US-Investor Matt Cohler rät:
Berlin statt Silicon Valley

ResearchGATE, das weltweit größte Social Network für Wissenschaftler, verlagert seine Zentrale von Boston nach Berlin. Ein bekannter US-Investor riet dazu, die deutsche Hauptstadt der Alternative Silicon Valley vorzuziehen.

Das Berlin sich sukzessive zu Deutschlands Startup-Mekka entwickelt, ist kein Geheimnis. Mittlerweile scheint über den Daumen gepeilt jedes zweite oder dritte Internetunternehmen, über das wir berichten, aus der Hauptstadt zu kommen. Jüngstes Anzeichen für eine sich abzeichnende (und für die hiesige Internetwirtschaft förderliche) Clusterbildung in Berlin:

ResearchGATE, das weltweit größte Social Network für Wissenschaftler, welches im September eine siebenstellige Series-A-Finanzierungsrunde mit den zwei namhaften Silicon-Valley-Investoren Benchmark Capital und Accel Partners bekannt geben konnte, verlagert nach einem Bericht von Welt Online seine Firmenzentrale von Boston nach Berlin.

Das Interessante daran: Dem von drei Deutschen 2008 gegründeten Unternehmen mit Niederlassungen in Deutschland und den USA stand nach der jüngsten Kapitalspritze die Möglichkeit offen, wie diverse europäische Webfirmen ins Silicon Valley umzusiedeln und von der dortigen, für viele Startups attraktiven Mischung aus Know-how, Kreativität, Technologiebegeisterung und Ressourcen zu profitieren.

Doch die Entscheidung fiel für Berlin, unter anderem auf Anraten von Matt Cohler. Cohler ist eine bekannte Persönlichkeit der US-Internetbranche, war einer der ersten Mitarbeiter bei Facebook und fungiert momentan als Partner bei ResearchGATE-Neuinvestor Benchmark Capital. Sein Argument: In der deutschen Hauptstadt bekäme man Entwickler zu relativ geringen Kosten. Im boomenden Silicon Valley hingegen kämpfen die expansiven Web- und Tech-Firmen mit harten Bandagen und extraordinären Gehalts- und Bonuszahlungen um die begehrten Programmierer.

Die im deutschen und europäischen Vergleich unterdurchschnittlichen Lebenshaltungskosten, das urbane Lebensgefühl sowie die kulturelle Vielfalt scheinen Berlin verstärkt zu einer ernsthaften Alternative für junge Webfirmen aus aller Welt zu machen (siehe auch diese Lobpreisungen bei Hacker News) – trotz der deutschen Bürokratie, Technophobie und im Vergleich zur USA strengeren Verbraucher- und Datenschutzgesetze (was gerade für Social-Web-Firmen zu einem Problem werden kann). “Die Amerikaner sagen, wenn Deutschland, dann Berlin”, so Ijad Madisch, einer der ResearchGATE-Gründer.

Mit jedem Startup, das den Weg von ResearchGATE einschlägt oder in der deutschen Metropole neu gegründet wird, erhöht sich die Attraktivät von Berlin als Zentrum der deutschen Internetlandschaft. Die lokale Politik sollte diesen Trend umarmen und alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um die Gründung und Ansiedlung in der Hauptstadt weiter zu erleichtern.

Der Wirtschaftsstandort Berlin leidet anders als München, Hamburg oder Frankfurt seit jeher unter einem Mangel an Großunternehmen aus der Industrie- und Finanzwelt. Jetzt bekommt die Stadt eine neue Chance: Sie könnte zum deutschen, wenn nicht sogar europäischen Silicon Valley mutieren. Die Aussage von Branchenkenner Matt Cohler legt nahe, dass der Gedanke weit mehr ist als eine Utopie.

via Gründerszene

(Foto: stock.xchng)

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26 Kommentare

  1. trockenf
    schrieb am 7. Januar 2011 um 21:40 Uhr (#)

    Es mag sicherlich stimmen, dass in Berlin – sowie es Mr. Cohler sagt, Entwickler zu relativ geringen Kosten zu “haben” sind. Das dürfte sich aber spätestens dann ändern, wenn es immer mehr Investoren – wie nunmehr ResearchGATE, nach Berlin zieht. Und irgendwann dürfte dann aus Berlin ein zweites Silicon Valley mit allen negativen Effekten werden werden und die Investoren weiter ziehen.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 8. Januar 2011 um 08:14 Uhr (#)

      Das Valley ist seit 30 Jahren oder länger das Zentrum der IT-Welt. So lange die Vorteile eines Clusters überwiegen, bleiben die Key Player auch da.

  2. Berlin guide
    schrieb am 8. Januar 2011 um 06:58 Uhr (#)

    Da stimme ich trockenf zu.
    Außerdem werden die Preise für Grundstücke oder
    Mieten künstlich nach oben getrieben…..
    Ob das so gut ist?
    Irgendwann wird die Seifenblase platzen und dann?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 8. Januar 2011 um 08:17 Uhr (#)

      Wachstum in der Internetwelt automatisch mit einer Blase gleichzusetzen, hat sich zu einer der größten Unsitten der jüngsten Zeit entwickelt.

      Eine etwas differenzierte Betrachtung wäre wünschenswert.

      Und das meine ich ganz allgemein, nicht speziell auf den Case Berlin bezogen.

  3. andy lenz
    schrieb am 8. Januar 2011 um 10:31 Uhr (#)

    Die kommen doch eigentlich aus Hannnover oder? http://idw-online.de/pages/de/news293846 So oder so schön zu sehen, dass es wieder Richtung D. geht!

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 8. Januar 2011 um 11:44 Uhr (#)

      Juristisch haben sie eine GmbH in Hannover, ja. Aber der Großteil der Mitarbeiter saß wohl bisher in Boston.

  4. maiksfc
    schrieb am 9. Januar 2011 um 09:30 Uhr (#)

    Ich finde das auch nicht so gut. Keine Lust auf hohe Miepreise, steigende Immobilienpreise und überteuerte Softwareentwickler. Schau Dir mal die Kosten in San Francisco an. Verrückt. Die Vorteile eines Clusters haben nur die großen Firmen, die stark finanziert sind und werden. Kleinere selbsfinanzierte Unternehmen haben nur Nachteile.

  5. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 9. Januar 2011 um 09:43 Uhr (#)

    Ist das nicht etwas egoistisch, diese Denkweise? Du willst also nicht, dass Berlin zu einem Tech-Cluster wird, welches Web-Firmen von Weltrang hervorbringt, Arbeitsplätze schafft usw, weil dann die Mieten steigen und angeblich (!) die kleinen, selbstfinanzierten Unternehmen es schwerer haben

    Davon abgesehen: Ein echtes Cluster bringt auch Kapital mit sich (das ist Teil der Cluster-Definition). Wenn Bootstrapping also nicht klappt, lass dich doch finanzieren. Wobei es immer noch genug Valley-Firmen gibt, die sich selbst finanzieren. Insofern ist mir deine Aussage viel zu pauschal.

  6. sebastian
    schrieb am 9. Januar 2011 um 19:16 Uhr (#)

    1. Ich verstehe irgendwie nicht ganz den Zusammenhang zwischen dem Umzug von Research-Gate und der Mietpreisentwicklung in Berlin. Im Übrigen sind die Mieten in Berlin ohnehin schon verdorben, wie ich aktuell feststellen muss.

    2. Mir ist auch die Benachteiligung von kleinen Startups durch eine angebliche Erhöhung der Entwicklerpreise nicht ganz klar, zumal steigende Einnahmen für die Berliner Entwickler doch erst einmal sehr ehrenwert wären (ich meine, musst du dem permanent gegenüber sitzen?). Wenn der Horizont eines Startups in Pankow oder Grunewald endet, sehe ich ohnehin schwarz. Aber wenn es nur um günstige Mieten und Entwicklersätze geht, dann würde ich ohnehin eher nach Bukarest oder Tallinn (Moskau ist ja leider mächtig teuer) wandern. Ich hab gesehen, dass der commentarist nach Bukarest gegangen ist. Tolle, aufregende Stadt und soweit ich weiß eine gute Entwicklerszene…

  7. Paul Jozefak
    schrieb am 10. Januar 2011 um 10:09 Uhr (#)

    Mietpreise und Entwicklerkosten sind langfristig egal. Hauptsache die Unternehmer und Investoren kommen und dann auch danach noch bleiben weil es einfach am besten in Berlin passt (Richtige Leute, Entwickler, Innovation, Investoren, usw.) So entwickelt sich eine Szene. Noch besser ist wenn Gründer vernünftige Exits hinlegen um dann sich die teuren Wohnungen leisten können. Hauptsache die Szene etabliert sich weiter und Berlin als Standort weiterhin optimiert wird.

  8. maiksfc
    schrieb am 10. Januar 2011 um 12:30 Uhr (#)

    Lasst mich mal kurz rekapitulieren. Berlin ist deshalb gerade im Aufwind, weil die Mieten, die Infrastruktur, die Lebenshaltungskosten und auch die Personalkosten günstig sind (und ein paar andere Umstände). Der Standort Berlin gefällt mir auch ganz gut. Deshalb sitzen meine Firmen nicht in Bukarest sondern in Berlin. Erstaunlicherweise endet mein Horizont auch nicht in Pankow. Dennoch kann ich einem Anstieg der Entwicklerkosten und der Mietpreise nichts Positives abgewinnen. Egoistisch? Ja! Ich bin noch nicht über das Stadium hinaus, wie einige Valley-Größen, mein Geld mit selbstlosem Altruismus unters Volk bringen zu müssen. Ich möchte mit eigenen Mitteln wachsen, etwas für den Standort Berlin tun und mir Mitarbeiten leisten können. An einem “Exit hinlegen” habe ich auch kein Interesse. Mein Horizont geht ja nicht nur bis Pankow oder Grunewald.

  9. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 10. Januar 2011 um 12:45 Uhr (#)

    Dein Wunsch ist also, dass Berlin einer bettelarme Stadt bleibt (was es ist), in der viele Dinge nicht wirklich funktionieren, in der es an allen Enden an Steuermitteln fehlt und in der viele der nachhaltigen Potenziale nicht ausgenutzt werden? Nur damit deine persönlichen (Entwickler)kosten gering bleiben?

    Eigentlich dürfte man eine solche Einstellung gar nicht ernst nehmen.

    1. maiksfc
      schrieb am 10. Januar 2011 um 15:14 Uhr (#)

      Geschätzter Herr Weigert, bitte zeigen Sie mir doch auf, wo ich genau das geschrieben habe, was Sie mir unterstellen.

    2. maiksfc
      schrieb am 10. Januar 2011 um 15:22 Uhr (#)

      Btw, nur weil ich Ihren Standpunkt nicht teile und eine eigene Sicht der Dinge habe, müssen Sie jemanden der hier in Ihrem Blog kommentiert, nicht mit solchen Sätzen wie “Eigentlich dürfte man eine solche Einstellung gar nicht ernst nehmen.” überfahren. Kein guter Stil.

    3. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 10. Januar 2011 um 16:27 Uhr (#)

      Sorry ich bin kurz etwas aufgebraust, weil mir deine Sichtweise – wie bereits erwähnt – zu egoistisch erscheint.

      Deine Aussage war, dass du ein Berlin mit niedrigen Kosten bevorzugst. Das ist jedoch nur so lange haltbar, wie Berlin wirtschaftlich unterdurchschnitlich performt. Daraus ergeben sich gewisse Schlüsse.

  10. Deutsch
    schrieb am 10. Januar 2011 um 13:32 Uhr (#)

    ich spreche auch täglich Denglisch – aber extraordinary heisst nicht “extraordinär” auf deutsch. Das liest sich einfach besch***en. Die korrekte Übersetzung heist “aussergewühnlich”.

  11. Deutsch
    schrieb am 10. Januar 2011 um 13:34 Uhr (#)

    ich spreche auch täglich Denglisch – aber extraordinary heisst nicht “extraordinär” auf deutsch. Das liest sich einfach besch***en. Die korrekte Übersetzung heist “aussergewöhnlich”.

  12. Sebastian
    schrieb am 10. Januar 2011 um 15:39 Uhr (#)

    Aus der Kostenperspektive und Aufgrund der Tatsache, dass Wissenschaftler relativ Standort ungebunden sind, macht es in diesem Fall Sinn. In den meisten anderen Faellen jedoch nicht.

  13. Rainer
    schrieb am 10. Januar 2011 um 15:47 Uhr (#)

    Ja, ich setzte mich auch manchmal hin und überlege, welche Probleme mit einem Lotto-Millionengewinn verbunden sind.

    Dann verzichte ich auf die Lottoscheinabgabe.
    Lieber arm und sexy….

  14. Michael Dreusicke
    schrieb am 11. Januar 2011 um 12:57 Uhr (#)

    Ich schließe mich Maik bzgl. des Stils an:
    Martin, Deine Kommentare sind nicht immer freundlich. Schöner finde ich die Marschrichtung: “Sachlich hart, menschlich weich”.
    @Maik: Sein “Du” zurückzuziehen, ist allerdings auch nicht sehr galant ;-)

  15. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 11. Januar 2011 um 12:58 Uhr (#)

    “Sachlich hart, menschlich weich”.

    Ich versuch’s :)

  16. Fabien
    schrieb am 12. Januar 2011 um 11:59 Uhr (#)

    Gerade was maiksfc schreibt, höre ich in Berlin immer wieder: alles soll so bleiben wie es ist! Wenn die Preise steigen, werden schnell all diejenigen, die neu nach Berlin kommen, “weil die Stadt ja so sexy ist”, als Hauptschuldigen auserkoren. Gerne wird auch der Kapitalismus und die bösen Investoren genannt, die wie Heuschrecken über das autonome Berlin hinwegziehen und alles platt machen, was nicht niet- und nagelfest ist.

    Berlin ist bis dato einer der billigsten Hauptstädte der EU. Dass das nicht ewig so bleiben würde, sollte eigentlich jedem selber klar sein. Denn sogar das oben aufgeführte Bukarest hat ähnlich hohe Lebenshaltungskosten wie Berlin.

    Ich sehe es wie Martin: Berlin und Deutschland könnte nichts Besseres passieren, als wenn wirklich ein starker, nein, ein sehr starker IT-Cluster entstehen würde. Ich glaube nicht, dass nur die großen Unternehmen an die Chancen kommen, nur weil die Kosten gestiegen sind. In Berlin gibt es noch genügend günstigen Raum für die nächsten 20-30 Jahre – nur sicherlich nicht mehr an der Spree oder in Mitte!

    Es gibt zwischen Berlin und New York eine wunderbare Analogie: die kreative Szene sucht sich einen günstigen Wohnraum, clustered dort, es entsteht eine Szene, die dann wieder erwachsen wird. Diese wird dann für die jüngeren Kreativen zu teuer. Sie sucht sich einen neuen Platz – und alles beginnt von vorne!

    Ich würde mir von vielen Berlinern wünschen, dass man eben diese Erneuerung auch als Chance begreift. Erneuerung ist Bewegung. Und Bewegung bedeutet keinen Stillstand. Eine Stadt, die still steht will keiner! Deswegen kommen schließlich alle nach Berlin. Hoffentlich erkennen das viele Berliner eben auch bald….

  17. sebastian
    schrieb am 12. Januar 2011 um 19:44 Uhr (#)

    @Fabien: Ich glaube was du da beschreibst betitelt man heute gern als “Gentrifizierung”, die gibt’s auch überall, siehe St. Pauli oder Ehrenfeld vor zwanzig Jahren oder so ;-)

    Da ich Bukarest in die Runde geworfen habe: Sorry, war polemisch, wollte mit dem Horizont auch niemanden angreifen, nur ein bisschen provozieren. Ich denke nur, dass niemand gezwungen ist, einen Dienstleister vor Ort zu wählen, sondern jeder kann sich seinen Dienstleister-Markt entsprechend des Charakters/der Größe seiner Unternehmung suchen (mit den bekannten Vor- und Nachteilen). Man mag in Berlin also in einem Dorf leben, aber auch das ist inzwischen ja – global ;-) Daher glaube ich auch nicht, dass die Entwicklungen so sehr zu Lasten kleiner Startups gehen, auch wenn es im Einzelfall ärgerlich sein mag. In Hamburg würde auf jeden Fall eine (noch) stärkere Gründerszene alle nachteiligen Nebeneffekte m.E. aufwiegen, aber das ist wohl Ansichtssache …

  18. Martin
    schrieb am 6. März 2012 um 16:31 Uhr (#)

    Meiner Meinung nach ist nicht das Geld das entscheidende Argument für Berlin. Die niedrigen Preise und die hervorragenden Cloud-Cooking Opportunities mögen vielleicht eine nette Begleiterscheinung sein.

    Geld is useless – “Kopf schlägt Kapital” das sieht man ja am Fall StudiVZ http://wannstirbtstudivz.com/ vgl. These Prof. Dr. Faltin, FU-Berlin.

    Was meiner Meinung nach viel entscheidender ist, ist die Toleranzkultur. Eine sehr schöne Studie dazu gibt es vom Berlin Institut als pdf http://berlin-institut.or…ie-und-toleranz.html

    Ein Berater von Boston Consulting (iirc) meinte hierzu mal anno 2008 bei einer Veranstaltung im Rahmen zum Standort Braunschweig, dass die Schwulenquote eine wesentlich höhere Aussagekraft über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung einer Region hat, als staatliche Fördermassnahmen, damit war der BC Berater bei der Veranstaltung das Enfant Terrible – aber er hatte recht.

    Als Standortanzeiger für eine Toleranzkultur ist die Schwulenquote ein guter Indikator.

    Folgt man dieser Theorie hätte Berlin im wesentlichen Köln als Wettbewerber zu fürchten.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 6. März 2012 um 16:40 Uhr (#)

      In das Bild passen ja auch die zwei US-Tech-Zentren SF und NY

  19. Martin
    schrieb am 6. März 2012 um 16:48 Uhr (#)

    Um die o.g. Studie zu zitieren:

    “Dennoch – auch in Deutschland sind Talente, Technologie und Toleranz, also alle drei T, Voraussetzungen für Wachstum. Wo sie zusammenkommen, sammelt sich eine kritische Masse an Humanvermögen, Infrastruktur und Lebensqualität, die kaum zu schlagen ist: erstens gut ausgebildete Fachkräfte, vor allem in Zukunftsbranchen wie der Informationstechnologie..”

    Ich hätte nichts dagegen, wenn Berlin die kritische Masse hier packt – es fehlt aber noch an Qualität – auf beiden Seiten – nicht nur auf der Nehmerseite. Man muss ein Startup auch bewerten können – und da fehlt es in Zeiten von ePostbrief und De-Mail noch ganz massiv an kompetenten Investoren.

    Bei der Veranstaltung von GTAI, die im letzten Jahr deutschen Unternehmen den Brückenschlag ins Valley erleichtern sollte und die in der Sand Hill Road, wo 30 der namhaftesten VC Firmen aufgereiht sind, wie an einer Perlenkette (davon kann man hier nur träumen, beim Prozess mailen Sie ihren Businessplan an info@dubiosinvest.com):

    http://gtai.de/GTAI/Navig…vest,did=308562.html

    meinte der Herr von KPCB – dass es in den USA bezogen auf Unternehmensgründungen auch nur West Coast und East Coast gibt – and anything, wobei so gut wie alles auf die West Coast Bay Area fällt.

    Das Eco-System der Bay Area ist also auch in den USA einzigartig und spricht nicht unbedingt für die Gesamt USA.

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