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YouTube-Downloads, Internet-Filter, Musik

Marcel Weiss, 13. Februar 2009 08:10 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Musik im Internet-Zeitalter
Spreeblick befasst sich ebenfalls mit diesem Thema. Rene Walter zeigt das Video der Präsentation über Trent Reznors Herangehensweise, das wir hier ebenfalls bereits behandelt haben, und fasst nochmal zusammen, was an der neuen Situation für den Hörer so toll ist und dass die Musiker keine andere Wahl haben, als zu tun, was wir hier breit diskutiert haben. Nichts Neues im Grunde.

Johnny Haeusler fasst in einem zweiten Artikel die Bedenken gegenüber den Modellen der Querfinanzierung zusammen und endet mit einem Wunsch nach All-in-one-Lösungen:

Dabei gäbe es soviel zu tun: Wann wurde der Song aufgenommen, wer hat ihn produziert und geschrieben? In welchen anderen Bands war der Gitarrist, wo finde ich das aktuellste Interview? Schickt mir eine Mail, wenn die Band auf Tour ist, gebt mir die einzelnen Tonspuren des Songs, damit ich damit meine eigene Version mixen kann, lasst mich die Karaoke-Version auf der nächsten Party verhunzen.

Solche Services kann eine neue Form einer Musikindustrie schaffen. Und wenn die Künstler der wichtigste Teil davon sind, würde ich dafür sogar bezahlen.

» Musik 2.0 – Eine Replik | Spreeblick

Hier noch einmal unsere Artikel zum Thema in der Übersicht:

» Wie Musiker in Zeiten des Internets Geld verdienen (können)
» Optimismus und Midem: Beispiele erfolgreicher alternativer Erlösmodelle für Musiker
» Wie Musiker mit dem Web Geld verdienen: Antworten auf Kritikpunkte
» Musik und Internet: Trent Reznors erfolgreiche Experimente (Video)

 

YouTube-Downloads
YouTube wird Downloads von Videos erlauben, für welche die Videoautoren eine kleine Gebühr pro Download verlangen können. Videos werden auch mit Creative Commons lizenziert werden können. Die Transaktionen werden über Google Checkout laufen.

» YouTube Opens Up Shop with Downloads | Epicenter from Wired.com

 

Internet-Filter in Deutschland

Derzeit sieht es also so aus, dass Internet-Filter in Deutschland wohl kommen. Unklar ist lediglich noch, wie diese technisch aussehen werden. Sollten, wie angekündigt, wirklich schon bald die ersten ISPs mehr oder wenig freiwillig filtern, wird das den Prozess für ein entsprechendes Gesetz wohl noch beschleunigen.

» Anhörung im Bundestag: Internet-Zensur freiwillig oder per Gesetz? : netzpolitik.org

siehe auch:

»heise online – Familienministerin kämpft an allen Fronten für Kinderporno-Sperren

 

WordPress Rivva
Memetracker Rivva jetzt auch mit Themenkanal zum beliebtesten Blog-CMS weltweit: WordPress. Allerdings mit etwas magerer Datenbasis:

nur zwei Dutzend Seed-Feeds plus Keyword-gestützte Aggregation

» WordPress Rivva

 

Netlabel-Report
In dieser Untersuchung wurden 650 Netlabel kontaktiert, 339 Fragebögen ausgewertet. Die Ergebnisse stammen aus 50 verschiedenen Ländern. Sehr interessant.

» Netlabel Research Report from Max Planck Researcher Patryk Galuszka | Phlow-Magazine – Free MP3 Music Culture

 

Wie man nach (nicht) nach durchschnittlicher Bewertung sortiert
Ein gewisser Evan Miller (mir unbekannt) hat sich die Sortierung nach Bewertungsdurchschnitt unter Anderem bei Amazon angeschaut, aufgezeigt, warum die Sortierung falsch ist und den richtigen Gewichtungsalgorithmus präsentiert. Für Gründer von Startups, die sich mit Nutzerbewertungen und deren Gewichtung arbeiten, lesenswert.

» How Not To Sort By Average Rating

 

Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen.

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