tado:
Smarte Fernsteuerung für die Heizung

Das Münchner Startup tado entwickelt ein mit dem Internet verbundenes Thermostat, das über Smartphones und Tablets von jedem Ort der Welt aus bedient werden kann und die Temperatur in der Wohnung automatisch reguliert.

Eines der sinnvollsten Einsatzgebiete digitaler Technologien ist es, begrenzte Ressourcen effizienter nutzbar zu machen. In vielen Bereichen wie Mobilität oder Wohnraum geschieht dies bereits erfolgreich. Beim Thema Energie werden zwar schon seit langem Visionen herumgereicht, wie sich mittels smarter Geräte und intelligenter Haussteuerungstechnologien die Strom- und Heizkosten senken lassen – attraktive, marktreife Lösungen mit Massentauglichkeit sind jedoch bisher zumindest in Deutschland Mangelware. In den südlichen Nachbarländern stehen mit Ecowizz aus der Schweiz und QGate aus Österreich dagegen schon zwei an Endverbraucher gerichtete Systeme zum onlinegestützten Energiesparen in den Startlöchern.

Doch etwas tut sich auch hierzulande: Mit tado bringt sich nämlich derzeit ein neues Startup aus München in Stellung, die Wärmesteuerung in Wohnungen und Büros neu zu definieren. “Cloud Climate Control” prangt als zentraler Slogan auf der Website des aus dem EC Lab der Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgegangenen Unternehmens, und damit dürfte auch sofort klar sein, was das derzeit im Entwicklungsstadium befindliche Vorhaben seinen Nutzern ermöglichen möchte: eine smarte Temperatursteuerung von überall.

Mit Energieeffizienz Geld sparen

Das klingt vielleicht weniger aufregend als die auf menschliche Interaktion, Selbstverwirklichung oder modernde Mediennutzung fokussierten Webstartups, die sonst im Rampenlicht der Internetwirtschaft stehen. Doch die von Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski gegründete Firma hat ein Argument auf ihrer Seite, welches problemlos das Interesse auf sich ziehen kann: Wer das von tado entwickelte, mit dem Internet verbundene Thermostat einsetzt, wird bares Geld sparen und der Umwelt etwas Gutes tun können. Mehr als 200.000 Kilowattstunden sollen von den über 50 Testsystemen, die derzeit in München, Berlin, Hamburg und Köln im Einsatz sind, bereits eingespart worden sein.

Das Grundproblem, das tado lösen möchte, ist die stetige Erwärmung von Räumen und Gebäuden unabhängig davon, ob sich gerade Personen dort aufhalten. In vielen Haushalten laufen die Heizungen einfach durchgängig, selbst wenn niemand zu Hause ist. Andere Menschen denken zwar daran, beim Verlassen des Heims die Wärme zu senken, kommen dann jedoch in eine ausgekühlte Wohnung zurück. Wer ein Thermostat besitzt, kann dies zwar programmieren. Ändert sich jedoch der Tagsablauf, ist auch das für die Katz.

tado weiß, wann weniger geheizt werden muss

tados smarter Heizkörperregler in Verbindung mit mobilen Apps für iOS, Android, BlackBerry und andere Plattformen weiß, wann die Mitglieder des Haushalts die Wohnung verlassen oder sich ihr nähern, und reguliert davon ausgehend automatisch die Raumtemperatur. Auch aktuelle Wetterbedingungen sowie andere Charaktermerkmale der Umgebung werden von tado berücksichtigt. Nutzer, die dem Automatismus nicht trauen, können die Temperatur auch ganz einfach manuell verändern, egal wo in der Welt sie sich gerade befinden. Statistiken und Visualisierungen liefern Echtzeit-Informationen über Heizleistung und Einsparungen.

Noch scheut sich das siebenköpfige tado-Team, das im Februar eine Kapitalspritze von Target Partners erhielt, seinen Microcontroller für die Heizregulierung vorzuzeigen. Es erklärt aber, dass er dünn, weiß und optisch so ansprechend sei, dass Anwender ihn nur allzugerne an der Wand befestigen würden. Auch konkrete Angaben zur Installation sind bisher von tado nicht zu bekommen. Das Unternehmen verspricht aber eine einfache Einrichtung und intuitive Bedienung.

Tonalität und Aufmachung von tados Website deuten auf einen hohen Ästhetik- und Simplizitäts-Fokus hin – was konzeptionell damit umso mehr an Nest erinnert, das smarte, designstarke Thermostat, das auf dem US-Markt bereits erhältlich ist. Bedenkt man, dass auch Nest das Thermostat nicht erfunden hat und dass die Kombination von Wärmeregulierung mit Onlinefunktionalität schon seit Jahren als Teil des “Smart Home”-Gedankens diskutiert wird, bleibt zu hoffen, dass tado nicht sofort wieder der häufig vorschnelle Copycat-Stempel aufgedrückt wird (zumindest sollte man damit warten, bis man Hard- und Software gesehen hat).

Marktstart im Oktober

Im Oktober will tado mit dem Verkauf einer begrenzten Zahl an Thermostaten beginnen, die Phase für Voranmeldungen soll in Kürze starten. Der Preis steht bisher nicht fest. Anfänglich wird sich die Zielgruppe wohl auf experimentierfreudige Besitzer von Häusern und großer Apartments beschränken. Eine Prognose darüber, wann der Tag kommt, an dem selbst die Bewohner von kleinen Ein- und Zweiraumwohnungen ihre Heizung aus der Ferne regeln werden, fällt schwer. Je weniger Fläche beheizt werden muss, desto geringer ist der Effekt einer automatisierten und ferngesteuerten Heizung, und desto weniger attraktiv erscheint für Verbraucher die Anschaffung entsprechender Technologie. Mit steigenden Heizkosten allerdings könnten sich auch diese Vorbehalte in Luft auflösen.

Ein Dank für den Tipp geht an Thassilo Vogt

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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12 Kommentare

  1. Coole Sache. Aber fraglich, wie relevant für die breite Masse (mit der es Geld zu verdienen gibt). Ich habe gerade in einem meiner Häuser in 12 Wohnungen eine supereffiziente Heizanlage eingebaut und jeden einzelnen Heizkörper mit einer zeitabhängigen Steuerung ausgestattet, bei der jeder Mieter mehrere Programme in Abhängigkeit seines individuellen Alltags einstellen kann. Also die gleiche Lösung wie tado, die auch mit einem zusatzadapter zentral angesteuert werden kann. Die Hälfte der Mieter (keine Luxuswohnungen, ganz normale Durchschnittsverdiener) wollte lieber normale Drehknöpfe an den Heizkörpern haben, weil sie es dauerhaft warm haben wollen… Und dafür über 60.000€ ausgegeben. Nachtspeicher sei angenehmer, weil immer schön bullig warm, war die lapidare Kommentierung…
    Mobilcom-debitel bringt auch bald sowas raus. Haben gerade einen Testlauf in 10 Filialen. Und von eq3 kann sich das jeder whitelabeln lassen, der ein bisschen mehr als eine haushaltsübliche Menge bestellt.
    Wünsche trotzdem viel Glück.

  2. Ich erinnere mich über einen Bericht über ein ähnliches System aus den USA aus 2011.

    “200.000 Kilowattstunden sollen von den über 50 Testsystemen” erzielt worden sein.

    Um diese Angaben bewerten zu können
    - wie ineffizient/altertümlich waren die Testsyteme vor dem Umbau
    - wie interessiert sind die dortigen Benutzer an ihren Energiekosten?

    Ich glaube, dass der Normalnutzer sich schon jetzt um seine Heizkosten Gedanken macht und diese hohen Einsparungen so nicht (durchgängig) erzielt werden können. Gerade die Nebenkostenrechnungen sind ständige Reizthemen, mit jeder Energiekostensteigerung wird mehr Energie gespart.

    Ein Heizungsbauer im Bekanntenkreis rät seinen Kunden, zunächst für eine optimale Dämmung zu sorgen bevor in neue Heizungstechnik investiert wird…..

    Die Befürworter der intelligenten Stromzähler hatten zu Beginn auch grosse Einsparpotentiale berechnet. Da ist Ernüchterung eingekehrt. Für den Normalnutzer sind die Einsparpotentiale so nicht gegeben, eine Managementfee für den Betrieb der Stromzähler bringt insgesamt sogar eine Kostensteigerung.

    • Selbst wenn die Kosteneinsparungen relativ gering sind – der Umweltaspekt bleibt (es sei denn die tado Hardware ist ein Stromfresser)

    • Umweltschutz ist oft ein Totschlagargument.

      Ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung zahlt wohl 10 Euro im Monat um 5 Euro zu sparen. Die grosse Mehrheit nicht.

      Stichwort Wärmedämmung – investiert man hier (bei bestehenden Defiziten) statt in eine neue Heizung(ssteureung), dann kann man mehr einsparen.

      Klar, das ist nicht Dein Thema :-)

    • Naja aber es funktioniert durchaus: Wie viele Leute trenne nicht Müll, obwohl es aufwändig ist.

      Du hast aber recht – wenn direkte finanzielle Kosten entstehen, wird es schwierig. Insofern müsste tado einen Weg finden, den Controller gratis anzubieten.

  3. @Energiesparer: Vielen Dank für Dein Feedback! Das Thema Komfort steht bei uns sehr stark im Fokus. So ist es mit tado° immer schon warm, wenn man zu Hause ankommt. Das Komfortlevel ist also mindestens genauso hoch wie bei kontinuierlichem Durchheizen – ganz ohne manuelle Arbeit.
    Zudem beziehen wir eine Vielzahl von weiteren Echtzeit-Datenquellen in die Regelung mit ein, um eine deutlich bessere Regelung gegenüber einer statischen, zeitabhängigen Steuerung zu liefern. Weiterhin können wir spannende Auswertungen und Prognosen liefern, was bei Stellventilen nicht möglich wäre. Mehr dazu ab Oktober ;)

    @Robin: Genau richtig! Heizkosten sind ein Riesenthema und machen weit mehr als die Hälfte der Energierechnung aus. Daher können wir hier durch Senkung des Verbrauchs den besten Hebel ansetzen. Im Strombereich sind hier wie von Dir beschrieben eher geringere Effekte möglich. Im Gegensatz zu sehr teurer Dämmung oder neuem Heizsystem liefern wir eine preiswerte Lösung, welche sich rasant amortisiert. Die beste Möglichkeit viel zu sparen, ohne große Investitionen tätigen zu müssen. Der Spareffekt hängt natürlich von vielen Faktoren (bspw. Nutzerverhalten, Wetter, Gebäudecharakteristika etc.) ab. Bei vielen Fällen sind jedoch Einsparungen deutlich über 30% möglich.

    @Martin: tado° ist natürlich kein Stromfresser und verbraucht lediglich 0,4 Watt (deutlich weniger als 1€ Stromkosten pro Jahr). Die massiven Heizkosteneinsparungen kompensieren den Stromverbrauch von tado° um ein Vielfaches! Der Umweltaspekt ist natürlich proportional zur Reduktion des Heizenergieverbrauchs.

  4. @Leo: Die Funktionalität von eurem Produkt ist mir schon klar. Und die Vorteile davon auch. Sofern keine Nachtabsenkung im Mehrparteienhaus in der Steuerung der Zentralheizung programmiert ist, kann man immer dann heizen, wann und wie man will und das auch noch, wenn man nicht zu Hause ist oder erst später nach Hause kommt.
    Das Problem ist eher, zumindest aus meiner Erfahrung,(Ich vermiete nicht an Start-Up Gründer in Berlin Mitte, die mit dem Smartphone dann ihre Heizung einstellen) dass der Otto Normalverbraucher (der vllt auch was sparen will und nunmal den Massenmarkt ausmacht) mit diesen ganzen tollen super Funktionalitäten völlig überfordert ist. Ich habe die Steuerung an jedem Heizkörper von Danfoss. Und damit tun sich die meisten schon sehr schwer. Die Leute würden sich vllt eher damit anfreunden, wenn sie davor wüssten/ausrechnen könnten, was sie in barer Münze sparen. Da fließen dann aber schon wieder mehr Variablen rein..

  5. @Energiesparer: Du hast vollkommen recht! Die meisten aktuell verfügbaren Lösungen stecken im Bereich Benutzerfreundlichkeit und klar fokussiertem Kundennutzen noch in den Kinderschuhen. Diese Punkte greifen wir sehr gezielt auf und sind Haupttreiber hinter tado°. Ihr dürft gespannt sein :)

    Einfach hier anmelden: http://www.tado.com/de

  6. Die Nest-Initiative (nest.com) hat definitiv eine Innovation in das angestaubte Thema “Heizungssteuerung” – weltweit – eingebracht. Wenn nun start-ups wie Tado diesen Impuls nutzen ist das vollkommen legitim und zu befürworten… Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Heizung demnächst nicht per app steuern und mehrdimensional automatisieren kann… Ich würde eher weiterdenken und andere Komponenten wie Licht, Geräte, Jalusien, … einbeziehen… Dann wird der User den höchsten Komfort bzw. Effizienz haben – im übrigen das geht auch simple. Waere vielleicht ein Tipp, Tado…denn im Sommer brauche ich keine Heizung!

  7. Hallo zusammen,
    also ich empfinde dieses Startup als sehr interessant. Ich Ärgere mich schon seit Jahren darüber das die Heizkörper immer dann Heizen wenn ich nicht zu Hause bin. Selbst Programmierbare Geräte waren eine Fehlinvestition. Da unsere Arbeitszeiten als Unternehmer sehr schwanken. Das Handy wird doch immer mehr zu Steuerungseinheit unseres Lebens. Also ich finde es Klasse das das System merkt das ich meine Wohnung verlasse und die Heizkörper runter regelt. Das die Wohnung nicht auskühlt. Cool wäre auch eine Spontane Steuerung. Nach dem Aufwachen greife ich nach dem Handy und lass das Badezimmer auf Wohlfühltemperatur aufwärmen. Oder vor dem Schlafen gehen eben alle angewählten Heizungen ab regeln, usw

    Ich Denke da gibt es noch viele Möglichkeiten.

  8. Bin da eher auf Leos Seite.

    Im Bereich Smart Home haben wir in der Tat das Problem, dass das Interface und die Handhabung (ganz zu Schweigen vom Nutzen) ein echtes Usability-Problem darstellt. Wenn wir es nicht mal ohne große Schwierigkeiten schaffen ein paar Glühbirnen in den Wohnungen der Leute auszutauschen, wo soll dann erst Smart Home hingehen?

    Tado ist in unseren Augen der perfekte Ansatz für das Problem. Das Interface ähnelt einem Computerspiel und ist entsprechend leicht zu bedienen. Für die Analyse der Anzeige muss man kein Physiker oder Elektroinstallateur sein. Tado schafft es, komplizierte Themen und groß aufgeblasene Rechnungen ganz einfach in einer one-click-optik zu verpacken. Wir sind gespannt auf den Erfolg von Tado. ;)

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