Die Samwers:
Deutschlands Anti-Geeks

Die Samwer-Brüder gelten als Deutschlands erfolgreichste Internetunternehmer – und tragen gleichzeitig einen großen Teil der Verantwortung für den schlechten internationalen Ruf der deutschen Webwirtschaft. Sie selbst stört dies wenig.

Samwer. Kein Name polarisiert die deutsche Internetbranche mehr als dieser. Die Brüder Alexander, Marc und Oliver haben in mehr als zehn Jahren die perfekte Masche entwickelt, um Startups innerhalb kürzester Zeit zu einem beachtlichen Wachstum zu verhelfen und dann zu verkaufen.

Sie gelten als die erfolgreichsten Internetunternehmer Deutschlands – und tragen aufgrund ihres Faibles für das Nachbauen von bereits erfolgreichen US-Geschäftsmodellen gleichzeitig die Verantwortung für den langjährigen Ruf der hiesigen Gründerlandschaft, primär Copycats und wenig eigene Innovation hervorzubringen (was glücklicherweise im Jahr 2011 keine Gültigkeit mehr hat).

Der Blick auf das Phänomen Samwer erfordert die Abkehr von einer Schwarz-Weiß-Sicht.

Einerseits haben die Drei seit ihren ersten Versuchen als Webunternehmer mit Dutzenden Gründungen und Beteiligungen tausende Jobs geschaffen, sich aber andererseits wenig um deren Nachhaltigkeit gekümmert.

Auf die rekordschnelle Expansion von CityDeal folgte nach der Übernahme durch Groupon eine Entlassungswelle. Innerhalb von sechs Monaten hatte das unter anderem vom samwerschen Inkubator Rocket Internet angeschobene Berliner Jungunternehmen 700 Mitarbeiter an Bord geholt – deutlich mehr als tatsächlich notwendig. Auch bei den ebenfalls durch frühes Samwer-Kapital in Gang gesetzten VZ-Netzwerken wurden über die vergangenen fünf Jahre hinweg hunderte Jobs geschaffen. Mit dem Niedergang des einstigen deutschen Marktführers bei sozialen Netzwerken und dem nun vollzogenen Gang in die Nische verschwinden aber sukzessive auch die Arbeitsplätze. Vom nicht einmal ein halbes Jahr alten AirBnb-Klon Wimdu werden bereits jetzt – noch vor dem Exit – Massenentlassungen gemeldet.

Auch der Hang der drei Brüder zum Klonen von Ideen mit Proof-of-Concept kann von zwei Perspektiven aus betrachtet werden: Einerseits drückte er dem gesamten hiesigen Websektor einen traurigen Stempel auf und animierte andere Jungunternehmer mit BWL-Abschluss und der Ambition auf Exits im Samwer-Stil, ebenfalls lieber zu imitieren, statt etwas völlig Neues aufzubauen. Gleichzeitig brachte das Trio damit allerdings Konzepte frühzeitig auf den deutschen Markt, auf die hiesige Konsumenten sonst mitunter deutlich länger hätten warten müssen. Internationalisierung ist nicht immer die Stärke der US-Startups.

Über die Existenz des besonders serviceorientierten Onlineschuhhändlers Zalando (kostenloser Versand und Rückversand, kostenlose Hotline etc.) beispielsweise freuen sich täglich tausende Kunden. Das US-Vorbild Zappos hat sich bisher in Deutschland noch nicht blicken lassen. Zwar gibt es neben Zalando auch andere Internetschuhläden mit ähnlichem Kundenfokus (z.B. mirapodo), dennoch wäre kein Verbraucher glücklicher damit, wenn der Samwer-Inkubator Rocket Internet nicht den Zappos-Klon Zalando gestartet hätte.

Die Samwers sind brillante Unternehmer, die genau wissen, wann welche Hebel zu bewegen sind, um das anvisierte Ziel (in der Regel die Veräußerung) so schnell wie möglich zu erreichen. Und mit Sicherheit gibt es viele Menschen, die direkt oder indirekt von den Projekten der Geschwister profitiert haben.

Was mich am Ende eine deutlich kritische Haltung zu dem Treiben der drei Entrepreneure einnehmen lässt, ist das Fehlen einer sichtbaren Vision, die über das Anhäufen von Geld hinausgeht. Während die größten IT- und Web-Gründer der USA mit dem Bestreben erfolgreich und reich wurden, die Welt verändern zu wollen, fehlt dieses Bestreben in der unternehmerischen DNA der Samwers. Zumindest lassen ihre Geschäftspraktiken, Investments und Gründungen keinen anderen Schluss zu.

Ich habe mich schon oft gefragt, wieso die Samwers nicht wenigstens einmal 20 Millionen Euro in die Hand nehmen und damit ein Projekt starten, das es in dieser Form noch nie gegeben hat, und das die (digitale) Welt verändern könnte. Ein solches Investment täte ihnen garantiert nicht weh, würde aber die Außenwahrnehmung des Trios radikal verändern. Die “Low Hanging Fruits” (Copycats) ernten und mit einem Teil des Profits das nächste große Ding aufbauen. Das wär’s.

Doch mittlerweile gehe ich davon aus, dass dies nie geschehen wird. Die Samwers interessieren sich nicht für disruptive Ideen. Genausowenig wie dafür, was Journalisten, Blogger oder Geschäftspartner über ihre Aktivitäten denken. Anders kann ich mir den unglücklichen “Auftritt” von Oliver Samwer im spontan abgesagten Interview mit Mike Butcher von TechCrunch Europe nicht erklären.

Dass das in der Tonaufnahme zu hörende Gestammel in mäßigem Englisch von Deutschlands Top-Webunternehmer stammt, der sich noch dazu auf seiner “Hausveranstaltung” IdeaLab die Gelegenheit entgehen lässt, im Interview Tacheles zu Reden und zu seinen Entscheidungen zu stehen, wirft einmal mehr ein seltsames Licht auf die Samwers. Oliver Samwers wirres Zitat “We Are Germans, We have Kids” ist dann noch die Krönung des fünfminütigen Annäherungsversuchs von Butcher.

Oliver Samwer scheint sich vor dem Mikrofon nicht wohl zu fühlen – und vor der Kamera auch nicht so richtig, wie ich finde. Er und seine zwei Weggefährten sind anders als andere, das Rampenlicht suchende Unternehmerpersönlichkeiten der globalen Startup- und Internetbranche. Sie haben bisher ihr Ding durchgezogen und werden dies auch zukünftig tun – ohne sich darum zu kümmern, was die Öffentlichkeit von ihnen hält. Das Netz ist für sie lediglich das lukrativste Feld, um ihre Vorstellungen von Unternehmerum in die Tat umzusetzen. Mit dem allseits zelebrierten Geek- und Awesome-Kult haben sie wenig gemein.

Ich ziehe den Hut vor dem, was die Samwers erreicht haben. Und doch lässt mich die Frage nicht los, wie sich die deutsche Internetlandschaft entwickelt hätte, wenn die Samwers Ende der 90er dem Pantoffelgewerbe treu geblieben wären und nicht das Internet als ihre Spielwiese entdeckt hätten. Zum Besseren oder Schlechteren? Was glaubt ihr?

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21 Kommentare

  1. Jürgen
    schrieb am 17. Oktober 2011 um 14:56 Uhr (#)

    “Ich habe mich schon oft gefragt, wieso die Samwers nicht wenigstens einmal 20 Millionen Euro in die Hand nehmen und damit ein Projekt starten, das es in dieser Form noch nie gegeben hat, und das die (digitale) Welt verändern könnte.”

    Weil sie in ihren Elite-Unis nur lernen, Geld zu verwalten, vielleicht auch reich zu werden, aber ganz bestimmt nicht, eigene Ideen zu entwickeln. Ich habe das bei vielen Betriebswirten (nicht allen! aber erschreckenderweise doch bei der Mehrheit) jetzt schon oft erlebt. Die besten Ideen der heutigen Zeit stammen nicht von WiWis und BWLern. Die werden nur irgendwann ins Boot geholt, wenn es ums Geld geht und ab dann läuft es oft schief.

  2. Martin
    schrieb am 17. Oktober 2011 um 15:47 Uhr (#)

    Das ist das Ergebnis von “Management by Excel” – man macht nur was dazu beiträgt, damit am Ende des Tages unterm Strich mehr rausschaut. Ideen, Weltverbesserungsabsichten etc. haben da nur wenig Platz.

    Und warum die drei nicht 20m für eine eigene Idee in die Hand nehmen? Warum sollten sie auch… Sie sind aller Ansicht nach intelligent genug, dass sie sich darauf konzentrieren, was sie am besten können. Ihr Track Record bestätigt es. Daher ist es mühselig darüber zu diskutieren, ob sie Ideen hätten oder nicht. Sie brauchen es einfach nicht.

  3. Sebastian
    schrieb am 17. Oktober 2011 um 16:21 Uhr (#)

    Ich finde es ehrlich gesagt völlig legitim und eher positiv zu werten wenn Oliver sich anders als die ganzen Selbstbeweihräucherer in der Branche auf die Schaffung von Wert konzentriert statt in jede Kamera zu sabbeln.
    Da könnte sich der ein oder andere ein Scheibchen von abschneiden :)

    Die Samwers schaffen Wert, Arbeitsplätze und tun dem deutschen Startup-Ökosystem Gutes indem sie Talent, Kapital und Infrastruktur nach Berlin ziehen.

    Die Kernkompetenz sind operative Prozesse (Schnelligkeit + Qualität), warum also davon abweichen.
    Muss die Deutsche Bank dann demnächst auch Elektroautos herstellen weil sie jetzt ja langsam genug verdient haben und mal was wagen könnten?;)

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 17. Oktober 2011 um 16:34 Uhr (#)

      Die Samwers sind also so weit weg von der Entwicklung von Gamechangern ohne Vorbild wie die Deutsche Bank von der Entwicklung von Elektroautos? ;)

  4. Jonas
    schrieb am 17. Oktober 2011 um 17:11 Uhr (#)

    Hier noch ein weiteres “zeitgenössisches” Dokument: http://auktionsecke.de/a_…schichtealando.shtml

    Inhaltlich stimme ich dir zu, Martin.
    Positive Nebeneffekte gibt es insb. auch in Berlin: Rocket hat sicher dazu beigetragen, dass sich hier Wissen und Erfahrung in SEO, ecommerce-Frameworks, Onlinemarketing etc. gesammelt hat.

  5. tie
    schrieb am 17. Oktober 2011 um 18:34 Uhr (#)

    Ich sehe es auch als eher positiv, dass es Leute gibt, die sich auf ihr Tun und nicht auf ihr Scheinen konzentrieren. Dampfplauderer, die sich den ganzen Tag selbst feiern, hat die Branche mit Sicherheit bereits genug.

    Die Vergleiche und Schlüsse, die hier gezogen werden, hinken.
    Wie bereits gesagt waren die Brüder vorher in einem anderen Feld tätig und haben ebenfalls einen anderen Bildungskontext. Betriebswirte müssen Unternehmen leiten und Werte steigern können. Per Berufsdefinition müssen sie keine innovativen Konzepter und auch sicher keine Visionäre sein.

    Wenn ich mir die Start-Up Branche so ansehe, dann sehe ich viel Hype gepaart mit teils fast blindem Idealismus. Es ist schön zu sehen wie viele kreative Ansätze es gibt und wie diese (ungeachtet des kommerziellen Erfolges) die Branche voranbringen.
    Aber die Branche ist nicht automatisch mit den Gesellschaftern gleichzusetzen. Wie viele interessante Start-Ups gab es in der Vergangenheit? Und wie viele haben es wirklich geschafft?

    Die einen probieren es immer und immer wieder (wo wir wieder beim Idealismus sind), die anderen erkennten bestimmte Mechaniken und konzentrieren sich darauf, was sie gelernt haben – Cash machen.
    Ist zwar weit weniger cool, nerdy und geeky – scheint aber ebenfalls für einen bestimmten Typus von Menschen zu funktionieren.

    Was ich da zwischen den Zeilen mitschwingt ist doch eher der angekratzte Stolz. Da ist eine mikro-kosmische Szene, die davon lebt sich selbst zu feiern (ungeachtet dessen ob in den Konzepten betriebswirtschaftlich irgendeine Substanz vorhanden ist; auch hier stellt sich btw. wieder die Frage der Nachhaltigkeit – jedoch aus anderer Perspektive), ihre Innovativität bis zum Erbrechen zelebriert und da kommen ein paar Hansels daher, die das nicht die Bohne interessiert. Und die sind auf dem Papier sogar noch erfolgreicher. Das muss böse sein. Berufsethos.

    Wenn jemand Toilettenpapier verkauft – fragt sich da jemand wie der Manager dahinter wohl ideell und emotional zu diesem Thema steht? Nein.

  6. Thomas
    schrieb am 17. Oktober 2011 um 19:23 Uhr (#)

    Sie haben bisher ihr Ding durchgezogen und werden dies auch zukünftig tun – ohne sich darum zu kümmern, was die Öffentlichkeit von ihnen hält.

    Ähem, na und? Sie haben ihren Weg gefunden, (viel) Geld zu verdienen. Ich frag mal so: Soll ein Profifußballer auch noch eine gute Figur als Travestie-Entertainer im finnisch sprechenden Ausland machen und darüber hinaus eine neue Trendsportart erfinden…?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 17. Oktober 2011 um 19:56 Uhr (#)

      Absurder Vergleich.

  7. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 17. Oktober 2011 um 20:12 Uhr (#)

    @ tie
    Die Alternative zu “extrem pressescheu” ist nicht zwangsläufig “Dampfplauderer”.

    Und deine Sicht auf Unternehmertum ist mir persönlich zu eindimensional. Unternehmertum ohne einen Mini-Schuss Idealismus sehe ich immer als vertane Chance – gerade im Netz, das unsere ganze Gesellschaft verändert und so viele Chancen bietet. Zumal viele der Dienste, die wir alle täglich nutzen, in den Anfangstagen auch immer eine zumindest kleine idealistische Komponente beinhalteten.

    Unternehmertum, das lediglich sich selbst dient, hatten wir die vergangen 100 Jahre genug. Und die Lage auf den Finanzmärkten der letzten Jahre zeigt recht gut, wieso dies dauerhaft ein problematischer Ansatz ist.

    Wer argumentiert wie du, würde sicher auch als Staubsaugervertreter durch die Gegend laufen, wenn man damit reich werden würde, oder?

    1. Martin
      schrieb am 17. Oktober 2011 um 21:08 Uhr (#)

      Geld zu machen ist die eine Sache. Idealismus und Ethik ist eine andere. Da muss jeder für sich selbst seine Grenzen ziehen, gibt es keinen allgemeinen Standard.

      Die Parallele zu den Finanzmärkten ist sehr naheliegend. Vor allem rekrutieren die Samwers soweit ich weiß ja auch das Personal aus einer ähnlichen Klientel. Weiß es nur von Groupon/Citydeal.

      Deshalb darf man mMn solchen Praktiken auch nicht zuviel Platz einräumen. Aber man muss es wohl oder über akzeptieren, dass es sie gibt, und respektieren was sie gut machen.

  8. Martin
    schrieb am 17. Oktober 2011 um 23:58 Uhr (#)

    Ich denke mal weder noch. Sie haben in dem Sinne nichts Bleibendes geschafft im Internet, aber ja auch nichts Schlimmes angerichtet.

  9. Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 18. Oktober 2011 um 00:36 Uhr (#)

    Man sollte nicht vergessen, daß die Samwers auch hinter der Teenie-Abzockbude Jamba steckten:

    http://www.heise.de/tp/artikel/19/19556/1.html

    Nach Moral sucht man bei diesen Herren vergebens.

  10. BusinessLifeHack
    schrieb am 18. Oktober 2011 um 13:26 Uhr (#)

    … das Fehlen einer sichtbaren Vision, die über das Anhäufen von Geld hinausgeht

    Mir fallen dazu zwei Dinge ein:

    2. Geld verdienen ist einfacher ist als eine Vision zu entwickeln und zu verfolgen
    1. … und einige Vision können ohne Geld einfach nicht umgesetzt werden.

    Wer weiß aber, was die Samwers noch zustande bringen … Bill Gates wurde schließlich auch nicht von Heute auf Morgen zum Visionär und wohltäter der Menschheit.

  11. Experimentiert
    schrieb am 18. Oktober 2011 um 13:31 Uhr (#)

    Die Brüder zeigen genau wie das kapitalistische System funktioniert, reine Ausbeutung und das schnelle Geld machen. Denen ist es genauso egal wie den grossen Banken ob es dem kleinen Mann (das Volk) gut geht oder nicht.
    Der schneller gewinnt und lebt gut, der langsamere macht die Arbeit und wird ausgebeutet.
    Das ist eben das prinzip eines primitiven Geldsystems namens Kapitalismus.
    Die Brüder sind schnell und haben einen Markt erkannt und es auch innerhalb der Marktprinzipien richtig gemacht.
    Das es dabei auch viele verlierer gibt, vor allem wenn dann das Silber vergoldet wird, darum kümmert sich niemand.
    Weder bei der aktuellen Bankenkrise noch beim genannten Beispiel. Der stärker gewinnt der schwächere verliert – einfaches Prinzip.

    Es stellt sich nun die Frage wielange das Volk noch dazu bereits ist sich weiter ausbeuten zu lassen ???

  12. Helmut
    schrieb am 18. Oktober 2011 um 13:35 Uhr (#)

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum ihnen diese Pressescheue immer so zum Vorwurf gemacht wird. Nicht jeder Mensch liebt oder toleriert gar öffentliche Aufmerksamkeit, auch wenn dies eine Eigenschaft ist, die bei erfolgreichen Unternehmern nicht sehr häufig zu finden ist.

    Was ihre Geschäftsttaktiken angeht, so bin ich da sehr zwiegespalten. Klar ist das Copycatverhalten auf der einen Seite recht einfallslos, auf der anderen Seite ist es aber auch notwendig, um weitere Entwicklung voranzutreiben.

  13. Christof
    schrieb am 18. Oktober 2011 um 23:30 Uhr (#)

    Das unternehmerische Gespür und vor allem ihre unglaublichen Fähigkeiten in der Exekution von Unternehmensgründungen und deren Skalierungen sind in dieser Form einzigartig. Dafür tiefer Respekt.
    Aber, das rechtfertigt nicht ihre teils unglaublichen Methoden. Seit dem “Jamba-Sparabo”, das durch fiese Abofallen zigtausenden Kids und Schülern mit massiven TV-Werbespots zur besten Zeit das Taschengeld rauszog, geht für mich dieser Erfolg nur durch brutale Grenzüberschreitung zustande.

  14. André (Venture TV)
    schrieb am 19. Oktober 2011 um 01:43 Uhr (#)

    Und es geht doch ;-) Aufgenommen wenige Minuten vor dem legendären TechCrunch-Nicht-Interview: http://www.venturetv.de/oliver-samwer-interview/

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 19. Oktober 2011 um 12:09 Uhr (#)

      Glückwunsch.

      Wobei ich doch gerne gesehen hätte, was passiert wäre, hättest du eine kritische Frage gestellt ;)

  15. André (Venture TV)
    schrieb am 19. Oktober 2011 um 17:35 Uhr (#)

    Dann wäre er auch mir weggelaufen. ;)

  16. Sebastian
    schrieb am 20. Oktober 2011 um 05:09 Uhr (#)

    @Martin
    Super Artikel, speziell wenn man sich die Pseudoreaktion der deutschen Startupblogs auf das Techcrunch Post ansieht. Finde auch Deine Reaktion in den Kommentaren gut. Keiner hat wirklich kritische Fragen gestellt.

  17. Flashback
    schrieb am 28. Januar 2012 um 07:53 Uhr (#)

    Die Brüder leben eben nach den Prinzipien des Turbokapitalismus, ich glaube denen sind auch kritische Beiträge wie dieser hier ziemlich egal – der Kontostand stimmt am Ende ja doch.

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