Facebook, Twitter und Google+:
Wer liefert die meisten Besucher
pro Nutzerempfehlung?

Betreiber von Blogs und Websites wissen: Jedes “Gefällt mir” bei Facebook, jeder Tweet und jeder +1-Klick bei Google+ kann zu neuen Besuchern führen. Doch wie schneiden die drei Plattformen im direkten Vergleich als Trafficlieferanten ab? Wir haben es untersucht.

Die drei führenden, die breite Masse der Nutzer ansprechenden Social-Web-Dienste Facebook, Twitter und Google+ sind in der Lage, Websites ordentliche Mengen an zusätzlichen Besuchern zu liefern. Doch wie sehr unterscheiden sich die drei Services in ihrer Fähigkeit, für Traffic zu sorgen? Um dies herauszufinden, haben wir uns zehn populäre netzwertig.com-Beiträge der vergangenen Monate herausgefischt und eine Analyse des Verhältnisses zwischen Leserempfehlungen (Tweets, Facebook Likes, Betätigungen des +1-Buttons) und der Zahl so zu uns gekommener Nutzer durchgeführt.

Vorweg einige Hinweise: Es handelt sich hierbei nicht um eine repräsentative Untersuchung – dazu hätten wir 100 oder noch besser 1000 Beiträge betrachten müssen. Auch existieren eine Reihe potenzieller Fehlerquellen und Störfaktoren. Dazu gehören mögliche Messfehler unseres Statistiktools Clicky, die Veröffentlichung zu unterschiedlichen Tageszeiten oder Wochentagen sowie im Falle des +1-Buttons die Tatsache, dass dieser auch in anderen Google-Diensten wie Google Reader oder der Google Suche erscheint. Wir beschränken uns auf Besucher, die über die URL plus.url.google.com zu uns stießen, sowie auf facebook.com, m.facebook.com und t.co als Absenderkennungen von Facebook beziehungweise Twitter.

Während die folgende Auflistung Tweets, Likes und +1′s vom Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels bis zum heutigen Tag umfasst, beschränkt sich die Angabe der Besucher jeweils auf eine Periode von einem Monat nach der Publizierung. Hierbei handelt es sich um eine technische Begrenzung unseres Analysetools, die jedoch das Bild nur unwesentlich verzerrt, da das Gros der Shares ohnehin in den Stunden und Tagen nach einer Veröffentlichung erfolgt.

Facebook vor Google+ und Twitter

Für alle, die keine Lust oder Zeit haben, sich die detaillierte Auflistung unten anzusehen, folgt eine kompakte Zusammenfassung: Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass eine Leserempfehlung bei Facebook über die Betätigung des Like-Buttons den stärksten Effekt hat: Im Durchschnitt kamen 6,82 Facebook-Besucher pro Like zu einem der zehn untersuchten Beiträge (“Visitors”, nicht “Unique Visitors”). Die Spanne liegt zwischen 2,4 Besuchern/Share als Niedrigstwert und 11,7 Besuchern/Share als Höchstwert, wobei sich die Mehrheit der Texte im Bereich zwischen 6 und 8 Besuchern/Share ansiedelt.

Dahinter rangiert Google+, das im Durchschnitt 4,33 Besucher pro Klick auf den +1-Button zu uns schickte. Allerdings schwanken die Resultate erheblich. Die Spanne liegt zwischen 0,4 und 9,5 Besuchern/Share. Wie erwähnt könnten die Ergebnisse von der Präsenz des +1-Buttons in der Google Suche und im Google Reader beeinflusst werden, auch erhielten einige der betrachteten Artikel nur wenige +1-Kicks, was die Statistik anfällig für Störfaktoren und den Einfluss einzelner Powernutzer macht. Deutlich werden teilweise sehr starke Diskrepanzen zwischen der Popularität von Beiträgen bei Facebook und bei Google+: So erzielte dieser Text zur Problematik einer falschen Sicht auf Arbeit und Arbeitszeiten bei Facebook 245 Likes, was 1072 Besucher nach sich zog (für Facebook relativ niedrige 4,4 Besucher/Share), aber nur 26 +1-Klicks und gerade einmal 11 Besucher (0,4 Besucher/Share), die über Google+ zu dem Text kamen.

Twitter schwach, aber dafür stabil

Den schlechtesten Eindruck als Lieferant von Besuchern macht Twitter, obwohl sich der Microbloggingdienst gerne als Distributionsnetzwerk für Nachrichten darstellt. Nur 2,13 Nutzer fanden im Schnitt durch einen Tweet zu uns. Im Gegensatz zu Facebook und Google+ zeichnet sich Twitter dafür durch sehr konstante Ergebnisse aus – die Spanne liegt zwischen 0,9 und 3,4 Besuchern/Share, wobei acht von zehn Texten zwischen 1,6 und 2,8 Besuchern/Share erhielten. Ein Link in einem Tweet ist also zumindest für ein Fachblog rund um Internet- und Technologiethemen weniger attraktiv als ein Facebook-Like oder ein +1-Klick, dafür jedoch hinsichtlich des Ergebnisses sehr viel besser prognostizierbar. Bei Facebook und Google+ hingegen scheint deutlich mehr vom jeweiligen Thema abhängig zu sein, das in einem Text behandelt wird.

Nochmals: Repräsentativ sind diese Resultate nicht, decken sich jedoch mit subjektiven Eindrücken und speziell im Bezug auf Twitter auch mit Beobachtungen anderer Blogger und Websitebetreiber, mit denen wir gesprochen haben. Facebook ist somit Klickprimus, gefolgt von Google+ und Twitter. Vergessen darf man bei dieser relativen Sichtweise aber nicht, dass bei absoluter Betrachtung ein junger Dienst wie Google+ noch hinter Twitter rangiert: Insgesamt fanden 1968 Besucher über Twitter zu den zehn Artikeln, jedoch lediglich 952 über Google+. Von Facebook kamen 3784 Nutzer.

Wie sehen eure Erfahrungen aus?

Hier die Details:

Twitter
Spanne Besucher/Share: 0,9 – 3,4
Durchschnitt Besucher/Share: 2,13
Besucher/Share je Artikel: 2,2; 2,0; 3,4; 2,3; 2,8; 2,4; 1,6; 1,9; 1,8; 0,9

Facebook
Spanne Besucher/Share: 2,4 – 11,7
Durchschnitt Besucher/Share: 6,82
Besucher/Share je Artikel: 6,9; 7,9; 4,4; 4,1; 11,7; 6,0; 5,1; 11,7; 8,0; 2,4

Google+
Spanne Besucher/Share: 0,4 – 9,5
Durchschnitt Besucher/Share: 4,33
Besucher/Share je Artikel: 7,1; 7,2; 0,4; 1,7; 2,5; 9,5; 0,7; 7,6; 1,0; 5,6

Digitaler Minialismus: Ein Lebensstil für die Zukunft

Tweets: 90
Besucher: 196
Verhältnis: 2,2 Besucher/Share

Facebook Likes: 99
Besucher: 679
Verhältnis: 6,9 Besucher/Share

Google +1: 34
Besucher: 240
Verhältnis: 7,1 Besucher/Share

Buzzwörter: Das Ende von “Social Media” und die Frage nach dem Web 3.0

Tweets: 127
Besucher: 259
Verhältnis: 2,0 Besucher/Share

Facebook Likes: 37
Besucher: 292
Verhältnis: 7,9 Besucher/Share

Google +1: 47
Besucher: 338
Verhältnis: 7,2 Besucher/Share

Firmenlenker und Startup-Gründer: Das verzerrte Bild von Arbeitszeit und Erfolg

Tweets: 131
Besucher: 447
Verhältnis: 3,4 Besucher/Share

Facebook Likes: 245
Besucher: 1072
Verhältnis: 4,4 Besucher/Share

Google +1: 26
Besucher: 11
Verhältnis: 0,4 Besucher/Share

Über 1000 Angestellte unter einem Dach: Groupon eröffnet internationales Hauptquartier in Berlin

Tweets: 55
Besucher: 128
Verhältnis: 2,3 Besucher/Share

Facebook Likes: 38
Besucher: 157
Verhältnis: 4,1 Besucher/Share

Google +1: 9
Besucher: 15
Verhältnis: 1,7 Besucher/Share

Ratschläge für Startups und PR-Experten: 7 Unsitten in der Pressearbeit von Internetfirmen

Tweets: 125
Besucher: 354
Verhältnis: 2,8 Besucher/Share

Facebook Likes: 30
Besucher: 352
Verhältnis: 11,7 Besucher/Share

Google +1: 11
Besucher: 27
Verhältnis: 2,5 Besucher/Share

Fußball-Europameisterschaft: Die besten Apps und Sites zur EURO 2012

Tweets: 38
Besucher: 88
Verhältnis: 2,4 Besucher/Share

Facebook Likes: 49
Besucher: 296
Verhältnis: 6,0 Besucher/Share

Google +1: 4
Besucher: 38
Verhältnis: 9,5 Besucher/Share

Mobile Nutzung nimmt Überhand: Bedeutungsverlust der Website

Tweets: 106
Besucher: 167
Verhältnis: 1,6 Besucher/Share

Facebook Likes: 73
Besucher: 373
Verhältnis: 5,1 Besucher/Share

Google +1: 21
Besucher: 14
Verhältnis: 0,7 Besucher/Share

Automatisierung des Alltags: ifttt greift nach dem Internet der Dinge

Tweets: 84
Besucher: 156
Verhältnis: 1,9 Besucher/Share

Facebook Likes: 15
Besucher: 176
Verhältnis: 11,7 Besucher/Share

Google +1: 11
Besucher: 84
Verhältnis: 7,6 Besucher/Share

Talentakquisition statt Verfall: Das heimliche Platzen der Social-App-Blase

Tweets: 71
Besucher: 126
Verhältnis: 1,8 Besucher/Share

Facebook Likes: 29
Besucher: 233
Verhältnis: 8,0 Besucher/Share

Google +1: 18
Besucher: 18
Verhältnis: 1 Besucher/Share

Computergenerierter Journalismus: Maschine fordert Mensch heraus

Tweets: 51
Besucher: 47
Verhältnis: 0,9 Besucher/Share

Facebook Likes: 63
Besucher: 154
Verhältnis: 2,4 Besucher/Share

Google +1: 30
Besucher: 167
Verhältnis: 5,6 Besucher/Share

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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7 Kommentare

  1. Wie ein soziales Netzwerk funktioniert, ist wohl noch nicht durchgedrungen. Copy und paste der URL des Blogbeitrags animiert mich weder zu einem Klick noch zu einem Kommentar (Diesen hier mal ausgenommen). Würdest du mehr Arbeit in Facebook und Google+ investieren, würden dir auch mehr Leser hierhin folgen. Sei froh, dass du über die Buttons überhaupt etwas reinbekommst.

    • Du kannst echt nur diese eine Platte abspielen, scheint es. Ich bin sprachlos.

      Hier geht es überhaupt nicht um die Art, wie man die einzelnen Plattformen bespielt, sondern um das Verhältnis zwischen Shares und Traffic.

      Wie kommt es nur, dass du dich dermaßen emotional verhältst, sobald auch nur das Wort Google+ autaucht? Zumal dein Lieblingsdienst hier ja sogar ziemlich gut bei wegkommt.

  2. Du hast Recht Martin, mein Kommentar war ziemlich harsch. Das hätte ich durchaus freundlicher schreiben können.
    Im Aufmacher schreibst du, dass du die drei Plattformen als Trafficlieferanten untersucht. Zwar relativierst du ehrlicherweise, dass du nur eigene Zahlen zur Untersuchung berücksichtigst, doch sagen diese Zahlen nur aus, wie genau es bei dir aussieht und nicht, wie die Plattformen beim Sharing generell performen. Meine Erwartungshaltung beim Lesen der Überschrift und des Teasers wurde halt enttäuscht.

    Im Übrigen verbürge ich mich nicht für Google+. Bei meinem Geschichtsmagazin chronico bringt übrigens Facebook mehr Traffic als Google. Doch dies eben auch, weil wir die Kanäle nicht gleichermaßen bespielen.

    • Da hält es mich ja kaum noch auf dem Stuhl. Martin schreibt doch oft genug, dass es Messfehler geben kann und viele Faktoren nicht berücksichtigt sind.
      Ja gut, man kann darüber Streiten ob die Überschrift nicht etwas zu reisserisch ist – ich meine nein. Das Ergebnis ist subjektiv und nicht repräsentativ – aber erstmal ein Ergebnis. Weitere Untersuchungen in dieser Richtung mit entsprechenden Vergleichen sind dann sicher interessant.

      Aber um das alles gehts hier gar nicht. Was ich höchst amüsant finde, ist nicht nur deine überhebliche Art, sondern auch der Vorwurf. “Erwartungen enttäuscht”, tralala. Und das schreibt jemand, der beim T3N-Magazin arbeitet, der BILD der Webworker, der Klickstrecken-Meister, Englische-Blogartikel-Übersetzungsmeister. Ihr produziert doch seit Jahren nur noch oberflächigen Inhalt, verdreht Fakten oder zu 95% reproduziert ihr irgendwelchen Müll aus Amiblogs, garniert mit einer Klickstrecke. Eigentor wäre an dieser Stelle noch untertrieben. Peinlich. Zeit auch das Printabo zu kündigen.

    • David, dadurch, dass wir bei Twitter und Facebook auch nicht viel mehr machen, als die Links zu pushen (und jetzt bitte keine Belehrung, wie man dies im Social-Media-Zeitalter machen MUSS), ist das Gesamtbild durchaus vergleichbar. Klar, nur für netzwertig – deshalb ermuntere ich ja andere, ihre Erfahrungen kundzutun :)

  3. @David
    hierbei ging es doch gar-nicht um die Optimierung von SocialMedia-Traffic. Nur um die Auswertung des aktuellen Verhältnisses.
    Aber es wäre vllt interessant zu sehen, wie die einzelnen Nutzer der Plattformen auf “Optimierungen” reagieren ..

  4. Durchaus würde mich das auch interessieren. Ist ja eine ganz schön hitzige Diskussion hier ;)

2 Pingbacks

  1. […] Netzwertig hat in einer nicht-repräsentativen, aber dennoch interessanten „Studie“ untersucht, welche Plattform die meisten Besucher pro Nutzerempfehlung liefert. Untersucht wurden „die drei führenden, die breite Masse der Nutzer ansprechenden Social-Web-Dienste Facebook, Twitter und Google+.“ Hier geht’s zu den Ergebnissen. […]

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