Geschäftsnetzwerke:
Wieso LinkedIn
deutscher Marktführer wird

LinkedIn eröffnet ein Büro in München und will jetzt endlich auch in Deutschland seinen Durchbruch erwirken. Noch ist hierzulande Xing Marktführer. Doch eines Tages wird sich dies ändern.

Anfang Februar 2009, vor zweieinhalb Jahren, gab das US-Geschäftsnetzwerk LinkedIn den Startschuss für seine deutschsprachige Benutzeroberfläche. Es sollte der Beginn einer Aufholjagd im deutschsprachigen Markt werden – den seit jeher Xing als Business Network dominiert.

Doch in Deutschland und Österreich ist es bisher nicht zu einer wirklich signifikanten Verschiebung im Kräfteverhältnis zwischen den zwei Kontrahenten gekommen. In der Schweiz hingegen gilt LinkedIn mittlerweile als Marktführer.

Ausgerüstet mit Millionen aus dem Börsengang will das US-Netzwerk jetzt aber auch in Deutschland Nägel mit Köpfen machen und Xing verdrängen: Ab dem heutigen Freitag wird das Deutschland-Geschäft von LinkedIn nicht mehr aus Kalifornien sondern von einem sechsköpfigen Team unter Führung von Deutschland-Chef Kai Deininger aus München gesteuert.

Im deutschsprachigen Raum hat Xing etwa fünf Millionen registrierte Mitglieder. Der US-Wettbewerber verweist auf zwei Millionen registrierte Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 200.000 Profile will LinkedIn im vergangenen Quartal im D-A-CH-Raum hinzugewonnen haben. Das wären 10.000 mehr, als Xing im selben Zeitraum zulegen konnte.

Insgesamt sind ungefähr 11 Millionen Menschen bei Xing registriert, dessen Schwerpunkt jedoch nur noch auf dem deutschsprachigen Markt liegt. Dem gegenüber stehen mehr als 100 Millionen registrierte LinkedIn-Nutzer.

Ich war immer ein Freund von Xing, einer Plattform, die mir schon viele Male geholfen und mir einst sogar eine Anstellung verschafft hat. Auch bin ich der Meinung, dass Xing seine Plattform im Vergleich zu anderen “alteingesessenen” deutschen Social Networks einigermaßen zeitgemäß weiterentwickelt hat.

Pflege von zwei Profilen kann kein Dauerzustand sein

Doch ich bezweifle, dass dies reicht, um dauerhaft gegen die mächtige Konkurrenz aus den USA anzukommen. Zumal ich es persönlich Leid bin, ständig Präsenzen bei zwei Businessnetzwerken pflegen zu müssen. Momentan füge ich geschäftliche Kontakte stets bei beiden Diensten hinzu (und überraschend viele besitzen auch tatsächlich Profile bei beiden). Ein dauerhafter Zustand kann dies nicht sein.

Man muss gar nicht weiter mit den Mitglieder- und Wachstumszahlen von LinkedIn und Xing jonglieren, um eine Prognose für die zukünftige Entwicklung aufzustellen: Xing wird kurzfristig das dominierende Netzwerk bleiben, aber Schritt für Schritt an Aktivität und Attraktivität einbüßen (ich habe Zweifel, dass der Relaunch daran etwas ändern kann). Parallel nimmt die Vernetzung deutscher User bei LinkedIn langsam aber sicher zu. Ab dem Erreichen des Tipping Points beschleunigt sich dieser Prozess.

Parallelen zur Situation zwischen den VZ-Netzwerken und Facebook

Xing wird aus dem Wettkampf mit LinkedIn ebenso als Verlierer hervorgehen, wie die VZ-Gruppe den Kürzeren gegen Facebook gezogen hat. Zwar unterscheidet sich Xing sehr viel deutlicher von seinem Kontrahenten als studiVZ von Facebook. Das reicht meines Erachtens nach aber nicht aus, um die schrittweise Lockerung der Verbindungen zwischen Xing-Nutzern zugunsten einer auch international möglichen Vernetzung bei Linkedin aufzuhalten. Auch wenn Xing-CEO Dr. Stefan Groß-Selbeck da naturgemäß anderer Meinung ist. Und gerade unter den für LinkedIn wichtigen Multiplikatoren dürfte es so gut wie niemanden geben, der nicht wenigstens einige internationale Kontakte besitzt.

“In Deutschland zahlen viele Menschen für Dinge, die wir kostenlos anbieten”, sagt LinkedIn-Europa-Chef Ariel Eckstein im Hinblick auf die Xing-Strategie, bestimmte Funktionen nur für Premium-Nutzer zur Verfügung zu stellen. Das Problem mit dieser Argumentation: Mit einem in Deutschland erstarkenden LinkedIn ist der nächste Konflikt zwischen einem US-Netzwerk und hiesigen Datenschützern programmiert. Denn LinkedIn wird es aus wirtschaftlicher Sicht nicht genügen, sich allein mit Einnahmen aus den Pro-Konten für Recruiter über Wasser zu halten. Erst kürzlich hat LinkedIn mit so genannten “Social Ads” für Verstimmung gesorgt.

Im Sinne der Konfliktvermeidung ist eine Verdrängung von Xing durch LinkedIn in Deutschland daher vermutlich nicht die beste Option. Aber die Bequemlichkeit der Nutzer, ihre Vorliebe für Gratisservices sowie ihr Drang zu einer grenzenlosen, uneingeschränkten Vernetzung wird am Ende trotzdem siegen.

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46 Kommentare

  1. Christoph
    schrieb am 26. August 2011 um 13:02 Uhr (#)

    Gerade gestern habe ich noch gedacht, wie schlecht LinkedIn gegenüber Xing ist…

    Was bringt mir LinkedIn überhaupt?

    Bei Xing kann ich anderen Leuten die noch kein Kontakt sind eine Nachricht schicken. Bei LinkedIn muss ich dazu meine Kontakte nerven, dass die meine Nachricht an die Person weiterleiten.

    Bei Xing sehe ich von meinen Kontakten die Festnetznummer und zum Teil, falls freigegeben, die Handynummer. Bei LinkedIn sehe ich nix davon, keine Telefonnummern. Dementsprechend habe ich Xing bisher als kompletten Ersatz für eine Visitenkarte gebraucht. Mit LinkedIn braucht man die weiterhin.

    Außerdem ist Xing übersichtlicher und besser bedienbar.

    1. Henning
      schrieb am 26. August 2011 um 13:28 Uhr (#)

      Sehe ich ähnlich. Vor allem was die Bedienbarkeit angeht. Ich fühl mich auf LinkedIn einfach überhaupt nicht wohl.

      Wenn man Kontakte hinzufügen will, muss man angeben, warum man sie kennt. Gut gedacht, um Kontaktspammer zu vermeiden. Allerdings kann ich das umgehen, indem ich denjenigen als “Freund” deklariere, was die meisten meiner Erfahrung nach daher so gut wie immer machen. Bei mir passt auch selten eine der anderen Kategorien.

    2. Stephan
      schrieb am 26. August 2011 um 22:06 Uhr (#)

      @ Henning: Da gibt es allerdings eine Systematik: Wenn jeman mehrfach Kontaktanfragen mit “Kenne ich nicht” quittiert bekommt, so hat er diese Option nicht mehr sondern muss bei einer aktiven Kontaktanfrage immer die Mailadresse kennen.

      Umgekehrt, wenn Du schlechte Erlebnisse hast, so kannst Du auch selber defineiren, dass nur Kontaktanfragen von Leuten kommen können, die Deine Mailadresse kennen.

  2. Anja Beckmann
    schrieb am 26. August 2011 um 13:21 Uhr (#)

    Xing ist übersichtlicher und besser bedienbar als LinkedIn – da gebe ich Christoph völlig Recht.

    Aber ich nutze beide Dienste parallel und das nervt. Langfristig werde ich wohl nur noch mit LinkedIn arbeiten, weil ich dort auch internationale Kontakte habe.

  3. Robert
    schrieb am 26. August 2011 um 13:22 Uhr (#)

    Hoffe mal, dass das nicht so kommt. Werde mit LinkedIn nicht warm, Xing finde ich wesentlich angenehmer vom Interface her (wenn es auch bei weitem nicht perfekt ist).

  4. André
    schrieb am 26. August 2011 um 13:58 Uhr (#)

    Mich würde mal interessieren, worauf du die Aussage basierst, XING würde „aber Schritt für Schritt an Aktivität und Attraktivität einbüßen“?

    Ich sehe das irgendwie nicht. Viel mehr als ein Glaskugel-Artikel ist das nicht. Schade.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 26. August 2011 um 14:01 Uhr (#)

      Gegenfrage: Wieso sollte es Xing anders ergehen als den VZ-Netzwerken?

      Die Ausgangslage ist haargenau die selbe – inklusive Refokussierung auf DACH nach einem Exkurs ins europäische Ausland.

      Ansonsten ist auch die Entwicklung in der Schweiz ein Indiz dafür, was in Zukunft auch hier passieren wird (auch Facebook war in der Schweiz früher Marktführer als in Deutschland). Und dazu die jetzt lokale Dependance, die mit Sicherheit an vielen Fronten dafür sorgen wird, dass LinkedIn in Deutschland stärker ins Rampenlicht tritt.

  5. Robert
    schrieb am 26. August 2011 um 14:12 Uhr (#)

    Ich persönlich finde sowieso, dass man die interessanteren Kontakte über Twitter und nun auch Google+ finden kann.
    Auf LinkedIn und Xing ist alles total steif und jeder setzt sein bestes Business-Lächeln auf.
    Wenn die Entwicklung so weiter geht wie momentan, könnte Google+ der lachende Dritte sein, zumindest beim web-affinen Klientel (mir ist klar, dass der Kreis eher klein ist). Wenn jemand eine interessante Diskussion startet, deren Thema mich interessiert, sagt das doch viel mehr aus als der Lebenslauf oder irgendwelche Hobbys.

  6. Roland
    schrieb am 26. August 2011 um 14:20 Uhr (#)

    Die Unterschiede zwischen Xing und LinkedIn sind gar nicht so groß. Meiner Meinung nach ist es eher eine Frage der Gewöhnung. LinkedIn ist zwar manchmal etwas komplizierter, hat dafür aber wesentlich höhere Qualitätsfaktoren als Xing, wo sich ja gefühlt jeder mit jedem vernetzt, nur um möglichst viele Kontakte zu haben. Hier ist ab 501 Kontakten bei LinkedIn kein Unterschied mehr, allein solche Details machen den Unterschied.

  7. Mark
    schrieb am 26. August 2011 um 14:22 Uhr (#)

    Also ich habe auch Profile in beiden Netzwerken und das bei Linkedin habe ich nur, weil ich mich jemand mal eingeladen habe. Welche Leistungen Linkedin kostenlos bieten soll, die es bei Xing nicht gibt, ist mir ein Rätsel. Umgekehrt sehe ich es eher so, dass es bei Xing leichter ist Leute zu finden und zu kontaktieren. Auch mit dem kostenlosen Account. Die Parallele zu StudiVZ sehe ich da nicht. Während StudiVz ein schlechtes Copycat war, wo viel zu lange nicht wirklich in Verbesserungen investiert wurde, kommt Xing eigenständig daher.

  8. Burkhard Schneider
    schrieb am 26. August 2011 um 14:54 Uhr (#)

    Hallo,

    es gibt einige Argumente, die dagegen sprechen, dass Linked In in den nächsten zwei – drei Jahren XING aus den Markt drängt (längere Prognosen wage ich nicht, da meine Glaskugel derzeit nicht so gut funktioniert :-):

    1. LinkedIn versucht es jetzt schon so lange und kommt nicht richtig voran. Die müssen echt verzweifelt sind, was ich so aus der Szene höre.

    2. Mitgliederzahlen sind nicht aussagekräftig, sondern die Aktivitäten. Ich bin Linked In Mitglied, aber nutze es nicht (Stichwort Doppelarbeit), XING nutze ich täglich.

    3. Für Recruiter sind die Gebühren auf XING viel günstiger als auf Linked In.

    4. XING hat eine höhere Akzeptanz bei den NICHT-Tekkies.

    5. XING lebt auch real durch die Ambassador-Gruppen etc., Linked In nicht.

    Fazit: Warum soll ich, der seit 7 Jahren ein Netzwerk auf XING aufgebaut hat, jetzt wechseln, nur weil einige Blogger glauben, dass sich irgendwann irgendetwas ändern wird. Nee, so baut man kein nachhaltiges Business auf.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 26. August 2011 um 14:56 Uhr (#)

      Klar du sollst ja nicht wegen mir wechseln ;)

  9. Stephan
    schrieb am 26. August 2011 um 15:12 Uhr (#)

    @ Christoph:

    Du hast perfekt den Vorteil von LinkedIn erläutert: Als ich bei Xing ein fettes Profil mit allen Details hatte, bekam ich 2 – 3 Kaltnachrichten, Recruiter und so. Seitdem ich das Profil vor einem Jahr radikal zusammengekürzt habe, hat sich das beruhigt. Kaltnachrichten könnten gut sein…. aber Spammer und autoamtisierten Javatools haben das zum Nervfaktor wachsen lassen.

  10. Susanne
    schrieb am 26. August 2011 um 15:20 Uhr (#)

    Ich denke man sollte sich mal die Mühe machen und in LinkedIn tiefer einsteigen. Die Oberfläche ist zwar gewöhnungsbedürftig aber handhabbar. Die ganze Philosophie von LinkedIn basiert auf seriösem Netzwerken und nicht auf sinnloses Kontakte sammeln und Event-Überschüttungen wie auf XING.
    Es kommt immer darauf an wie man “Netzwerken” betrachtet. Geht man auf “Masse” ist Facebook und XING sicher geeigneter. Setzt man allerdings auf ehrliche Kontakte und seriöses Netzwerken ist LinkedIn für mich nicht mehr wegzudenken!

    1. Monte
      schrieb am 26. August 2011 um 17:46 Uhr (#)

      Dass LinkedIn “seriöser” sein soll, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Auch dort erhalte ich Nachrichten und Kontaktanfragen von wildfremden Menschen – gemeinhin als Spam bezeichnet.

      Sowohl bei Xing, als auch bei LinkedIn halten sich diese aber noch/wieder in erträglichem Maße. Sie unterscheiden sich eher in Ihrer Ausrichtung. Bei LinkedIn werde ich meist von irgendwelchen Outsourcing Buden aus Osteuropa oder Indien geflutet, bei Xing sind es die schnöden “würde mich total freuen, wenn wir uns vernetzen (…warum auch immer)”-Kontakter. Brauchen tue ich beides nicht. Aber es kommen nach wie vor gewiss deutlich mehr Spam-eMails durch meinen Filter, als derartige Anfragen bei Business-Netzwerken auflaufen.

      Ist für mich daher kein Entscheidungskriterium pro oder gegen eines der Business Netzwerke.

  11. Ingo Becker
    schrieb am 26. August 2011 um 16:25 Uhr (#)

    Ein ganz einfaches Argument ist in der Diskussion hier bislang übersehen worden: LinkedIn kommt mit offenem Charakter, samt einer API, die es zulässt, sich mit vielen anderen Hubs, wo sich mitunter in unterschiedlicher Menge Kontakte tummeln, zu verbinden. Simpelstes Beispiel: Twitter. Xing lässt Statusmeldungen an Twitter zu, aber nichts kommt hinein. – Wozu aber diskutieren wir auf zig re:… Konferenzen, BarCamps, WebMondays, TweetUps etc. Offenheit, wenn sich fast alles in eingezirkelten Kreisen, Gruppen, abspielen soll? Zugegeben gilt es hier auch für LinkedIn, die Lernbereitschaft aufrechtzuerhalten und zum Beispiel in Sachen Vielfalt beim Einspielen von Inhalten auf die eigene Seite per Widgets nachzulegen.
    Kurzum: Jedes soziale Netzwerk bietet unterschiedliche Aspekte – letztlich ist aber das Vermitteln von Transparenz, ein wesentlicher Baustein für Anerkennung und Reputation, in der Community dauerhaft von Bedeutung. Hierfür sehe ich für etliche der in vorigen Kommentaren genannten Social Networks leicht- bis mittelschwarz.
    Apropos Facebook: Das ist dann die andere Seite der Macht. Siehe auch hier.

  12. Cem Basman
    schrieb am 26. August 2011 um 17:09 Uhr (#)

    Ich bin seit 2004 bei Xing aktiv. Wenig später habe ich für die internationalen Geschäftskontakte auch ein LinkedIn Konto angelegt. Ich werde einfach mit LinkedIn nicht warm. Die User Experience ist für mich grottenschlecht.

    Nicht zufällig habe ich mal heute für diesen Kommentar als Webseite Google+ eingetragen. Privat eine super Sache, für Geschäftliches ist es noch nichts. Soll ja aber kommen.

    Einen Showdown zwischen Xing und LinkedIn sehe ich noch nicht wirklich in Deutschland.

  13. wigger
    schrieb am 26. August 2011 um 17:36 Uhr (#)

    gutes feedback bzgl. xing hier, sehen noch viele so. im gegensatz zu fb/vz ist die Meinung inhaltlich noch eine andere. langfristig weiss man nicht, aber wer weiss was in einem jahr ist. bei xing passiert technisch bisschen wenig oder. nach ewigkeiten mal wieder hier..nur die drei neuesten artikel gesehen….alle so unclever.

  14. Martin Olk
    schrieb am 26. August 2011 um 17:40 Uhr (#)

    Der Artikel beantwortet seine eigene Frage aus dem Titel nicht. Wieso? Ja, wieso? Weltläufte? Zwangsläufigkeit? Sich wiederholende Geschichte? Das sind keine überzeugenden Argumente.

    Linkedin hat m.M.n. schon zu oft “Aber jetzt Deutschland!” geschrien.

    http://klauseck.typepad.c…linkedin_kommt_.html (2006)
    http://heise.de/newsticke…-wachsen-175149.html (2006)
    http://thestrategyweb.com…mmt-nach-deutschland (2008)
    http://www.foerderland.de/419+M568d6aabb39.0.html (2008)
    http://blog.weblike.de/20…rtet-in-deutschland/ (2009)
    http://wollmilchsau.de/ko…utschland-strategie/ (2009)
    http://secretsites.de/job…pa-chef-kevin-eyres/ (2010)

    Schnarch …

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 26. August 2011 um 18:10 Uhr (#)

      Im Titel steht keine Frage, sondern eine Aussage.

  15. ruediger
    schrieb am 26. August 2011 um 20:19 Uhr (#)

    …sicherlich haben die beiden Netzwerke weiterhin ihre Stärken/Schwächen…, ehrlich gesagt war ich bis vor einem Jahr fast ausschließlich von XING überzeugt, da ich dort meine Kontakte (beruflich und privat) verwaltet und gepflegt habe. Allerdings ist mir die reine “Kontaktverwaltung” von XING allmählich zu wenig für ein virtuelles Netzwerk, mit dem ich nicht nur die Kontakte verwalten, sondern auch proaktiv ausbauen kann (gerade auch über die D/A/CH Grenzen hinweg) Zudem steht mir mit http://www.linkedin.com/today eine Plattform zur Verfügung, mit der ich tagesaktuelle Trends aus verschiedenen Quellen (die ich persönlich zusammenstellen kann) abrufen kann. Das ich bei XING ohne Premiummitgliedschaft quasi “offline” muss nicht weiter erwähnt werden… :-)
    Langfristig wird sich – wie immer – die Plattform mit dem größten Nutzen für den User durchsetzen…:-)

  16. Oliver Preikschat
    schrieb am 26. August 2011 um 20:58 Uhr (#)

    der Kommentar von CEM #12 trifft es genau auf den Punkt, so sehe ich das auch !

  17. Tom Kolbe
    schrieb am 26. August 2011 um 22:03 Uhr (#)

    Ich kann mich mit beiden Netzwerken nicht anfreunden. Es sind bisher immer meine persönlichen Kontakte gewesen, die zu Jobs führten. Hinterher hat man sich dann auf Xing hinzugefügt. Zuletzt dann noch auf FB. Welchen Benefit mir derlei Netzwerke nu bringen sollen… ich lese es wohl, aber die Praxis … Trotzdem sind beide Apps immer dabei.

  18. Jonas
    schrieb am 27. August 2011 um 04:04 Uhr (#)

    Danke für das beidseitige Astroturfing (siehe 1. Kommentar hier u. 2. im verlinkten FAZ-Artikel) – hoher Unterhaltungsfaktor!
    Bin länger bei Xing als bei Linkedin, daher ist mir die Xing-UI auch vertrauter – Gewohnheitssache?

    Seit ich mich als Basismitglied bei Xing allerdings mit “Susanne Schmidt” u.ä. vernetzen wollte und feststellen durfte, dass nach ca. 20 Ergebnissen ein Premiumaccount nötig ist, um weitere Namen u. Unternehmen angezeigt zu bekommen, halte ich die Produktstrategie von Xing für veraltet – dass man seine Kunden nicht an jeder Ecke verzweifelt in den Upsale drängen muss, hat LI besser verstanden, genauso wie die angesprochene 3rd Party-Integration/ API.

  19. Volker Remy
    schrieb am 27. August 2011 um 12:46 Uhr (#)

    Wäre es denkbar, dass weder Xing noch LinkedIn Marktführer werden, sondern Facebook am Ende beide “kassiert”? Ich stimme Cem Basman in seiner Beurteilung der LinkedIn User Ex zu. Xing wiederum hat sich sein fade-out selbst beschert: Angleichung statt Vertiefung des eigenen gewachsenen Charakters als Business-Talk-Portal. So macht man sich selbst redundant. Schade.

  20. Jürgen Auer
    schrieb am 27. August 2011 um 18:58 Uhr (#)

    LinkedIn hat m.E. nach ein Geschäftsmodell, das auf Abschottung beruht – und das dann Geld über die Freischaltungen für Recruiter verdient. Die möglichst vielen Profile sind Futter für die Recruiter.

    Das Geschäftsmodell von Xing ist genau konträr – alle Profile sind offen, jedes Basismitglied kann einem anderen Basismitglied eine Kontaktanfrage stellen.

    Deshalb deckt Xing bsp. für Selbständige eine Funktionalität über den Premiumaccount ab, bei der die sehr viel teureren Einstiegstarife von LinkedIn weniger leisten, wenn ich mir diese Liste

    http://linkedin.com/subsc…8;trk=hb_ft_upyracct

    (funktioniert wahrscheinlich nur für eingeloggte Mitglieder) ansehe.

    Der Vergleich VZ/Facebook hinkt m.E. nach an einer entscheidenden Stelle: Die Aktivitätszahlen sind von 466 Millionen Visits (Mai 2010) auf inzwischen 152 Millionen Visits (Juli 2011) eingebrochen (IVW-Zahlen). Bei Xing sind die Zahlen weitaus niedriger, aber relativ stabil. Bei LinkedIn sehe ich völlig zugespamte Gruppen, nicht all das, was es in Xing an Gruppenaktivitäten und an Offline-Events gibt.

    Nach meinem Eindruck haben Xing / LinkedIn zwei völlig verschiedenartige Geschäftsmodelle und bedienen zwei völlig unterschiedliche (aktive) Zielgruppen.

    Insofern sehe ich selbst für den Fall, daß LinkedIn von der Zahl der DE-Mitglieder Xing überholt, noch nicht unbedingt ein Problem für Xing, sofern die aktiven Personen weiterhin diese Aktivitäten nur auf der einen, nicht aber auf der anderen Plattform durchführen können.

  21. rob d
    schrieb am 27. August 2011 um 19:55 Uhr (#)

    Business-Netzwerke braucht keine Sau.

    Reputation und ein eigenes Netzwerk entstehen wesentlich besser und nachhaltiger durch ein eigenes Blog, Twitter oder nun auch Google+

    Wer unbedingt mit seinem tollen Lebenslauf und seinen ach so kreativen Einträgen angeben will, soll ruhig bei Xing & Linkedin bleiben.

    Gruß, rob d

  22. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 28. August 2011 um 10:47 Uhr (#)

    Die Meinungen gehen augenscheinlich sehr stark auseinander. Wiedervorlage in einem Jahr – schauen wir mal, wie sich die Situation dann darstellt.

  23. Jürgen
    schrieb am 29. August 2011 um 09:29 Uhr (#)

    Sehe einen kleinen Unterschied gegenüber StudiVZ: Xing ist innovativer und profitabler als seinerzeit StudiVZ. Allerdings könnten sie den gleichen Fehler begehen, wenn sie das mit dem zweiten Anlauf ins Ausland noch lange vor sich her schieben. Das habe ich Stefan Groß-Selbeck auch so gesagt. ;)

    Hab am Freitag einen Social-Media-Kurs für ein Unternehmen gegeben. Gut die Hälfte der Teilnehmer war schon bei Xing. Ich hab ihnen empfohlen (weil sie im Ausland aktiv sind), auch zu LinkedIn zu gehen. Dabei hat sich wieder einmal gezeigt, dass LinkedIn den Nutzern nach wie vor alle Nasen lang das Fenster unter die Nase hält, das eigene Adressbuch einzuladen, und es wie eine Login-Aufforderung tarnt. Das ist nach wie vor ganz schlechter Stil und eines weltweiten Marktführers eigentlich nicht würdig.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 29. August 2011 um 09:32 Uhr (#)

      Du meinst echt, Xing sollte nochmals auf Expansion setzen? Letztlich müsste es dann ja auf die Märkte setzen, in denen LinkedIn noch keine starke Präsenz hat. Welche wären das?

  24. Jürgen
    schrieb am 29. August 2011 um 09:36 Uhr (#)

    Die gleichen Märkte und sich als freundlichere Alternative präsentieren. Glaube schon, dass noch Platz genug für zwei Anbieter ist. Sooo groß – im Vergleich zum Beispiel zu Facebook – ist LinkedIn noch nicht.

  25. Volker Remy
    schrieb am 29. August 2011 um 09:46 Uhr (#)

    @Internationalisierung von Xing

    Ich vermutee, das Thema ist bei Xing endgültig ad acta gelegt. Es stünden auch nicht die finanziellen Mittel für einen roll-out zur Verfügung, wenn ich die jüngsten Geschäftszahlen unter diesem Gesichtspunkt analysiere. Die Internationalisierungsversuche von Xing kamen zu spät, zu halbherzig und sie waren wohl auch nicht von der richtigen Expertise begleitet. Der Zug ist abgefahren. Niemand steigt mehr vom Jet auf den Zeppelin um.

  26. Jürgen
    schrieb am 29. August 2011 um 10:05 Uhr (#)

    @Volker: Wenn man es richtig anginge, wäre eine Auslandsexpansion noch immer drin und könnte erfolgreich sein. Technisch deutlich weiter sehe ich LinkedIn gegenüber Xing nicht und LinkedIns aggressiven Methoden, um die Nutzerschaft zu erweitern, sind nicht nur mir ein Dorn im Auge.

    Aber wenn noch Auslandsexpansion, dann möglichst bald. Kann doch so teuer auch nicht sein. Es geht maßgeblich um Lokalisierungen und ein wenig Marketing.

  27. Jürgen Auer
    schrieb am 29. August 2011 um 11:03 Uhr (#)

    Ich halte eine Auslandsexpansion von Xing durchaus für denkbar. Allerdings nicht durch Aufkauf (wie ursprünglich), das kostet viel Geld für den Kauf, viel Geld für die Datenintegration – und die Nutzer gehen, weil sie nicht damit klarkommen. M.E. sind die bisherigen Auslandsversuche deshalb gescheitert.

    Stattdessen durch organisches Wachstum.

    (1) Weil Xing andere Nutzer als LinkedIn bedient, die es auch im Ausland gibt.
    (2) Ich kenne bsp. indische weibliche Premiumnutzer mit einer 100%-Aktivität. Da dürfte der Preis durchaus eine Rolle spielen.
    (3) DE ist die Exportnation. Da mag der Erstkontakt zwischen einem Nutzer aus DE und einem im Ausland über LinkedIn erfolgen. Aber es ist durchaus denkbar, daß sich der im Ausland dann einen Xing-Account zulegt, weil da manches anders möglich ist.

    Wenn man sich die Zahlen hier

    Top 100 Countries

    für die europäischen Länder ansieht, dann ist die Reichweite von LinkedIn in Europa noch nicht so dolle:

    Wenn man sich die europäischen Seiten auf LinkedIn hin ansieht, dann fehlt die Domain in Deutschland, Frankreich, Polen und der Türkei. In Belgien (Platz 50), Italien (86), Niederlande (18), Spanien (69), Schweiz (61) und England (42) taucht LinkedIn unter den ersten 100 auf.

    (Eigenes Zitat von Die Top-1000-Seiten weltweit – da hatte ich das mal ausgezählt).

    Ein Profil habe ich auf LinkedIn auch. Aber aktiv bin ich dort nicht.

    1. Volker Remy
      schrieb am 29. August 2011 um 14:21 Uhr (#)

      @Jürgen @Jürgen Auer

      Beim Thema Expansion im globalen Maßstab schätze ich die Ausgangslage für Xing im Jahr 2011 als nicht mehr erfolgsversprechend an. Ich denke, das wissen die auch in Hamburg und werden keine neuen Geldverbrennungsabenteuer starten. Sie haben dafür kein “spielgeld” und die Börse würde dafür auch kein frisches liefern, da bin ich mir ziemlich sicher.

      Was m. E. viel wichtiger ist: das Branding zu Hause. Wofür steht Xing nach dem Relaunch? Wie lauten die Argumente, dort hauptsächlich aktiv zu sein, und es nicht bei FB oder G+ zu werden?

      Die Trennung “Business” und “Privat” wird verschwinden, das ist ein Megatrend im Netz. Xing stand einmal für “wissensvermittelnde Inhalte”, die konnte man in den Gruppen generieren. Man konnte sich dort als Wissender profilieren und als Laie informieren. Gesetze der Aufmerksamkeitsökonomie, die für alle Aktiven eine Win-Win-Situation schufen. Das ist nun m. E. vorbei, die Gruppen trocknen aus. Übrig bleibt ein leerer Schildkrötenpanzer.

      Gemessen am Startseiten-Traffic meiner über 450 Kontakte tummeln sich die Leute inzwischen woanders. Das ist mein persönlicher Eindruck.

  28. IT Freelancer
    schrieb am 30. August 2011 um 21:57 Uhr (#)

    Ich glaube es ist mittlerweile zu viel Zeit vergangen, als dass Linkedin den Xing-Vorsprung in Deutschland noch mal aufholen könnte. Weil du den Vergleich StudiVZ / Xing ansprichst Martin: Das Zeitfenster bis zu dem Zeitpunkt an dem sich die (träge) breite Masse an ein bestimmtes Produkt gewöhnt hat, war damals schon sehr klein. Facebook hätte mit einem massiven Markteintritt in D kein halbes Jahr mehr warten dürfen, sonst wäre StudiVZ in einer ähnlich komfortablen Rolle wie Xing gegenüber LinkedIn heute.

  29. Didi
    schrieb am 7. September 2011 um 10:06 Uhr (#)

    Mit LinkedIn kann ich auch nach dem dritten Anlauf nichts anfangen. Es ist und bleibt unübersichtlich und weitgehend nutzlos. Ich habe nicht so viele internationale Kontakte und weil ich 5 Leute aus dem Ausland kenne muss ich nicht von Xing zu LinkedIn wechseln.

    Mit dem Premiumzeug kann ich sowieso nichts anfangen, daher vegetiert mein Profil nun bei Xing vor sich hin. Das würde sich bei LinkedIn nicht anders darstelen.

    Kommunizieren werde ich nie über Xing, dafür gibt es Facebook. Das ist viel besser.

  30. Stephan
    schrieb am 2. November 2011 um 15:15 Uhr (#)

    Hallo Martin,

    auch auf die Gefahr, dass ich nerve: Die aktuellen Zahlen unterstreichen Deine Theorie. Vielleicht magst Du mal einen Blick darauf werfen.

    Liebe Grüße
    Stephan

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 2. November 2011 um 15:29 Uhr (#)

      Ich les doch dein Blog ohnehin ;)

    2. Jürgen Auer
      schrieb am 3. November 2011 um 16:04 Uhr (#)

      Kann es sein, daß diese Zahlen zu Siemens einen systematischen Fehler enthalten?

      Wenn man in Xing in der Unternehmenssuche nach ‘Siemens’ sucht, finden sich über 600 Ergebnisse. Alleine in DE gibt es 227 Unternehmen, da läuft bald jeder Standort als eigenes Unternehmen.

      Wenn man sich bei der globalen Suche die Unternehmensgröße ansieht, dann wird da gelistet:

      Nicht angegeben (106)
      1-10 Mitarbeiter (42)
      11-50 Mitarbeiter (55)
      51-200 Mitarbeiter (53)
      201-500 Mitarbeiter (32)
      501-1000 Mitarbeiter (31)
      1001-5000 Mitarbeiter (46)
      5001-10.000 Mitarbeiter (10)
      10.001 oder mehr Mitarbeiter (248)

      Nochmals nachgesehen. Jetzt bin ich mir eigentlich sicher, daß es sich um einen systematischen Fehler handelt.

      Sucht man nach “Siemens AG” bei der Unternehmenssuche, kommt ganz oben das Profil mit ~ 15.000 raus. Alleine dazu gibt es aber 105 Fundstellen. Darunter auch Siemens AG Österreich mit ~885 Xing-Mitgliedern. Die Mitgliederzahlen sind meist zweistellig, manchmal dreistellig.

      Wenn man nur 20 Mitglieder pro zusätzlichem Profil annimmt, dann wären das 600 * 20 = 12.000 zusätzliche Mitarbeiter.

    3. Jürgen Auer
      schrieb am 3. November 2011 um 19:14 Uhr (#)

      Grade nachgesehen:

      Die Deutsche Telekom hat bei Xing

      https://www.xing.com/companies/deutschetelekomag

      20674 Mitarbeiter und 24916 Abonnenten

      Bei LinkedIn sind das

      http://www.linkedin.com/company/1593

      3100 Mitarbeiter und 5210 Follower

      Wobei es zusätzlich noch eine Enterprise-Gruppe T-Systems

      http://www.xing.com/net/tsystems

      gibt.

  31. Stephan
    schrieb am 4. November 2011 um 11:02 Uhr (#)

    Hallo Jürgen,

    danke für den Kommentar und dass Du auf die Problematik der Normalisierung eingehst. Wenn man in den Unternehmens nach Siemens suchst, dann findest Du auch Fa. Siemens, Simens, aber auch Firmen wie “Reddy Küchen“, ein Küchenstudio mit Siemensgeräten.

    Aber selbst wenn Reddyküchen mit 20 Profilen dazurechnest (=12.000 Mitarbeiter), ist das immer noch 20.000 weniger, als der Zuwachs bei LinkedIn.

    Ohne eine Normalisierung ist ein Vergleich eigentlich relativ schlecht, da hier verschiedene Datenbankqualitäten verglichen werden. Auf das Problem hatte ich bereits 2010 verwiesen.

    Mit der Telekom gebe ich Dir recht, und auch die Post liegt bei Xing ganz weit vorn.

    liebe Grüße
    Stephan

    1. Ralph
      schrieb am 4. November 2011 um 12:02 Uhr (#)

      Hallo Stephan,

      ich suche noch die social media guideline von Siemens, denn mich würde interessieren, was dort als Richtlinie vorgegeben wird – Konzern oder Unternehmen als Profilangabe.

      Bei der Suche fand ich aber die Seite [1] (auf englisch [2]) “Siemens Social Media Aktivitäten”. Dort ist auf die LinkedIn-”Erde 3.0″-Gruppe verlinkt [3], der einzige auf Anhieb auffindbare Link zu Business-Netzwerken auf dieser Seite.

      Daraufhin habe ich auf beiden Portalen nach Gruppen mit dem Begriff “Siemens” im Namen bzw. in der Beschreibung gesucht. Die Zahlen zeigen, dass die Vernetzung der Mitglieder bei LinkedIn um einen Faktor 3 höher sind als bei xing.

      Dies mag der absoluten Mitgliederanzahl geschuldet sein, kann aber auch auf eine
      höhere Vernetzung und Interaktion schließen lassen. Interessant ist hier auch die Aktivität. In der größten (reinen Siemens-)Gruppe bei Xing (Siemens-Alumni, ca. 6.600 Mitglieder) ist in den letzten 30 Tagen kein Beitrag verfasst worden. Bei LinkedIn (Siemens-World-Wide Network, knapp 33.000 Mitglieder) findet permanente Aktivität statt, die sich jedoch nicht nur auf Siemens eigene Themen beschränkt.

      Hingegen findet sich bei der Suche nach “site:siemens.com social media guidelines xing” das PDF “Pictures of the Future” (Stand Frühling 2011, [4]), in dem nur Xing als Netzwerke referenziert wird, LinkedIn hingegen nicht (bei der modifizierten Suche nach “linkedin” erhalte ich wieder den Link zu [1,2]).

      Daher würde ich anregen, dass Du in Deinem Blog die Richtlinien der großen Unternehmen und die Aktivität der Unternehmen respektive ihrer Mitarbeiter aufarbeitest, da hier die Aussagekraft zukunftsgewandter ist als die reinen Mitarbeiterzahlen (eben wegen der nicht normierten Angaben zur Unternehmenszugehörigkeit).

      Viele Grüße,
      Ralph

      [1] http://www.siemens.com/social/de/overview.php
      [2] http://www.siemens.com/social/en/overview.php
      [3] http://www.linkedin.com/groups?gid=2854702
      [4] http://siemens.com/innova…-1-2011-e-doppel.pdf

  32. Jürgen Auer
    schrieb am 16. Januar 2012 um 11:52 Uhr (#)

    Ich buddele das Thema nochmals aus.

    Grade gelesen: Karl Deininger hat LinkedIn zum 31.12.2011 verlassen.

    Beitrag bei WUV:

    http://wuv.de/nachrichten…ininger_trennen_sich

    Zitat:

    > Eckstein sucht in Deutschland wohl eine Art Neuanfang.

    Nach so wenigen Monaten bereits einen Neuanfang?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 16. Januar 2012 um 13:18 Uhr (#)

      Mmm…. kann man vielseitig deuten.

    2. Jürgen Auer
      schrieb am 16. Januar 2012 um 16:44 Uhr (#)

      Nun greift das Heise auf:

      http://heise.de/newsticke…ung-aus-1413934.html

      Mit der Ergänzung, daß über die Position von Deininger verschiedene Aussagen existieren.

      Er sei nur der deutsche Verkaufsleiter gewesen.

      Die Stelle des Deutschland-Chefs sei noch unbesetzt und schon bisher übergangsweise von Ariel Eckstein ausgeübt worden.

      Nun allerdings bei LinkedIn ausgeschrieben.

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