Greplin:
Neue iPhone-App weiß vor der Suche, wonach Nutzer suchen
Greplin, die Suchmaschine für die persönliche Cloud, hat eine kostenfreie iPhone-Applikation veröffentlicht. Diese nutzt das gewonnene Wissen über die Nutzer, um ihnen für sie zum aktuellen Zeitpunkt relevante Suchvorschläge zu machen.
Greplin ist ein in der Basis-Version kostenfreier Service, der im Februar dieses Jahres offiziell veröffentlicht wurde und die eigenen Konten bei einschlägigen Clouddiensten indexiert sowie an einer zentralen Stelle durchsuchbar macht.
Nach einer Registrierung können Nutzer ihren Greplin-Zugang mit ihrem Gmail-, Facebook-, Twitter-, Dropbox-, LinkedIn-, Google-Calendar-, Google-Docs-, Google-Contacts-, Google-Reader-, Delicious-, Tumblr- und Reddit-Konto verknüpfen und anschließend alle dort für sie verfügbaren und abgelegten Inhalte über Greplin durchsuchen. Ein Premium-Paket, das den Zugriff auf weitere Services erlaubt, kostet 4,99 Dollar pro Monat.
Eine für Smartphones angepasste Website bietet das Startup aus San Francisco bereits. Besitzern von iPhones steht ab sofort aber auch eine native Applikation zur Verfügung, welche die Attraktivität des Dienstes deutlich erhöht.
Das Ziel der Kalifornier bei der Entwicklung der App war es, sämtliche Störeffekte und Unannehmlichkeiten eines zufriedenstellenden mobilen Benutzererlebnisses auszumerzen: Tippen, Scannen, Warten. Nach dem Starten der App listet Greplin daher aktuelle Kalendereinträge sowie kürzlich gesuchte Begriffe als Suchvorschläge auf – denn diese besitzen nach der Überzeugung von Greplin für User zum jeweiligen Zeitpunkt eine besonders hohe Relevanz.
Wer also fleißig seinen Google Kalender mit Einträgen füttert, sieht jeweils anstehende Termine und Aufgaben in der App. Im Gegensatz zur herkömmlichen Kalender-Anwendung des iPhones kann in der Greplin-App jeder Eintrag angeklickt werden, woraufhin Greplin in überraschender Geschwindigkeit sämtliche dazu passenden Erwähnungen aus allen an das Greplin-Konto angeschlossenen Onlineservices darstellt.
Wie gut dies funktioniert, hängt von der Bezeichnung der Kalendereinträge ab. Je mehr Wörter diese enthalten, desto stärker wird die Greplin-Suche begrenzt. Hier wäre wünschenswert, wenn Greplin automatisch nur die wichtigsten Schlüsselwörter berücksichtigen würde. Das Unternehmen hat bereits angekündigt, die beschriebene Vorschlagsliste für Suchen demnächst auch auf Basis aktueller Facebook- und E-Mail-Ereignisse zu befüllen, was sehr interessant werden könnte.

Natürlich erlaubt die Greplin-App auch das Durchsuchen aller mit Greplin bewachten Accounts per händischer Eingabe von Suchwörtern. Auch hier werden die Ergebnisse sehr schnell geliefert – fast in der gleichen Geschwindigkeit, wie die iPhone-eigene Suchefunktion für lokal gespeicherte Apps, Kontakte und Mails ihre Resultate anzeigt.
Für iPhone-Anwender, die viele der von Greplin unterstützten Onlinedienste einsetzen und kein Problem damit haben, Greplin Zugriff auf selbige zu geben, ist die App des US-Startups aufgrund ihrer Fähigkeit, viel Zeit und Energie beim Auffinden von Namen, Artikeln und Dokumenten zu sparen, ein Muss.
Besonders gespannt bin ich, wie sich das Vorschlags-Feature weiterentwickelt. Greplin schlägt mit diesem den Weg eines persönlichen Assistenten ein, der Anwender zukünftig auf Basis der gesammelten Informationen aktiv (z.B. per Push-Nachrichten) in der Alltagsplanung behilflich sein kann.
Je mehr Daten wir in der Cloud lagern, desto vielfältiger sind die Möglichkeiten, diese durch eine intelligente Kombination und Analyse auf für Anwender sinnvolle Weise nutzbar zu machen. Greplin, dessen Gründer Daniel Gross übrigens gerade mal 19 Jahre alt ist, positioniert sich hier an vorderster Front und hat das Zeug zum ganz großen Erfolg.
Link: Greplin






















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Keinen Bock, da überall meine Logins anzugeben… ;)
Aber funktioniert schon nicht schlecht. Einen Schritt Arbeit gespart.