Linkwertig:
Wenn der Startup-Zonk
zweimal klingelt
Auf dem Startonomics-Blog setzt sich Muhammad Saleem mit den Dingen auseinander, die ein Startup falsch machen kann. Einen lesenswerten Das-besser-nicht-Artikel aus Sicht des Gründers hatten wir vor einigen Wochen erwähnt. Heute muss als Beispiel der Microblogging-Dienst Pownce herhalten, der nach anfänglichem Buzz vor einem Jahr jetzt eher vor sich hindümpelt.
Der Hauptgrund für das Versagen von Pownce dürfte in Saleems Punkt 2 liegen: First-Mover-Vorteil beim Konkurrenten Twitter und das Fehlen von Dataportability in Verbindung mit Netzwerkeffekten. Die Verbindung dieser Umstände ist wie eine riesige Steinmauer, gegen die man als neu ins Rennen gehendes Startup läuft, wenn man hier keine (sehr) gute Strategie hat.
» The Startup Think Tank: How to Avoid the Pownce Effect (via Markus’ privaten Blog)
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Muhammad wer?
Wenn es nach euch ginge, dann würden ja in Zukunft alle SNs wegen “Punkt 2″ floppen… und auch in der Vergangenheit gefloppt sein :)
Muhammad Saleem ist einer der wenigen Social-Media-Experten, der weiß, wovon er spricht. Hat unter anderem einige Gastbeiträge auf ReadWriteWeb verfasst.
Was Punkt 2 angeht: Ich sage ja extra “wenn man hier keine (sehr) gute Strategie hat”. Man kann das (manchmal, nicht immer) durchbrechen, aber man mussen wissen, wie man das anpackt. Man muss den Leuten einen guten Grund liefern, zu wechseln.
Davon abgesehen, meine Meinung ist tatsächlich, dass die meisten Nischen-SNs, die das letzte Jahr über in Dtl. gelauncht wurden, floppen werden.
Das mit dem “First-Mover-Vorteil” sehe ich heute mehr als Nachteil.
Netscape-Explorer. AOL-lokale Provider. Yahoo!-Google. ICQ/MSN. Pointcast-Push-RSS. Activeworlds-Secondlife…und viele mehr.
Marcel du hasst vollkommen recht besser kann man es nich formulieren.
Werbe-URL trotzdem gelöscht. M. Weiss