Printcloud:
Die Cloud drucken lassen
Startups und Kreative, die individuelle Druckprodukte verkaufen möchten, benötigen ab sofort nur noch eins: Die API von Printcloud.
Freemium beschränkt sich dabei nicht nur auf Webservices, sondern umfasst den gesamten Bereich der digitalen Wertschöpfung, also auch Musik, Fotografie, Film etc.
Wer auf das Freemium-Modell setzt, zielt darauf ab, sich durch das Bereitstellen von kostenlosen Diensten oder Gütern eine große Nutzer-/Anhängerschaft aufzubauen, um in einem zweiten Schritt mit kostenpflichtigen Zusatzangeboten Geld zu verdienen. Wie zum Beispiel mit Ausdrucken digitaler Fotos oder Merchandising.
Printcloud ist ein neuer Service aus den Niederlanden, der sich an alle die Geschäftstreibenden richtet, die Kunden/Usern individuelle Druckstücke anbieten möchten. Der Dienst will es jungen Unternehmen und Kreativen dabei so einfach wie möglich machen, kostengünstig und vor allem ohne viel Zeitaufwand den Druck von individuellen Produkten realisieren zu lassen.
Um als Website-Betreiber Besuchern den Kauf von (personalisierten) Druckstücken anzubieten, schließt sich die Site oder Applikation an die Printcloud-API an. Geht eine Bestellung ein, nimmt Printcloud automatisch die Originalgrafiken entgegen, lässt den Druck abwickeln und versendet das Produkt. Bezahlt wird vom Aufraggeber für die tatsächliche Nutzung sowie die Größe der übermittelten Daten, Fixkosten fallen keine an.
Printcloud fungiert also als Mittler zwischen den Anbieter gedruckter Produkte sowie in aller Welt verteilter Druckereien, die Druckaufträge für Printcloud abwickeln.
Mit Printcloud lassen sich unterschiedlichste Produkte erstellen. Als Beispiele nennt der Dienst Grußkarten, Tassen, T-Shirts, Kalender, Fotobücher oder Poster. Eine Mindestabnahmemenge gibt es mit Ausnahme von “besonders eigenwilligen Produkten” nicht, für die man vorab telefonisch nachfragen soll.
Ob Printcoud am Ende für Unternehmer und Kreative die billigste Lösung ist, beliebige Produkte zu drucken, ist zwar offen. Bequemer und effizienter dürfte es für junge Startups jedoch kaum gehen. Und da gerade bei denen Zeit häufig Geld entspricht, können sich die Macher von Printcloud wahrscheinlich auf viel Arbeit einstellen.
Printcloud nutzt für die technische Abwicklung seines Print-On-Demand-Diensts übrigens Amazons Cloud-On-Demand-Produkte, bezahlt für die von ihm in Anspruch genommene Infrastruktur also auch je nach Nutzung. Fixkosten sind zunehmend Vergangenheit.
via The Next Web





















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Gibt es nicht auch ein entsprechendes Projekt von Google?
Genaus das gleiche hab ich mir auch gedacht: Hey, moment, das hab ich doch neulich erst von Google gelesen, aber nochmal genau nachgeschaut, was Google machen will: Da ist einfach der Druckdienst in der Cloud, nicht der Drucker. Du schickst also von deinem Programm was an den Druckdienst und der leitet das an den richtigen Drucker in deiner Umgebung weiter. Der Drucker muss dann ein “Cloud-aware Printer” sein (ich vermute mit eigenem Internetzugang) oder ein Drucker, der bei dir angeschlossen ist und dann in der Cloud registriert wurde.
Drucken tust du immer noch bei dir.
Ja bei Google geht es um eine Art Druckertreiber in der Cloud. Ist also was ganz anderes.
Hört sich gut an, jedoch habe ich immer noch ein bisschen Angst jegliche Daten (hierzu gehören auch Bilder) der “Cloud” zu überlassen. Die Idee an sich ist aber gut.