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Blekko, Street View,
Peter Glaser, Geocities

Blekko
Mit Blekko ist gestern eine der interessantesten Suchmaschinen der letzten zwei Jahre an den Start gegangen. Das Besondere dabei ist, dass man ‘Slashtags’ definieren kann, um etwa Suchergebnisse auf themenbezogene Websites zu begrenzen.

» Blekko
» Blekko, The Slashtag Search Engine, Goes Live

 

Google Street View
Laut der Augsburger Allgemeinen wird Google heute um 10.30 Uhr in Deutschland eine Vorpremiere der Street View online schalten.

Google werde den Ort mit einer Art Vorpremiere mit der Allianz Arena, dem Branderburger Tor und anderen Sehenswürdigkeiten online stellen. Während Street View in weiten Teilen Deutschlands umstritten ist, hat der Bürgermeister von Oberstaufen kein Problem damit. Er und die meisten Bürgerinnen und Bürger sehen darin eher eine Chance für mehr Tourismus.

» Google Street View: Ab morgen online

 

Soziale Netzwerke
Die Neue Gegenwart hat mit Peter Glaser über den Stand und die Zukunft der (mobilen) sozialen Netzwerke gesprochen. Unaufgeregt und lesenswert.

Man sollte natürlich den Nahbereich, in dem man als gerätelose, pure Person existiert, nicht aus dem Blick verlieren. Nahsehen ist das unterschätzteste Nichtmedium des 21. Jahrhunderts – um es mal paradox auszudrücken.

» Das Ende der Geheimnisse?

 

Geocities
Für die Nostalgiker unter euch, die noch etwas Platz auf der Festplatte haben: Das von Yahoo beerdigte Geocities wurde in Form eines 652 GB großen BitTorrent-Files wiederbelebt.

» Geocities Lives On as Massive Torrent Download

 

Flattr-Charts
Carta hat die monatlichen deutschen Flattr-Charts kompiliert.

Flattr scheint sich auf gleichbleibendem Niveau zu etablieren. In den Top 25 der Textbeiträge ist kein Sinken der Klicks, aber auch keine Steigerung erkennbar.

» Die deutschen Flattr-Charts im Oktober

 

Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an desk.netzwertig at blogwerk.com

 

Mehr lesen

blekko: Mit Slashtags gegen Google

9.11.2010, 4 Kommentareblekko:
Mit Slashtags gegen Google

Vor einer Woche ging die neue Suchmaschine blekko ans Netz. Mit der Funktion so genannter "Slashtags" hebt sie sich angenehm vom Marktführer Google ab. Wir nutzen das Feature für eine vertikale Tech-Blog-Suchmaschine.

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16.4.2013, 8 KommentareKillerfunktion verboten:
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Twitter verbietet dem Mikrospendendienst Flattr seit heute die Möglichkeit, Tweets zu flattern und dem Urheber damit eine Spende zukommen zu lassen. Das ist deswegen schade, weil Flattr damit die erste echte mögliche Killerfunktion genommen wird.

Nach drei durchwachsenen Jahren: Flattr richtet sich neu aus

19.3.2013, 17 KommentareNach drei durchwachsenen Jahren:
Flattr richtet sich neu aus

Flattr hat es trotz intensiver Anstrengungen nicht geschafft, freiwillige Microspenden für digitale Inhalte zu einem Massenphänomen zu machen. Eine Neuausrichtung mit enger Anlehnung an reichweitenstarke Social-Web-Dienste soll es nun richten.

Kooperation mit Grooveshark: Flattrs Beitrag zum Wandel der Musikbranche

2.11.2012, 3 KommentareKooperation mit Grooveshark:
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Flattr-Nutzer, die Musik beim umstrittenen Streamingdienst Grooveshark anhören, können sich künftig bei Interpreten mit einer finanziellen Gabe bedanken. Weitere Partnerschaften mit Musikdiensten sollen folgen.

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2.6.2014, 5 KommentareDéjà-vu:
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Google Street View: Vom Ende, das keines ist

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11.4.2011, 0 KommentareLinkwertig:
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22.10.2010, 2 KommentareLinkwertig:
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6 Kommentare

  1. mal zum Thema Blekko: das Design ist unterirdisch mies…die Suche auch eher schlecht…wenn ich mich zum Beispiel verschreibe (was ich natürlich mit Absicht gemacht habe ums zu testen :-) ) macht er mir keine ordentlichen Vorschläge was ich eventuell tatsächlich gemeint haben könnte. Also da würde ich sogar noch bing.com bevorzugen :-)

    • Ich bin nach den ersten einfachen Versuchen mit den Suchergebnissen eigentlich recht zufrieden. Wie das tatsächlich aussieht, wird sich aber erst zeigen, wenn ich wirklich etwas suche, ohne nachzudenken, was ich denn nun suchen könnte. Das Konzept scheint mir aber recht cool, v.a. wenn Nutzer sinnvolle Slashtags erstellen.

      Leider funktioniert blekko wohl nur für den englischen Markt, bei deutschen Testsuchen erhalte ich entweder nur schlechte Ergebnisse oder werde direkt zum Slashtag /yahoo weitergeleitet (was dann Yahoo-Suchergebnisse ausgibt).

      Bei englischen Suchergebnissen funktioniert bei mir eigentlich auch der Korrekturvorschlag (z.B. searhc => search, C++ pointrs => C++ pointers). Wobei der Vorschlag erst nach einiger Zeit in einer Box nachgeladen wird (weiß nicht, ob das an meinem UMTS-Netz liegt oder ob es so lange dauern soll).

      Ich werde die Suchmaschine wohl mal einige Zeit lang testen. Schade ist und bleibt allerdings, dass die ganzen Startups aufgrund ihrer geografischen Lage hauptsächlich oder nur Englisch unterstützen.

  2. Jaa, Geocities lives! Geocities ist so etwas wie das B-Netz der Mobiltelefone ;-)

  3. @Stefan wenn du vorwiegend auf deutschen Seiten suchst, dann schau dir die Google Custom Search an. Mit Labels kann man die Slashtags auch grob emulieren und der Index ist da natürlich mehr oder weniger vollständig.

    • Wenn ich das bei der Google Custom Search richtig verstehe, muss ich mir meine Labels allerdings selbst zusammenstellen und kann nicht auf die Listen von anderen Leuten zurückgreifen? Gerade das finde ich aber bei den Slashtags spannend.

    • yep. Konzeptionell ist Blekko stärker, auch durch die Kombination von Slashtags, Sortierung nach Datum, die sozialen Features, etc. CSEs sind halt vollständiger.

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  1. [...] Die Möglichkeiten der vor einer Woche gestarteten Suchmaschine Blekko erschliessen sich nicht auf den ersten Blick. Marshall Kirkpatrick gibt einige [...]

  2. [...] einer Woche ist mit blekko wie berichtet eine neue Suchmaschine gestartet, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass man seine Suche sehr spontan auf einzelne Gruppen von [...]