Wiederholungstäter:
Facebooks zunehmendes Vertrauensproblem

Mit einer anstehenden Änderung für die Datenübermittlung an externe Websites will Facebook wieder einmal seinen Handlungsspielraum erweitern. Und zerstört damit Vertrauen.

Facebook hat ein Problem – angesicht von über 400 Millionen Nutzern und ungebrochenem Wachstum sicherlich ein Luxusproblem, aber dennoch eins mit unabsehbaren Folgen: Facebook verliert zunehmend mein Vertrauen, genau wie das vieler anderer interessierter Beobachter des weltweit größten sozialen Netzwerks.

Der Grund: Facebook hat sich mindstens einmal zu oft aus dem Fenster gelehnt und deutlicht gemacht, dass es für eine fortschreitende Monetarisierung bereit ist, über Grenzen zu gehen.

Das Disaster mit dem später eingestellten Werbeprogramm Beacon war ein erster Ausrutscher, diesen konnte ich locker verzeihen. Die Transformation von einer Plattform für die private Kommunikation hin zu einer für den öffentlichen Dialog mit all seinen Implikationen schlug mir aufgrund deutlich unterschiedlicher Anwendungsszenarien schon etwas mehr auf den Magen.

Nicht gerade die feine englische Art war das Verstecken des Abmelde-Buttons, um User auch nach dem Verlassen der Facebook-Website für über Facebook Connect an das soziale Netzwerk angeschlossene Sites als eingeloggte Mitglieder von Facebook identifizieren zu können.

Mit jedem dieser Schritte hat CEO Mark Zuckerberg deutlich gemacht, dass er jederzeit bereit ist, die Grenzen auszutesten und auch über sie hinaus zu gehen.

Und genau deshalb reagiere ich jedes Mal misstrauischer, wenn Facebook signifikante Veränderungen an seiner Plattform vornimmt. Und stets lese ich ganz genau, um nachvollziehen zu können, was eine anstehende Neuerung für Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

In einem aktuellen Blogpost verkündet Facebook mehrere Anpassungen seiner Nutzer- und Datenschutzbedingungen. Eine davon, verlinkt in einem weiterführenden Dokument: Facebook möchte sich das Recht einräumen, ausgewählten externen Sites mit Facebook Connect-Integration generelle Informationen über den Nutzer zu übermitteln, ohne dass dieser sich aktiv mit der jeweiligen Site über Facebook Connect verbunden hat.

Die Erklärung ist recht nebulös und lässt viele Fragen offen. Deutlich macht Facebook jedoch, dass es auf das für das Unternehmen so bequeme, aus Nutzersicht aber fragwürdige Opt-out-Verfahren setzen will. Wer nicht möchte, dass Partnerseiten vorab einige grundlegende, als öffentlich zugänglich markierte Angaben vom eigenen Profil erhalten können, muss diesem manuell widersprechen.

Es ist zu früh, den Vorstoß als solchen zu verurteilen. Dazu fehlt es an konkreten Fakten zum Ablauf. Der Einsatz von Opt-out statt Opt-in im aus Anwendersicht sensiblen Bereich der Datenübermittlung an Dritte hingegen lässt sich kaum schönreden. Wieder will Facebook wissen, wie weit es gehen kann, ohne die Masse der Anwender gegen sich aufzubringen. Und wieder hinterlässt bereits die Ankündigung einen bitteren Nachgeschmack.

Dass Facebook versucht, seine Plattform zu monetarisieren und endlich die Cash-Cow zu finden, die das Unternehmen auch in Hinblick auf wirtschaftliche Kennzahlen in Google-Dimensionen bringt, ist vollkommen verständlich. Dass dazu ab und an Schritte notwendig sind, die auf den ersten Blick unpopulär erscheinen, ebenso. Nur wenn dies gehäuft vorkommt und wenn der Eindruck entsteht, Facebook lerne nicht aus seinen Fehlern, dann tauchen zumindest bei mir Zweifel darüber auf, wieviel Vertrauen man dem blau-weißen sozialen Netzwerk eigentlich schenken sollte.

Google hat rund zehn Jahre gebraucht, bis es zu einem Umschwung der vormals durchweg positiven öffentlichen Meinung gegenüber dem Treiben des Ausnahmeunternehmens kam. Facebook tut alles dafür, dass dies schon deutlich früher geschieht. Und hat dabei noch nichteinmal die Durchschlagskraft und Milliardengewinne im Rücken, die bei Google Gründe für die zunehmend wahrnehmbaren Anfeindungen darstellen.

Facebook weiß, dass sich das Gros der Mitglieder wenig für Änderungen wie die beschriebenen interessiert. Und es weiß, dass es derzeit ohnehin keine vergleichbare Alternative zu seiner Plattform gibt. Das führt zu einem immer forscheren Agieren des Dienstes. Momentan scheint es, als gehe die Rechnung auf. Und trotzdem spielt Facebook mit dem Feuer. Vertrauen ist ein wertvolles Gut, dessen Aufbau lange dauert, das sich jedoch in kurzer Zeit zerstören lässt. Das gilt auch für Facebook.

Meinungen und Artikel zum Thema:

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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15 Kommentare

  1. Wer nicht möchte, dass Partnerseiten vorab einige grundlegende, als öffentlich zugänglich markierte Angaben vom eigenen Profil erhalten können, muss diesem manuell widersprechen.

    Wo ist da jetzt genau das Problem? Öffentlich heißt eben öffentlich. Was für ein Rumgeheule.

    • Das Problem ist, dass Zuckerberg trotz Datenflut keinen Weg findet, ein funktionierendes Geschäftsmodell zu integrieren. Sollte sich Misstrauen über die Verwendung von Nutzer-Daten breit machen, dann hat Facebook ganz schnell ein Problem, vorrangig Zuckerberg. Dass der Chefbuchhalter des Unternehmens direkt nach der Haltefrist einen Großteil seines Aktienpakets verkauft, ist nicht gerade ein Beruhigungsfaktor…

  2. Dann meld dich doch ab ;-) Wer glaubt, dass Google, Facebook und Co & aus reinem Enthusiasmus seine Dienste betreibt, sollte aufwachen. It’s all about Money. Server Farmen kosten Geld, viel Geld, Software Entwickler auch. Dass die einen Weg suchen, um das Ganze zu bezahlen, ist klar, Geld verdienen wollen sie dabei auch noch. Wer sich dessen nicht bewusst ist, sollte sich gar nicht erst auf diese Dienste einlassen oder damit leben, dass man eine Gebühr bezahlen muss, um sie zu benutzen aber das möchte auch niemand, ergo.. So böse sind die nicht, wie uns die Presse immer wieder weismachen will. Verzichte mal eine Woche auf Google oder einen Monat auf Facebook und such dir eine passende Alternative und Du wirst merken, dass nicht alles so schlecht ist, wie hier immer wieder heraufbeschwört wird. Locker bleiben und mit gesundem Mass kritisch aber nicht übertreiben, das bringt nix.

  3. Facebook wurde mir ab dem Zeitpunkt suspekt als Zuckerberg behauptete “Das Zeitalter der Privatsphäre ist vorbei”.
    Dieser Bericht bestätigt es nochmals.

    @René Fischer:
    Für dich mag es ein Rumgeheule sein. Auf deiner Facebook-Homepage bezeichnest du dich selbst auch als “Webaholic” und “Social Geek”. Doch solltest du nicht von dir auf andere schließen und auch mal bedenken dass die Mehrheit der Facebooknutzer nicht solch eine Kenntnis der Privatsphäreeinstellungen hat wie du und ich.

  4. @ René
    Der Unterschied ist, dass eine beteiligte Site dann weiß, dass du du bist, ohne dass du sie vorher dazu autorisiert hast. Sprich Seite XY weiß, dass René Fischer sie gerade besucht.

    Solange man dies eigenhändig autorisieren muss, sehe ich damit kein Problem. Aber wenn Facebook hier diese Entscheidung für die Mitglieder übernimmt, dann wirkt dies zumindest fragwürdig.

  5. Nein nein, ihr seht das falsch. Da steht, dass Facebook die öffentlich zugänglichen Daten weiterreicht. Wo genau ist euer Problem? Nur weil Facebook jetzt ein walled garden ist und die darin öffentlich zugänglichen Informationen nicht via Google & Co. gefunden werden (bzw. nur teilweise), muss das doch nicht immer so sein. Ja, Facebook öffnet sich und irgendwie verstehe ich euer Gejammer nicht. Ist Facebook geschlossen jammert ihr rum und öffnet es sich, habt ihr auch nichts besseres zu tun als zu heulen das eure als öffentlich markierten Informationen dann so richtig richtig öffentlich sind. Das verstehe wer will.

  6. Ich glaub du bist dir nicht ganz im Klaren darüber, wie Facebook Connect funktioniert. Oder du hast nicht genau gelesen, was Facebook angekündigt hat.

    Stell dir vor, die Website musterseite.com hat Facebook Connect integriert. Du klickst auf der Site den Facebook Connect-Button an, anschließend weiß musterseite.com, dass du Facebook-Mitglied René Fischer bist, wer deine Freunde sind, und kennt deine demografischen Daten. Soweit, so gut. Du hat musterseite.com die Autorisierung dafür gegeben, insofern ist alles im Lot.

    Nun stell dir vor, die Website musterseite.com ist einer der ausgewählten Partner von Facebook. Du surfst auf die Seite, klickst nicht auf den Facebook Connect-Button, und trotzdem weiß musterseite.com, dass du René Fischer bist (namentlich!), wer deine Freunde sind, kennt deine demografischen Daten usw.

    Das steht in der aktuellen Ankündigung. Das hat mit Offenheit nichts zu tun. Und mit Gejammer auch nichts. Sondern damit, dass Facebook hier in meinen Augen deutlich zu weit gehen würde.

    Und wenn du nach dieser Erklärung noch immer der Ansicht bist, das sei alles so in Ordnung, dann haben wir eben sehr unterschiedliche Ansichten. Dabei können wir es dann auch belassen.

  7. Doch doch, ich weiß wie Facebook Connect funktioniert. Selbst nach deiner plastischen Erklärung sehe ich da kein Problem, sondern eher Vorteile. Aber okay, vielleicht vertreten wir da tatsächlich unterschiedliche Ansichten. Was du hast, ist ein Trust-Problem. Deshalb solltest du dir mal so generell überlegen, ob es für dich Sinn macht bei Facebook angemeldet zu sein.

  8. Ich mag Facebook sehr, und es bringt mir viele Vorteile. Nur sehe ich die jüngsten Vorstöße von Facebook kritisch.

    Ich bin nun wahrlich keiner, der das Thema Datenschutz ständig in den Vordergrund stellt. Aber jeder hat so seine persönliche Grenze. Deine scheint weiter gefasst zu sein als meine. So ist das eben. Wieder andere finden, schon allein die Registrierung bei Facebook ist Verrat an den eigenen Prinzipien.

    Apropos Prinzip: Darum geht es hier hauptsächlich. Wenn ich nicht will, dass mich externe Sites via Facebook identifizieren können, melde ich mich halt ab. Aber Facebook versucht es eben für Nutzer so schwer wie möglich zu machen, NICHT identifizierbar zu sein. Und das halte ich für das eigentliche Problem, was zu dem angesprochenen Vertrauensverlust führt.

  9. Mit der Kritik an der automatisierten Weitergabe persönlicher und demografischer Daten durch Facebook, hat Martin uneingeschränkt recht.

    Denn das (Mißbrauchs)Potential solcher weitergegebenen Daten für die Seiten, die Facebook-Connect implementiert haben, ist enorm.

    Ich habe die Hoffnung @Martin Weigert, dass durch solche kundenunfreundliche Ändernugen, auch in der Blogger-Szene, ein Bewußtsein für die Notwendigkeit eines gesetzlichen und verbraucherfreundlichen Datenschutzes wächst.

    Bislang habe ich dich über den deutschen Datenschutz nur spötten lesen. Die Übermittlung von namentliche kenntliche gemachten Webseitenbesuchern, wäre nach deutschem Recht nicht zulässig.

  10. Nils ja wie weiter oben in einem Kommentar beschrieben – ich habe sonst sicher eine relativ “entspannte” Einstellung zum Datenschutz und bin vorsichtig mit empörten Aufschreien – einfach weil ich immer versuche, mich in beiden Seiten hineinzuversetzen – Unternehmen und Anwender. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo es auch in meinen Augen zu weit geht.

    Wichtig ist mir, Dinge differenziert zu sehen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß sondern viel dazwischen. Datenschutz ist nicht per se und in jeder übertriebenen Form nur gut und sinnvoll. Aber es muss Grenzen geben.

  11. Wie Martin geschrieben hat ist es eine Frage der persönlichen Grenze. Mir war Facebook von Anfang an suspekt, deshalb bin ich nicht angemeldet. Anderen ist es egal wenn Sites die sie besuchen ihren Namen und weitere Daten erfahren.

    Ich denke viele Leute haben nicht genug “Web 2.0″-Kompetenz um sich der Konsequenzen bei der Veröffentlichung von persönlichen Daten im Internet bewusst zu sein. Aufgabe der Datenschützer sollte es deshalb sein, “Otto Normaluser” zu informieren. Wenn er sich dann trotzdem entscheidet, sich bei Site XY anzumelden, persönliche Daten zu veröffentlichen, private Fotos hochzuladen etc. ist das seine Sache. Von Verboten halte ich nichts, es ist ja freiwillig sich in sozialen Netzwerken anzumelden.

  12. Das Zucki der festen Meinung ist, das das Recht auf Privatsphäre Vergangenheit ist, mag für ihn in Ordnung gehen. Niemand würde “jammern” wenn bei Facebook in der Anmeldung das dann bitte auch genau so stehen würde: Wer sich hier anmeldet, verzichtet ein für alle Mal auf sein Grundrecht auf Privatsphäre.

  13. Datenschutz hin oder her, wir gehen sowieso hin zum gläsernen Menschen, was soll das, wer nichts von sich preisgeben will, oder damit ein Problem hat das auch andere Seiten etwas über sich erfahren, sollte entweder nicht bei solchen Social Netzwerken mitmachen, oder eben nur das bekanntgeben, was problemlos jeder erfahren darf.
    Alles andere ist utopisch und bringt nur unnötige Bürokratie mit sich.
    Denn Facebokk muss um überhaupt Gewinnen jemals zu machen, sowieso alles öffnen und wem das nicht passt, der geht halt wieder.
    Den meisten User ist dies eh egal, solange das Service passt, man seinen Spass dran hat und es für einen Sinn macht.
    Mich wundert es sowieso, wieso man nicht gleich von anfang an Regeln hatte die einem dies ermöglichte, im nachhinein, gibt es immer sogenannte Datenschützer die sich über alles aufregen…verstehe dies bis heute nicht.

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  3. [...] Während Facebook unaufhaltsam wächst, zieht das weltweit größte soziale Netzwerk immer mehr Kritik auf sich. Verwunderlich ist das nicht, betrachtet man die wiederholten Versuche des Dienstes, im Netz geltende Konventionen bezüglich Datenschutz und Privatsphäre auf eine etwas zu aggressive Art auszuhölen und zum eigenen Vorteil zu verändern. [...]

  4. [...] ob Websites durch XAuth automatisch den Namen des Besuchers übermittelt bekommen, so wie dies bei Facebooks umstrittener Öffnung von Facebook Connect der Fall ist. Denn dann könnte sich XAuth-Anführer Meebo schon einmal auf einen Brief von der deutschen [...]

  5. [...] Erweitertes Facebook Connect Wie bereits angekündigt, möchte Facebook ausgewählten Partnern die Möglichkeit geben, bestimmte Informationen über Nutzer des Social Networks zu erhalten, selbst wenn diese sich nicht aktiv über Facebook Connect mit der Site verbunden haben. Mehr hier. [...]

  6. [...] dass dieser jemals zuvor auf dieser Site war – was letztlich nahelegt, dass es sich hierbei um das vor wenigen Wochen angekündigte, erweiterte Facebook-Connect-Feature handelt, bei dem einige von Facebook ausgewählte Partner [...]

  7. [...] greift sie jedoch auch tiefer denn je in die Privatsphäre der User ein, da die diese Entwicklung antreibenden Networks nur so sicherstellen können, dass ihre Benutzer [...]

  8. [...] dann begann Facebook, Schritt für Schritt mein Vertrauen zu verlieren. Mittlerweile hat ein signifikanter Teil der Tech- und Blogszene eine kritische Haltung zu den [...]

  9. [...] Es ist kein gutes Gefühl, von einem bis dato sehr geschätzten Webservice enttäuscht zu werden, der trotz Kritik von Außen Veränderungen am Produkt durchsetzt, die sich ganz offensichtlich negativ auf die Nutzungsszenarien auswirken und die die Intentionen des Geldverdienens zu sehr vor die Interessen der Nutzer setzen. Im schlimmsten Fall nimmt dadurch die Loyalität zu einem Dienst schaden – so ging es mir beispielsweise im Bezug auf Facebook. [...]

  10. [...] der Anwender in die bereitgestellten Mechanismen voraus. Facebook hat mein Vertrauen heute (mal wieder) erschüttert.Ich verwende seit langer Zeit das Listen-Werkzeug, um Kontakte zu kategorisieren und [...]

  11. [...] Front im Netz (August 2009)Neue Offenheit: Facebook testet seine Grenzen aus (Dezember 2010)Wiederholungstäter: Facebooks zunehmendes Vertrauensproblem (März 2010)f8: Facebook übernimmt das Netz (April 2010)Kritikwelle: Was Facebook hätte anders [...]