Google Product Ideas:
Google fragt Nutzer, was sie wollen

Markus Spath, 2. Januar 2009 16:02 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Mit Product Ideas zapft Google die Weisheit der Vielen an und gibt den Usern die Möglichkeit, Ideen zur Produktverbesserung einzureichen und zu bewerten.

Google Product Ideas ist ein neuer Dienst von Google, bei dem Benutzer Ideen, Verbesserungsvorschläge oder allgemeines Feedback für Produkte von Google einreichen und bewerten können.

Als angemeldeter User kann man beliebig viele Ideen posten, alle anderen können in der Folge dafür oder dagegen stimmen bzw. eine Idee als unpassend markieren. Der Gedanke dahinter ist natürlich, dass besonders gute Ideen, Features oder Verbesserungen viele positive Bewertungen bekommen und bezüglich der Sichtbarkeit nach oben gespült werden. Google kann sich davon inspirieren lassen bzw. die Produktentwicklung dementsprechend priorisieren.

product ideas
product ideas

Die Idee für eine solche Art von Crowdthinking ist nicht neu. Auch Starbucks und Dell etwa externalisieren die Ideenfindung mit My Starbucks Idea respektive Ideastorm, beide mit wesentlich ausgereifteren Produkten. Sogar Tchibo macht etwas ähnliches, wenn auch nicht primär für die Verbesserung des eigenen Angebots.

Aber auch wenn Google mit Produkt Ideas kein konzeptioneller Vorreiter ist und die Seite im Vergleich zu anderen etwas hölzern wirkt: Google kann davon nur profitieren und die User eigentlich auch.

product ideas
product ideas

In der ersten Ausbaustufe liegt der Fokus auf Google Mobile. Aktuell zählt der Bereich 670 Ideen. An die 2500 User haben sich angemeldet und etwa 38.000 Stimmen abgegeben. Ideen-Sammlungsstellen für andere Dienste von Google sind geplant und werden im Laufe des Jahres aktiviert.

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Felix A.

    schrieb am 2. Januar 2009 um 16:33 Uhr (#)

    Google hats drauf :)

  2. natadd

    schrieb am 3. Januar 2009 um 20:11 Uhr (#)

    Ist euch die URL der Seite aufgefallen?
    http://productideas.appspot.com/

    Die Hauptdomain ist “appspot.com” und nicht “google.com”.
    Appspot ist eigentlich die Startseite für die Google App Engine.

  3. hathead

    schrieb am 5. Januar 2009 um 13:43 Uhr (#)

    Gar nicht mal so blöd von denen. Angesichts dessen, dass man auf jede Anfrage an Google sonst nur eine automatisierte Antwort bekommt, kann man sich auf diese Weise wenigstens von anderen Nutzern feedback holen und bei hinreichender Relevanz auch von Google gehör bekommen. Was ist denn mit den Urheberrechten? Wenn ich was besonders ausgeklügeltes und durchkonzeptioniertes Vorschlage: gehört das dann Google, oder mir?

  4. Markus Spath

    schrieb am 6. Januar 2009 um 14:54 Uhr (#)

    @natadd – mir ist es aufgefallen, aber der Hinweis ist gut. Das ganze basiert auf einer anderen App Engine App, Google Moderator, und der Schritt das etwa auch für andere Firmen zu öffnen ist nicht gross.

    @hathead – ne, Google steht es frei sich beliebig zu bedienen. Was man ev. bekommt ist eine ehrenswerte Erwähnung im Blog.


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