Samstag App Fieber:
Semsix, Vijusto, netzpublik

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Semsix – Playlists von Musikvideos erstellen; Vijusto – personalisierbare Nahrungsergänzung; und netzpublik – ein von den Benutzern generiertes Magazin.

semsix
semsix
Semsix ist ein Webdienst, mit dem man nach Musik suchen und dann Playlists zusammenstellen kann. Gesucht wird auf verschiedenen Videoplattformen (MyVideo, Sevenload, Vimeo und YouTube) und Radiostationen, mögliche Suchfelder sind Künstler, Album, Titel und eine Volltextsuche in den Lyrics. Aus den Suchergebnissen kann man sich dann einzelne Songs oder ganze Alben per Drag&Drop oder mit Doppelklick zur Playlist hinzufügen.

Playlists kann man für sich speichern oder mit anderen auf Twitter oder Facebook sharen, ohne sich registrieren oder anmelden zu müssen. Nicht aktive Playlists werden nach vier Wochen gelöscht.

vijusto
vijusto
Vijusto ist eine weitere Variation des Prinzips induvidualisierbare Produkte – hier kann man sich Nahrungsergänzung in Form von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen individuell zusammenstellen. Die Zusammenstellung orientiert sich am persönlichen Lebensstil, den Ernährungsgewohnheiten und der Konstitution (Größe, Gewicht, Alter, Geschlecht, usw.), die Angaben dafür werden mit einem Konfigurator eingegeben. Die empfohlene Wirkstoffdosierung kann danach noch feinjustiert werden.

Zusätzlich gibt es ein Lexikon zu den jeweiligen Mikronährstoffen und andere Informationen rund um eine ausgeglichene Ernährung. Eine Monatspackung Vijusto kostet etwa 55 Euro.

netzpublic
netzpublic
netzpublik ist ein neues Online-Magazin zu den Themen Wirtschaft, Medien und Politik. Das Besondere daran ist, dass bei netzpublik nicht nur die Inhalte von den Usern erstellt werden können, sondern dass auch der gesamte redaktionelle Prozess von Benutzern übernommen wird. Mitglieder schlagen Themen vor, diskutieren sie mit dem Autor, helfen bei der Recherche, ergänzen den Beitrag und prüfen die Endfassung.

Die Zauberformel im Bereich Journalismus mit Userbeteiligung im Webzeitalter wurde noch nicht gefunden und als Experiment ist netzpublik nicht uninteressant. Das Problem dabei ist (neben dem Aufbau einer kritischen Masse an Lesern) halt immer, die Beteiligten auch mittelfristig motiviert zu halten. netzpubliks Ansatz besteht diesbezüglich neben einem Beteiligungsmodell an den Einnahmen in einem virtuellen Punktesystem, über das man seinen ‘Rang’ verbessern kann.

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Dieses Mal mit: What happened in my birth year? – eine Zeitreise ins Geburtsjahr; PicPack – Fotos auf Magneten; und Alexandria – eine semantische Wissensplattform.

2 Kommentare

  1. Raimund Hocke
    schrieb am 12. Dezember 2009 um 15:38 Uhr (#)

    was Sie mit

    netzpublic

    bezeichnen, nennt sich korrekt:

    netzpublik.de

    Skepsis und spannungsvolle Erwartung halten sich bei mir die Waage.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Markus Spath
    schrieb am 12. Dezember 2009 um 16:38 Uhr (#)

    @Raimund thx.

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