Buchfrage-Widget:
LovelyBooks ermöglicht
Diskussionen in E-Books
Die Bücher-Community LovelyBooks erweitert ihr Buchfrage-Widget auf E-Books und bringt Leser und Autoren an der Stelle miteinander in Kontakt, an der dies am natürlichsten erscheint: Im Buch!
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Seit dem Launch vor einem halben Jahr hat sich einiges getan: Mittlerweile gibt es Buchfrage auch als Widget, das Betreiber von Websites bei sich integrieren können. Über 150 Literatursites haben das Buchfrage-Widget bisher implementiert, von Verlagen über Blogs, Buchhändler bis hin zu Autoren. Es scheint fast, als sei die Holtzbrinck-Tochter LovelyBooks mit der Idee für ein Frage-Antwort-System rund um Bücher auf etwas gestoßen, das sich als Produkt zunehmend verselbstständigt und zu einer zentralen Plattform für literarische Diskussionen im Web wird:

Denn ab sofort lässt sich das Buchfrage-Widget auch in E-Books integrieren. LovelyBooks nennt diesen Schritt konsequent “Social eBooks”, da er Lesern, Autoren und anderen Interessierten die Möglichkeit bietet, direkt innerhalb eines Buches miteinander in Kontakt zu treten.

Bei Rowohlts digitalbuchplus handelt es sich um Applikationen für das iPhone und iPad. Buchfrage lässt sich aber nicht nur in native Apps (iOS, Android) integrieren sondern auch in E-Books im EPUB-Format. Bei nativen Apps wird das Feature direkt in die Benutzeroberfläche eingebettet, E-Books im EPUB-Format verweisen auf einer zusätzlichen Buchseite zur mobilen Version des Widgets, welches dann im Internetbrowser des Lesegeräts ausgeführt wird.
Bei der Integration von Buchfrage in E-Books bekommen Leser ausschließlich Fragen, Antworten und Diskussionen zum vorliegenden Titel eingeblendet. Alle Einträge werden gleichzeitig im Lesernetzwerk auf der LovelyBooks-Website mit dem Hinweis “Via eBook” angezeigt. Eine Verknüpfung mit Twitter und Facebook erlaubt es, andere User auf den Dialog rund um ein Buch aufmerksam zu machen. Autoren können sich per E-Mail über neue aus E-Books oder über eine Website gesendete Buchfragen benachrichtigen lassen.
Ich bin mir nicht im Klaren darüber, inwieweit es bereits vergleichbare Ansätze gibt, E-Bücher mit sozialen Funktionen auszustatten. Die Idee klingt in jedem Fall zukunftsweisend und der Gedanke, dass Buchautoren bisher im Gegensatz zu Onlinejournalisten, Bloggern und andere Netzschaffenden kein direktes Feedback von Lesern zu ihren Arbeiten erhalten und dazu Stellung nehmen können, wirkt auf mich wie ein historischer Unfall. Ein Unfall, der mit E-Books und Innovationen wie dem Buchfrage-Widget nun behoben wird.

























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nette idee, ist aber logisch , dass rowohl das ausprobiert, gehört genauso wie lb zu Holtzbrinck.
Das finde ich wirklich eine gute Idee. Der Umweg der heute bei vielen Fachbüchern mit direktem Anwendungsbezug genommen wird ist eine Webseite zum Buch. Der Weg dorthin, wenn auch nur wenige Tastendrücke entfernt, muss dennoch erst überwunden werden.
Gerade in Bezug auf freie Autoren stelle ich mir das wirklich sensationell vor. Jemand findet einen Inhaltlichen Fehler und er kann diskutiert werden und sehr Zeitnah ins Ebook einfließen.