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Musikindustrie und ihre Ansichten
Anlässlich des morgigen Tages des geistigen Eigentums (was es nicht alles gibt) hat die Musikindustrie heute einen offenen Brief in FAZ, SZ und TAZ veröffentlicht. Und das nur, um allen nochmal ins Gedächtnis zu rufen, dass die Musikindustrie auf keinen Fall etwas mit dem 21. Jahrhundert zu tun haben will. Wie zuvorkommend.
Abgesehen von leicht derber Sprache ist die Antwort von Rene auf Nerdcore auf diesen offenen Brief lesenswert. Er fasst einen Großteil der Argumente, die gegen das Amoklaufen die Strategie der Musikindustrie sprechen, zusammen. (Allerdings gibt es da so viele Argumente, dass ein umfassender Artikel doppelt so lang sein könnte.)
Es tut mir ja leid, dass die Zeiten vorbei sind, als Sie darüber bestimmten, wie und wann Musik gehört wurde. Get over it!
Eben. Wegezoll war auch mal ein einträgliches Geschäftsmodell. Es hat sich aber nicht halten können. Weil die Gesellschaft ohne es wesentlich besser dran war.
Letzten Endes ist das aber alles vergebene Liebesmüh. Eine Industrie, der nach 10 Jahren eines veränderten Marktes immer noch als einzige Antwort nur das Verklagen ihrer Kunden einfällt, hat es schlicht nicht verdient, zu überleben. Punkt.
Den offenen Brief der Musikindustrie findet man unter Anderem auf heise. Die Antwort auf Nerdcore hier:
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!

















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Sehr interessant dies bezüglich, der Wechsel von Madonna von Warner zu Live Nation.
Mehr muss man dazu nicht sagen.
nerdcore spricht mir aus der seele!
Wirklich sehr interessant, einem sterbenden Riesen zu beobachten. Wie lang wird’s wohl noch dauern?