tvtv.de:
ProSiebenSat.1 und RTL untersagen Datennutzung

ProSiebenSat.1 und RTL untersagen dem Online-Programmführer tvtv.de das Anzeigen der ausführlichen Programminformationen.

Es ist eine dieser Nachrichten, die vor allem Kopfschmerzen bereitet: Wie heise berichtet, haben die deutschen privaten TV-Sendergruppen ProSiebenSat.1 Media AG und die RTL-Gruppe dem Online-TV-Programmführer tvtv.de die Nutzung ihrer ausführlichen Programminformationen bis auf weiteres untersagt. Laut heise ist tvtv.de “auf vielen Endgeräten vertreten und dient auch so mancher Mediacenter-Software als Datenquelle”.

Das Landgericht Leipzig hatte am Freitag auf einen Unterlassungsanspruch der VG Media entschieden:

Dem Urteil nach darf Sony Informationen über das Programmangebot der Sender nicht ohne Lizenz verbreiten. Dabei geht es allerdings nur um so genannte “erweiterte Programminformationen” wie von den Sendern selbst zur Verfügung gestellte Beschreibungen der Inhalte – nicht um Sendezeit und Titel. Handelt der Konzern dem Verbot zuwider, droht ein Ordnungsgeld in Höhe von einer Viertelmillion Euro.

Die von den Sendern bereitgestellten Texte würden laut Gericht Schöpfungshöhe erreichen und geniessen demnach Urheberrechtsschutz. Ob diese konkret hier auftretende Fragestellung im eigentlichen Sinne des Urheberrechts ist, ist meiner Meinung nach mehr als fraglich.

Bereits Ende 2007 war das Open-Source-Projekt TV-Browser gezwungen worden, Programmdetails zu entfernen. Die Verwertungsgesellschaft VG Media hatte seinerzeit die Gebühren für die Seitenaufrufe der Programmlistungen erhöht. Das war für ein Hobby-Projekt nicht bezahlbar. TV-Browser bezieht Details zu den Programmen mittlerweile über die OMDB, welche von ihren Nutzern befüllt wird.

Ganz recht: Es fällt tatsächlich eine Verwertungsgebühr für Anbieter an, welche mit ihrem Angebot für die Programme der TV-Sender werben. Hierfür wurde die Verwertungsgesellschaft VG Media (Wikipedia-Eintrag) seinerzeit gegründet.

Das muss man sich einmal überlegen: Da machen andere Unternehmen und sogar Hobby-Projekte freiwillig und kostenlos Werbung für das Produkt der Sender und diese Sender wollen dafür auch noch direkt entlohnt werden. Ökonomischer Wahnsinn.

Man könnte meinen, die Privatsender verdienen Ihr Geld mit den Auflistungen ihrer Programme statt mit den Programmen selbst.

18 Kommentare

  1. Ruppert
    schrieb am 27. Mai 2009 um 17:52 Uhr (#)

    Die ersten Unternehmen der Welt die sich darüber beschweren das andere für sie werben. Die Sender haben einfach nichts verstanden. Ein absolutes Armutszeugnis

  2. a.
    schrieb am 27. Mai 2009 um 18:34 Uhr (#)

    Au weia-weia-weia.

  3. Yella
    schrieb am 27. Mai 2009 um 19:33 Uhr (#)

    Dein letzter Satz ist zwar etwas Sandkasten-Blödsinn, aber generell stimmt die Aussage des Artikels schon:

    Unglaublich, wie alle Sender mit den falschen Mitteln versuchen an dem klassischen, sich verändernden Geschäftsmodell, festzuhalten. Nicht nur die Programminformationen, die Möglichkeiten allgemein. Ich denke die TV Landschaft wird mittelfristig ähnlich umbrechen wie die Musik”industrie”. Klassische Strukturen, die sich an den verändernden Möglichkeiten einer neuen Zeit reiben – extrem spanned.

  4. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 27. Mai 2009 um 19:38 Uhr (#)

    @Yella: Warum ist der letzte Satz Sandkasten-Blödsinn? Offensichtlich sind den TV-Sendern die Peanuts über die Verwertung der Programmdetails wichtiger als die möglichst effiziente Bewerbung des Programms, womit der eigentliche Umsatz generiert wird.

  5. tsx
    schrieb am 27. Mai 2009 um 20:45 Uhr (#)

    Gibts einen Darwin-Award für Medienunternehmen? Dann wären RTL und ProSiebenSat.1 jedenfalls prima Kandidaten für den Titel.

  6. Helmi
    schrieb am 28. Mai 2009 um 08:09 Uhr (#)

    @Marcel: Aber genau das macht einen doch stutzig. Die Peanuts aus den Verwertungsgebühren können doch nicht ernsthaft der Ausschlag für solche Aktionen sein?! Was also ist es wirklich? Dass ganze Branchenzweige an ihrem eigenen Ast sägenn ist ja nichts neues, aber gleich so deutlich?

  7. Badratgeber
    schrieb am 28. Mai 2009 um 09:30 Uhr (#)

    Da scheinen wohl einige Leute nicht richtig in der TV Branche denken zu können, mit sowas machen sie doch nur ihr eigens Image kaputt.

  8. André Luce
    schrieb am 28. Mai 2009 um 10:05 Uhr (#)

    Eigentlich sollte man froh sein über diese Entwicklung. Es sind somit objektivere Texte Grundlage für Programmhinweise, die vielleicht auch mal die Programme einschätzen können und nicht nur Zusammenfassungen bieten. Kein Programm wird in den zur Verfügung gestellten Texten seinen Film negativ besprechen.
    Wenn aber, wie im TP-Artikel geschildert, kollektive Intelligenz am Werk ist kann das uns allen wieder mal nutzen – nur den Sendern nicht.

    Zur Motivation der VG Media: wahrscheinlich nutzt der Großteil der ag.ma-Panelisten keine Endgeräte, die von tvtv gespeist werden. Dann kann es egal sein, was es bringt, Quote kommt trotzdem.

    Demnächst verlange ich 0,005 Cent für jede statistische Auswertung/ Darstellung mit einer GG in der ich enthalten bin…wäre das nicht das Geschäftsmodell der Stunde?

  9. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 28. Mai 2009 um 13:07 Uhr (#)

    @Helmi: Dochdoch. Peanuts im Vergleich zum Kerngeschäft. Es wird aber allein betrachtet schon ein hübsches Sümmchen zusammenkommen, das sich die jeweiligen Abteilungsverantwortlichen nicht durch die Lappen gehen lassen wollen – nicht zuletzt weil es ihre Aufgabe im Unternehmen ist. Im Gesamtbild ist die Summe vernachlässigbar und das Vorgehen schadet dem Kerngeschäft, da aber niemand das Gesamtbild betrachtet und danach handelt, kommt dann so etwas dabei heraus. Wir kennen das von der Musikindustrie, die ihr Gesamtbild nach wie vor nicht sieht, oder Sony selbst, die aus Angst vor Piraterie seinerzeit die Minidisk mit ihrem Dateiwahnsinn versenkt haben.
    Das ist die Konzernsteuer. Das Gegenteil von Synergie. :)

    @Andre Luce: Stimmt, da ist was dran.

  10. Patrick
    schrieb am 28. Mai 2009 um 18:36 Uhr (#)

    Lieber Marcel

    Ihr bei netzwertig/blogwerk solltet tsx Idee des Darwinspreises übernehmen und wirklich jährlich eine saure Gurke oder Ähnliches verleihen für die abstruseste Idee im Internetbereich.

    Hierzu könntet ihr Kategorien wie Politik und Unternehmen bilden, um wirklich eine schöne Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Der Preis müsste nicht mit einem hämischen Kommentar begleitet sein, sondern mit einer profunden Analyse a la Göldi. Das kriegt ihr schon hin, da bin ich mir sicher.

    Freu mich schon auf den Preis. An Kandidaten mangelt es ja leider nicht im deutschsprachigen Raum.

  11. Matthias
    schrieb am 29. Mai 2009 um 02:57 Uhr (#)

    Stichwort: „Sandkasten-Blödsinn“

    Das Verhalten ist der TV-Sender kann man sicher kritisieren. Aber bevor sich nun hier in den Kommentaren die Meinung unwidersprochen durchsetzt, dass offensichtlich diese TV-Leute von nichts ne Ahnung haben (wie haben die überhaupt ihren Job gekriegt? Hat da jemand überhaupt Abitur?), möchte ich schüchtern anmerken, dass es ja auch sein könnnte, dass die schon wissen was sie tun. Ich meine jetzt nur so als Möglichkeit.

    Ich bin kein Experte in diesem Bereich, ich denke jetzt einfach nur mal laut:

    Gäbe es ökonomisch sinnvolle Gründe, sich so zu Verhalten wie die Sender das im Moment tun?

    Antwort: Ja sicher. Man schaue sich nur mal exemplarisch die Auflagen zweier Zeitschriften an:

    DER SPIEGEL: 1,052 Mio. Auflage
    TV Spielfilm: 1,992 Mio. Auflage

    Quelle IVW 1/2009, hübsch aufgelistet z.B. alle Programmies hier:
    http://dwdl.de/story/2055…m_detail/page_2.html

    Fakt ist: Eine TV-Zeitschrift war und ist ein echter Renditebringer für einen Verlag, da man ein solches Heft zu unglaublich niedrigen Kosten herstellen kann. Da hier ja gerne überspitzt wird: vermutlich reichen ein bisschen Software, ein Layouter und 5 Praktikanten, um eine TV-Zeitschrift zu produzieren. Ich weiß nicht wie viele Redakteure beim Spiegel arbeiten, aber der Verlag hat insgesamt 1300 Mitarbeiter, also ein paar werden es schon sein.

    Je nachdem wie man rechnet, sind die redaktionellen Kosten für eine TV-Zeitschrift also irgendwo um den Faktor 10 bis 500 niedriger als bei anderen Zeitschriften-Gattungen.

    Die Auflagen die man mit so was erzielen kann sind im Verhältnis dazu extrem hoch, und die potentiellen Werbekunden (Tütensuppen, Fertigpizzas etc.) sind die Top-Brands und Spender der Werbeindustrie.

    Wenn ich jetzt derjenige bin, der diese Programminformationen herstellt, habe ich zwar ein Interesse daran die zu verbreiten, könnte aber doch ohne weiteres auf die Idee kommen, daran ein bisschen mitzuverdienen. Also Geld stinkt bekanntlich nicht.

    Außerdem könnte ich der Meinung sein, dass meine Programminformationen schon genügend verteilt werden, und wenn jemand diese nicht bekommt, kann er ja meine Internetseite aufrufen oder auch ganz einfach meinen Sender einschalten – da gerade weniger bezahlte Werbung läuft, lasse ich sowieso massig Trailer für meine Programmhighlights rund um die Uhr laufen, die kriegt der Kunde dann schon mit.

    Zusätzlich könnte ich mir überlegen, dass ich ja einfach mal die Distribution meiner Programminformationen kontrollieren möchte. Warum? Ja nun, warum denn nicht. Wenn ich das kann, mache ich das doch erstmal. Da kommt irgend jemand angelaufen wie tvtv und möchte irgendein Business aufziehen mit meinen Informationen, ich brauche die nicht, also verbiete ich denen dass doch einfach mal. Vielleicht will ich irgendwann selber so was machen oder das in einem Gemeinschaftsunternehmen mit anderen TV-Sendern tun.

    Klar sind das alles Denkweisen, die nicht jeder Blogger versteht, teilt, nachvollziehen kann oder gar gut findet.

    Belastet mich aber vielleicht nicht so wirklich.

  12. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 29. Mai 2009 um 22:39 Uhr (#)

    @Matthias: Das sind gute Überlegungen. Da müsste man im Detail in die Bücher der Sender schauen können, ich bezweifle aber weiterhin, dass die Einnahmen mit den Programmdetails wirklich einen massgeblichen Posten in der Gesamtbilanz ausmachen könnnen. Es wäre schon sehr eigenartig, wenn mit der Werbung für das Programm so viel verdient werden könnte, dass man Einbussen beim Programm selbst in Kauf nimmt.
    Wahrscheinlich geht man davon aus, dass man eine solche Marktmacht hat, dass Einbussen gar nicht möglich sind – zumal die Quoten ja eh aus einer Stichprobe bestimmt werden.
    In der heutigen Zeit, in der auch der TV-Markt von Disruption durchs Internet durchgeschüttelt werden wird, wäre ich da etwas vorsichtiger. Ich würde zum Beispiel stattdessen schauen, wie ich mein Geschäftsmodell auf die Zukunft vorbereiten könnte. Das würde dann zB auch bedeuten eher mit digitalen Programmführern zusammenzuarbeiten, statt sie zu schröpfen.

    “Zusätzlich könnte ich mir überlegen, dass ich ja einfach mal die Distribution meiner Programminformationen kontrollieren möchte. Warum? Ja nun, warum denn nicht. Wenn ich das kann, mache ich das doch erstmal.”

    Klar kann man das machen. Das als Grund allein bleibt aber ökonomischer Wahnsinn.

    “Klar sind das alles Denkweisen, die nicht jeder Blogger versteht, teilt, nachvollziehen kann oder gar gut findet.

    Belastet mich aber vielleicht nicht so wirklich.”

    Ich kann mich auch nicht entsinnen, dass ich meine Texte zur Erleuchtung der Verantwortlichen von TV-Stationen schreibe. Dass jene wahrscheinlich nie über diese Texte stolpern werden, davon kann man wohl ausgehen. Auf den Unsinn hinweisen kann ich trotzdem. Vielleicht lernen ja andere, die netzwertig.com-Leser sind, etwas daraus. Und zumindest wissen sie, wenn sie tvtv.de-Nutzer sind, warum jetzt dort Infos fehlen.

    TV-Browser musste seinerzeit die Programmlistungen komplett rausnehmen. Das heißt, man sah dort nur noch was auf den ÖR lief.

  13. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 29. Mai 2009 um 22:40 Uhr (#)

    @Patrick: Ach, ich weiß nicht. So ein Preis käme mir ein bisschen anmaßend vor. :)

  14. Matthias
    schrieb am 30. Mai 2009 um 02:32 Uhr (#)

    @Marcel:

    Das ganze für und wieder der Diskussion ist in diesem Interview sehr gut dargestellt, finde die Fragen auch gut und präzise:

    http://dwdl.de/story/1965…pgstreit/page_1.html

    (ich habe nichts mit DWDL zu tun, auch wenn ich zum zweiten mal hier auf die linke. Letztlich ist das aber – auch mangels Alternativen – bei diesem Thema letztlich die beste Quelle im deutschen Netz, die machen schon einen ordentlichen Job).

    Dass es hier wirklich um viel Geld geht, das glaube ich auch nicht. Andererseits darf man auch nicht vergessen, dass Sat1/P7 dieses Jahr aus Kostengründen keine Weihnachtskarten verschickt hat. Also wenn die irgendwo noch meinetwegen 250.000 Euro einnehmen können, dann bücken die sich aktuell schon für das Geld, auch wenn das in der Bilanz nur Krümel sind.

    Das Hauptargument ist aber sicher schlicht das Thema Kontrolle: Niemand weiß aktuell, wie der elektronische Programmführer aussehen wird, den wir alle in 10 oder 15 Jahren verwenden. Vielleicht ist das ja ein Bombengeschäft, vielleicht auch nicht. Aktuell werden noch >10 Mio. TV-Zeitungen verkauft, deshalb ist EPG noch ein Nischenthema, und die Zeitschriften werden auch nicht in 2 Jahren verschwunden sein – das dauert noch.

    Aber gerade wenn man nicht weiß, wie das in Zukunft laufen wird, schützt man doch besser seine Assets. Sicher ist sicher. Und mit so einer netten Verwertungsgesellschaft, die alle EPG-Betreiber dann erstmal unter Vertrag hat – selbst wenn es nur symbolische Minigebühren wären – hat man da schonmal eine gute Kontrolle, und könnte gewaltig an der Preisschraube drehen wenn die etwas machen was man selber machen möchte oder was einem nicht passt.

    Um es nochmal deutlich zu machen:

    Wir als Zuschauer haben an diesem Verhalten kein Interesse. Für uns wäre es viel besser, die Informationen könnten frei von jedem Unternehmen oder Startups für Produktexperimente jeder Art verwendet werden.

    Deshalb ist es ja auch richtig, das zu kritisieren.

    Die zwei großen TV-Sender haben aber andere Interessen, die sie schützen. Für Mini-Sparten-Sender sieht die Situation ganz anders aus, die würden vielleicht umgekehrt sogar bezahlen wenn jemand deren Programm besonders ausführlich auf einer besucherstarken Plattform schön darstellt.

    Mich stört an deinem Artikel deshalb nur, dass du den beiden Marktführern ökonomische Unvernunft, Naivität, Dummheit oder was auch immer unterstellst. Das halte ich für falsch und naiv. Ich glaube da sitzen schon auch ein paar schlaue Leute, die genau überlegen, was ihre (ökonomischen) Interessen sind.

    Nur weil es dir (und mir) nicht gefällt was die machen, bedeutet das nicht dass das Deppen sind. Die rüsten sich nur für eine noch ungewisse Zukunft.

  15. Karl-Heinz Broecker
    schrieb am 5. Juni 2009 um 16:28 Uhr (#)

    Hallo,
    Ein schöner Spaß, diese pervertierte Vergiertheit von solchen “Privaten” Gemache von TV-Sendern.
    Ich hatte dies erst gestern (4.6.2009) erfahren, als ich bei “tvtv.de” mal “vorbeischaute”, weil ich dieses Website-Angebot als “Programmzeitschrift” hin und wieder nutze. An TV schaue ich ohnehin kein “privates” und kaufe mir u.a. auch deswegen keine TV-Zeitschrift mehr. Da mich aber bestimmte Sendungen interessieren – u.a. im ORF-Fernsehen (in Bayern geht dies ja in rechlicher Angelegenheit noch) -, ist es doch ganz gut, wenn es so ein Angebot wie “tvtv.de” gibt. Und dann kommt dieses vergierte Zeugs von “privaten” Sendern und veranstalten so eine völlig idiotische-primitive Show. So etwas muss wohl noch mehr verursachen, als Kopfschmerzen und “Au weia”. Aber in echt – bei diesem Sendezeugs von “privaten” Gemache, wie 1-2-3-tv oder dieser Telefon-Rätselstunde-Geldabzocke-Macherei, da ist ja dann die Verweigerung an Textmaterial, was ohnehin schon hundealt ist, da ständig Wiederholungen jahrelang laufen (Filme und Texte in den TV-Zeitschriften), kein Wunder.

    ENDE

  16. Christian Winzen
    schrieb am 12. Juni 2009 um 17:46 Uhr (#)

    Ich schaue seit dem Fehlen der Informationen fast gar keine Sendungen der privaten TV-Sendergruppen ProSiebenSat.1 Media AG und der RTL-Gruppe mehr, vor allem weil mir beim zappen die Informationen zum Inhalt fehlen, bleibe ich nunmehr eher bei den anderen Sendern hängen. Das hat zumindest den Vorteil, dass ich auch deutlich weniger Werbung der genannten Sendergruppen konsumiere! (ich dachte eigentlich, dass die Privaten Sender damit ihr Geld verdienen wollen?)

  17. Peter Rübeling
    schrieb am 13. Juni 2009 um 14:23 Uhr (#)

    So wie ich es verstanden habe, zahlen Gerätehersteller für die tvtv Funktionen Gebühren an tvtv. Da ist es doch verständlich, dass die Sender Prozentual beteiligt werden wollen. Andererseits finde ich es von tvtv schwach, dass sie die Texte und Bilder der Sender nutzen. Ich war bis dato davon ausgegangen, dass die selbst recherchieren. Schließlich bekommen die Geld dafür. Bisher haben die es nur geschafft den Hinweis, dass sie die Daten nicht nutzen dürfen, einzublenden. So nach dem Motto: “Wir bringen den Hinweis und die Kunden, welche unseren Dienst bereits über die Hardware bezahlt haben, beschweren sich dann bei den Sendern”… Ich sage, die sollen nicht “rumheulen”, sondern selbst recherchieren und was für ihr Geld tun. Und wenn das, aus welchen Gründen auch immer, nicht geht, dann müssen sie halt die Sender beteiligen!

  18. Hoffmann
    schrieb am 15. Juni 2009 um 21:12 Uhr (#)

    Die privaten Fernsehsender sind doch echt das letzte, verdienen die denn mit Ihrer andauernden und nervigen Werbung nicht schon genug oder können die den Hals einfach nicht voll genug bekommen ?

    Die vielen Werbeblocks in einer Stunde sind doch schon heftig, warum nennen die sich nicht gleich ´Dauerwerbesender´. Sülze fürs Gehirn, damit man noch mehr Schrott kauft den man nicht braucht… und diese Handy / Sex Werbung ist doch echt das letzte, die müssens ja nötig haben. Wäre ich Leiter eines Fernsehsenders wäre mir das echt egal ob da eine Programmzeitschrift Textematerial benutz, schafft doch nur mehr potentielle Zuschauer und das ist doch alles worauf es denen ankommt. Läüft mal eine Serie nicht so gut von den Zuschauerzahlen her wird diese ja auch promt abgesetzt, der Zuschauer ist doch bloß der Dumme der deren Einnahmen steigert, am besten nur noch das nötigste schauen, bei so vielen Doku- und Reality-Soaps weiß man schon gar nicht mehr was man gucken soll, die reinste Volksverblödung ! Bin wohl etwas vom Thema abgeschweift, aber muste mal gesagt werden.

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