Funkzentralen im Kampf gegen myTaxi:
Der ungeliebte Eindringling

myTaxi aus Hamburg vermittelt Taxifahrern Fahrgäste über das Smartphone. Einigen Funkzentralen schmeckt das gar nicht. Bei der Abwehr des Eindringlings kommen fragwürdige Maßnahmen zum Einsatz.

In fast fünf Jahren des Bloggens habe ich viel gelernt. Eine Fähigkeit, die sich im Laufe der Zeit immer stärker ausprägt, ist die Beurteilung der Validität von Kommentaren. Wer tausende unterschiedliche Leserkommentare zu Gesicht bekommt und moderiert, der entwickelt einen sechsten Sinn dafür, Spam, gezielte Diskreditierungen und sonstige zwielichtige, einer eigenen Agenda folgende Kommentare innerhalb von Sekunden zu identifizieren.

So fiel mir in letzter Zeit eine ungewöhnlich große Zahl an kritischen Kommentaren zu myTaxi auf, einem aus Hamburg stammenden Dienst, mit dem sich Taxis per Smartphone bestellen lassen. Zwei Mal berichteten wir bisher ausführlicher über das expansive Startup (hier und hier). Besonders unterhalb des Beitrags “Callcenter adé: Wie die Taxi-Branche auf myTaxi reagiert” häufen sich die angeblichen Beschwerden über die App.

Da ich selbst äußerst selten mit dem Taxi fahre, kann ich persönlich nur wenig über die Zuverlässigkeit des Dienstes sagen. Weil myTaxi in den 14 Städten, in denen es bisher verfügbar ist, jeweils teilnehmende Taxifahrer akquirieren muss, sollte damit gerechnet werden, dass speziell in den noch nicht sehr lange bearbeiteten Regionen zum Zeitpunkt der Bestellung über die App mitunter kein Fahrer in der unmittelbaren Umgebung verfügbar ist.

Dass es daher nicht nur zufriedene Anwender der App gibt, erscheint offensichtlich und gehört zu den Herausforderungen des myTaxi-Ansatzes. Die Bewertungen im App Store allerdings zeigen angesichts von insgesamt 2209 Reviews mit durchschnittlich 4 von 5 möglichen Sternen, dass die Taxi-App im Allgemeinen gut bei der Nutzerschaft ankommt.

Bei den erwähnen fragwürdigen Kommentaren stechen besonders die Parallelen im inhaltlichen Aufbau und der Struktur ins Auge: Eine kurze, harsche Kritik an der Funktionsweise von myTaxi oder eine Empfehlung der Konkurrenz, gepaart mit einem Namen, der jeweils nicht mit der nur für die netzwertig.com-Redaktion sichtbaren E-Mail-Adresse übereinstimmt. Diese endet zumeist auf @gmx.de.

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Ein in WordPress möglicher Abgleich der IP-Adressen der Kommentatoren bringt Klarheit: In sechs Fällen wurde von der gleichen IP in teils heftiger Form gegen myTaxi Stellung genommen, aber jeweils unter Vorgabe einer anderen Identität. Dreimal geschah dies mitten in der Nacht, was das ohnehin kaum glaubwürdige Argument, es könnte sich rein zufällig um unterschiedliche Mitarbeiter eines Großunternehmens handeln, als Antwortoption noch unwahrscheinlicher macht.

Ausgehend von meiner bisherigen Erfahrung im Umgang mit Reaktionen auf polarisierende Artikel besteht für mich keinen Zweifel daran, dass hier ein Wettbewerber von myTaxi versucht, das aufstrebende Unternehmen von der Elbe in Misskredit zu bringen. Ein Motiv dafür gibt es allemal: Da bei myTaxi Fahrer Bestellungen über ihr Smartphone direkt von den Fahrgästen erhalten, werden Taxizentralen als bisher fest etablierte Mittler überflüssig.

Gefälschte Kommentar mit dem Ziel, ein schlechtes Licht auf den “Eindringling” aus dem Internet zu werfen, sind auch nicht das erste fragwürdige Geschäftsgebaren einzelner Anbieter der Taxibranche im Kampf gegen den neuen Kontrahenten: In Wien, dem ersten myTaxi-Markt außerhalb Deutschlands, sollen zwei Funkzentralen Drückermethoden eingesetzt haben, um Taxiunternehmen vom Einsatz von myTaxi abzubringen. Die Aussage von Leopold Müllner, Geschäftsführer der Wiener Taxizentrale 40100, “Wer auf den Markt kommt, wird wieder verdrängt. Gegen uns hat noch keiner gewonnen” lässt erahnen, mit welch harten Bandagen im Taximarkt gekämpft wird. Laut myTaxi-Pressesprecherin Friederike Mewes üben auch in Deutschland einige Funkzentralen Druck auf Fahrer aus, die mit dem Einsatz von myTaxi liebäugeln.

In vielen Segmenten der Wirtschaft sorgt die Digitalisierung für eine bisher nicht gekannte Disruption und den rasanten Bedeutungsverlust von Mittlern. Diese reagieren auf unterschiedliche, jedoch selten auf für sie langfristig sinnvolle Weise. Die Taxibranche scheint dabei zu den Sektoren zu gehören, in denen disruptive Unternehmen ein besonders dickes Fell benötigen.

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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31 Kommentare

  1. Eine kurze Google-Recherche nach dem Inhaber der IP unterstreicht dann auch noch einmal deine Schlussfolgerungen ;) Hast du mal bei dem Unternehmen aus der Hauptstadt um eine Stellungnahme gebeten? Fänd ich sehr interessant, was die dazu zu sagen haben ..

    • Ich hab darüber nachgedacht, mich dann aber dagegen entschieden. Eine Stellungnahme halte ich nur dann für erforderlich, wenn es eine Antwort gibt, welche die Gesamtbewertung verändert.

      Ob die Antwort aber nun “nein, wir veröffentlichen keine Fake-Kommentare” oder “Ja, das waren wir” oder “Das war ein Praktikant, den wir aber schon gefeuert haben” ausfällt, ändert nichts daran, dass es sich um äußerst zweifelhaftes Geschäftsgebaren handelt und dass deshalb auch die Antwort nur bedingt glaubwürdig ist.

      Darüber hinaus zeige ich absichtlich nicht mit dem Finger auf ein Unternehmen. Selbst wenn ein bestimmter Name mehrmals auftaucht.

      Wichtig war mir, aufzuzeigen, mit welchem Gegendwind sich myTaxi konfrontiert sieht, und darauf hinzuweisen, dass Feedback zu myTaxi mit Vorsicht zu genießen ist.

  2. Ich habe auch bewusst auf die Nennung der Firma verzichtet, und natürlich hast du Recht. Eigentlich spielt es keine Rolle. Nichtsdestotrotz hättest du die Möglichkeit geben können, Sich zu erklären. Allerdings hätte das ob der offensichtlichen Geschäftspraktiken wahrscheinlich nicht zu besonders viel geführt.

    Wie auch immer, an Hand der IP lässt sich der Urheber recht schnell ermitteln. Möglicherweise solltest du die in dem Screenshot auch noch unkenntlich machen.

    Jedenfalls sehr aufmerksam von dir, das Spielchen so zu durchschauen.

  3. Das richtige Wort für das “analoge” Taxigewerbe lautet “Mafia”. Wer ist schon so vermessen zu glauben, dass die schwarzen Kassen bei Hansa-Taxi ein Einzelfall waren?

  4. Sehr gut, das öffentlich zu machen. Aber wollt Ihr nun nicht die entsprechenden Kommentare auch löschen? Oder, wenn sie exemplarisch stehenbleiben sollen, zumindest editieren und mit Hinweisen auf diesen Artikel hier versehen?

  5. Unfassbar. Manchmal kann man sich nur an den Kopf fassen. Warum nutzen die Taxizentralen diese Energie nicht um selbst ein gutes Produkt auf den Markt zu bringen?

    PS: Um hier mal echtes Nutzer-Feedback anzubringen. Es allerdings Fahrer zu geben, die nicht ganz zufrieden sind. Hatte es bisher zweimal, dass der Fahrer den Service von myTaxi kritisiert hat. Für mich als Kunde ist ansonsten aber immer alles sehr zufriedenstellend gewesen.

  6. Wie im Artikel schon steht ist myTaxi seit einiger Zeit auch in Wien verfügbar. Mir ist von dort zu Ohren gekommen, dass massiver Druck auf Taxifahrer ausgeübt wird von Seiten der etablierten Taxiunternehmen. Wenn ein Fahrer einen myTaxi Auftrag annimmt folgt angeblich direkt die Kündigung. Für den Taxler natürlich ein Risiko, weil er damit wahrscheinlich um ein Fixgeschäft umfällt und mit myTaxi womöglich die Nachfrage noch nicht konstant genug ist.
    Wird eben mit allen (auch plumpenen) Mitteln versucht ein Geschäftsmodell aufrecht zu halten…

  7. Ich bin eine regelmäßige Nutzerin von MyTaxi und werde auch nicht müde, auf diesen ausgesprochen guten Dienst hin zu weisen. Auch spreche ich jedes Mal mit dem Taxifahrer, wie zufrieden er mit MyTaxi ist und ob sich die Buchungszahlen zu seiner Zufriedenheit entwickeln. Ich habe noch von keinem etwas negatives gehört ausser, dass er sich mehr Buchungen wünschen würde. Die werden mit zunehmender Nutzung auf jeden Fall kommen.

    Abgesehen davon, dass MyTaxi ein toller Service ist und das Team einfach klasse, begeistert mich daran – wie Du schon erwähnt hast – das disruptive Potential mobiler Anwendungen, welches hier einmal mehr deutlich wird.

    • Leider wird die beste App des Jahres
      jetzt zur Mafia-App
      Bisher wurden 0,78 Ct+ Mwst vom Fahrer
      pro Fahrt an Gebühren verlangt. Jetzt soll
      jeder Fahrer selbst bestimmen, wieviel %
      er pro Fahrt an MyTaxi bezahlt, damit er
      den Auftrag bekommt.
      Der Kampf unter den Ärmsten wird jetzt von Erfindern einer guten App. ausgenutzt
      Helfen Sie bitte, diesen unlauteren Wettbewerb ausser Kraft zu setzen.
      MfG
      J. Mutert

  8. Angesichts der Tatsache, dass das Verhalten ja seit Spreeblicks-Jamba-Episode annodazumal bekannt ist, finde ich es einen interessanten Zeitpunkt, mal drüber nachzudenken, ob das nicht langsam aber sicher eigentlich gar kein Fehlverhalten oder gar ein Skandal mehr ist, sondern schlicht der Normalzustand. Ich meine … wenn ich den Fernseher anschalte, dann sehe ich da ständig Menschen, die mir ein A für ein B verkaufen wollen. Selbst mein Bundespräsident offenbart eine Geisteshaltung für die Vorteilnahme mehr zählt als Aufrichtigkeit. Und wenn wir im Netz für das Recht auf Anonymität kämpfen, dann ist eben solche Verhalten, wie das unter Deinem myTaxi-Artikel halt ein unvermeidlicher Bestandteil der Forderung. Ohnehin scheint es mir dem Wesen der Menschen viel eher zu entsprechen, die Fiktion der Aufrichtigkeit vorzuziehen.

  9. Philosophisch, aber stimmt wohl. Heißt aber imo nicht, dass man nicht trotzdem auf bestimmtes Fehlverhalten hinweisen sollte.

  10. Das beruhigende ist ja, dass man weiß, dass diese Versuche der alten Garde zwecklos sind und letzten Endes scheitern werden. Mit Drückerkolonnen und gefakten Bewertungen kann man den Lauf der Welt nicht aufhalten. Das erinnert an die Versuche, eine Sandburg gegen die herannahende Flut zu retten. Die Taxizentralen können es der neuen Konkurrenz vielleicht noch eine Zeitlang unbequem machen und die Taxizentralen werden auch sicher noch ein paar Jahre Geschäfte machen können – aber die Zeitenwende ist bereits eingeläutet.

    Das Internet verkürzt Vertriebswege und macht Geschäftsmodelle kaputt – in der Regel aber zugunsten neuer Geschäftsideen und zugunsten der Nutzer. Früher hat es Reisebüros getroffen, jetzt eben die Taxizentralen.

    Nur dass den Taxizentralen wahrscheinlich keiner eine Träne nachweint.

    • Wichtig ist noch, zu erwähnen, dass die Disruption bestehender Geschäftsmodelle keinem Selbstzweck dient. Wenn es Dank des Internets neue Wege gibt, um bestimmte Prozesse abzuwickeln, dann sollten diese etablierte, aber weniger leistungsfähigen Abläufe ersetzen.

  11. Danke Martin und Netzwertig das ihr so etwas aufdeckt!

  12. Also ich verwende myTaxi in Wien äußerst gerne, Top-Dienst & die Funktionen der App sind doch auch mal der Hammer. Man weiß genau wann das Taxi eintreffen wird, hat die Telefonnummer des Taxlers… da verzichte ich liebend gerne auf die meist unfreundlichen Gespräche mit irgendwelchen Taxizentralen.

  13. Wirklich traurig im Grunde das Firmen bei Konkurenz auf solche Methoden zurückgreifen statt sich zu Fragen was sie selbst besser machen könnten. Denn es hat ja einen Grund warum der andere auf einmal so schnell wächst. Aber wie so oft bei “dummen” Menschen regiert mehr die Gewalt als die Kreativität.

  14. Toller Beitrag Martin! Das Thema Pseudo-Kommentare durch (Fake-)Accounts habe ich in den letzten Monaten auch auf Facebook als zunehmend störend empfunden. Wie du sehr schön erläutert hast, kann man mit ein wenig Erfahrung recht schnell herausfinden was unecht ist. Auf Facebook sind einem bzgl Recherche leider die Hände gebunden. Wettbewerber meiner Kunden oder fadenscheinige Agenturen auf Kundenfang sind noch vor einem Jahr nicht in dem Umfang aktiv gewesen. @D.Schmitz: In der Tat eine traurige Entwicklung und eine zunehmende Gefahr für die Glaubwürdigkeit von Kommentaren.

  15. Vielen Dank für einen weiteren interessanten Artikel, Martin.

    Bis vor kurzem habe ich den Taxi-Markt und das Marktpotenzial von MyTaxi nur unzureichend verstanden… Erhellend waren dann Gespräche mit Taxi-Fahrern / -Besitzern. Es ist wohl so, dass lediglich 50% aller Taxen einer Taxizentrale angeschlossen sind. Hierfür fallen Kosten in Höhe von etwa 1000 € für die technische Ausrüstung (Funk etc.) und etwa 200 € Fixkosten pro Monat an. Zum Vergleich: MyTaxi: Smartphone (150-500 €) + Vermittlungsgebühr (~ 1€ / Fahrt). Interessant dürfte es werden, wenn der Taxizentralen-Taxen-Anteil sinkt und dann zu Stoßzeiten Fahrgäste länger auf Taxen warten müssen, weil einfach zuwenig Taxen noch bei den Zentralen angeschlossen sind.

    Probleme gibt es mit MyTaxi wohl, wenn z.B. ein Taxi bestellt wurde und der Kunde es dann nicht mehr benötigt, weil er sich eines z.B. von der Straße herangewunken hat. Oder, wenn der Kunde mit der Bedienung der App nicht klar kommt und das Taxi an den falschen Ort bestellt. Dann liegt es an den Taxi-Fahrern, dies bei MyTaxi zu reklamieren.
    Die Fahrer bestätigen andererseits, dass MyTaxi von Monat zu Monat besser wird.

    Als Fahrgast finde ich es sehr komfortabel zu wissen, wo der Fahrer wirklich steckt. Das ist viel besser als ein “der Fahrer ist unterwegs, dauert noch 3 Minuten”.

    #Keepondisrupting, MyTaxi.

  16. Das Problem ist, daß der App- Taxi- Unternehmer zusätzlich zu der festen Provision an die Zentrale auch noch Provision an die App- Taxi- Vermittlung zahlen muß. Extrem blöd ist auch, daß 90% der Bevölkerung (die ohne Eifoon oder Android- Smartphone auskommen) gar nicht erst App- Taxi- Vermittler nutzen können, und von vornherein ausgeschlossen sind. Ein Telefon, um die Taxizentrale anzurufen, hat dagegen jeder.

  17. Es handelt sich hierbei doch nur um einen zusätzlichen Service, der vom Prinzip her ja auch gar nicht mal schlecht ist. Was die Leute draus machen, kann man halt nicht verhindern (Mundpropaganda gibts in jeder Art).

  18. Hallo Martin,

    ich erhielt vor zwei Tagen einen Leserbrief als Email von einer GMX-Adresse mit dem Betreff “mytaxi artikel”, eine Reaktion auf den Artikel “Auf die Schnelle: Mytaxi“:

    Hallo Injelea- Blog,

    naja so gut läuft das auch nicht in Stuttgart sind am Freitag Abend gerade mal 13 angemeldete Taxis. Über die Taxi-Apps der Zentralen http://www.taxi.eu sind in Stuttgart alleine mehrere hundert Taxis angemeldet und europaweit 40.000 Taxis.

    Der Text erinnnert doch sehr an die Kommentare, die Du erhalten hast ;-)

  19. Hi Martin,

    ich muss nun wirklich mal eine Lanze für die Zentralen brechen, denn MY Taxi wie hier dargestellt ist nicht der einzige Anbieter einer APP.
    Und ich denke auch nicht jeder Erfahrungsbericht der sagt MY Taxi funktioniert nicht ist gefälscht.
    Auch wird bei den APP`s z.B.: Taxi.eu, Taxi Berlin 202020 etc… auch nicht immer alles positiv dargestellt.
    Nun meine Frage ist dieser Artikel nicht vllt. ein krasses Basching gegen die Zentralen und wenn du sagst das was die Zentralen deiner meinung nach machen sei falsch so könnte man dir hier doch das gleich vorwerfen.

    ODER???

    Wir leben nunmal in einer freien Marktwirtschaft und so denke ich ist es auch normal wenn jeder mit den ihm zurverfügung stehenden Mitteln versucht sein Geschäft zu retten.
    Und sei doch mal ehrlich würdest du auch nicht anders machen.

    Asso noch zum Schluss ich arbeite weder für eine Taxizentrale noch habe ich eigene Taxifahrzeuge ich finde nur wer anprangert sollte auch mal die andere Seite der Medalie betrachten.

    Weil hast du schon mal geschaut wieviele negative Einträge bei den anderen APP`s von ein und der selben IP kamm.

    in diesem Sinne,
    Bianca

    • Am Anfang meines Artikels mache ich ja deutlich, dass das myTaxi-Konzept auch mit Herausforderungen zu kämpfen hat. Insofern geht es hier nicht um Bashing, sondern um Transparenz und faires Geschäftsgebaren.

  20. MyTaxi hat zumindest die Taxi-Branche in Dland aufgerüttelt, so dass die Zentralen jetzt auch eigene Apps haben.

    Ich finde die Idee von MyTaxi bzw. eigentlich ridecharge.com oder taximagic.com (weil MyTaxi ja auch ein Klon ist, oder?) sehr gut. Nun haben aber die Zentralen nachgelegt. Taxi-Berlin vermittelt soweit ich weiß mit ihre Apps in allen europäischen Städten und haben sogar mehr Taxi’s dabei, die mitmachen.

    Ich schätze die MyTaxi Jungs sehr, aber warum sollten die User nicht bei den anderen Apps bestellen, weil da mehr Taxis sind? Als ich vor einem Monat in Köln eine Taxi bestellen wollte, zeigte mir MyTaxi gerade mal 3!!! Taxis in Köln an… das ist schon schwach…

  21. Die Taxi-Trolle haben auch bei mir zugeschlagen und scheinen alle vom selben Taxiruf-Betreiber zu kommen: http://surfguard.wordpres…-taxi-trolle-kommen/

  22. Jaaaaaaaaa…..
    So gefällt mir das. Jetzt läuft den Betreibern der Taxizentralen endlich mal gehörig das Arsc*wasser. Das ist schon gut so. Die sollen endlich was für ihr Geld tun. Haha

  23. Dieser Artikel ist sehr gut geschrieben. Ab jetzt werde ich die App myTaxi, welches im Allgemeinen sehr gut funktioniert, noch häufiger nutzen. Das Verhalten gewisser Taxivermittler muß entgegengewirkt werden. Solche Methoden dürfen wir als Verbraucher nicht dulden.

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  3. [...] MyTaxi hat allerdings nicht nur Freunde. Taxizentralen werden beim Ruf eines Taxis umgangen und ärgern sich deswegen vielerorts über den neuen Dienst. Im österreichischen Wien etwa prüft die Taxizentrale eine Klage. Und auch der US-Nebenbuhler von MyTaxi, Uber, kämpft auf dem heimischen Markt mit den Gegebenheiten vor Ort. Der Konkurrent Taxi.eu ist einen anderen Weg gegangen und hat die Taxizentralen in einer ähnlichen App am Service involviert. Man mag das als nachhaltigeren Weg bezeichnen. Allerdings fielen MyTaxi-feindliche Kommentare in einigen Blogs (wie hier) etwas zu offensichtlich auf Taxi.eu zurück. Martin Weigert von Netzwertig deckte das kürzlich auf, ohne Taxi.eu beim Namen zu nennen. [...]

  4. [...] auch mit Taxi Deutschland. Im Frühjahr gab es in einigen Blogkommentaren (auch hier) eine Art Stimmungsmache gegen MyTaxi. Martin Weigert von Netzwertig vermutet einen Konkurrenten dahinter, ohne Taxi.eu dabei namentlich [...]

  5. [...] direkt miteinander, der bisherige Umweg über die Taxizentralen entfällt – was diese teilweise zu zweifelhaften Mitteln greifen lässt, um den Eindringling an der Eroberung des Markes zu hindern. Doch auch die Schikanierung von bei [...]

  6. [...] von Fahrten zwischen Fahrgast und Taxifahrer die Betreiber der Taxizentralen zu Feinden gemacht. Denn deren Callcenter- und Vermittlungsdienste werden dadurch überflüssig. Das ist traurig für [...]

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