MapTheQ:
Restaurants und Cafés von Qype auf der Karte

MapTheQ bringt Restaurants und Cafés von Qype auf eine Karte. Zusätzlich können auf der Karte Artikel aus der Wikipedia, Fotos von Panoramio und einige andere Informationen eingeblendet werden.

MapTheQ ist ein nettes Mashup von Qype, das vom Wiener Unternehmen toursprung im Rahmen der Qype API Challenge entwickelt wurde. MapTheQ liest die Geo-Daten von Restaurants und Cafés via der API (Programmierschnittstelle) von Qype aus und visualisiert sie auf einer Map.

Das Besondere dabei: Gibt es in einem Bereich bei aktueller Zoom-Stufe sehr viele verzeichnete Locations, werden diese in Clustern gruppiert. Die jeweilige Ansicht bleibt also immer übersichtlich. (Eine ähnliche Technologie wurde auch von geocubes entwickelt, siehe unsere Review.)



Die Markierungen zeigen bei Mouseover die Kerndaten zum Ort an. Ein Klick bringt den Besucher zur entsprechenden Seite bei Qype. Markierungen können auch über Suchbegriffe gefiltert werden.

Nicht nur für Touristen interessant: Als Kontext lassen sich über die Karte zusätzlich Artikel aus der Wikipedia, Fotos von Panoramio und einige andere Informationen einblenden. Achtung, diese Schichten sind mitunter sehr hungrig nach Ressourcen.

Unterm Strich ein schönes Beispiel für den Wert und die Möglichkeiten von APIs, weil es eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten darstellt. Qype bekommt ohne Zutun ein zusätzliches Interface, an das sie selbst nicht gedacht haben. Und toursprung bekommt mit wenig Aufwand – die Realisierung hat nach eigenen Angaben nur einige Stunden gedauert – einen Showcase und macht Werbung für das eingesetzte Maptoolkit.

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3 Kommentare

  1. Oliver Springer
    schrieb am 10. März 2009 um 16:20 Uhr (#)

    Die Idee mit den Clustern ist gut. So sieht man auch sehr gut, in welchen Gebieten sehr viele Einträge stehen, also die Gewichtung ist sehr gut zu erkennen.

    Mit der Karte und den Fotos könnte dieses Mashup gerade auch einen Wert haben, wenn jemand auf Wohnungssuche ist. Die gastronomische Versorgung ist für viele Menschen ja ein wichtiger Faktor. Die Anwendung verschafft in dieser Hinsicht einen schnellen Überblick.

  2. 2ni
    schrieb am 11. März 2009 um 09:41 Uhr (#)

    Das Clustern ist nicht neu. Bei gpsies.com und bikemap.net wird das schon länger gemacht. Das sieht bei allen so ähnlich aus, dass ich mich frage, ob das nicht sogar von Google irgendwie automatisch so gehandhabt wird.
    Mir persönlich gefällt das Clustern überhaupt nicht. Ich will alle Punkte und Linien in der Karte sehen. Damit muss ich nicht erst reinzoomen um zu schauen, ob mich was interessiert.

  3. Schreibt hier auf dem Blog Markus Spath
    schrieb am 11. März 2009 um 11:13 Uhr (#)

    @2ni die Cluster werden nicht von Google gemacht, aber es gibt einige Ansätze dazu. Das erwähnte geocubes wär ein anderer. bikemap wurde übrigens auch von toursprung realisiert.

    Obs einem gefällt ist sicher Geschmackssache. Ein objektiver Vorteil sind jedenfalls die Ladezeiten.

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