UJAM:
Ohne Talent zum nächsten Popstar
UJAM macht aus jedem Nutzer ein Musiktalent. Der innovative Dienst mit Entwicklung in Bremen begeisterte am Abend auf der TechCrunch Disrupt-Konferenz das Publikum.
Gegen 20:30 Uhr unserer Zeit begann die erste Runde mit Startup-Pitches, und das allererste Unternehmen, das sein neues Onlineprodukt vorstellte, war doch glatt eins mit Wurzeln in Deutschland. Und was für eins!
UJAM heißt das Musik-Startup mit Sitz im Silicon Valley und der Entwicklung in Bremen, das die Jury und das Publikum mit seinem innovativen, browserbasierten Dienst begeisterte, der jeden noch so untalentierten Nutzer im Nu zum nächsten Anwärter für “Deutschland sucht den Superstar” machen könnte…
UJAM erlaubt es Usern über seine Flash-Oberfläche, aus gepfiffenen oder gesummten Melodien Musikstücke zu machen, die klingen, als wären sie mit einem Klavier, einer Gitarre oder einem Orchester erstellt worden. Auch ermöglicht UJAM das direkte und automatische Hinterlegen von Gesang mit beliebigen Instrumenten – alles im Nachhinein modifizierbar.

Das weitreichende Potenzial von UJAM, die Musikbranche (einmal mehr) zu verändern, liegt auf der Hand. Immerhin wird es mit dem Angebot noch leichter, zumindest einigermaßen zu ertragende Musikstücke zusammenzubasteln, selbst wenn ein Nutzer überhaupt keinen Schimmer von Noten, Akkorden und Instrumenten hat. Was wohl passionierte Hobbymusiker zu einem Service wie UJAM sagen?
Das Startup befindet sich noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, auf der Website kann man sich aber bereits für eine Einladung zum Beta-Test eintragen. Geld verdienen möchte UJAM unter anderem durch eine kostenpflichtige Premium-Version des Dienstes, durch Partnerschaften und Werbekooperationen sowie durch das kostenpflichtige Bereitstellen von APIs für externe Dienstleister und Services.
Zu den Mitbegründern von UJAM gehören unter anderem die R’n'B-Ikone Pharrell Williams und der deutsche, in Hollywood tätige Starkomponist Hans Zimmer.
Hier ein Probelauf mit UJAM























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Das Projekt sieht sehr vielversprechend und innovativ aus.
Zumindest könnte jetzt jeder, der wenig bis gar keine Ahnung von Musik-Noten hat, so die Möglichkeit haben, einzelne Musik-Stücke zu komponieren.
Ich bin gespannt wie sich das Ganze in der Zukunft entwickeln wird.