MyTweetMag:
Kollaboratives Magazin
aus Twitter-Links
Der Hamburger Dienst MyTweetMag importiert Links aus Tweets in eine Art Magazinformat und berücksichtigt dabei sowohl den eigenen Stream als auch die Artikelempfehlungen von bis zu fünf anderen Twitter-Nutzern.
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Die Funktionsweise von MyTweetMag ist schnell erklärt: Man meldet sich mit Hilfe seiner Twitter-Benutzerdaten via OAuth bei dem Service an. Anschließend beginnt dieser damit, den persönlichen Twitter-Stream zu überwachen und sämtliche von einem selbst getwitterten Links in das persönliche MyTweetMag-Konto zu übernehmen. Anstelle des im Tweet enthaltenen Texts präsentiert der Dienst jeden Verweis mit seiner Originalüberschrift sowie einer Quellenangabe.
So weit, so gut. Richtig interessant wird das Tool durch einige zusätzliche Optionen, um das “Twitter-Magazin” (das aufgrund seiner schlichten Darstellung in Listenform allerdings eher “MyTweetLinks” heißen müsste) inhaltlich zu justieren. Zum einen erlaubt der Dienst das Bestimmen eines spezifischen Hashtags, um lediglich Verweise anzuzeigen, die mit dem jeweiligen Tag oder Schlüsselwort getwittert wurden. Somit lässt sich von Fall zu Fall entscheiden, ob eine bei Twitter empfohlene Website im MyTweetMag-Stream auftauchen soll oder nicht.

Ebenfalls sehr praktisch ist die Möglichkeit, bis zu fünf weitere Twitter-Benutzernamen hinzuzufügen, um auch von diesen Anwendern über den Microbloggingdienst verteilte Links einbeziehen zu können. Zum einen lässt sich so gemeinsam mit Team-Mitgliedern ein MyTweetMag-Stream zu einem bestimmten Thema befüllen. Zum anderen bietet das Tool auf diese Weise auch eine simple Methode, um für die bevorzugten fünf Linkempfehler bei Twitter einen separaten Stream einzurichten, der sämtliche von diesen getwitterte Links ausliest.
Da sich ein MyTweetMag-Konto, das alle fünf bis zehn Minuten aktualisiert wird, auch per RSS abonnieren lässt, kann so mit minimalem Aufwand ein individueller RSS-Feed eingerichtet werden, der ausschließlich die Linkempfehlungen der Lieblings-Twitterer enthält und alle Tweets ohne URLs ausblendet (ein anderer Weg, um dies zu bewerkstelligen, wäre der Einsatz von Yahoo Pipes in Kombination mit den von Twitter bereitgestellten RSS-Feeds, aber das ist sehr viel umständlicher).
Jedes MyTweetMag ist öffentlich, lässt sich durchsuchen und kann mit Hilfe eines WordPress-Plugins auch als Widget in Blogs eingebunden werden.
Link: MyTweetMag




















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Hi,
coole Sache. Kannte bislang nur paper.li , was ich auf den ersten Blick auch noch etwas schöner finde. Aber der Hinweis auf das WP Plugin ändert die Sache möglicherweise…mal genauer hinschauen!
Was es für Tools für Twitter gibt. Da finde ich dieses mal sehr interessant und hilfreich. Werde es mal testen und schauen, wie und wo ich einsetzen kann.