aka-aki games:
Mobiles Social Network veröffentlicht ortsbasiertes Spiel

Martin Weigert, 16. Dezember 2009 18:40 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

aka-aki, das Berliner Social Network für mobile Anwender, startet eine zweite Variante seines Dienstes: aka-aki games soll es mit angesagten spielerischen Networks wie Gowalla oder Foursquare aufnehmen.

aka-aki games
aka-aki games
Mobile Social Networks mit spielerischer Komponente sind angesagt – so sehr, dass sie die Aufmerksamkeit der Nutzer von anderen ortsbezogenen Netzwerken ohne entsprechende Gaming-Features stehlen.

Ende Oktober hatte ich aka-aki aus Berlin deshalb geraten, nicht nur die Präsenz in Early-Adopter-Kreisen zu erhöhen, sondern auch Änderungen am Produkt vorzunehmen, um gegen immer populärer werdende Dienste wie Gowalla or Foursquare antreten zu können.

Et voilà: Am morgigen Donnerstag wird das junge Unternehmen aka-aki games vorstellen, ein ortsbezogenes, soziales Spiel für Mobiltelefone. aka-aki-Gründer Roman Hänsler wollte mir zwar vorab keine detaillierten Infos zu aka-aki games zukommen lassen, aber ein Besuch auf der neuen Site game.aka-aki.com vermittelt bereits einen ersten Eindruck von der Neuentwicklung und verrät, in welche Richtung es gehen wird.

Jedes aka-aki-Mitglied erhält Zugang zur aka-aki games-Welt. In dieser spielen Nutzer über das iPhone (und später auch über andere mobile Geräte) gegeneinander. Mit einem selbstgewählten, personalisierbaren Avatar – die Website erwähnt Monster und Roboter – erfüllt man unterschiedlichste Missionen wie den Bau das höchsten Hauses oder das Erklimmen des besten Aussichtsplatzes – jeweils ausgehend vom wirklichen Aufenthaltsort. Um diese Ziele zu erreichen, muss man Gegenstände sammeln, die sich an verschiedenen Orten in der Stadt finden lassen.

Jeder Anwender wählt einen Avatar
Jeder Anwender wählt einen Avatar

Wem das mühsame Sammeln von Gegendständen zu lange dauert, der kann sich diese durch kleine Minispiele von anderen Nutzern holen. Vorausgesetzt, man gewinnt. Das Wetter in der virtuellen Welt von aka-aki games soll stets mit der tatsächlichen Wetterlage am aktuellen Aufenthaltsort übereinstimmen.

Mit dem neuen Konzept, das ergänzend zur bisherigen Version von aka-aki gelauncht wird, setzt der Dienst auf das bereits von anderen Location Based Services erprobte Prinzip, Nutzer in eine Art Konkurrenzkampf zu versetzen, der ihre Aktivität erhöhen soll.

Da User allein durch das Ansammeln von Gegenständen in der Spielhierarchie aufsteigen, ist das tatsächlich Antreffen anderer Nutzer am selben Ort nicht mehr ganz so wichtig wie bei der ursprünglichen Variante von aka-aki. Jedoch liegt darin auch weiterhin ein besonderer Reiz, da dann ein persönliches Kennenlernen der Person hinter einem anderen Avatar möglich ist.

Ob aka-aki mit games der finale Durchbruch in einem heiß umkämpften und mit enormem Wachtumspotenzial versehen Markt gelingt, wird sich Anfang 2010 zeigen. Dann soll die iPhone-Applikation zum Download bereitstehen. Am morgigen Donnerstag wird das Spiel in Berlin erstmalig vorgestellt und ist anschließend bis zum 30. Januar täglich von 10 bis 20 Uhr im Telekom-Shop, Alte Schönhauser Straße 31, 10119 Berlin zu begutachten.

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7 Kommentare

  1. Oliver
    schrieb am 17. Dezember 2009 um 10:40 Uhr (#)

    Ich habe da meine Zweifel ob diese “Spieleerweiterung” für aka-aki zum Erfolg führt.

  2. Lucas
    schrieb am 17. Dezember 2009 um 12:12 Uhr (#)

    “Ende Oktober hatte ich aka-aki aus Berlin deshalb geraten, nicht nur die Präsenz in Early-Adopter-Kreisen zu erhöhen, sondern auch Änderungen am Produkt vorzunehmen…

    Et voilà: Am morgigen Donnerstag wird das junge Unternehmen aka-aki games vorstellen, ein ortsbezogenes, soziales Spiel für Mobiltelefone.”

    Das ist echt süß…. meinst Du die haben aka-aki games jetzt in zwei Monaten aus dem Boden gestampft, weil Du das geraten hast???? ;)))

    an aka-aki: Ein tolles Projekt mit viel Herz – Glückwunusch!

  3. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 17. Dezember 2009 um 12:32 Uhr (#)

    @ Lucas
    Nein, diesen Zusammenhang hast du hergestellt.

    Davon abgesehen: Was ist so falsch daran, wenn sich Startups Ratschläge von außen zu Herzen nehmen?

  4. Lucas
    schrieb am 17. Dezember 2009 um 12:47 Uhr (#)

    @Martin ok, dann sorry.. hatte mich nur gerade amüsiert :)
    erst lese ich: Ende Oktober hatte ich aka-aki geraten… Et voila…” und bei einem Blick auf die Seite sieht man dann die Arbeit die dahinter steckt mit den ganzen Bastelarbeiten…

    Nach kurzem Überschlagen bin ich dann zu dem Schluss gekommen, dass die wahrscheinlich schon länger als Oktober dran arbeiten!! *g*

    Ich muss mich aber auch mal bei Dir bedanken für einen super interessanten und gut recherchierten Blog! Auf jedenfall sehr netzwertig.

  5. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 17. Dezember 2009 um 12:54 Uhr (#)

    Bitteschön, freut uns zu hören! :)

    Ja, aka-aki hat da sicher länger dran gearbeitet. Aber ich weiß aus sicherer Quelle, dass mein Artikel vom Oktober dort durchaus auf offene Ohren gestoßen ist.

  6. Mike
    schrieb am 17. Dezember 2009 um 23:46 Uhr (#)

    Ich finde es ja immer wieder erstaunlich wie viel Zeit diverse Startups in ihr Produkt stecken ohne eine Sicherheit zu haben, dass jemals etwas aus ihrem Produkt wird. Akaaki ist ein perfektes Beispiel dafür. Die gibt es ja auch nicht erst seit gestern. Da werden schnell mal ein paar wertvolle Jahre in den Sand gesetzt, in denen man sich auch anderweitig hätte entwickeln können.

    Es ist ja schon gut auf zukunftsmärkte zu setzen, aber wenn der markt nie erreicht wird, dann wird es wohl für immer ein zukunftsmarkt bleiben.

  7. Tom
    schrieb am 20. Dezember 2009 um 15:18 Uhr (#)

    Naja, aber wenn man es aber nie probiert, dann wird der Zukunftsmarkt auch immer Zukunftsmarkt bleiben.
    Nur so gibt es Fortschritt m. E.

    Grüße

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