Schon wieder:
Spiegel mit Steilvorlage
“Macht Das Internet Doof?” steht auf dem Cover des neuen Spiegels. Eine gute Frage, die in ähnlicher Form The Atlantic schon gestellt hat. Die Antwort darauf ist weder einfach noch beruhigend.

Noch bevor der Spiegel überhaupt erschienen ist, geht es schon los. “Oh Gott, oh Gott, der neue Spiegel-Titel, um Gottes Willen”, twittert Sascha Lobo. Nachdem der Spiegel schon die deutsche Blogosphäre in die selbstverschuldeten Bedeutungslosigkeit geschrieben hat, ist der neue Titel schon jetzt ein Garant für größtmögliche Rezeption unter den Hobbyschreibern der Online-Welt. Allein die Frage wird für Unruhe und Unverständnis sorgen. Sauber setzt das Magazin den nächsten Aufreger ins Sommerloch.
Die Antwort gibt es für E-Paper-Kunden ab 22 Uhr im Internet. Für alle anderen Sonntag oder Montag. Gut möglich aber, dass es in eine ähnliche Richtung geht wie der Artikel von Nicholas Carr in The Atlantic. Den könnte man lesen, bevor man schon jetzt Schlimmes und Schlimmstes befürchtet. Die Laune aufs Netz kann einem danach allerdings erstmal vergehen.
Update: Auch sueddeutsche.de hat die auffallende Ähnlichkeit bemerkt – einen Tag später und mit auffallender Ähnlichkeit.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.


























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Na toller Titel… Vielleicht rettet sich der Spiegel ja mit einer klaren Antwort, die “Nein !” lautet – wovon ich aber eher nicht ausgehe ;-)
Ich finde, Thomas Zaugg hat diese Frage im aktuellen Magazin sehr schön beantwortet: http://dasmagazin.ch/inde…nternet-intelligent/.
Ach ja, alte Regel: Wenn im Titel ein Fragezeichen steht, ist die Antwort im Text “nein”. Auch wenn man das dann so gut wie möglich zu kaschieren versucht.
Vielleicht kommt ja Google noch mit einer Anklage… (wegen dem Logo ;-) )
Wie war das doch gleich mit studiVZ und sogar Style-sheets abkupfern…? Naja – weder der Titel noch die diskutierte Thematik ist sonderlich neu; vor einem guten Jahr gab’s da schon mal einen eifrigen Schlagabtausch zwischen Clay Shirky (auch diesmal wieder in Antwort auf Carr von der Partie) und Andrew Keen:
http://quilp.wordpress.co…dumbness-of-the-mob/
Wundert mich, dass noch niemand das Titelbild des aktuellen “Journalist” in den Ring geworfen hat, der erschien als Monatsmagazin Anfang August.
hups. Die Artikel waren vom selben Autor. … ;-) mein Fehler.