NFC & Co:
Deutsche glauben nicht an mobiles Bezahlen – natürlich nicht!

Eine repräsentative Umfage belegt: Die Deutschen glauben nicht daran, dass das Bezahlen mit dem Smartphone die Kartenzahlung ablösen wird. Doch über das tatsächliche Potenzial mobiler Transaktionen sagt das nichts aus.

Autopionier Henry Ford soll einmal festgestellt haben, dass sich seine Kunden auf die Frage nach einem künftigen Produkt ein schnelleres Pferd gewünscht hätten. An diesen tiefsinnigen, auch 100 Jahre später aktuellen Spruch musste ich denken, als ich am Donnerstag bei heise online von einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Bundesbürgern zum Thema des mobilen Bezahlens las. Konkret ging es um Smartphone-Transaktionen mittels Near Field Communication (NFC). 61 Prozent der Befragten können sich nicht vorstellen, mit einer solchen Methode im Geschäft zu bezahlen, etwa ebenso viele zweifeln an der Sicherheit. Ganze 72 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben nicht daran, dass bargeldloses Bezahlen per Handy die Girocard ablösen kann.

Während zum jetzigen Zeitpunkt in der Tat nicht klar ist, ob NFC am Ende zum Standard für mobile Payments aufsteigen wird, so signalisiert der Unglaube an die Ablösung der Girocard (oder anderer Geldkarten), dass wir es hier mit dem Henry-Ford-Phänomen zu tun haben könnten. Genau wie in den Anfangstagen der Kartenzahlung die Ansicht verbreitet war, nur “Bares sei Wahres”, scheint die Mehrheit der Deutschen davon auszugehen, dass die Form von finanziellen Transaktionen sich nicht mehr nennenswert verändert und dass sie mit der Kartenzahlung das Ende ihrer Evolution erreicht habe.

Animiert von diesen angesichts der menschlichen Schwierigkeit zur korrekten Prognostizierung kommender technologischer Trends relativ überflüssigen Studienergebnissen habe ich mich im Netz auf die Suche nach Umfragen aus den vergangenen Jahren gemacht, die zeigen, wie wenig aussagekräftig die Ergebnisse repräsentativer Studien als Werkzeug der Vorhersage künftiger Entwicklungen eigentlich sind. Hier einige Beispiele:

“85 Prozent der Bundesbürger halten das Internet für zu unsicher, um damit online behördliche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen”
(bpd.de, 2002)

Selbst wenn auch heute noch nicht alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt sind: Niemand zweifelt mehr daran, dass behördliche Dienstleistungen Schritt für Schritt ins Netz wandern.

“Während knapp die Hälfte (43,3 Prozent) der Interviewten davon ausgeht, dass sich mit Hilfe von IT-Anwendungen effektiver arbeiten lässt, ist nur ein Viertel (26,6 Prozent) der Meinung, dass IT-Lösungen das Leben angenehmer machen und “für mehr Lebensqualität” sorgen” (heise, 2000)

“Zugleich fühlt sich jeder dritte junge Deutsche von der Medienflut überrollt. Ebenfalls jeder Dritte will das vielfältige Multimedia-Angebot gar nicht haben” (ibusiness.de, 1999)

“Die schöne neue Welt des mobilen Internet soll unmittelbar bevorstehen und verspricht eine Medien-Ära, in der alles mit allem vernetzt ist und Handys alles können. Die dazu passende neue Gerätegeneration wartet nun auf eine neue Nutzergeneration. TV, PC und Internet, dazu noch E-Mail und Telefon oder gar Handy? Jeder vierte Bundesbürger wünscht sich solche neuen Vielzweckgeräte. [...] Fast drei Viertel der Bevölkerung jedoch sagen dazu: “Nein, danke!” (Golem, 2002)

Wir Konsumenten war noch nie in der Lage, unsere Bedürfnisse an technische Innovationen konkret und zuverlässig zu verbalisieren. Innovatoren wie Henry Ford oder Steve Jobs zeichneten sich durch ihre Gabe aus, zwischen den Zeilen lesen und unausgesprochene Wünsche identifizieren zu können. Tut man dies, lässt sich auch aus der oben erwähnten Studie Informationsgehalt extrahieren: Solange die Mehrzahl der Bürger derartig an der Tauglichkeit des Mobiltelefons als Bargeld- und Geldkartenersatz zweifelt, haben die unzähligen, oft sehr jungen Anbieter in diesem Segment noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Doch niemand sollte aus den Resultaten der Umfrage den Schluss ziehen, mobile Payments seien zum Scheitern verurteilt.

Würden 72 Prozent der Deutschen sich kleinere und leichtere Geldkarten wünschen, die weniger Platz in der Brieftasche einnehmen – Henry Ford wäre nicht überrascht gewesen.

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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23 Kommentare

  1. Ganze 72 Prozent der Umfrageteilnehmer glaube nicht daran, dass bargeldloses Bezahlen per Handy die Girocard ablösen kann.

    Das heißt im Umkehrschluss 1/4 der Leute können es sich vorstellen. Das ist doch kein schlechter Wert. Das sind in Deutschland immerhin 20 Millionen Leute also genügend um ein Produkt am Markt zu positionieren.

  2. Vielleicht schafft NFC das, was Kreditkarten nicht geschafft haben…

    • Ja leider, in Dänemark bezahlt kaum jemand Bar und auch dort kann man vieles, nein sorry, alles im Internet regeln @ Behörden Kram, komisch das Deutsche immer so ängstlich sind vor erneuerungen und natürlich auch sehr Schade.. sah man ja auch bei der Berichterstattung und Reaktionen der Menschen und Politiker auf Google Streetview :/

  3. Was ist denn nun schlimmer

    “Deutsche glauben nicht an mobiles Bezahlen – natürlich nicht!”

    oder

    “Die meisten Amerikaner glauben, dass die Erde so entstanden ist, wie es in der Bibel steht”

  4. “Glauben” ist “nicht wissen”. Nur wenige glauben an UFOs. Das wird sich ändern, wenn tatsächlich ein UFO auf der Erde landet. Und wenn es die sicheren Lösungen zum mobilen Bezahlen gibt, dann nutzen diese Lösungen auch diejenigen, die heute daran “nicht glauben”.

  5. Bezahlen per NFC ? Gerne!
    Aber dann bitte keinen halben Sprung sondern komplett…

    Ich hätte dann gern eine App die verschiedene “Kartenkonten” verwalten kann,
    ich hätte dann gerne jeden Kassenzettel abrufbar, das ganze Artikelfein,
    ich hätte dann gerne eine Überwachung von Garantiefristen oder gar Garantieabwicklung über die elektronischen Kaufbelege,
    ich hätte dann gerne ein intelligentes Haushaltsbuch das die eingekauften Posten logisch sortiert und mir Überblick verschafft,

    ich möchte jedoch KEINE FacebookAnbindung “Paul hat heute Kondome gekauft” und auch keine Werbung ala Amazon “Kunden die Kondome gekauft haben, haben auch Rotwein gekauft”, sondern seriöses, sicheres und anonymes (!) Bezahlen via Smartphone

  6. Das es in Deutschland sekptisch gesehen wird wundert mich nicht. Da werden Kreditkarten ja auch noch weiterhin verteufelt ;)

    • Kreditkarten werden nicht verteufelt sie haben einfach keinen Vorteil sondern eher Nachteile in Deutschland. Eine Kreditkarte kostet (Jahresgebühr, Zinsen) und für die kleinen und mittleren Geschäfte sind die Abgaben die sie für die Kreditkartenzahlung leisten müssen viel zu hoch. Beispiel bei 10€ Einkauf müssen ca. 1€ Gebühren bezahlt werden – das ist einfach unrentabel.

      Es gibt bei uns Bezahlsysteme die besser verbreitet sind und weniger kosten und den selben Servicelevel haben, warum sollte ich dann eine Kreditkarte nutzen?

  7. Also wer NFC aufgrund von Unsicherheit gegenüber Lastschrift (!) für nicht zukunftsfähig hält, hat sich eigentlich schon disqualifiziert, und dazu braucht man nicht mal die jüngsten kaum überraschenden Meldungen zu kennen.

  8. Ich bin auch noch nicht besonders überzeugt von NFC. Ich seh hier einfach nicht den Vorteil gegenüber der Kreditkarte.

  9. Könnte auch daran liegen, dass sie es nicht für sonderlich wichtig und nützlich halten. Oder welchen entscheidenden konkreten Vorteil hat Mobiles Bezahlen gegenüber relativ sicherem Bargeld und Kreditkarten? Diese Hauptfrage zu beantworten werden auch in diesem Artikel kaum Anstrengungen unternommen. Nicht alles, was digital ist, ist auch gut und dringend, nur weil es digital ist. Das würde ich eher für eine bedenkliche Art digitaler Besessenheit halten. Was nicht dringend ist, hat Zeit.

    • Oder welchen entscheidenden konkreten Vorteil hat Mobiles Bezahlen gegenüber relativ sicherem Bargeld und Kreditkarten

      Manche Vorteile sind weniger offensichtlich, andere mehr. Die Tatsache, dass mein seine Brieftasche eines Tages zu Hause lassen kann, ist der offensichtlichste.

    • Dafür muss ich dann halt das Handy mitnehmen, das bisher mehr als nur manchmal zu Hause liegen bleibt. Hier wird also nur ein Gegenstand gegen einen anderen ausgetauscht. Zumindest für mich ist das kein offensichtlicher Vorteil.

    • Also ich kenne kaum noch jemanden, der/die sein Mobiltelefon nicht immer dabei hat. Zumindest in jüngeren Generationen.

    • Die Nachteile völlig bargeldlosen Zahlungsverkehrs sind viel größer als vermeintliche Vorteile:
      - die grundsätzliche Störanfälligkeit von Elektronik und elektronischen Kommunikationswegen
      - weitere starke Auflösung der Privatsphäre. Es würde damit der gesamte persönliche Zahlungsverkehr von der Bockwurst über Gebühren bis zu Anschaffungen noch viel transparenter.
      Bargeld schafft Bürgern die Freiheit, zu kaufen, was sie wollen, ohne dass es wer mitkriegt und auswertet. Deshalb wird es m.M. auch weiter Bargeld als eine der wichtigsten Grundlagen der Zivilisation geben.

    • Nur weil du die Nachteile aufzähkst, heißt das nicht, dass diese deshalb die Vorteile übertrumpfen.

      Den meisten ist das mit dem Date schtz ohnehin egal. Siehe Ergolg von Kundenkarten.

      Magst du traurig finden, muss aber in der Analyse des Potenzials von mobile Payments berücksichtigt werden.

  10. ohje, Henry Ford wusste schon warum er keine Diskussionsrunde mit den Käufern schnellerer Pferde durchgeführt hat ;-) Ähnlich negativ behaftet war ja auch mal das iPad, das brauchte keiner und braucht noch immer keiner, trotzdem haben es Millionen gekauft.
    Eine Kreditkarte oder NFC “braucht” auch keiner, es gibt ja schon Bargeld… aber es wird Millionen Nutzer geben die gerne ihren Alltagsgegenstand smartphone zum Bezahlen nutzen.

  11. Ist das nicht der gefühlte 720. Versuch ein mobile Payment System zu etablieren? Solange nicht wirklich ein genialer Vorteil zu sehen ist, wird wohl kaum jemand von seinen Gewohnheiten abrücken. Es geht schließlich um Geld. Da will man einfach Sicherheit.

    • Mobile Payment kann erst erfolgreich sein, wenn die Hardware hinreichen weit entwickelt ist, um Ansprüchen an Komfort, Verfügbarkeit und Sicherheit gerecht zu werden. Bisher war dieser Punkt nicht erreicht. Doch das ändert sich gerade.

  12. Da Geld ja in fast sämtlichen Bereichen der Gesellschaft anzutreffen ist, geht es bei Mobile Payment noch viel mehr als etwa bei der Gesundheitskarte um den weitgehenden Umbruch einer grundlegenden Infrastruktur – und der passiert nicht in wenigen Jahren, dafür braucht es wohl eher 1-2 Jahrzehnte.

  13. mich wuerde interessieren wie das dann gehandhabt wird wenn das Handy gestohlen wird, und damit einkaufen gegangen wird.

    Ist die Transaktion dann auch Passwort geschuetzt? Weil interessant ist diese Sache schon, so was aehnliches haben sie auch in Thailand vorgestellt

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