Dosiert twittern:
Buffer erreicht Meilenstein
und zieht ins Silicon Valley

500.000 Tweets wurden seit dem Launch von Buffer Anfang des Jahres über den Dienst verschickt. Am Wochenende zieht das österreichisch-britische Gründerduo hinter dem Tool zum Verwalten und zeitversetzten Publizieren von Twitter-Nachrichten ins Silicon Valley.

Vor genau drei Monaten berichteten wir über Buffer, ein junges Startup des österreichisch-britischen Gründerduos Leonard Widrich und Joel Gascoigne.

Die Zwei haben sich mit ihrem Webdienst vollständig dem Thema des zeitversetzten Twitterns verschrieben: Buffer erlaubt das automatisierte Versenden von Tweets zu einem vordefinierten Zeitpunkt. Nutzern soll so die Möglichkeit gegeben werden, Kontinuität und Regelmäßigkeit in ihr Zwitscherverhalten zu bringen, selbst wenn sie gerade keine Gelegenheit haben, ihre Twitter-Follower aktiv zu unterhalten.

Zu unserem Bericht im April gab Leonard Widrich die Zahl der Buffer-Anwender mit ungefähr 3.000 an. Heute, drei Monate später, sind es laut seiner Aussage fast 20.000. Er und sein Mitgründer freuen sich außerdem über das Erreichen der Marke von 500.000 mit Hilfe von Buffer versendeten Tweets.

Um diesen Meilenstein zu erreichen, haben sich die zwei Jungunternehmer in den letzten Wochen ordentlich ins Zeug gelegt, was die Erweiterung ihres Angebots um zusätzliche Funktionen betrifft.

Eine Neuerung ist die Option, direkt von Twitter.com Retweets über Buffer zu iniitieren, die dann zu den vorab im Buffer-Mitgliederbereich definierten Zeiten veröffentlicht werden. Voraussetzung hierfür ist die Buffer-Erweiterung für Chrome. Nützlich könnte dieses Feature für alle sein, die nicht stetig sondern in Schüben einen Blick auf ihre Timeline werfen und dann nicht auf einen Schlag zig Retweets publizieren wollen. Mit Buffer lassen sich diese über den Tag verteilen.

Außerdem können mit der Buffer-Browsererweiterung für Chrome, Safari und Firefox jetzt auch im Google Reader geöffnete Artikel direkt zu Buffer geschickt werden. Auch dies ist dann am sinnvollsten, wenn User sich nur ein- oder zweimal täglich ihren RSS-Feeds widmen, dann jedoch nicht innerhalb weniger Minuten ihre Twitter-Follower mit zahlreichen interessanten Beiträgen bombardieren möchten.

Buffer im Google Reader
Buffer im Google Reader

Eine dritte Neuheit stellt die Fähigkeit dar, die Häufigkeit und Frequenz von über Buffer versendeten Tweets für bestimmte Tage modifizieren zu können. Social-Media-Verantwortliche von Firmen können so beispielsweise einstellen, dass am Samstag und Sonntag weniger (oder gar keine) automatisierten Tweets publiziert werden.

Leonard Widrich und Joel Gascoigne haben Buffer, das zum Jahresbeginn lanciert wurde, bisher komplett aus eigener Tasche finanziert. Nicht zuletzt um mit potenziellen Geldgebern in Kontakt zu kommen, werden die zwei Gründer am Wochenende von ihrem bisherigen “Sitz” in Großbritannien ins Silicon Valley übersiedeln und dort für Buffer auch eine neue Firma gründen. Mit diesem Schritt wollen sie zudem engere Kontakte zu anderen US-Startups knüpfen, um eventuelle Partnerschaften zu evaluieren.

Bis eine eigene Immobilie gefunden ist, wird sich das Duo im “Startup Mansion” einnisten, einem Co-Living- und Co-Working Space für Gründer im kalifornischen Atherton. Wenn das nicht nach Spaß klingt!

Link: Buffer

Mehr lesen

Linkwertig: Firefox, Buffer, Android, Quora

22.12.2011, 0 KommentareLinkwertig:
Firefox, Buffer, Android, Quora

Mozilla und Google haben ihre Partnerschaft um drei weitere Jahre verlängert, Finanzierungsrunde für Buffer und mehr.

Buffer: Fast 3 Millionen versendete Tweets, über 50.000 Dollar Umsatz

29.11.2011, 5 KommentareBuffer:
Fast 3 Millionen versendete Tweets, über 50.000 Dollar Umsatz

Beim österreichisch-britischen Startup Buffer, mit dessen Dienst sich Tweets und Facebook-Updates zeitversetzt publizieren lassen, zeigen alle Erfolgsindikatoren nach oben. Gerade hat das Unternehmen die ersten 50.000 Dollar Umsatz erwirtschaftet.

Linkwertig: Popcorn, Gidsy, Buffer, Groupon

11.11.2011, 0 KommentareLinkwertig:
Popcorn, Gidsy, Buffer, Groupon

Pingdom erinnert uns daran, wie schnell sich im Web die Dinge ändern, Mozilla startet Popcorn und mehr.

Buffer: Fast 3 Millionen versendete Tweets, über 50.000 Dollar Umsatz

29.11.2011, 5 KommentareBuffer:
Fast 3 Millionen versendete Tweets, über 50.000 Dollar Umsatz

Beim österreichisch-britischen Startup Buffer, mit dessen Dienst sich Tweets und Facebook-Updates zeitversetzt publizieren lassen, zeigen alle Erfolgsindikatoren nach oben. Gerade hat das Unternehmen die ersten 50.000 Dollar Umsatz erwirtschaftet.

Startup-Metropole und Silicon Valley-Pendant: Wann begann die Berlin-Euphorie?

10.11.2011, 22 KommentareStartup-Metropole und Silicon Valley-Pendant:
Wann begann die Berlin-Euphorie?

Keine Woche vergeht ohne schillernde Medienberichte zum Berliner Startup-Boom. Doch wann begann eigentlich der Hype um die Hauptstadt?

Wappwolf: Wiener Startup zieht ins Silicon Valley

27.7.2011, 3 KommentareWappwolf:
Wiener Startup zieht ins Silicon Valley

Wappwolf will häufig durchgeführte Arbeitsprozesse mit Hilfe von zu Workflows verbundenen Apps in der Cloud automatisieren. Um besseren Zugang zu Kapital zu erhalten, verlagert das Startup aus Wien sein Hauptquartier ins Silicon Valley.

Internetstandort Berlin: Bürgermeister Klaus Wowereit will nicht mit Startups sprechen

21.2.2012, 70 KommentareInternetstandort Berlin:
Bürgermeister Klaus Wowereit will nicht mit Startups sprechen

Berlins Internetbranche boomt. Grund genug, um mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit über das künftige Potenzial dieses Wirtschaftszweigs zu sprechen, fand 6Wunderkinder-CEO Christian Reber - und erhielt eine Absage.

Facebook und Twitter: Die Kasse klingelt ja doch

1.2.2012, 2 KommentareFacebook und Twitter:
Die Kasse klingelt ja doch

Lange galten Facebook und Twitter als typische Beispiele für Internetstartups ohne ernstzunehmende Geschäftsmodelle und Umsätze. Doch dieses Klischee entspricht nicht mehr der Realität.

Zweifelhafter Ruf der deutschen Internetwirtschaft: iversity beugt Copycat-Vorwürfen vor

1.2.2012, 3 KommentareZweifelhafter Ruf der deutschen Internetwirtschaft:
iversity beugt Copycat-Vorwürfen vor

Das Berliner Startup iversity hat einem US-Konkurrenten zu dessen Kapitalspritze gratuliert und nutzt die Gelegenheit, potenzielle Copycat-Vorwürfe frühzeitig zu entkräften

Social Commerce: Einkaufen und Spenden  per Tweet mit Chirpify

23.2.2012, 0 KommentareSocial Commerce:
Einkaufen und Spenden per Tweet mit Chirpify

Chirpify, ein junges Ein-Mann-Startup, möchte den E-Commerce im Umfeld sozialer Netzwerke vorantreiben und erlaubt das Kaufen und Spenden mit nur einem Tweet, in Echtzeit.

Linkwertig: Copyright, DuckDuckGo, Gauck, Twitter

21.2.2012, 0 KommentareLinkwertig:
Copyright, DuckDuckGo, Gauck, Twitter

DuckDuckGo verdoppelt die Suchanfragen, Jimdo wurde fünf Jahre alt und mehr.

\

16.2.2012, 8 Kommentare"Twitterifikation":
Facebook will Twitter verdrängen

Mit seiner Abonnieren-Funktion und dem zugrunde liegenden, asymmetrischen Follower-Prinzip versucht Facebook, Twitter zu verdrängen. Zugpferd dieser Entwicklung sollen Prominente sein.

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.