Nach Xing nun Qype:
Gründer Stephan Uhrenbacher tritt ab
Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher beendet nach drei Jahren an der Spitze der erfolgreichen Empfehlungsplattform seine Tätigkeit als CEO. Neuer Geschäftsführer wird der Brite Stephen Taylor, der von Yahoo kommt. Die Personalie unterstreicht Qypes internationale Ambitionen.
Heute nun verkündete der Empfehlungsdienst Qype, eines der neben Xing auch außerhalb der Bundesrepublik erfolgreichsten deutschen Webunternehmen, dass Stephan Uhrenbacher nach drei Jahren als Geschäftsführer in den Beirat wechseln und sich dort um Produktstrategie kümmern wird. Die Tätigkeit an der Qype-Spitze übernimmt Stephen Taylor, der von Yahoo kommt und dort Vice President & Managing Director für die europäischen Aktivitäten des Such- und Portalanbieters war.
Es ist nichts Ungewöhnliches, dass Gründer von Webstartups nach einigen Jahren an vorderster Front die Verantwortung für die weitere Expansion ihrer Unternehmen in andere, erfahrene Hände geben.
Qype fiel in letzter Zeit vor allem durch eine beachtliche Europaexpansion auf. Die wie Xing aus Hamburg stammende Bewertungs- und Empfehlungsplattform, die 2005 unter der Regie von Uhrenbacher ins Netz ging, existiert in sechs Sprachen, umfasst neun Landesversionen, darunter eine für Brasilien, und ist Marktführer in Deutschland, England und Frankreich.
Qype vermeldet 250.000 Mitglieder, die über 750.000 Bewertungen geschrieben haben. Rund sieben Millionen Nutzer besuchen monatlich die Sites des Unternehmens, das nach eigenen Angaben “kurz vor dem Break-Even steht”. Auch in den USA, wo Konkurrent Yelp die Marktführerschaft bei den Bewertungs- und Empfehlungsdiensten inne hat, beobachtet man aufmerksam die positive Entwicklung von Qype. Es ist davon auszugehen, dass mit dem Briten Taylor an Bord das angloamerikanische Web noch stärker in den Fokus der Hamburger rücken wird.
Auch was technische Innovationen betrifft, muss sich Qype nicht verstecken. Neben einer Faceboo-Applikation, einer mobilen Version und einer iPhone-Site hat der Dienst kürzlich eine eigene Entwicklerschnittstelle (API) veröffentlicht.















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