E-Book-Reader, Smartphones & Co.:
Der Kampf um die nächste Generation digitaler Inhaltskanäle

Andreas Göldi, 2. Januar 2010 17:08 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

E-Book-Reader setzen sich im Massenmarkt durch, das Apple Tablet kommt wohl doch, und Smartphones etablieren sich als wichtiger Kanal für Internet-Content. Digitale Inhalte lösen sich immer mehr vom PC und werden hochmobil. Schafft es die Medienbranche diesmal, aus dieser Entwicklung Gewinn zu schlagen?

Die Meldung erhielt über die Festtage nur wenig Aufmerksamkeit, ist aber vielleicht einer der wichtigsten Internet-Meilensteine der letzten 10 Jahre: Amazon, bekanntlich der grösste Buchversender der Welt, verkaufte am Weihnachtstag 2009 erstmals mehr e-Books als physische Bücher. Amazons eigener e-Book-Reader Kindle hat definitiv den Mainstream erreicht, und die Konkurrenz von Sony, Barnes & Noble und Txtr folgt nach.

Ebenso erhärtet haben sich die Gerüchte, dass Apple bald mit einem Tablet auf den Markt kommen wird. Vergleichbare Projekte wie das ehemalige Crunchpad stehen ebenfalls in den Startlöchern.

Und natürlich sind Smartphones wie das iPhone oder Android-basierte Modelle schon lange vom reinen Kommunikationsgerät zum Kanal für digitale Inhalte aller Art mutiert. Die Kategorie “News” im iTunes App Store enthält beispielsweise nicht weniger als 3000 Apps, angeführt von Marktführern wie CNN und BBC. Und die e-Book-Kategorie auf dem iPhone explodiert geradezu.

Was diese drei Trends gemeinsam haben: Hier entstehen neue Plattformen für den Konsum digitaler Inhalte, die vom PC komplett losgelöst und für den mobilen Einsatz konzipiert sind.

Wer ein e-Book auf dem Kindle kaufen will, braucht keinen PC oder Mac und bleibt von der entsprechenden Komplexität verschont. Kein Wunder also, dass Amazon mit seinem e-Book-Reader eine unerwartete Zielgruppe bei nicht so PC-affinen Menschen gefunden hat, beispielsweise älteren Frauen.

Das ist ein massiver Schritt weg vom alten iPod-Modell, das immer auf den PC als zentrale Download- und Speicherungsinstanz angewiesen war. Die guten alten MP3-Player waren Zusatzgeräte zum PC, aber die neue Generation der Content-Devices steht für sich alleine, basiert auf einem eigenen Ökosystem und kann darum auch neue Geschäftsmodelle eröffnen.

Für die Medienbranche ist das nichts weniger als eine zweite Chance. Die erste Runde im Kampf um die Dominanz in den neuen Medien ging klar an die digitale Fraktion: Google kontrolliert den grösseren Teil der Aufmerksamkeitsströme im Web. Apple hat beinahe ein Monopol auf legale digitale Musikdownloads. Und bei den Filmdownloads spielen Firmen wie Apple, Amazon und Netflix die Hauptrollen, kein von der Filmbranche kontrollierter Kanal.

Diese nun den Markt erobernde neue Generation von Geräten ist für die etablierten Medienkonzerne aus zwei Gründen attraktiv: Erstens hat sie oft schon eingebaute Zahlungsmechanismen und trainiert User darauf, für Inhalte Geld zu zahlen. Zwar gibt es zum Beispiel für den Kindle einige ältere Bücher gratis, aber die meisten Titel kosten etwas so viel wie ein Taschenbuch. Zweitens wenden sich diese Geräte an eine nicht so technologieaffine Zielgruppe, der Bequemlichkeit vor Kosteneffizienz geht. Während es im Web einfach und bequem ist, eine kostenlose Quelle für News jeder Art zu finden, wenn eine Online-Zeitung plötzlich Geld verlangt, ist das auf diesen neuartigen Geräten oft deutlich mühsamer.

Freilich sind die Inhalte objektiv oft die gleichen, die man auf dem Web auch gratis kriegt. Aber das ist nicht der entscheidende Punkt. Die Möglichkeit, Geld für Medieninhalte zu verlangen, hing schon immer mehr am Verbreitungsmedium als an der Qualität der eigentlichen Inhalte. Und darum ist ein neuer Kanal eine ideale Gelegenheit, die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten anders zu trainieren.

Man würde also denken, dass die Medienbranche aus ihren alten Fehlern gelernt hat und sich mit grösstem Eifer auf diese neue Chance stürzen würde. Aber weit gefehlt. Bis auf ein paar Experimente hört man bisher vor allem, dass sich die diversen Anbieter wieder mal nicht auf ein gemeinsames Modell einigen können. Die Zeitungsverlage haben es trotz vieler schöner Worte nicht geschafft, eine gemeinsame e-Reader-Plattform (oder auch nur schon eine gemeinsame Preispolitik) ins Leben zu rufen. Und das, obwohl der Kindle nun auch schon gut zwei Jahre auf dem Markt ist.

Was hinzukommt: Mit Apple und Amazon sind zwei Unternehmen in der Pole-Position für die Kontrolle der neuen Kanäle, die nicht gerade zu den grössten Freunden der etablierten Medienbranche gehören. Die Musikbranche fühlt sich immer noch übel misshandelt von Apple, und andere Segmente der Medienindustrie sind sehr zurückhaltend damit, sich mit so einem starken Player ins Bett zu legen. Amazons Druck auf die e-Book-Preise (im Moment verkauft Amazon seine e-Books unter Kosten, um den Markt anzuheizen) schafft auch nicht gerade viel Goodwill bei den Buchverlagen. Aber den Kopf in den Sand zu stecken und Protestreden zu schwingen, wird daran nicht viel ändern. Die Medienkonzerne argumentieren moralisch statt kommerziell und hoffen immer noch darauf, dass die guten alten Zeiten zurückkommen.

Leider reagieren die etablierten Medienkonzerne also wieder mal in einer sehr vorhersagbar dummen Weise: Sie können sich wieder mal nicht auf eine gemeinsame Strategie einigen und kriegen darum selber keine neuen Plattformen hin. Sie wollen aber auch keine gemeinsame Sache machen mit den starken Plattformanbietern und riskieren darum, einmal mehr nur noch passive Teilnehmer sein zu können, wenn die Marktstrukturen längst etabliert sind.

Die Gewinner werden Apple, Amazon und andere sein, die bei der neuen Generation der Content-Geräte die gesamte Wertschöpfungskette von der Hardware über die digitalen Marktplätze bis hin zu den Verrechnungssystemen kontrollieren. Anders als das Web sind diese neuen Kanäle von Anfang an nicht als offene Plattform, sondern als eng kontrollierte Ökosysteme konzipiert, die aber mit einer vorsichtig dosierten Portion Offenheit die Konsumenten und Inhaltsanbieter trotzdem glücklich halten. Apple und andere sind inzwischen sehr erfahren darin, Offenheit in den weniger relevanten Bereichen zu bieten (z.B. mit eingebauten Webbrowsern), aber die Kontrolle über die kommerziell attraktiven Bereiche zu behalten.

Die etablierten Medienkonzerne sind weit davon entfernt, dieses Spiel zu beherrschen oder auch nur zu verstehen. Und darum sieht alles danach aus, als ob auch diese Runde nicht an sie gehen würde.

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14 Kommentare

  1. Medienexperte
    schrieb am 2. Januar 2010 um 18:13 Uhr (#)

    Der Kampf der nächsten Monate wird der zwischen reinem E-Book mit elektronischer Tinte, dem TabletPC mit Hochleistungs OLED Bildschirm, aber eingeschränkter Akkulaufzeit und dem Smartphone. Aber alle neuen Geräte werden Nischengeräte bleiben, da die Nutzer immer mehr individuelle Geräte für den jeweiligen Zweck haben werden. Tablet PCs eignen sich wohl am besten für Bahnfahrten, Cafés und für unterwegs, und wer Office Dateien bearbeitet wird wohl eher auf ein Notebook oder Netbook mit mechanischer Tastatur zurückgreifen.
    Wem ein Smartphone reicht für seine tägliche Infodosis und von dort seine E-Mails bearbeiten kann, wird wohl kaum ein Tablet brauchen. Letztlich wird die Qualität der Geräte davon abhängen, wie man sein Gerät auch mit sinnvollen Anwendungen füttern kann. Und da haben Amazon mit Ihrer Webseite und Apple mit Ihrem App Store die Nase vorn. Das wird wohl aber auch bei anderen bald der Fall sein. Es lebe der Wettbewerb.

  2. Oliver Springer
    schrieb am 2. Januar 2010 um 19:25 Uhr (#)

    Wenn sich die Verlage nicht auf einen Standard einigen können, ist das leider alles andere als ein Spezialproblem. Es ist der Normalfall. Das ist schlecht für den Wettbewerb und für die Konsumenten und oft genug für die Anbieter.

    Andererseits: Denken wir mal an VHS oder aus neuerer Zeit an Twitter. Die gewünschte Offenheit gibt es leider nicht oft.

    Und gerade die genannten Beispiele Kindle und iTunes stehen gerade nicht für die Art von Offenheit und gemeinsamen Standards, wie sie im Artikel von den Verlagen erwartet werden. Es so darzustellen, dass Amazon und Apple klüger wären als die Verlage, ist so gesehen einfach schief.

    Jeder versucht, seine eigenen Standards durchzudrücken, um sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen. Das klappt auch oft genug.

    Immerhin: ePub hat doch gute Chancen, zum Standard zu werden.

    Wünschenswert wäre aus meiner Sicht eine so offene Plattform, bei der es keine Rolle spielt, ob ich mir einen Kindle, ein iPhone oder Tablet PC kaufe. Der Nutzer möchte mit seinen Inhalten nicht an ein Gerät gebunden sein.

    Bei digitaler Musik sind wir nach vielen Jahren endlich an dem Punkt, dass gekaufte Songs meistens überall nutzbar sind. Inzwischen ist die Akzeptanz für bezahlte Downloads ziemlich hoch. Obwohl es noch sehr viele illegale Downloads gibt, ist die Frage, ob man für MP3s Geld nehmen könne, inzwischen geklärt. Man kann. Es wird akzeptiert.

    Ich glaube, dass die Verlage ebenso wie die Musikindustrie ihre Lektion lernen werden. Gerade 2009 hat aus meiner Sicht schon große Fortschritte gebracht. 2009 war noch nicht das Jahr der großen Taten, aber es wurde schon viel geredet (nicht immer klug) und inzwischen laufen ja ein paar Experimente. Das Umdenken hat begonnen.

    Ich glaube, es wird nicht so lange wie bei der Musikindustrie dauern, bis akzeptable Angebote kommen. Dieses Jahr werde ich die Zeitung, die ich abonniert habe, wohl noch auf Papier lesen, aber ich kann mir vorstellen, dass es schon im nächsten Jahr ein Bundle zusammen mit einem E-Book-Lesegerät geben wird.

    Insofern: Ja, die Medienbranche wird es schaffen, auch wenn einige Player dabei auf der Strecke bleiben.

  3. Piet
    schrieb am 2. Januar 2010 um 19:27 Uhr (#)

    verkaufte im Weihnachtsgeschäft 2009 erstmals mehr e-Books als physische Bücher.

    Das ist falsch.
    Amazon verkaufte in den USA am Weihnachtstag mehr ebooks als gedruckte Bücher.

    http://bit.ly/8UV48y

  4. Schreibt hier auf dem Blog Andreas Göldi
    schrieb am 2. Januar 2010 um 19:57 Uhr (#)

    @Piet: Stimmt, danke fuer den Hinweis! Es waren nicht alle Quellen dazu korrekt, aber es geht wohl wirklich “nur” um den Weihnachtstag.

  5. Scatterd
    schrieb am 2. Januar 2010 um 23:39 Uhr (#)

    Schöner Artikel!
    Ich habe vor einigen Tagen ebenfalls mal das Thema eBooks-Reader beleuchtet und beschrieben, warum ich mir im Moment noch keinen Reader kaufen werde: http://scatterd.de/index.…reader-kaufen-werde/

    Es wird der selbe Fehler gemacht, wie damals bei den MP3-Playern: Jeder will sein eigenes Süppchen mit den Formaten kochen und letztendlich ist der Kunde der Dumme.

  6. MacMacken
    schrieb am 3. Januar 2010 um 18:28 Uhr (#)

    Gibt es zur Amazon-Meldung bezüglich E-Books eigentlich eine Primärquelle?

    Das ist ein massiver Schritt weg vom alten iPod-Modell, das immer auf den PC als zentrale Download- und Speicherungsinstanz angewiesen war. Die guten alten MP3-Player waren Zusatzgeräte zum PC, aber die neue Generation der Content-Devices steht für sich alleine, basiert auf einem eigenen Ökosystem und kann darum auch neue Geschäftsmodelle eröffnen.

    Ich bin neugierig, ob Apple dieser Schritt auch noch gelingt. Bislang ist es noch nicht einmal möglich, ein iPhone mit einem Mac kabellos zu synchronisieren …

    Aber alle neuen Geräte werden Nischengeräte bleiben, da die Nutzer immer mehr individuelle Geräte für den jeweiligen Zweck haben werden.

    … vielleicht jene, die sich diesen Luxus leisten können. Alle anderen werden mit weniger Budget klarkommen müssen, denn, auch wenn es die Luxus-Blogger aus der Gadget-Welt gerne vergessen, wir werden auf absehbare Zeit in einer schrumpfenden Krisenwirtschaft leben.

  7. ben_
    schrieb am 4. Januar 2010 um 14:43 Uhr (#)

    Stichwort “Zielgruppe ältere Frauen”: Meine Mutter, eine begeisterte Bücherlesering, die aber mit dem Internet und Computern aber nichts am Hut hat, fragte noch vor einem halben Jahr, ob sich diese digitalen Bücher lohnen würden … meine Mutter!

  8. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
    schrieb am 4. Januar 2010 um 16:56 Uhr (#)

    » ben_: Das kann ich toppen: Mein Onkel aus Amerika schrieb kürzlich, seine Mutter habe zum 93. Geburtstag einen Kindle bekommen.

  9. Frank
    schrieb am 4. Januar 2010 um 22:08 Uhr (#)

    Mir saß die Tage in der U-Bahn einer gegenüber mit son Dingens. Uncool.
    Schon weil man den Buchtitel nicht den Herumsitzenden präsentieren kann. “Seht her, ich lese Kant, Machiavelli, Fichte…” Ist also zum Protzen völlig ungeeignet son E-Book-Dingens.

  10. Martin
    schrieb am 4. Januar 2010 um 23:59 Uhr (#)

    “Danke Andreas, für den Artikel, das sind sehr viele sehr gute Gedanken knackig formuliert, wie ich finde. Vieles von dem war mir zwar auch intuitiv klar, aber es in wunderbare prägnante Sätze zu packen, insbesondere bei einem solch komplexen Thema dazu gehört schon was.”, sagte er und ging dann, seinen Hut ziehend, weiter zum nächsten Artikel… ;)

  11. ben_
    schrieb am 5. Januar 2010 um 12:05 Uhr (#)

    So. Mit neuer IP kann ich dann jetzt auch mal einen richigen Kommentar hinterlassen. Als erstes: Die Korrektur von Weihnachtsgeschäft auf Weihnachtstag, nimmt dem ganzen deutlich die Aussage. Wer bestellt an Heiligabend auch noch Bücher, die auf jeden Fall zuspät kommen?

    Dann: Ich muss ja sagen, dass ich vom Sport Illustraded Mockup auch wirklich geschockt war. Und in der Hinsicht muss ich Andreas voll zustimmen: Das ist eine Bedrohung für das, was wir im Netz aufgebaut haben, denn für die Dönekes, die man in dem Mockup sieht, haben wir offenen Webmacher keine Werkzeuge, keine Standards. Und zumindest das Mockup ist sexy genug, als dass ich mir gut vorstellen kann, dass da wer Geld für bezahlt. Würde ich auch, wenn ich mich für Tennis interessieren würde.

    Das erschreckende daran ist, dass wir im Netz immer noch um rudmentärste typographische Standards kämpfen, während offensichtlich in einigen Verlagen schon viel weiter gedacht wird. Was SI auf ihrem Tablet machen, werden bald andere auch im Web (ob auf Tablets oder nicht) auch machen wollen / auch erwarten. Und außer Flash und SVG (lach) haben wir da kaum Antworten drauf.

    Was man allerdings nicht ganz außer Acht lassen darf: Die regelmäige Gestaltung eines Produkts, wie es das S-Mockup zeigt erfordert einen Mediengestaltungskompetenz, die derzeit imho in keinem deutschen Verlagshaus existiert, ausgenommen vielleicht die allerfortschrittlichsten Multimediaverlage.

  12. Schreibt hier auf dem Blog Andreas Göldi
    schrieb am 5. Januar 2010 um 14:37 Uhr (#)

    @ben: Das mit dem “nur” Weihnachtstag schwächt die Aussage etwas ab, aber nicht total. Der 26.12. ist in den USA der drittstärkste Shoppingtag des Jahres, und am 25.12. sitzen viele zu Hause und shoppen aus Langeweile schon mal online (und verpulvern u.a. die zahlreich verschenkten Geschenkgutscheine für neue Bücher und so). Selbst dieser eine Tag ist also schon ein sehr relevanter Datenpunkt aus der amerikanischen Perspektive.

    Bzgl. Gestaltungskompetenz hast Du natürlich recht. Ich glaube, da entsteht nichts weniger als ein neues Medium, das ähnlich fundamental neue Skills braucht wie Web- vs. Papierdesign.

  13. Klemens
    schrieb am 6. Januar 2010 um 12:09 Uhr (#)

    Naja, jeden Tag ist ja was neues aus dem technischen Bereich raus gekommen…Finde das Ding schon gut, bin auf Neuigkeiten echt gespannt. Danke.

  14. Nicole Haase
    schrieb am 13. Januar 2010 um 11:56 Uhr (#)

    Bin überzeugt davon, dass Tablets als solches sich durchsetzen und verfolge gespannt die Entwicklung, welche sich wohl an die Spitze setzen.

    @ben: Gehöre auch zu den Leuten, die am Weihnachtsabend Bücher geordert haben… aus Frust über vergurkte Geschenke ;)

    Dieser Artikel war es übrigens eindeutig wert in unsere Empfehlungen aufgenommen zu werden:
    http://bit.ly/8KQyou

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