In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: meep – Microblogging von Events; meindaumenkino – Daumenkinos eigener Videos; und Swiss DNA Bank – ein Safe für die eigene DNA.
meep
meep ist ein frisch geschlüpfter Dienst, der Microblogging mit Elementen eines sozialen Eventkalenders verbindet. Wie bei Twitter kann man kurze Nachrichten posten, wohin man wann gehen wird und warum. Die Freunde können die Meeps kommentieren und sich ggf. informell verabreden, aggregiert entsteht eine Art soziales Sensorium für die Möglichkeiten zum Ausgehen in der Stadt.
Derzeit gibt es meep in Wien und in München, andere Städte sollen folgen. Auch die Integration mit Twitter und Facebook ist geplant.
meindaumenkino
Auch
meindaumenkino verbindet die Sphären digitales und analoges Leben. Der Name deutet es schon an: Mit meindaumenkino kann man aus Videos Daumenkinos machen. Man kann das Video der Wahl hochladen, ggf. zuschneiden, das Cover gestalten und bekommt das Daumenkino zugestellt.
Die Videos sollten eine Länge von 3 – 16 Sekunden haben, der Preis bewegt sich zwischen 9 und 16 Franken.
Swiss DNA Bank
Die
Swiss DNA Bank geht noch einen Schritt weiter und verbindet die Sphären Leben und Tod. Dort kann man nicht nur seine digitale Existenz (in Form von Bildern, Videos oder Texten) sondern auch seine
DNA der Nachwelt hinterlassen. Daten werden auf sicheren Servern gespeichert und über einen Zugangsschlüssel den Nachkommen zugänglich gemacht, die
DNA-Probe wird in einem Bunker in den Schweizer Alpen archiviert.
(Bitte betrachtet das nicht als Empfehlung, aber ich wollte die Idee nicht unerwähnt lassen.)
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Also das Daumenkino finde ich echt Klasse. Schön ist daß sich die Seite aufs wesentliche konzentriert. Nachteilig finde ich ist, daß die Preise nicht auch in Euro ausgewiesen sind. Damit würde man wahrscheinlich die Verkaufsquote im deutschsprachigen Euroraum erhöhen.