Fiverr trifft auf seine Klone:
Showdown bei den
Mini-Job-Marktplätzen

Mit Gigalo schickt auch Hanse Ventures einen Klon des Mini-Job-Marktplatzes Fiverr ins Netz. Dabei wird Fiverr morgen selbst eine deutsche Version starten.

Original greift seinen hiesigen Nachahmer an – dies ist in den vergangen Jahren im deutschen Internet schon häufiger geschehen. Facebook gesellte sich zu studiVZ (und besiegte es), LinkedIn machte Xing Konkurrenz (hat es in DACH aber nach wie vor nicht leicht), Twitter stach frühzeitig Frazr aus (noch bevor überhaupt eine deutschsprachige Version zur Verfügung stand) und Groupon zog es direkt vor, mit CityDeal den größten Klon in Deutschland zu kaufen.

In dieser Woche werden wir erneut den Markteintritt eines Originals erleben: Der von den zwei israelischen Softwareentwicklern Micha Kaufman und Shai Wininge entwickelte und in den USA bereits recht populäre Dienst Fiverr will morgen offiziell eine deutsche Website launchen. Eine im Funktionsumfang begrenzte Beta-Version ist bereits online.

Bei Fiverr können User Dienstleistungen und Produkte für fünf Dollar (in Deutschland dann fünf Euro) anbieten und kaufen. Der Service empfiehlt sich vor allem für so genannten Mini-Jobs – einfache Tätigkeiten wie das Einrichten eines Computers, das Verfassen eines kurzen Werbetextes oder das Erklären, wie man perfekte Pasta zubereitet.

Wer ein wenig bei Fiverr stöbert, wird auch auf die ein oder andere eher humoristische oder völlige absurde Idee stoßen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, wie ernsthaft er/sie Fiverr verwenden möchte – ob als Geldquelle (was ein mühseliges Unterfangen wäre) oder als einmaligen Gag.

Knapp 100.000 Besucher verzeichnet Fiverr laut Google Trends pro Tag - kein schlechtes Ergebnis für einen Dienst, der eine eher spitze Zielgruppe bedient und garantiert nicht jede Person überzeugen kann. Angesichts der ansehnlichen Zahlen verwundert es nicht, dass in den letzten Monaten eine ganze Reihe von Fiverr-Imitationen in Deutschland an den Start gingen – die teils sogar das Design des Vorbilds nachbauten. Auf dieser Website kann jeder das für die Errichtung eines Fiverr-Klons notwendige Script erwerben, momentan zum Aktionspreis von nur 99 Dollar.

Ob auch Gigalo dieses Sonderangebot in Anspruch genommen oder sein eigenes Script geschrieben hat, ist unklar: Der vom Inkubator Hanse Ventures angeschobene Dienst ging heute früh online und stellt einen weiteren konzeptionell und optisch stark an Fiverr angelehnten Marktplatz für Fünf-Euro-Mini-Jobs dar. Selbst die bei Fiverr übliche Bezeichnung “Gig” für eine feil gebotene Tätigkeit wurde übernommen.

Auf ihrer Websites erläutern die Gründer Alexander Graubner-Müller und Sebastian Diemerin in einer längeren Geschichte, wie sie auf die Idee für Gigalo gekommen sein wollen. Vielleicht hätte ein kurzer Verweis auf Fiverr genügt.

Eine der ersten Amtshandlungen des Gigalo-Teams war es übrigens, den Link zum neu gelaunchten Dienst vollmundig in unseren Kommentaren zu platzieren.

Ab morgen erhalten Gigalo, Fiverdeal, Yoofive und diverse andere ähnliche Angebote aus dem deutschen Raum hierzulande Gesellschaft von ihrem Vorbild. Welche Auswirkungen dies auf die Mini-Job-Landschaft haben wird, ist offen. Jeder, der ein Problem damit hat, dass die hiesige Internetbranche noch immer gerne mit einfallslosen Nachahmern erfolgreicher ausländischer Webprojekte in Verbindung gebracht wird, dürfte Schwierigkeiten damit haben, Gigalo oder einem anderen Imitator die Daumen zu drücken. So geht es mir jedenfalls.

Und dann steht da noch die Frage im Raum, wie nachhaltig ein Marktplatz für teils aberwitzige Fünf-Euro-Jobs überhaupt ist…

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37 Kommentare

  1. Sarik
    schrieb am 5. April 2011 um 08:20 Uhr (#)

    Hallo Martin,

    danke für Deinen interessanten Artikel. Was ich schade finde, dass Du generell sehr pauschal jedes Portal kritisierst, welches eine bestimmte Idee aufgreift und sie deutlich verbessert. Google ist genauso vorgegangen, als sie den Algorithmus von Overture verbessert haben und daraus dann Adwords wurde.

    Das Gigalo Team hat die gesamte Plattform über Monate selbst entwickelt und dabei ganz erhebliche Verbesserungen eingebaut. Beispielhaft seien hier nur das sehr ansprechende Design, die Vielzahl der Zahlungsmöglichkeiten, der Käufer- und Verkäuferschutz und die Möglichkeit, auch grössere Jobs abzuwickeln, genannt.

    Ein genauerer 2. Blick lohnt sich daher garantiert.

    Sarik

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 5. April 2011 um 08:39 Uhr (#)

      Hallo Sarik,

      danke für Deinen interessanten Artikel. Was ich schade finde, dass Du generell sehr pauschal jedes Portal kritisierst, welches eine bestimmte Idee aufgreift und sie deutlich verbessert.

      Hierfür habe ich einen guten Beleg, dass dem wirklich nicht so ist, nämlich diesen Artikel von mir.
      http://netzwertig.com/201…iff-zu-hinterfragen/

      Was ich jedoch in diesem Fall nicht sehe, ist die deutliche Verbesserung. Was du nennst, sind nützliche Dinge, die aber imo von jedem Nachahmer in einer Stunde ebenfalls implementiert werden können. Das ist kein USP (der bei so einem simplen Konzept ohnehin schwer zu finden ist).

      Nichts geschieht zufällig. Indem ihr Gigalo unterstützt, habt ihr euch bewusst und endgültig für eine Strategie entschieden, die womöglich guten ROI bringen kann, aber den Internetstandort Deutschland keinen Zentimeter weiter bringt. Das finde ich schade.

  2. Stefan Wolpers
    schrieb am 5. April 2011 um 08:27 Uhr (#)

    Auf dem Startup Camp Berlin 2011 gab es zur Frage der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells unter besonderer Berücksichtigung des hohen Wettbewerbs in dieser Marktnische einen empfehlenswerten Vortrag: “Haftung und Insolvenz“.

  3. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 5. April 2011 um 08:31 Uhr (#)

    Bist du sicher dass das der richtige Vortrag ist??

    1. Stefan Wolpers
      schrieb am 5. April 2011 um 12:13 Uhr (#)

      Ja. Das kann nicht gutgehen – rechne PI*Daumen einfach den Traffic hoch, den eine Plattform bräuchte, um mit diesem Modell bestehen zu können. Da ist ggf. Platz für 1-2 Anbieter, aber nicht die klonblasentypische Anzahl, die sich gerade anschickt, in dieser Nische zu reüssieren…

  4. Timo
    schrieb am 5. April 2011 um 09:27 Uhr (#)

    Mal im Ernst Sarik, das Design ist von der Themenwelt und sogar dem Hintergrund klar an Fiverr angelehnt (die beiden Maskottchen allerdings sind sehr gute Arbeit). Viele Zahlungsmöglichkeiten sind schön und gut, aber auch kein ausschlaggebendes Kriterium. Und die anderen Argumente, tja, all das kann Fiverr relativ schnell einbauen.

    Im Großen und Ganzen gute Arbeit der Jungs, aber deine Argumente sind nicht so fein.

    [Disclosure: früherer Hanse Ventures Mitarbeiter]

    1. Timo2
      schrieb am 5. April 2011 um 10:42 Uhr (#)

      Mal im Ernst, Timo, gut, dass du Pfeife bei HV raus bist und das Onlinemarketing-Handwerk Leuten überlässt, die wirklich Ahnung davon haben.

    2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 5. April 2011 um 11:08 Uhr (#)

      Timo2, bitte keine persönlichen Beleidigungen.

  5. Jensen
    schrieb am 5. April 2011 um 09:39 Uhr (#)

    die herren,
    interesant finde ich zumindest, dass hier mindeststandards wie design, vielfältige zahlungsmöglichkeiten und ein (nicht erkennbarer) käuferschutz einer website als außergewöhnliche leistungen herausgestellt werden. ich denke, auch für ein schnelles geschäft des geldbebers taugt das ganze nur sehr bedingt, wohl aber gar nicht, um mit dem betrieb der seite überhaupt geld zu verdienen, denn kurzfristig evtl. mit tagesgeldern cent-beträge einzunehmen dürfte den dahinter stehenden apparat kaum ansatzwieise nähren können, es sei denn, dass hier hauptsächlich ehrenamtliche mitarbeiter tätig sind.

    1. TomTom
      schrieb am 5. April 2011 um 16:23 Uhr (#)

      19 Leute im Team (Homepage). (Sarik Zufolge sogar 25 + 2 Founder (“The early bird catches the worm! Be ready for giga big launch of Gigalo.de today, 2 fabulous founders and a 25 online expert rockstar team have been working like crazy to rock this baby. Let´s go!” – Facebook Post Sarik Weber). Lt. Xing kommen ca. 10 von HV. Nehme ich also mal raus. Bei einer niedrigen Payroll von 700€ pro Mitarbeiter. Sind das 7,000€.

      Marge. 1€ pro Transaktion abzgl. 19% MwSt und Paypal Gebühren von 0,35 Euro + 1,9% (http://paypal-deutschland…aypal/gebuehren.html). Bleibt also ca. 0,50€ übrig. Ich muss also ca. 14,000 Gigs pro Monat verkaufen, um die Personalkosten zu decken. Wie es bei den anderen Payment Methoden aussieht, weiß ich nicht genau.

      Würde mich wundern, wenn einer von den deutschen Fiverr-Klonen so viel verkauft.

  6. matthias
    schrieb am 5. April 2011 um 11:19 Uhr (#)

    Vielleicht sollte man auch mal über inhalte reden?
    Wenn dort u.a. Negerwitze feilgeboten werden, sieht es ja wohl gaaanz übel aus oder?
    http://gigalo.de/gigs/F%C…ch-dir-5-geile-witze

  7. Sebastian (naanoo.com)
    schrieb am 5. April 2011 um 11:53 Uhr (#)

    als sie den Algorithmus von Overture verbessert haben und daraus dann Adwords wurde

    So oft dieser Vergleich auch bemüht wird, so sehr stinkt er. Google Adsense war ein völlig neues Konzept. Kontext-sensitive Anzeigen gab es bis dato nicht.

    Wenn jemand ein fremdes Geschäftsmodell kopiert und drei Kleinigkeiten ändert, sollte er sich wirklich nicht hinter dem Unternehmen verstecken, das das Internet mit einen INNOVATIONEN in den letzten Jahren am meisten vorangebracht hat.

    Copycat stinken, haben schon immer gestunken und werden auch immer stinken. Und wer seine Lebenszeit mit dem Ausweiden fremder Ideen verschwendet, wird sich irgendwann selbst am meisten darüber ärgern.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

  8. Sebastian (naanoo.com)
    schrieb am 5. April 2011 um 11:55 Uhr (#)

    LOL

    Entweder ist der Stefan ein recht ungeschickter Kommentarspammer oder er hat einen rabenschwarzen Humor ;-)

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 5. April 2011 um 13:02 Uhr (#)

      lol! Ich hatte da wohl eine lange Leitung :D

      Ich kann dir garantieren, dass er kein Kommentarspammer ist.

  9. Nude Ventures
    schrieb am 5. April 2011 um 13:04 Uhr (#)

    hIch habe gerade mal einen Vergleich zwischen gigalo.de und gigalo.es gemacht. Schon erstaunlich, daß in Spanien unterschiedliche User gleiche “Gigs” anbieten. Sogar mit gleichen Bildern. Toll, wie groß die zweisprachige Community bei Gigalo ist, ein riesen Vorteil!

    Äh, für 5 Euro wette ich, daß da “Top Translation” (Hanse Ventures) auch bald weitere Länderversionen folgen lässt ;)

    Und wie schon bei “Carmio” (Hanse Ventures) muß natürlich auch ein wenig nackte Haut dabei sein: http://gigalo.de/gigs/Fü…rüste-was-du-willst

  10. mike
    schrieb am 5. April 2011 um 13:04 Uhr (#)

    Es gibt doch mittlerweile schon genügend erfolglose Fiverr-Clones in Deutschland!

    Da hilft auch bei Gigalo das “sehr ansprechende Design” nicht weiter.

    Zumal der Großteil der Anbote einfach MIST sind.

  11. Jensen
    schrieb am 5. April 2011 um 13:27 Uhr (#)

    schade, dass solvente hanseatische kaufleute mit so etwas ihren tag verbringen – ich tippe auf: wird unauffällig abgewickelt …

    1. ratgeber
      schrieb am 5. April 2011 um 14:45 Uhr (#)

      denke ich auch

  12. TT
    schrieb am 5. April 2011 um 14:12 Uhr (#)

    *ROFL* Wie dreist ist denn die PR Stroy zur “Ideenfindung” auf Gigadings: http://www.gigalo.de/%C3%BCber-uns-presse
    Als wäre der Rest der Menschheit geistig minderbemittelt. Für solche Schamlosikeit wünsche ich Ihnen nichts Gutes. Oh man.

    Danke Martin, you made my day. :D

  13. ratgeber
    schrieb am 5. April 2011 um 14:45 Uhr (#)

    Hallo,

    ein fiverr-Klon kann höchstens als Nebenbei-Projekt betrieben werden, da die Sourcing-Kosten sowohl auf der Mitarbeiterseite als auch auf der Marketingseite einfach zu hoch sind, um profitabel arbeiten zu können.

    Dagegen sind nachfolgende Konzepte zukunftsweisend:

    http://www.jomondo.de
    http://www.clickworker.com/

  14. Murat
    schrieb am 5. April 2011 um 15:02 Uhr (#)

    Sehe das leider ähnlich kritisch wie die Vorredner, damit wird man langfristig kein Geld verdienen können.

    Zumal die Beschränkung auf 5 € doch viel zu pauschal sind.
    Die Sex-Angebot sehen für mich im übrigen nach fake aus.

    Grüße nach Hamburg

  15. TomTom
    schrieb am 5. April 2011 um 16:08 Uhr (#)

    It’s gonna be viral…

  16. Julie
    schrieb am 5. April 2011 um 22:47 Uhr (#)

    Anstatt zu kritisieren, würde ich mich erstmal überraschen lassen und dem ganzen Zeit geben.

    Sich an ein amerikanisches Modell anzulehnen und es mit viel Liebe zum Detail zu verbessern ist legitim.
    Dass man die von euch genannten “Kleinigkeiten” auch wieder nachbauen kann, ist klar – aber die Idee schien vorher ja nicht da gewesen zu sein, sonst wäre Fiverr beispielsweise selbst auf die Idee gekommen die Zahlungsmöglichkeiten auszuweiten, oder auch die Option einzuräumen, dass größere Jobs abgewickelt werden können.

    Für die einen sind es Kleinigkeiten, für andere User ist es ein enormes Plus, das ihnen einen Mehrwert bringt.

    Dass auch provokante Angebote auf gigalo zu finden sind sorgt doch gerade für die Polarisierung. Wer würde die Bildzeitung kaufen, wenn nicht provokanter Inhalt darin geschrieben wäre? Wer würde die ganzen Tv-Show schauen etc. – dass einige daran Anstoß nehmen sorgt ja gerade dafür, dass darüber gesprochen wird. Mal davon abgesehen,dass die Leute hinter Gigalo ja nicht die Gigs anbieten, sondern Drittpersonen. Dann würde ich mir eher über das Niveau derer Gedanken machen und über das der Käufer.
    Die Seite soll meines Erachtens Spaß und Ernst vereinen – sie soll dazu dienen, dass man nützliche Dienstleistungen für 5Euro kaufen kann, aber ebenso einen Funfaktor für diejenigen bieten, die eben genau nach “Schwachsinn” suchen!

    Konkurrenz belebt das Geschäft! Ist doch schon auch komisch,dass Fiverr GERADE jetzt nachzieht und auch hier in Deutschland launcht, wo gigalo doch überhaupt gaaaaaaaar keine Bedrohung ist und alles nur unnötige Kleinigkeiten sind, die verbessert wurden, oder??

    Der Otto-Normal-Surfer geht auch viel auf Kundenbezug – und da ist wohl eindeutig, dass gigalo mehr Kundennähe aufbaut. Die offene Art der Mitglieder, die in Wortlaut und Selbstdarstellung deutlich werden, sorgen für Sympathie und spricht vor allem alle jungen Leute an.
    Wer kauft nicht lieber da, wo er mit den Anbietern / der Firma auf einem “Level” ist und sich gut aufgehoben fühlt?
    Die grafische Umsetzung mit den zwei Comicfiguren sorgt für Wiedererkennungswert und peppt das ganze auf.
    Ein Beispiel mehr für die Liebe zum Detail.

    Ich würde erstmal abwarten wie sich das entwickelt. Da beide, sowohl fiverr als auch gigalo, neu in Deutschland online gehen, sind beide mehr oder weniger auf einer Startgerade.
    Erstmal anlaufen lassen,dann meckern – das ist die Devise :) Schönes Surfen!

    Ps: Meistens erreichen diejenigen ,von denen man es zunächst nicht erwartet, die Zielgerade als erstes ;)

  17. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 6. April 2011 um 06:26 Uhr (#)

    Ps: Meistens erreichen diejenigen ,von denen man es zunächst nicht erwartet, die Zielgerade als erstes ;)

    Woher stammt denn diese Weisheit? ;)

    1. Julie
      schrieb am 6. April 2011 um 08:36 Uhr (#)

      Erfahrungen :)

      Lass dich doch wirklich mal überraschen, vielleicht bestätigt sie sich ja ;)
      Dann wird der nächste Artikel verfasst und geht über Websites, die wie Phönix aus der Asche aufsteigen ;P :)

      Kann so oder so ausgehen.Ansonsten aber cool, dass du so schnell über das Thema geschrieben hast! Das ist ja wirklich fix, wenn die Site erst einen Tag vorher online ging..

    2. leo
      schrieb am 6. April 2011 um 12:41 Uhr (#)

      Diese Weisheit stammt aus den Zeiten, in denen der Unterschied zwischen Start- und Ziellinie noch nicht ausreichend erforscht war.

  18. mike2
    schrieb am 8. April 2011 um 12:46 Uhr (#)

    Und dann steht da noch die Frage im Raum, wie nachhaltig ein Marktplatz für teils aberwitzige Fünf-Euro-Jobs überhaupt ist…

    diese Frage stelle ich mir seit ich das erstemal von fiverr gehört habe…

  19. Rob
    schrieb am 8. April 2011 um 14:49 Uhr (#)

    Ich habe bei Gigalo.de ein digitales Bild für eine Junggesellenverabschiedung bestellt und auch bekommen. So weit so gut. Ein Freund von mir hat aber genau das gleiche Angebot dann auf fiverr.com in den USA gefunden und mir den Link geschickt. Leider ist das Angebot bei Gigalo nun nicht mehr auffindbar. Aber es ist eindeutig die gleiche Person, die das sicherlich nicht in Deutschland anbietet.

    Fazit: Nicht nur die Idee ist kopiert,sondern auch die Angebote. Das finde ich dann schon ganz pfiffig und innovativ für ein Copycat.

    1. Jensen
      schrieb am 9. April 2011 um 12:26 Uhr (#)

      ..steht da gar der tatbestand des betrugs im raum ???

    2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 9. April 2011 um 12:29 Uhr (#)

      Wie sagt man so schön: Wo kein Kläger da klein Angeklagter. Oder so.

    3. Rob
      schrieb am 9. April 2011 um 16:00 Uhr (#)

      Wieso Betrug? Ich habe eine Leistung gekauft und sie auch erhalten. Bin also zufrieden damit.

      Daß dann im Nachgang mich jemand auf die Auktion bei “Fiverr” hingewiesen hat, fand ich dann nur interessant in hinblick auf deren Wettbewerbssituation, aber ich als Kunde bin ja nicht geschädigt worden.

      Meiner Meinung nach, sollten die Plattformen schnell auch 10, 20 und 50-Euro Angebote einführen.

  20. Maike
    schrieb am 9. April 2011 um 12:19 Uhr (#)

    Ich finde das Copy schon ganz cool. Die ganze Idee ist ja recht genial und wir alle können nur Vorteile dadurch haben. Hab hier das erste mal davon erfahren [Anm. Redaktion: Link entfernt, da potenziell werblich - auch in Anbetracht der SEO-lastigen Zielseite]. Ich hab mir bei Gigalo das Visitenkartendesign bestellt um es mal zu testen. Hat gut geklappt und ich war eigentlich ganz zufrieden. Mal sehen was es in Zukunft noch für Gigs geben wird. Ein bisschen mehr muss ja schon noch kommen. Gruß Maike

  21. Jensen
    schrieb am 9. April 2011 um 12:34 Uhr (#)

    … jedenfalls duftet es kräftig. einfallslos und erbärmlich ist es obendrein – over and out.

  22. Murat
    schrieb am 13. April 2011 um 23:02 Uhr (#)

    @Maike und Jule: Eure Posts hier sind nicht zufällig Auftragsarbeit? *prust*

  23. Bro
    schrieb am 1. Mai 2011 um 18:47 Uhr (#)

    Anm. d. Redaktion: Kommentar entfernt, da es sich um anonyme Beschuldigungen handelt, die so nicht nachvollziehbar sind. Sofern Interesse besteht, darfst du dich gerne mit uns per Mail in Verbindung setzen und uns die Hintergründe schildern.

  24. Bob
    schrieb am 2. Mai 2011 um 11:53 Uhr (#)

    Finde den Artikel recht interessant und hab mir auch schon die Seite von Gigalo angeschaut. Sieht auf den ersten Blick ganz lustig aus. Ich bin aber echt gespannt, ob die mit ihrem Klon Erfolg haben werden oder wer in diesem “neuen Markt” gewinnen wird.

  25. Steven
    schrieb am 5. Mai 2011 um 20:42 Uhr (#)

    Zum Thema “iPad”:

    Hier die “Gewinnerin” des iPads bei Gigalo: http://tinypic.com/r/2ujjiuo/7
    Und hier eine Person, die für Gigalo Flyer verteilt: http://tinypic.com/r/2m2w0b9/7

    Von der Person gibt es noch mehr Bilder auf Facebook in Verbindung mit Gigalo – mal schauen, wann die gelöscht werden.

    Zu geizig, tatsächlich mal ein iPad rauszugeben? Oder sind die Mitarbeiter einfach auch immer die besten Kunden? ;-)

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