Auf ins neue Jahr:
Abschied vom Selbstgewissen

Wir schreiben nicht den Untergang von Holzhausen herbei, wir begleiten den medialen Wandel – und fragen uns, wovon Journalisten in Zukunft leben sollen.

Das Wasser bis zum Hals (Keystone)

Das Wasser bis zum Hals (Keystone)

Hier wäre eine “fast sehnsüchtige Litanei nach dem Untergang von Holzhausen erklungen“, beklagt sich unser Leser David. Eine Äußerung, die eine Entgegnung verdient. Ganz ohne jede Polemik, und zum Jahresausklang auch um Versöhnung und Konsens bemüht, aber auch um Deutlichkeit bei der Situationsbeschreibung. Denn die Aussage ist in dieser Form falsch: Niemand würde die Existenz eines starken, robusten Printjournalismus mehr begrüßen als wir. Nur ist die historische Situation leider eine andere.

Als die Graff, die Jörges usw. zu Beginn des Jahres von irgendwelchen “Sielen” über dem höllischen Untergrund einer Blogosphäre daherschwätzten, die man “dichthalten” müsse, um den Tempel des Qualitätsjournalismus vor all dem wimmelnden Unrat und Gewürm zu retten, da zog doch zunächst nur eine Holzhausener Elite über das kleine Digitalien her.

Ihr agieren war – in meinen Augen – von Anfang an prophylaktisch, auf Zeitgewinn bedacht. Diese Menschen spürten selbst, dass da etwas Neues entstand, das ihren Horizont überschritt, das frecherweise an dem gedruckten Teppich zupfte, auf dem sie standen, eine diffuse Schreibbewegung, die sie noch nicht einmal wirklich als Konkurrenz betrachten konnten, weil diese – Gipfel der Perfidie! – sie auch gar nicht ‘ersetzen’ wollte. Sie fühlten sich von einer vielgestaltig andrängenden Medienrevolution in die Rumpelecke der Geschichte geschoben, sie spürten, dass mit ihrem ganzen Geschäftsmodell so gut wie nichts mehr stimmte, und dass sogar die eigenen Verleger immer öfter von “Online first” daherzuschwätzen begannen.

Die so genannten ‘Alphajournalisten’ prügelten also den Boten, der ihnen öffentlich sagte, dass der Kaiser nackt sei. Die Berufsverbände, allen voran der DJV, klatschten dazu hämisch Beifall. Die folgenden Reaktionen aus den Blogs heraus gegen die ‘Holzhausener Hardliner’ waren notwendige Antworten auf unnötige Provokationen, und selbst dieses Echo – eine echte Zweiwegkommunikation nämlich – die war für das Noli-Me-Tangere-Reich der Edelfedern blanke Blasphemie. Dementsprechend beleidigt reagierten die Majestäten – denn mit einem antwortenden Pöbel hatten sie noch nie Erfahrungen gemacht.

Jetzt stehen alle vor einer verfahrenen Situation. So ziemlich jede Vorhersage der Blogosphäre über die selbstverschuldeten Defizite des Printjournalismus, aber auch über die notwendigen Folgen daraus, beginnen sich zu bewahrheiten: Über die Folgen eines glattgeschleckten dpa-Einheitsstils, der den Menschen nur noch Langeweile macht, über das gefallene Aktualitätsmonopol, über die wachsende Liebedienerei in den Redaktionen gegenüber den Anzeigenkunden (bis hin zu frei Haus gelieferten ‘Wunschartikeln’ durch die feinsten Häuser am Markt), über den Verlust jeder gestalterisch verstandenen Verlegerfunktion, die sich eben nicht einfach durch den gewieften Renditejäger von der Business-School ersetzen lässt. Kurzum – es ist, wie die Stimmen aus Blogville es prophezeiten: Die Öffentlichkeit ist gar kein Markt, sondern ein Forum. Den Mund haben wir uns fusselig geredet …

Jetzt, zum Jahreswechsel, treffen die aus dieser Ignoranz resultierenden Schreckensmeldungen nahezu täglich ein – Roma est perdida: Hier werden ein paar hundert Kollegen ‘abgebaut’, dort versuchen Verlegerfamilien ihr Heil lieber in Osteuropa und Indien, da werden Redaktionen zusammengeführt, damit alle künftig gemeinsam im Einheitsbrei rühren dürfen, hie stellt man diese und jene Titel zum Jahresende gleich ganz ein. Allein in Deutschland werden wohl einige tausend Journalisten demnächst ohne Job sein.

Die große Gefahr ist jetzt, dass die Verantwortlichen für diesen beispiellosen Niedergang der gedruckten Informationsindustrien die Ursache ungestraft auf die Finanzkrise schieben dürfen. Denn die Rezession hat damit nur wenig zu tun – sie kam erst später. Zur Zeit überschneidet sich ein langfristig fundamentaler Wandel der Öffentlichkeit, der die Krise der Printmedien primär und vor allem verursacht, mit dem kurzfristigen Platzen einer gigantischen Finanzblase. Eine Blase, die allerdings diese bedrohten Printmedien ganz wesentlich mit herbeigeschrieben haben. Denn der so genannte ‘Neoliberalismus’, also das angebliche Diktat wirtschaftlicher Belange, das war ja nicht vom Himmel gefallen, der Erfolg der Deregulierungsideologie war ein mediales Produkt klar benennbarer Redaktionen in Deutschland und anderswo.

Der ‘medienlese’ jetzt zu unterstellen, wir würden sehnsüchtig den Untergang Holzhausens ‘herbeischreiben’, verkennt die wahren Machtverhältnisse – wir können es erstens gar nicht, und könnten wir es, würden wir es nicht tun. Solche Aussagen sind höherer Blödsinn. Hier muss auch gar nichts mehr ‘herbeigeschrieben’ werden: Der Printjournalismus in seiner berufsständischen und flächendeckenden regionalen Breite wird absehbar irrelevanter, er hat seine Schwundstufe erreicht und wird zunehmend ein Pensionärsmedium. Jahrzehntelang völlig überteuerte Kleinanzeigen, Produktanzeigen, Veranstaltungshinweise, Autoverkäufe in Regionalzeitungen – alles dieses bisher so Lukrative wandert ab ins kostenlose Netz, während die Druckkosten unaufhörlich steigen, die es im Netz hinwiederum nicht gibt. Ein gewohntes Geschäftsmodell ist am Ende. Woraufhin die absehbare Flucht mancher Redaktionen in zunehmende PR-Prostitution erfolgt, welche Kontamination gewohnter Nachrichten wiederum die Leser am Geruch erkennen, woraufhin sie noch schneller aus dem odios duftenden Milieu ihrer Abonnenmentszeitung fliehen. Alle ‘Geschäftsmodelle’, die also auf die Rettung der traditionellen Basis zielen, beschleunigen mit ihrem Flickwerk den Verfall nur, ebenso wie der Ersatz von tariflich bezahlten Redakteuren durch ein freies Lohnschreibeprekariat für Billigtexte den Lesegenuss für den Rezipienten nicht eben steigert. Man könnte auch sagen, diese Versuche sind alles Rohrkrepierer.

Wovon also sollen Journalisten künftig leben? Tragfähig sind vielleicht einige wenige ‘Verleger-Redaktionen’, die wirklich noch eine ‘Idee’ statt irgendwelcher ‘Umsatzziele’ vor Augen haben, als Beispiel nenne ich hier mal ‘brand eins’. Diese und ähnliche Redaktionen zählten und zählen sicherlich nicht zu all den schreibenden Derivatefabriken ringsum. Sie gewähren aber auch nur einer kleinen schreibenden Elite ein Asyl im Reich des Gedruckten. Wohin sonst?

Die Frage, mit der wir uns hier ernsthaft beschäftigen sollten, ohne dass es bisher darauf eine Antwort gibt, lautet: Was passiert mit einer modernen Gesellschaft, die massenhaft Menschen freisetzt, die außer Schreibenkönnen wenig gelernt haben – aber das richtig? Für die zugleich kein tragfähiger beruflicher Markt mehr existiert – außer einer dürftigen Schriftstellerperspektive, die maßlos überschätzt wird und nur wenigen eine Zukunft bietet? Selbst der neue Weg ins Netz bietet kaum Aussichten in existenzsichernder Absicht. ‘Geschäftsmodell’ und ‘Netzbetrieb’ – das sind Gegensätze wie Feuer und Wasser, wenn man nicht gerade Google heißt. Folglich wächst absehbarerweise in den nächsten Monaten ein professionell schreibendes Subproletariat heran, das aus der untergehenden Medienindustrie 1.0 hervorgeht.

So etwas wiederum bleibt gesellschaftlich nicht folgenlos.

All diese Menschen werden sich notwendigerweise mit der eigenen Situation und der eigenen Geschichte beschäftigen müssen und – inmitten einer großen Finanzkrise – auch Überlebensperspektiven entwickeln. Die Publikationsflächen für die Ergebnisse ihres Nachdenkens sind vorhanden – das Netz ist groß, jeder kann darin alles lesen, und es ist und bleibt umsonst. Alle Schreibenden wiederum sind zugleich auch Sinnproduzenten – siehe historische Bewegungen anderer ‘freischwebender Intellektueller’, siehe Romantik, siehe Décadence, siehe Neue Sachlichkeit, siehe 68. Eine neue Ideologie wird also die Folge sein, die an die Stelle der zerplatzten Träume unserer großen Deregulierer tritt. Wie diese aber aussehen wird? Ja, Herrgott, bin ich Hellseher? Fukuyamas ‘Ende der Geschichte’ wird es nicht gerade sein …

Darin liegt für mich zugleich ‘die große Chance der Finanzkrise’, um diesen abgedroschenen Terminus unseres hochverehrten Bundespräsidenten auch einmal zu verwenden: Der freie Horizont, selbst zu denken, ist wieder offen, nachdem die Wortwürstchen aus den delirierenden Expertenrunden und aus den heißgelaufenen Dampfschmieden des Kommunikationsgewerbes allesamt zerplatzten wie die Knallerbsen. Die Geschichte hat wieder begonnen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein aufregendes Neues Jahr!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

 

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17 Kommentare

  1. HA! Und ich habe gerade eine neue Zeitung abonniert!

    Weil Zeitunglesen am Morgen einfach viel besser ist als Internetlesen (okay, okay, ich nähere mich so langsam dem Pensionärsalter …).

    Und weil ich diese blinkenden, funkelnden, bunten, von greller Werbung zugepflasterten Online-Zeitungen einfach nicht mag.

  2. Eine Frau Zappadong ist aber noch kein Trend – wenn ich mich mal so despektierlich ausdrücken darf. ;-)

    Auf jeden Fall aber einen guten Rutsch!

  3. Sie dürfen :-)

    Ich fürchte sogar, ich bin ein totaler Antitrend – was wohl beweist, dass Sie vollumfänglich recht haben mit Ihrem (übrigens sehr guten) Artikel.

    Da ich mich vermehrt mit einem Ausklicken aus der Gesellschaft auseinandersetze, müsste / könnte ich mich eigentlich etwas näher mit der Idee eines Auffangheims für arbeitslose Journalisten beschäftigen … Wer weiss, was da alles für Visionen entstehen könnten. Und nebenbei gründen wir einen Verlag und schreiben Bücher (die auch keiner kauft).

    Ihnen ebenfalls einen guten Rutsch, Herr Jarchow. Der Constantin Seibt vom Tagi hat mich heute übrigens positiv überrascht. Ich schliesse mich ihm an, wenn er sagt: “Nächstes Jahr werden wir wach sein müssen. Mutig. Und vorzugsweise glücklich.”
    (http://tagesanzeiger.ch/m…lueck/story/29950774)

  4. Von was Journalisten leben sollen?

    Gute Frage, den eigentlich können die ja nichts. Die Frage an sich ist schon ein Eingeständnis. Hier ein paar Vorschläge:
    1. Tablettentester
    2. Umfragefälscher
    3. Sozialfälle, heisst aber “freie Journalisten”
    4. Darkroom-Tester
    5. oder – der ist neu – die Autoindustrie sucht noch Dummies.

    Wie gesagt, mit ein bischen Optimismus sieht die Zukunft doch recht gut aus. Auch für Unqualifizierte.

  5. Zum Textinhalt …

    der muss ja von einem Schob sein. Wenn Medienlese wirklich die Alernative zum Printjournalismus wäre, würde ich selbst noch die WOZ verteilen.

  6. Aber, aber – Sie wissen doch: In der Wirklichkeit gibt es gar keine Alternative zum Printjournalismus! Das ist das Problem der darbenden Zellulosefraktion: ‘Gedruckt sein – oder der Tod!‘. Das sind wahre Helden von Langemarck’schem Gardemaß …

    ;-)

  7. Könnte es sein, lieber Jarchow, das bei Ihnen ein Ressentiment sich immer mehr Bahn bricht? Sie nennen sich selbst Auftragsschreiber, und schaue ich mir hier Ihre Artikel an, so muss ich sagen: ein sehr begabter Mann, warum kennen wir ihn, da er offenbar schon an die 60 ist, nicht aus Zeitungen und Zeitschriften? Und ich glaube, das ist die Frage, die Sie sich seit Jahrzehnten selbst gestellt haben. Das Internet ist Ihnen eine Erlösung. Und Sie haben im Internet auch nur ein einziges Thema: die Kommunikation wird eine sein, wo der Jarchow ebenso gleich ist wie der Graff. Kann ja alle sein, ist aber denn doch ein wahnsinnig perspektivische Täuschung. Ihre Parenthesen stimmen fast nie. Die Vorhersagen der Blogosphäre haben sich eben nicht erfüllt. Verdient wird im Netz nichts. Inhalte kommen von Leitmedien. Von denen Printfabrikaten gabs zuviel, da werden viele still sterben. DIe restlichen bestimmen die Inhalte und wenn sie klug sind wie NYT, FAZ oder Le Monde öffnen sie sich systematisch für Blogger. Diese Revolution hat sie nach oben gespült, lieber Herr Jarchow, und ich finde das sogar gut. Aber komisch ist schon, wie Sie sich systematisch mit dem Medium verwechseln. Keine Huffington Post, kein Drudge hat auch nur annähernd soviel medialen Zuständigkeitswahn wie Sie.Glauben, das ist immer der Anfang vom Ende von Trittbrettrevolutionen, sie Bayerische Räterepublik und die Telegramme an Lenin.

  8. Ach Gott, ach Gott – Jahreswechsel: Die Amateurpsychologen fliegen wieder tief!

    Doch im Ernst, Herr(?) Digital: Dass sich im Netz die Mörderkohle verdienen ließe, das habe ich doch nirgendwo behauptet, zumindest bleiben Sie mir den Nachweis dafür schuldig. Denn in meinen Augen ist es ja gerade der Segen und der Fluch des Netzes, dass es sich nicht so recht ‘vermarkten’ lässt. Das Netz bleibt ‘umsonst und draußen’, alle Macher und Schreiber sind in der Situation der Independent Szene in der Musikindustrie – zumindest in Europa. Alles andere dagegen ist nach wie vor Blubb oder Blase – und es trägt meist die Endung ’2.0′. Das ‘Cluetrain Manifest’ war über weite Strecken schon erstaunlich zutreffend …

    Dagegen habe ich klare Belege dafür genannt, an welchen Punkten die Blogosphäre mit ihren Voraussagen über die Ursachen der zunehmenden Holzhausener Dekadenz recht hatte – und dabei ging es nirgends um den Abbau von Kohle, sondern vor allem um handwerkliche Fehler, die notorisch in den Führungsetagen der Holzindustrie gemacht werden, deren versammeltes Maulheldentum über den gesellschaftlichen Sinn jener massenmedialen Öffentlichkeit, die sie täglich doch monopolistisch erzeugen sollte, nur noch an hohen Festtagen ein wenig Weingeist zu versprühen pflegt: Erstens kam es – so sagte ich – zu einem unbestreitbaren Leserschwund durch den allerorts gepflegten, möglichst austauschbaren zellulitischen Langweilerstil – es ginge also um ein handwerkliches Können, das in Routine erstarrt ist, oder um den Ersatz des Autors durch den redaktionellen Schreibautomaten, so wie er heutzutage industriell funktionalisierte Journalistenschulen immer häufiger verlässt, weshalb in der Folge die Bedürfnisse der Leser keinerlei Berücksichtigung mehr finden, sondern der (Anzeigen-)Kunde König wird; zweitens gebe es daraus folgend unweigerlich weiteren Anzeigenschwund, denn dort, wo keine Zielgruppe ist, da wachse aus ausgedörrten Etats auch kein Moos mehr; drittens nehme die Vermischung von PR und Redaktion immer mehr zu, wie auch die ‘Beilagenpest’, vermutlich, um den Redaktionsetat halbwegs auszubalancieren und die hauseigene Druckerei auszulasten, die Zeitung würde aber dabei immer mehr vom ‘Boten’ zum ‘Marktschreier’, solange bis der Leser angewidert Redaktion und Public Relations für Synonyme nimmt und zeternd ins Netz entschwindet; viertens komme es zum fortschreitenden Ersatz jeder vernunftgemäßen und aufgabenorientierten Verlegerfunktion durch monosynaptisch-ökonomistisch denkende Manager, für die jeder Text nur ‘Content’ oder ‘Grauwert’ ist, wohl, weil sie selbst nie in die Nähe irgendeiner Schreibfertigkeit gelangten. Diesen Grauwert orderten sie möglichst billig bei ‘Inhaltediscount Müller’ – und so lese es sich dann auch. Womit sich diese Katze namens ‘Holzhausen’ wieder in den Schwanz beißt. So – in dieser Summe von durchweg leservergraulenden Maßnahmen allerdings – so gräbt Holzhausen nach Kräften am eigenen Grab …

    Ich habe ferner nirgends behauptet, dass dies Städtchen komplett untergehen wird, sondern nur, dass Journalisten in der Größenordnung von einigen Tausend im Jahr 2009 ‘freigesetzt’ werden, wie es im Jargon jener Zeitungen, die diese jetzt auf die Straße stellen, so schön heißt – und ferner, dass ein solches Potenzial an ‘Minderleistern’ (Copyright: Gruner & Jahr) oder unbeschäftigten Tastaturfingern gesellschaftlich nicht ohne Folgen bleiben wird. Um das zu ahnen, muss ich nur ein wenig historisches Wissen für die Parallelführung solcher Ereignisse besitzen, und dazu die Ankündigungen aus dem Zentrum Holzhausens über den bevorstehenden Personalabbau extrapolieren. Dass bestimmte Holzmedien überleben werden, steht auch für mich außer Frage, ich selbst habe doch ‘brand eins’ angeführt, Großtanker wie ‘SpOn’ und ‘NZZ’ etc. dürfen Sie gern auch dazu zählen. Dort aber gilt ebenfalls das Schrumpfen als Maxime, selbst die große ‘New York Times’ will kleiner werden.

    Abhilfe? Holzhausen wird gewissermaßen lernen müssen, Medien wieder ‘mit Liebe’ zu machen, vor allem ‘mit Liebe’ zu den Autoren. Vielleicht werfen Sie ja mal einen Seitenblick auf den florierenden Buchmarkt …

    Genug gekitscht – so ungefähr jedenfalls steht es mit allen Ihren Anwürfen. Sie behaupten etwas, was ich gar nicht sagte, und zerreißen das dann als kompletten Blödsinn in der Luft. Resultat: Konfetti. Dass ich in Ihren Augen ‘nach oben gespült’ worden sei, das zeigt mir wiederum nur, wo sie sich zu stehen wähnen: Auf dem Jörges’schen Standpunkt nämlich, weit oberhalb der ominösen Siele. Kurzum: Zeige mir deine Metaphern, und ich sage dir, wer du bist …

    Ihnen ein frohes Neues Jahr.

  9. Sie vermischen einfach Dinge, die Ihnen aus Ressentiment zupass kommen (Inhalte) mit dem Strukturwandel und jetzt auch noch der Wirtschaftskrise.Der Buchmarkt floriert??? Haben Sie neuerdings mal bei Random-House vorbeigeschaut oder was von Weltbild gehlrt? Oder bei irgend einem anderen Verlag? Der Buchhandel bricht grad ein, massive Konzentrationsbewegungen, bleich gleichzeitigem EInbruch bei seriöser, also liebevoller also nicht Feuchtgebiete.Literatur? Es stimmt eben nicht, was Sie behaupten.
    Das meiste ist ja mediales Alltagswissen, inkl. der unterstellten “Fehler”, die die traditionellen Journalisten gemacht haben. Das ist deshalb so absurd in seiner Allgemeinheit, weil die Medienindustrie buchstäblich jedes Modell erprobt hat – von Bezahlinhalten, bis hundertprozentigem Online-Angebot, Online-First, Online-second etc.etc.- und nun kommt Klaus Jarchow und redet von den Fehlern und den Fehlern und den Fehlern? Würde das im Print oder auch nur auf den Internetseiten seriöser Zeitungen geschrieben sein, Sie würde vor der Unseriosität dieses reinen Stammtischgeschwätzes erschauern.

  10. Wenn ich mich umschaue, sehe ich, dass an vielen Orten in der Wirtschaft, teilweise sogar in der Kommunikationsbranche, zuoberst noch viele Verantwortungsträger schalten und walten, die gar nicht mitbekommen, wie sich das Medienverhalten an der Basis verändert. Es ist doch so angenehm, bei dem zu bleiben, was man kennt und versteht. Dies sichert dem heutigen Holzhausen noch eine Gnadenfrist.

    Ich muss allerdings sagen, dass ich langsam diese Journi vs. Blogger Hahnenkämpfe nicht mehr lesen kann (weder im Print noch elektronisch). Hier sollte sich Medienlese eine Strategie überlegen, um aus dem Schützengraben zu kommen, Ignorieren des Themas wäre eine, vielleicht nicht die beste, aber ihr seid ja gescheite Köpfe, die was finden werden.

    @ Klaus Jarchow: Gerade weil ich Ihre Beiträge immer mit Genuss lese, sie sind inhaltlich und sprachlich subtil, kommt mir als alter Lateiner der Ausspruch “Roma est perdida” im übertragenen und buchstäblichen Sinne reichlich spanisch vor.

  11. @ digital: Ah ja – deshalb, weil etwas ‘Alltagswissen’ ist, darf man es gar nicht mehr erwähnen, damit die Nichtalltagswissensdiskutanten der gehobeneren Art mit ihren exquisiten Thesen ‘from outta space’ recht behalten dürfen? — Was wären dagegen schon solche Banalitäten jenseits von deren ‘Random’ House: “Es gibt Branchen, auf deren Wachstum man sich verlassen kann: Mit einem satten Plus von 5,5 Prozent konnte der Versandbuchhandel (ohne Buchclubs) auch im vergangenen Jahr wieder zulegen und erreichte einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro (2006: 1,14 Milliarden Euro). Das gab der Bundesverband der Deutschen Versandbuchhändler bekannt“. Es mag ja auch durchaus sein, dass die Zeitungsverleger und Ressortchefs so ziemlich alles ausprobiert haben – außer einer Reform des Schreibstils, in Richtung vielleicht auf einen (bewusst wolkig formulierten) ‘Autorenjournalismus’, der dann Artikel produziert, denen ein Leser dann anmerkt, dass hier jemand auch schreiben konnte. Damit allerdings, dass solche Texte – wie dieser hier – im gedruckten Bereich keine Chance hätten, damit haben Sie vollauf recht, aber aus anderen Gründen. Sie dürfen mich trotzdem gern weiterhin für bekloppt oder unterbelichtet halten. Andere wiederum tun dies nachweislich nicht. So ist das Leben: ‘Ein Lump, wer keine Feinde hat‘ …

    @ Jean-Marc Hensch: Rückfrage – parlierten die Leute beim ‘Sacco di Roma’ denn tatsächlich Latein? Und was machten die vielen spanischen Landsknechte Karls V. damals in dieser Stadt? ;-)

    Im übrigen: Ich habe die Hahnenkämpfe ‘Journalisten vs. Blogger’ auch satt, denn derzeit wächst doch nur noch zusammen, was in Zukunft zusammengehören wird. Was ich hier thematisiert habe, das ist die Frage: ‘Wohin mit den Heimatvertriebenen?’. Mit den vielen Journalistinnen und Journalisten also, die jetzt absehbar ‘freigesetzt’ werden? Wenn wir den Verlegerankündigungen diesmal trauen dürfen, heißt das, weil die ‘Chicago Boys’ aus Sankt Gallen und anderswo schon wieder mal tragfähige Zukunftsvisionen für Printverlage klempnern, die dann doch wieder mal nur einer Eisscholle im Klimawandel gleichen. Und weil solcher ökonomischer Sachverstand noch einige Jahre lang weiterhin mehr zählen wird als der verschrieene gesunde Menschenverstand, habe ich diesen Exilierten sogar das weit offene Portal nach Blogville und die Perspektiven dort gezeigt, was doch fast schon solidarisch ist. Die gewohnten Tarifverträge gibt’s auf dieser Seite des Rubikon allerdings nicht.

    Ich kann aber nicht mitten im dicksten Medienwandel über den Medienwandel NICHT reden. Und bei diesem Thema kommen nun mal Journalisten vor, an prominenter Stelle sogar …

  12. Nachklapp – weil ich’s dort gerade las und nicht schöner hätte formulieren können: “Journalisten müssen ihre Rolle überdenken, sie müssen zu etwas zurückkehren, das sie vor der kurzen Phase des Nachrichtenverkaufens schon geleistet haben, nämlich Analyse, Interpretation, Meinung”.

  13. Das Zitat aus dem Nachtrag von Herrn Jarchow habe ich die letzten paar Wochen ein paar Mal in ganz ähnlicher Form gelesen und ich denke, es findet tatsächlich irgendwo ein Umdenken statt. Zum Beispiel bei “meiner” Lokalzeitung, die immer besser wird. Nein, sie ist noch lange nicht perfekt, aber ich erkenne Bemühungen, wieder eine wirklich gute Zeitung zu machen und freue mich daran.

    Ich orte das Problem des Leserschwunds auch noch anderswo: Bei den Gratiszeitungen, denn

    - was nichts kostet, ist nichts wert (was bei diesen Zeitungen tatsächlich stimmt)
    - Werbung und Inhalt vermischen sich noch mehr als sonst (ich erinnere an die eingefärbte Gratiszeitung zur Lancierung eines neuen Getränks)
    - warum sollte ich für etwas bezahlen, das ich auch umsonst haben kann?
    - Jungleser, die mit Zeitungen anfangen, bekommen einen grösstenteils himmeltraurigen Journalismus vorgesetzt und nehmen diesen als Massstab. Fürs Zeitungslesen bezahlen, wenn man dann älter ist und das Geld hat? Nein, danke, nicht für solchen Schrott …

    Mit den Online-Zeitungen fahren die Verlage einen ähnlichen Kurs. Alles blinkt, ganze Filmchen hüpfen vor den Text, es ist wie auf dem Bazar. Als Leserin werde ich degradiert zu Klickvieh und Werbemelkkuh. Das ist weder für mich noch den Online-Journalsiten befriedigend und führt zu einer Abwärtsspirale. Wenn ich heute ungefragt meinen Senf dazugeben darf: Mindestens in der Schweiz haben die meisten Online-Zeitungen kläglich versagt und îhr ganzes Potential verschenkt – und mit ihnen die Verlage, die im Netz nichts anderes sehen als ein Auffangbecken für die den Printmedien abgesprungenen Werbekunden.

    Während man meiner Meinung nach die Gratiszeitungen alle einstampfen könnte, läge in den Online-Plattformen Potential. Printzeitung und Onlinezeitung könnten sich sinnvoll ergänzen, das eine auf das andere hinweisen und aufmerksam machen. Am idealsten wäre dann noch, wenn Blogger einbezogen werden könnten. Dann könnte ich am Morgen genüsslich meine Zeitungen lesen und tagsüber ab und zu in den Online-Zeitungen “blättern”.

  14. @ Klaus Jarchow: Ich habe ja gar nichts gegen spanisch: “Roma está perdida” ;-))

  15. @Jarchow: Daran eben sieht man Ihre Konfusion. Der Versandbuchhandel ist gestiegen, nämlich amazon.de und zwar auf Kosten des Buchhandels der bei -5 Prozent liegt. Das hat doch nichts mit dem Buchmarkt zu tun!!Das ist Verschiebung und was Sie schreiben leider nur Schiebung.

  16. Ach so – ich beschränke mich freundlicherweise ausschließlich auf Ihre eigenen Worte und Fakten:

    Wenn also – wie Sie sagen – der Versandbuchhandel “gestiegen ist” und zwar “auf Kosten des Buchhandels”, der deshalb bei “-5 %” liegt, dann hat der fünfprozentige Gewinner, dieser Versandbuchhandel nämlich, natürlicherweise “doch nichts mit dem Buchmarkt” zu tun, denn der Versandbuchhandel gehört ja gar nicht zu diesem Buchmarkt dazu, sondern zum bösen Konzern “amazon.de”. Der Buchmarkt umfasst nämlich gar nicht das Kaufen und Abverkaufen von Büchern, sondern er ist allein der freundliche Sortimenter von nebenan, weshalb letztlich alles, was ich schreibe, nur “Schiebung” und “Konfusion” ist. Tscha … wissen Sie was: Bei Ihnen möchte ich lieber doch keinen Statistikkurs belegen. Gehaben Sie sich wohl!

  17. @Jarchow: Sie haben von “Liebe” gesprochen und davon, dass die Printleute vom Buchmarkt lernen sollen. Ich habe nachgewiesen, dass der Buchmarkt nicht gewinnt sondern im Ganzen verliert. Wobei ich immer noch annehme, dass Sie mit Buchmarkt auch die Inhalte meinen.

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