Webdienste:
Apps, die wir täglich nutzen (Teil 3)

Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenige nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 3).

Nach den Apps, die bei Martin Weigert und Markus Spath im täglichen Gebrauch sind, folgen nun die Apps, die Marcel Weiß und Andreas Göldi regelmäßig nutzen.

Andreas Göldi:

Hulu / Boxee

boxee
boxee
Wenn man in den USA wohnt (oder sich mit einem Proxy herumschlagen will), gibt es keine bessere Quelle für populäre Fernsehinhalte als Hulu, das jetzt auch in einer bequem per Fernbedienung zu steuernden Desktop-Applikation vorliegt.

Boxee bildet das Gegenstück für den Rest des Internets und bündelt allerlei Video- und Audioquellen. Seit einem Jahr zahle ich darum nicht mehr für Kabelfernsehen, sondern sehe mir alles auf einem an den Fernseher angehängten Mac Mini per Hulu und Boxee an.

LinkedIn

linkedin
linkedin
Natürlich bleibt XING das wichtigste Profi-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, aber im internationalen Umfeld kommt man nicht um LinkedIn herum. Die Website hat sich im letzten Jahr stark verbessert und öffnet sich immer weiter, zuletzt mit einer brauchbaren Twitter-Integration.

Techmeme / Hacker News

techmeme
techmeme
Techmeme ist der klar beste Aggregator für allgemeine Tech-News. Inzwischen benutze ich kaum noch individuelle RSS-Feeds für diesen Themenkreis, weil die wichtigen Themen sowieso alle bei Techmeme auftauchen. Wer es gern etwas geekiger und exotischer mag, sollte allerdings beim von Markus auch bereits empfohlenen Hacker News vorbeischauen. Das ist ein Digg-ähnliches System für Unternehmensgründer mit immer überraschendem Content.

Evernote / Memonic

evernote
evernote
Evernote ist weiterhin der Goldstandard für digitale Notizen, nicht zuletzt dank der schönen Client-Applikationen für den Mac und das iPhone. Konkurrenz erwächst ihm jetzt aber vom Schweizer Startup Memonic, das für das Sammeln interessanter Webinhalte eine äusserst elegante Web-Applikation gebaut hat, die ohne Schnickschnack auskommt und darum viel Zeit spart.

Bonus: Chumby One

chumbyone
chumbyone
Keine Web-Applikation, sondern ein Web-Gadget. Der Chumby ist ein kleines Standalone-Gerät (so eine Art Radiowecker), das sich mit dem Internet verbindet und speziell aufbereitete Inhalte aus dem Web anzeigen kann. Vom Wetter über News und Sportresultate, Webcams und Twitter-Updates bis zu den neusten Gags von Letterman kann man so endlich Web-Inhalte ganz passiv konsumieren. Im Liegen.

Weiterhin kommt bei mir von den in den ersten beiden Teilen schon genannten Apps zum Einsatz:

  • Facebook
  • Foursquare
  • Google Chrome (Mac Beta)
  • Google Docs
  • Skype
  • Tweetie 2
  • Twitter (ganz Old School mit dem Web-Interface)
  • Wikipedia
  • XING

Marcel Weiß

Google Reader

logo greader
logo greader
Der Google Reader, der auch bei Martin und Markus zum Einsatz kommt, ist seit Jahren Dreh- und Angelpunkt meines Online-Informationsflusses. Daran wird sich so schnell auch sicher nichts ändern. Unterwegs greife ich auf den Google Reader nur noch mit speziellen Apps auf dem iPhone zu. Newsie und MobileRSS sind die meiner Meinung nach besten Apps hierfür.

FriendFeed

friendfeed-logo
friendfeed-logo
Um FriendFeed ist es zwar ruhig geworden, aber wie Markus setze ich FriendFeed nach wie vor ein. Für das zeitnahe Überwachen von News gibt es auch weiterhin kein flexibleres Tool. Ich setze FriendFeed täglich ein.

LaterLoop

laterloop
laterloop
Neben Instapaper (mit Instapaper Pro auf dem iPhone), das ich, wie Markus, zum Speichern von Artikeln für das spätere Lesen nutze, setze ich außerdem das vergleichbare LaterLoop ein. LaterLoop nutze ich für Artikel und Links, die ich in eigenen Artikeln verwenden will, quasi als Zwischenablage bei der Recherche. Die Trennung von Leseliste und Artikelliste für andere Aufgaben hat sich als nervenschonende Lösung herausgestellt.

Tweetie 2 und andere Twitter-iPhoneapps

tweetie2
tweetie2
Twitter rufe ich fast nur noch auf dem iPhone auf. Und dort kommen entweder Tweetie 2 oder Birdfeed zum Einsatz. Tweetie 2 ist mein Favorit. Ab und zu verwende ich auch Birdhouse um Tweets zwischenzuspeichern oder Tweets schnell absetzen zu können, ohne darauf warten zu müssen, dass der Client die Timeline lädt.

Weitere bereits vorgestellte Apps, die ich regelmäßig nutze:

  • Hypemachine
  • Readtwit
  • Greasemonkey
  • GMail
  • Diigo
  • Facebook
  • Foursquare
  • Google Chrome
  • IMDb
  • Linguee
  • Thunderbird
  • Rivva
  • Techmeme

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7 Kommentare

  1. Gunther
    schrieb am 28. Februar 2010 um 14:52 Uhr (#)

    Müsste es am Anfang nicht heissen “folgen nun die Apps Webdienste, die Marcel Weiß…”.
    Die Aufstellung scheint auch im Allgemeinen fleissig zwischen den Begriffen “Web-Dienst” und “App” hin und her zu springen. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich kaum einen Dienst ständig nutze und daher nicht weiss, ob der Web-Dienst auch als App verfügbar ist (warum auch immer).

    Trotzdem eine schöne Aufstellung.

  2. Maik Korber
    schrieb am 28. Februar 2010 um 19:01 Uhr (#)

    Danke für den kurzen Überblick. Nach soetwas habe ich die letzten 2 Wochen Ausschau gehalten.

  3. Stefan / intuitiv
    schrieb am 1. März 2010 um 08:20 Uhr (#)

    Hallo,

    danke für die Zusammenfassung. Zur Linkspeicherung nutze ich gerne http://MySiteBar.de
    Habe ich selber mal entwickelt und ist aufgrund der reinen Web-Oberfläche für jedes Endgerät einsetzbar.

    Gruß,

    Stefan

  4. EmmJay
    schrieb am 1. März 2010 um 12:07 Uhr (#)

    Was ich ja noch suche, ist eine Anwendung für Notizen, die es mir ermöglicht, Notes nicht nur zu taggen und in Ordner zu packen, sondern untereinander zu verlinken — wie Seiten in nem Wiki.

    Muss nicht unbedingt Cloud-based sein, dafür hab ich ja die Dropbox.

    Gibt’s da was, das ich noch nicht kenne?

    Danke!
    Martin

  5. Meeresbiologe
    schrieb am 1. März 2010 um 14:06 Uhr (#)

    Was ist am Google Reader eigentlich so viel besser als an Friendfeed? Ich komme damit, so sehr ich sonst Google-Produkte schätze, nur schwer zurande. Wirkt auf mich viel behäbiger und komplizierter als das einfache und schnelle Friendfeed.

  6. Peter Klein
    schrieb am 29. Juni 2010 um 12:50 Uhr (#)

    Danke, habe ich schon lange nach gesucht.

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