Jamie Kelly zog in einem Beitrag mit der Überschrift “Let’s kill technology journalism” den gleichen Schluss wie ich: alle Nachrichtenblogs aus dem Feedreader werfen bis auf eines. Weil alle inzwischen über alles berichten, ist es praktisch nicht mehr möglich etwas zu verpassen. Die Lücke lässt sich mit wirklich lesenswerten Beiträgen schließen oder man lässt sie einfach offen. Das ist keine Trotzreaktion, es ist das, was sowieso passieren wird: Wir wollen Techniknachrichten in Zukunft anders präsentiert bekommen, deswegen muss und wird sich auch die Berichterstattung grundlegend verändern.

Screenshot: The Kernel

 

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist freier Technikjournalist, Innovationsberater und Skeptiker.

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34 Kommentare

  1. Genau das habe ich kurz vor Weihnachten getan, mal den Feedreader aufgeräumt und mich dabei für ein großes Techmagazin entschieden. Zwei Wochen später habe ich das Abo noch einmal personalisiert. Seidem ist es viel einfacher, sich rauszunehmen und zu entscheiden, was gerade wieder nur vermutet/gehyped wird und was relevant ist.

    Meldungen à la “Unternehmen ABC könnte XYZ planen” oder “Kommt jetzt doch das [utopische Produkt hier einsetzen]?” nehmen (leider) wirklich überhand.

  2. Die Masse von englischsprachigen Techblogs erscheint mir allerdings fast als ein reines Journalisten- und Bloggerproblem. Das sind doch allenfalls noch Freaks und Nerds, die die lesen. Die große Lesermasse kriegt davon kaum was mit. Selbst ich, der ich mich für Gadgets interessiere, mache mir diese Übersetzermühe nicht. Insofern haben die wenigen bekannten deutschen Techblogs sogar eine wichtige Übersetzerrolle.
    Die große Masse von journalistischen und semijournalistischen Textangeboten im Internet zu sämtlichen Themen wird man indes kaum reduzieren, sondern allenfalls ordnen und aggregieren können – weil nunmal jeder ungehindert ins Internet schreiben kann. Diesem Problem lässt sich nur mit mehr Ordnung, Strukturen, Filtern und Aggregation begegnen.

  3. Das Problem haben doch alle Journalisten – wichtige von unwichtigen Meldungen zu trennen war schon immer ihre Aufgabe. Da hilft nur Schwafler, PR-Schleudern und Null-Informations-Verbreiter aus dem Newsfeed zu werfen, sich auf vertrauenswürdige Quellen zu konzentrieren und bei denen noch einmal die Qualität zum weiteren Selektionskriterium machen. Und wer früher mal gut war und es heute nicht mehr ist, sollte das auch an der Zahl seiner Abonnenten spüren

  4. Bestes Beispiel einer Wandlung der Artikel von Qualität in Richtigung Blabla-Quantität ist für mich persönlich der Blog von Caschy.
    Die belanglosen Meldungen wie “Kommt jetzt doch das…”, “Man munkelt…” usw müllen alles zu. Jetzt noch die ganzen CSE “Neuigkeiten” die keine sind. Auch jeder Furz von Google der sich in 1000 anderen Blogs eh verbreitet, muss dort verbloggt werden. Und: Lieber Blogger ich sehe die neuen Googledoodles bereits bevor ich in meinen Feedreader schaue! Und ich brauch auch keine 4seitigen Erklärungen dazu.
    Jürgen, Du hast sowas von recht.
    Das war doch alles mal anders.
    Jetzt geht es leider nicht mehr um Qualität sondern nur noch um Content, Content, Content.
    “Lasst uns den Techjournalismus töten”

    • Ja Caschy spielt keine unwesentliche Rolle, was den Niedergang sprachlicher Qualität und die fehlende Gewichtung/Selektion von Meldungen betrifft. Andererseits hat er eine enorme Anhängerschaft, was man an der Vielzahl von Kommentaren bei ihm sieht.
      Man kann von der Art der Postings bei Caschy halten was man will, aber er (und seine Co-Blogger) machen das – nach meiner Beurteilung – mit Leidenschaft.

      Das Problem ist daher imo eher die “Caschyisierung” der großen und kleinen Techblogs, die keine Personmarke und damit keine Leserbindung und Persönlichkeit wie Caschy haben, aber quasi genau die gleiche Art von Berichterstattung produzieren, und dabei primär durch Linkbaits, SEO und Social-Media-Optimierung ihren Traffic bekommen.

    • Warum tut ihr Schwaetzer euch nicht einfach zusammen und legt los. Keiner hindert euch ausser die eigene, fehlende Courage und der nicht vorhandene Antrieb.

      Ihr spielt euch als die Inquisitoren des zarten Pflaenzchen der deutschen Techblogs auf, habt aber selber nicht mal ansatzweise irgendwas auf die Kette bekommmen.

      Ich applaudiere

    • Konstruktive Diskussion sieht anders aus.

  5. @Michael Das Problem ist ja, je mehr da Artikel gespammt werden, desto weniger lesen es auch Nicht-Journalisten.

    Ich für meinen Teil will gerne Quellen mit so wenig journalistische Überarbeitung wie möglich in meinen Input-Streams haben, deswegen kommen die meisten deutschen Quellen für mich bei solchen Themen nicht in Frage. Aber es ist wirklich über den Kopf gewachsen, als gäb es nicht schon tausend Artikel am Tag, wird jedes Thema mit fast derselben Überschrift dann von fünf Blogs besprochen. Zeit für die Färbung des Autors oder andere Details hat man als Leser eh nicht, man überfliegt nur nach neuen Fakten, die meist fehlen.
    Ich kann techcrunch und thenextweb nicht mehr auseinanderhalten, und eine menge andere techblogs sind sowieso schon lange rausgeflogen wegen der hohen Redundanz.

    Und Jürgen hat recht, bei 95% der Artikel denke ich mir hinterher: Den hätte niemand vermisst wenn er nicht geschrieben worden wäre. Meines Erachtens ist das Kernproblem immer noch die Milchmädchenrechnung: Viel Content=>Viele Visitor=>Viele AdViews=>Geld

    Meine Lieblingsquelle ist und bleibt techdirt, weil da gut recherchiert wird, kein Artikelschleudern gemacht wird, die Kommentare alle sehr konstruktiv und hochamüsant sind. Die meisten anderen hingegen sind austauschbar, aalglatt.

  6. Auch mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass in meinem Feed-Reader zu einem Thema innerhalb weniger Stunden mindestens 5-6 Artikel landen. Wenn es dann noch um ein neues unrealistisches iPhone-Gerücht geht sind es auch gerne mal 10-15.

    Eine Möglichkeit ist nun natürlich, die Feeds auszusortieren und nur noch einen Blog zu abonnieren. Allerdings finde ich, dass zum Teil in verschiedenen Blogs verschiedene Diskussionen und Kommentare aufkommen und zum Teil wird zwar über das gleiche Thema berichtet, es wird aber (zumindest bisher noch) oftmals vom Autor ein anderes Fazit gezogen bzw. eine andere Meinung/Perspektive aufgezeigt, wodurch man einen besseren Überblick über das Thema bekommt.

    Nun habe auch ich mir Gedanken darüber gemacht, wie man dieses “Problem” beheben kann und eigentlich ist mir das Folgende in den Sinn gekommen:
    Meine Feeds sind gerade nach Themenbereichen sortiert, angezeigt werden sie mir dann aber trotzdem nach dem Veröffentlichungsdatum.
    Sinnvoller wäre es an diesem Punkt, mindestens die Überschrift des Artikels nach “Buzz-Words” zu durchsuchen und dementsprechend zu gruppieren. So hätte ich innerhalb des Themenbereichs nochmal eine (temporäre) ‘Kategorie’ zu einem bestimmten Thema. Sagt mir dieses Thema garnicht zu kann ich einfach alle Artikel auf einmal als gelesen markieren. Andersherum kann ich mir aber schnell einen Überblick über verschiedene Meinungen verschaffen.
    (Vielleicht gibt es ja irgendein Feed-Tool, dass sowas schon kann? Bei ‘Reeder’ gibt es sowas nicht, den Programmierer hatte ich aber sogar mal diesbezüglich (ohne Antwort) angeschrieben. Die Feeds kommen über Google Reader, aber da gibt es sowas glaube ich auch nicht?)

    • Nein, aber das ist doch mal ein innovativer Vorschlag für einen neuen Feedreader. Wow. Ehrlich gesagt wundere ich mich , dass es das noch nich gibt.
      Wäre in der Tat ein Game Changer (und vielleicht sogar eine Möglichkeit, RSS wieder in ein besseres Licht zu rücken.

  7. Sorry Leute, ihr weint einem Anspruch nach, dem ihr selbst nicht gerecht werdet.
    Lässt einfach mal die Versuche die Blogwelt verbessern zu wollen, seit echt und sprecht EURE Zielgruppe so an, dass sie euch verstehen können und wollen.
    Ich fühle mich darum z.B. bei Caschy gut aufgehoben, habe aber nichts gegen weitere Einträge in meinem Reader.
    Was ich nicht möchte sind Blogs die sich auf hohen Niveau sehen und nur abgehoben daher kommen.

    • “Sorry Leute, ihr weint einem Anspruch nach, dem ihr selbst nicht gerecht werdet.”

      Wir arbeiten aber dran. Wäre doch zu schade, wenn wir keine großen ZIele mehr vor uns hätten ;)

      Im Übrigen denke ich schon, dass wir mit unserer Postingfrequenz und unserer Artikelauswahl durchaus den Anspruch erfüllen, nicht immer genau das zu schreiben, was alle anderen auch bringen. Wenn du das noch nicht gemerkt hast, dann hast uns noch nie genau gelesen.

    • Wenn du das noch nicht gemerkt hast, dann hast uns noch nie genau gelesen.

      Ein bisschen Demut stände dir, Martin, gut.

      Insgesamt finde ich das dein journalistischer Stil durchaus einige Verbesserungsmöglichkeiten bietet. Als Beispiel sei mal das Wort “man” erwähnt, mit welchen du deine Meinung ganz oft als allgemeingültig/richtig darstellst. (Schreibe mal ein kleines Skript was das Wort man in deinen letzten Artikeln zählt!)

    • Ich freue mich immer über konstruktive Kritik, so auch über diese. Danke.

    • Es bleibt vor allen Dingen absolut im Dunkeln was der Juergen ueberhaupt will?
      Sein wirrer Kommentar zu einer dt. Version von The Verge zeigte schon vor einigen Wochen, dass er noch nie in seinem Leben ein Startup gefuehrt hat, noch ein Techblog leiten musste.
      Basicthinking war doch seit dem Weggang von Robert Basic nur noch die Plattform, die als Linkverkaufsgate galt. Niemand interessierte der Content, was man auch an den Statistiken ablesen kann. 160k Besucher im Monat weist man am besten schon gar nicht mehr oeffentlich aus, das ist doch offenbarend und zeigt wie erfolgreich die Nummer war.

      Jetzt wird Hyperland zu einem CES Artrikel gratultiert und bestaetigt, dass Hardware doch das zeitliche gesegnet habe. WTF? In welcher Blase leben Menschen die das behaupten? Was ist mit der ganzen Maker-Szene? Was ist mit Loesungen wie Raspberry Pi und den Cobyboard und warum erreichen andauernd Hardware-Projekte auf Kickstarter Rekordfundings?
      Das ist einfach absoluter Bloedsinn und bestaetigt meine Meinung ueber diese pseudointellektuelle Berliner Blase, die als Branchenfremde dir nun Techblogging erklaeren wollen.

      Wenn dann noch vom Niedergang der sprachlichen Qualitaet durch den Einfluss vom Caschy gesprochen wird, dann pack ich mir mal richtig an die Fuesse mein lieber Martin.

      Bleibt doch einfach bei euren Leisten. Die deutsche Techblogosphaere hat sich so dermassen von euren vermeintlichen Standards emanzipiert, dass einem das Herz aufgehen muss wenn man sieht, was da passiert.

      Ist es vielleicht der Frust, dass ihr an dieser Entwicklung nicht teilhaben koennt?

      Hier jammert jemand ueber eine Messe, die er einmal besucht hat und das dann auch eher als Tourist, der eigentlich gar nicht wusste was er da sollte

      P.S. Wir durchgeknallt hier manche Statements sind kann ich kaum in Worte fassen. SEO, Linkbait, Social Media Optimierung. Mensch Martin, was ein Fettnapf

    • P.S. Wir durchgeknallt hier manche Statements sind kann ich kaum in Worte fassen. SEO, Linkbait, Social Media Optimierung. Mensch Martin, was ein Fettnapf

      Da würd mich jetzt interessieren, wie genau du das meinst. Wo ist der Fettnapf?

  8. Um auch noch eine Meinung zu Caschy abzugeben: Hauptsächlich seine Artikel haben eine sehr “persönlich Note”, man erkennt, wenn er schreibt. Er bietet außerdem auch immer seine – häufig fundierte, aber persönliche – eigene Meinung, was seine Artikel sehr authentisch macht.
    Bei seinen Mitbloggern mag das vielleicht nicht so sein, aber so erkennt man wenigstens den einzelnen Autor jeweils wieder.
    Das interessanteste und spannendste an dem Blog finde ich aber die Diskussionskultur. Auch wenn nicht jeder Kommentar objektiv und fundiert ist sondern oft auch sehr polarisiert, so bekommt man doch sehr schnell ein gewisses Meinungsbild zu einem Thema. Solch eine Masse an Kommentaren bei der Veröffentlichungsfrequenz finde ich durchaus beachtlich.

    Ich sehe also einen Unterschied zwischen Blogs wie dem von Caschy, der aus Überzeugung und mit starker eigener Meinung bloggt und einem Blog wie Netzwertig, die eine geringere Frequenz haben, dafür aber nicht über das alltägliche Berichten, sondern ausführliche, häufig gut recherchierte Artikel mit eigener Meinung über – wie auch immer man das nennen will – “übergreifende”/tiefgründigere Themen.

  9. Ich sehe das ebenfalls wie viele Vorredner.

    Als Betreiber eines Blogs war ich bis vor kurzem immer auf der Jagd nach News aus der mobilen Szene. Natürlich hatte ich diverse deutsche Blogs im Feed unter anderem Caschy. Ich liebte seine Art zu schreiben. Am Mainstream vorbei, was ihn selber interessiert hat. Und das mit seiner Sprache. Davon ist leider kaum noch etwas übrig. Statt 1 oder 2 hochwertige Artikel von ihm, erscheinen immer öfter mal 10 oder mehr und alles nichts anderes als übersetzte Texte aus den großen US Blogs. Masse statt Klasse. Sehr schade.

    Aber er folgt halt dem Trend und so bringen tausende Seiten im Sekundentakt ein und dieselbe “News”. Irgendwann habe ich mir gesagt, das sowieso niemand mehr den 1000. Text zu einer News liest und habe das posten von News komplett eingestellt. Seitdem steigen die Besucherzahlen wieder an…

    Gerade um Caschy ist es schade…aber es lockt das Geld…

  10. Vor beinahe 2 Jahren haben wir einen News-Blog gegründet. Mit einem recht großen Team ließ sich der Start auch ganz gut an. Irgendwann war man als Starter beinahe gezwungen die Schreibfrequenz eines Caschy, Pallenberg oder Hesse mitzugehen. Wir hatten irgendwann keine Lust mehr über jeden lächerlichen Pfurz in der mobile-gadget Szene zu berichten und sind dann umgestiegen. Haben den alten Namen in die Tonne getreten und testen heute nur noch als Testblog. Das Hauptproblem der deutschen Techblogszene ist die Abhängigkeit der Blogger von der Industrie. Die Jungs bekommen die neusten Geräte von den Herstellern zuerst und kostenlos. Werden von den Herstellern um die Welt geschickt, Las Vegas, Frisco, Barcelona etc. und können gar nicht mehr unabhängig schreiben. Wir haben z.B.in einem Langzeittest das Samsung S3 gegen das HTC One X antreten lassen. Das One X hat klar, als bessere Handy gewonnen. Aber in unseren Kommentaren war immer zu lesen “Kann gar nicht sein, steht bei dem und dem anders, Bei XY steht das Samsung ist klar besser” Logisch, dass das HTC schlecht abschneidet wenn Caschy sich öffentlich drüber beschwert die Anfahrt nach Köln zum HTC Event selber bezahlen zu müssen während Samsung alles sponsort. Weiterhin ist zu bemerken das die Jungs “Berufsblogger” sind. Schreibe ich ein Flaggschiff Gerät in den Orkus, bekomme ich keine Geräte mehr. Weniger Geräte=Weniger Artikel=Weniger Umsatz. Und wir reden hier von einigen Tausend Euros im Monat.

  11. Genau meine Meinung! Exakt aus diesem Grunde habe ich ja auch kürzlich meine Seite mobiwatch.de ins Leben gerufen, die letztlich diesen ganzen Wust filtert, nur das Wesenliche herausfischt, gegebenfalls überprüft wo erforderlich und dann auch noch die Relevanz für Leser im deutschsprachigen Raum prüft. Tag für Tag stelle ich immerwieder fest: Selbst in Zeiten eines CES kann man die Masse auf fünf, sechs Meldungen reduzieren!

  12. was für eine sinnlose und schwachsinnige diskussion. da wirft der vielmeier einfach nen stein ins wasser und freut sich, dass es platscht! jeder kann doch auswählen schreiben und lesen was er mag. toller beitrag herr vielmeier…

  13. Artikelflut. Alle schreiben gleich über Gleiches? Jede Kleinigkeit wird berichtet und ggf. aufgeblasen, um einen eigenen, exclusiven Bericht zu haben? 200 gedruckte, gebloggte, gesendete Magazine und Redaktionen suchen wöchentlich einen Skandal, um wahrgenommen zu werden? Welchen grauenvollen Missstand beichten wir, oder erfinden wir heute?

    Willkommen in der Pressewirklichkeit.

    Warum kaufe, lese ich ein Pressemedium? Ich will jemanden der sichtet, der filtert, der persönlich bewertet. Aber wo finde ich das noch? Bei den Bloggern, die nur schreiben was sie interessiert, was sie für wichtig halten. Hier also z. B. Noch?

    Genau was Du hier beklagst, dass sind die Gründe für die Probleme in der Presselandschaft. Nun kommen sie auch zu den Bloggern. Zuerst zu denen, die sich als Pressemedium verstehen und die Fehler wiederholen.

  14. Moment, der Juergen Vielmeier der das mit 30 Mios und 70 Leuten gestartete The Verge Projekt noch vor wenigen Wochen als neuen Standard fuer deutsche Techblogs sah, beschwert sich nun ueber zu viel Content von der wichtigsten Branchenmesse des Jahres?

    Ich muss zugeben, dass ich ein wenig verwirrt bin angesichts der Tatsache, dass wenn wir mal noch MWC, Computex und IFA mit reinnehmen ueber 4 Wochen News-Salven im Jahr sprechen.

    Juergen laber doch nicht nur, mach einfach mal ansonsten verkommst du mehr und mehr zu einem Techzeigefinger, den man nicht mehr ernst nehmen kann und das waere wie Perlen vor die Saeue werfen.

    P.S. Stichwort alle schreiben ab, es wird nichts recherchiert und was weiss ich nicht alles… Ich kann es einfach nicht mehr hoeren.
    In den letzten 4 Monaten haben sowohl Caschy als auch wir bei den Mobilegeeks genug exklusiven Content rausgehauen. Insbesondere bei uns stuerzen sich dann aber lieber Engadget, The Verge und Co auf die Coverage, denn im Gegensatz zu euch bekommen die es mit wenn investigative Artikel, auch aus Deutschland, ins Netz geschossen werden.

    • “In den letzten 4 Monaten haben sowohl Caschy als auch wir bei den Mobilegeeks genug exklusiven Content rausgehauen.”

      Ich erinnere mich an zwei Artikel, zwei (!), die von US-Techblogs übernommen wurden. Dafür durchaus Respekt. Welche gab es noch?

      “Moment, der Juergen Vielmeier der das mit 30 Mios und 70 Leuten gestartete The Verge Projekt noch vor wenigen Wochen als neuen Standard fuer deutsche Techblogs sah,…”

      Habe ich nicht. Hast du offensichtlich falsch verstanden.

  15. @ Sascha Pallenberg:

    Mich wundert es nicht, dass es nur ein Artikel in die Top 10 der Woche bei Caschy geschafft hat. Die CES und deren Beiträge haben mich irgendwie nicht geflasht.

    • unsere Trafficzahlen, auch auf Youtube sprechen eine andere Sprache. Wenn das andere nicht hinbekommen haben, ist das doch nicht unser Problem und wenn der Juergen keinen Best of Artikel innerhalb von einer Woche schreiben kann, dann hat das nicht mit der Postingfrequenz zu tun, sondern mit der Tatsache, dass es offensichtlich nicht sein Thema ist

    • Trafficzahlen sagen weder etwas über Qualität noch über tatsächliche Popularität von Inhalten aus. Einige der trafficstärksten Newsangebote bringen den inhaltlich schwächsten Content. Das ist nix Neues und das weißt du auch.

      (das ist keine Äußerung zu eurer Qualität in der CES-Berichterstattung – die hab ich nicht verfolgt. Ich erwähne das lediglich deshalb, weil ich finde, dass Traffic als Qualitätsmaßstab oder irgendein Maßstab überhaupt nichts taugt – außer natürlich zur Gewinnung von Werbekunden, was ja die Ursache für die von Jürgen beschriebene Situation darstellt. Zu leicht kann man heute hunderttausende User auf eine Website mit ausschließlich drittverwerteten oder völlig belanglosen Inhalten locken, wenn man es darauf anlegt. Schuld daran sind teilweise natürlich auch die Nutzer selbst, denen die Selbstbeherrschung fehlt, auf einen ein Gerücht zu Produkt/Dienst XY ankündigenden Link NICHT zu klicken.

  16. @Peter Welz: schon mitbekommen, dass ich das seit 1.7.2012 beruflich mache? Ne, wa? Da blogge ich halt mehr – das hat nicht mit weniger Qualität zu tun, sondern mit mehr Zeit = mehr Content. Übrigens: ich habe jetzt weniger Geld als früher, aber mehr Besucher. Geld ist nicht alles, Glück ist wichtig. Und ich darf machen, was ich mag :)

    @Markus: wenn du Geschichten erzählst, dann bitte richtig und nicht nur mit Halbwissen. Alle Geräte zuerst und kostenlos. Klaaaar! Schön wäre es.
    Und man braucht nichts gut zu schreiben, um eingeladen zu werden. Samsung und Nokia bekommen oft von mir Feuer ;) Denk mal drüber nach. Ihr bloggt also keine News? Habe ich gerade anders bei euch im Blog gesehen. Aber hey! Ihr testet richtig, alle anderen nicht! Auch klar :)

    @Martin Weigert: ich blogge über 15 Stunden am Tag aus Leidenschaft, weil ich meinen Lesern meine Liebe zu Technik und meine Erfahrungen weitergeben möchte. Das können andere vielleicht nicht.

    Ich ziehe Fazit: es bleibt deutsch. Man gönnt dem anderen nichts, anstatt sich selbst auf den Arsch zu setzen, werden andere schlechter gemacht. So ist das. In diesem Sinne: weitermachen.
    /eot

    • Nein, wenn etwas Deutsch ist, dann dieses Fazit, das du ziehst. Ein richtiger Evergreen der Totschlagargumente. Und um Gönnen geht’s hier überhaupt nicht.

      Außerdem weiß ich gar nicht, wieso du dich beschwerst. Wieso richtest du die Aussage an mich, wenn ich doch oben im Prinzip genau das bestätigt habe, was du jetzt auch zum Ausdruck bringst: dass du es mit Leidenschaft machst und viele Fans hast. Wozu jetzt das Klagen über das “nicht gönnen”?

  17. Euer Problem ist, ihr versucht euch zu übertrumpfen. Was in der Techszene echt nervig ist, jeder sieht sich als den Oberexperten und so schreibt und spricht man seine Zielgruppe an. Aber mal ehrlich, was will man nem Geek gutes erzählen? Mit jedem Highlight kommen dort auch gleich die Aber Kommentare. Heisst doch, der Geek will wissen was es an News gibt, aber die Beurteilung übernimmt er selbst.
    Es gibt aber auch die Leute welche Technik mögen aber ehrliche Beurteilungen wollen.
    Beispiel: Ich wollte ein Tablet. Das N7 kam raus und ich möchte wissen ob sich der Kauf lohnt. Gekauft hab ich es, weil 1 Blogger mir nicht nur die “geilen” Details genannt hat, sondern weil er mit seinem Test Hauptfragen beantwortet hat. Wie läuft das Ding abseits der Papierwerte. Dies kam bei mir ehrlich an und genau sowas braucht die Techwelt.

    Es geht auch anders, die “Qualitätshochburg” BT. Eine Sammelkiste von selbsternannten Experten. Riesen Qualität u.a. zur damaligen Google Streetview Vs. WLAN Story. Viel wurde geschrieben warum Google nichts mit den Daten anfangen kann. Gekringelt vor Lachen hab ich mich als Nicht Experte, vor allem nachdem meine Einschätzung zutraf. Was soll ich mit so einem Blog in meinem Reader?

    Macht einfach EUER Ding, sprecht eure Zielgruppe an und setzt euch eigene Ziele. Schaut nicht immer was xyz machen und hört auf zu heulen. Wenn ihr die p.m. unter den Bildlesern werden wollt, dann reisst euch den Arsch auf und werdet es. Irgendwo sind die Leute die euren Shirts lesen wollen, findet sie und beglückt sie. Auch das gehört zu einem Blog.

  18. @Sascha Pallenberg
    “In den letzten 4 Monaten haben sowohl Caschy als auch wir bei den Mobilegeeks genug exklusiven Content rausgehauen.”
    Ist mir überhaupt nicht aufgefallen.
    Das ist eine ehrliche und subjektive Einschätzung von mir. Mehr ist es nicht.

    Ich muss schon sagen, es fühlen sich einige Blogs hier richtig auf den Schlips getreten. Das ist gut so, finde ich. Danke Martin.

  19. @Markus
    Es geht aber scheinbar nicht um subjektive Meinungen. Mit deiner Meinung bist du dann hält nicht die Zielgruppe. Ich finde hier auf der Startseite nicht eine Überschrift die mich qualitativ anspricht. Meine subjektive Meinung. Ergo, ich gehöre nicht in die Zielgruppe.
    Ich bin halt kein PR Blog Leser (auch subjektiv).
    Auf den Schlips treten find ich albern, es werden hier Leute namentlich angeprangert und dann fordert derjenige auch noch konstruktives Verhalten.

    Dieser Artikel bringt einzig Klickzahlen auf die es die Macher wohl absehen. Dieser Artikel hat nichts von der geforderten Qualität. Ein Widerspruch für mich, aber sollen sie die Klickzahlen haben.
    Was nur komisch ist, ich sehe hier wenig konstruktives von der eigenen Zielgruppe. Warum kommen denn keine gut gemeinten Vorschläge?

    • Das einzige konstruktive was ich zu “solchen” Blogs sagen kann ist doch: “einfach mal die Kresse halten und nicht das Internet zumüllen”. Sorry aber wozu sollte ich mir über deren nervigen “Geschäftskonzepte” Gedanken machen. Keine Lust (Punkt) Mich nerven die Blogs und ich äußere hier gern meine Meinung dazu. Ja und ich weiß… Ich brauch sie ja nicht zu lesen… gääähn. Und zum Thema Anprangern:
      Was ist daran so falsch zu sagen, ich finde den Blog von Caschy nicht toll. Hallo gehts noch? Keiner stellt hier jemanden an den Pranger. Hier wird einfach nur die jeweilige Meinung geäußert. Das darf man ja wohl noch oder? Auch mit Namen. Diese Selbsbeweiräucherung der Blogger untereinander ist doch genau der Grund für den Qualitätsverfall. Wir brauchen Individuen, auch mal andere konträre Meinungen und keinen langweiligen Bloggerkonformismus.
      Und das Du Dir hier schon wieder Gedanken über die Klickzahlen machst, sagt ja schon wieder einiges aus.
      Mann eh, gehts auch mal ohne!

  20. Deine Meinung Markus, respektiere ich. Mich nerven Blogger die mir das Internet erklären wollen oder was Qualität im Internet ist.
    Warum können dich Blogs nerven, wenn es doch Qualität gibt? Für ein Projekt ist nicht nur der Inhalt und der Anspruch der Macher wichtig, man muß es auch nach aussen verkaufen können. Dies in Form “uns geht es schlecht weil andere noch schlechter sind” Storys.
    Den Artikel hätte ich vielleicht noch verstanden, wenn man den angeblichen qualitativen Gegencontent am Start gehabt hätte.

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  5. [...] Hier wurden nicht die Medien und Blogs verlinkt, sondern die Social Media Profile der Akteure. Tech-Magazine sind schließlich zunehmend austauschbar, Menschen sind es nicht. Auf Netzwertig.de fordert man gar ein Wikipedia für das [...]

  6. [...] Media und der dadurch angetriebene Narzissmus der Nutzer sorgen mittlerweile genauso für Unmut wie der ausartende Technologie-Journalismus. Die Selbstbweiheräucherung der Startup-Szene ruft Kritiker ebenso auf den Plan wie der schlechte [...]

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