Linkwertig:
wer-kennt-wen.de, Twitter, TUI, Krise
Das Social Network wer-kennt-wen.de ist dieses Jahr auf 5 Millionen Nutzer angewachsen. Die Gründer Patrick Ohler und Fabian Jager im Interview mit der FAZ unter anderem darüber, dass man ursprünglich mit 4000 Nutzern zufrieden gewesen wäre, dass man anfangs das Netzwerk allein mit Google Adsense finanziert hat (und das nach eigener Aussage kostendeckend), und man nun einen weiteren Geschäftsführer sucht:
Da wir beide Informatiker und keine Betriebswirte sind, führen wir Gespräche, einen weiteren Geschäftsführer für diese Dinge einzustellen.
Eine verstärkte Ausbreitung in die Schweiz und nach Österreich scheint ebenfalls geplant:
Wir werden uns stärker auf das deutschsprachige Ausland konzentrieren, aber ein Auftritt in einer fremden Sprache ist nicht geplant.
» Wer-kennt-wen sucht Geschäftsführer – Netzökonom
Mikroblogging-Dienst Twitter nimmt seinen Usern gern Accountnamen weg, die bekannteren Personen, Unternehmen und Gruppierungen gehören. Auch selbst dann, wenn diese Zuordnung und die Bevorzugung des jeweils populäreren Gegenübers, wie etwa im Fall Celtics, zumindest außerhalb der USA alles andere als offensichtlich ist. Eine Gratwanderung.
Das Problem an sich ist nicht neu. Da allerdings insbesondere rund um Twitter zahlreiche Dienste entstanden sind, die in ihrer Kernfunktion essentiell auf den damit verbundenen Nutzernamen angewiesen sind (bspw StockTwits, die gerade 1 Million Dollar Founding erhalten haben) ist die Situation doch eine etwas andere.
Unsicherheit bei den Usernamen wird dem Ökosystem rund um Twitter nicht gut tun.
» Nutzernamen in Twitter und das Risiko geschlossener Plattfomen – agenturblog.de
TUI baut TUI.com aus:
Kerstin Hartmann, Geschäftsführerin TUI Interactive:
“Die TUI.com will künftig die gesamte Entscheidungskette von der Information und Inspiration bis hin zur Buchung abdecken.”
Hintergrund des Relaunches waren die Erkenntnisse einer Studie, nach der rund ein Drittel aller TUI-Reisebürobucher sich vor ihrer Buchung auf der Internetseite der TUI informieren.
Jochen Krisch von Exciting Commerce dazu:
Die neue TUI-Homepage ist ein konzeptionelles Desaster.
» Die neue TUI.com – Fischmarkt
Die Krise erreicht Silicon Valley:
Im Silicon Valley, wo gerade erste Palm größere Verluste ausweisen musste, gingen 4000 Arbeitsplätze verloren. Mit 7 Prozent liegt hier die Arbeitslosenquote aber weithin unter dem kalifornischen Landesdurchschnitt von 8,4 Prozent. Beim Platzen der Internet-Blase im Jahre 2000 erreichte im Valley die Quote den Maximalwert von 9,2 Prozent.
» heise online – Wirtschaftskrise erreicht das Silicon Valley
Außerdem für die Branche ungewöhnliche Werksschließungen:
Nach Informationen der Financial Times machen unter anderem Hewlett-Packard (HP), Cisco Systems, Advanced Micro Devices (AMD), Texas Instruments, Dell und Adobe zwischen Weihnachten und Neujahr ihre Büros und Werke dicht. Einige von ihnen nehmen erst am 5. Januar wieder den Betrieb auf.
» FTD.de – Folgen der Finanzkrise: Silicon Valley macht Zwangsurlaub
Netbooks verleihen Windows XP ein verlängertes Leben:
» Microsoft Keeping XP On New PCs Through May 2009, At Least (MSFT)
Hier erscheint von Montag bis Freitag ein ausgewähltes Link-Potpourri.










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Über die TUI und ihren Relaunch hatten wir bereits berichtet… vor einer Woche. Web2.0 mäßig ist die Seite unterirdisch, die Konzeption könnte auch schon etwas länger in der Schublade gelegen haben… es verwundert, dass ein großer Akteur wie die TUI hier nichts innovatives auf die Beine gestellt hat. Den Eindruck vom Fischmarkt kann ich nicht teilen.
http://tourismus-zukunft.…launch-schoen-gross/
Daniel vom Tourismusblog http://www.tourismuszukunft.de