Die 4 Formen kostenloser Angebote
Autor Chris Anderson identifiziert vier Formen kostenloser beziehungsweise nichtmonetärer Angebote.
Chris Anderson, Autor von “The Long Tail” (siehe unter anderem Wikipedia), steckt in der heißen Phase für sein neues Buch “Free”. In seinem neuen Buch beschäftigt er sich mit Erlösmodellen, welche als wesentliche Komponente kostenlos angebotene Dienste haben. Siehe hierzu auch seinen sehr ausführlichen Artikel im wired-Magazine von vor einiger Zeit.
In einem Artikel auf seinem Blog hat sich Anderson jetzt mit einem Kapitel aus seinem neuen Buch auseinandergesetzt, in dem er versucht die verschiedenen Formen kostenfreier Angebote zu identifizieren.
Nach ersten Anfangsschwierigkeiten identifiziert Anderson jetzt folgende Erscheinungsformen:
Free 1: Direkte Quersubvention; Ein Produkt umsonst, für das andere Produkt bezahlen
Free 2: Werbefinanziert; dritte Partei subventioniert das Produkt
Free 3: Freemium; ein paar Leute quersubventionieren das Produkt mit ihren Zahlungen für die anderen mit. Mit dem Freemium-Modell hatten wir uns vor kurzem hier auch beschäftigt.
Free 4: Geschenk-Ökonomie; Menschen geben Dinge umsonst weg für eine nichtmonetäre Entlohnung
In seinem Artikel finden sind alle Erscheinungsformen auch visualisiert.
Abgesehen von den Platzhalternamen ist das in meinen Augen bereits recht gut ausgearbeitet.
Interessante Randbeobachtung: In den Kommentaren meldet sich Cory Doctorow, bekannt unter anderem von boingboing, und diskutiert mit Anderson über die verschiedenen Formen.
An das Thema angelehnter Bonuslink: Oliver Wagner schreibt auf dem agenturblog über das erfolgreiche Webunternehmen 37signals, welches mit Texten auf dem eigenen Blog nebenbei(!) über die Zeit stolze 765.000 Dollar eingenommen hat. Alles aus der Wiederverwertung von ursprünglich für die Leser kostenfrei veröffentlichten Texten.
» The Long Tail – Revised: the *four* kinds of FREE
» Gedanken über die Monetarisierung von Content – agenturblog.de



















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Was “Free 2″ angeht: Sind damit alle Arten der Werbefinanzierung gemeint? Wie es formuliert ist, liest es sich für mich so, als ob es einen Sponsor gebe, der das Produkt gezielt unterstützt – was ja doch was ganz anderes ist, als wenn ein Blog etwa Werbung über AdSense erzielt.
Da wäre eine weitere Differenzierung sinnvoll. In der Finanzierung durch einen oder wenige Sponsoren könnte doch für reichweitenstarke Blogs eine Finanzierungsmöglichkeit liegen, was meint Ihr?