Zeitschrift zurück:
Es ist ein Liebling

Seit heute ist Liebling wieder da, ein Kulturmagazin für Mode, Film, Musik und Kunst im Zeitungsformat.

Liebling-Cover Liebling-Cover “Gute Sterne” (hier ganzes Cover ansehen, PDF)

180 Seiten stark, riesig groß und schon beinahe ein Kilogramm schwer: Markus Peichl hat die Liebling aus dem Tiefschlaf erweckt. Seit heute liegt die Zeitschrift wieder am Kiosk, ab März soll sie monatlich erscheinen.

Die Frage ist nur: Wo? Als unser Mitarbeiter in Berlin, Ronnie, in einem großen Berliner Pressecenter nach dem Liebling suchte, musste ihn eine freundliche Dame enttäuschen: Sie werde damit nicht beliefert, vielleicht hätte er in einem Buchladen mehr Glück – die könnten das Magazin vielleicht bestellen.

Die ersten Reaktionen der vorab belieferten Journalisten gibt’s aber schon:

“… es handelt sich hier um etwas wesentlich anderes als die schick gemeinten bunten Blätter rund um Prada-Anzeigen”, schreibt Nils Minkmar in der FAZ, und rät gleich zwei Ausgaben zu kaufen, um damit dann ein Zimmer zu tapezieren. Das zeitungsartige Heft gefällt durch klugen Inhalt, Mut zur Gestaltung und der Haltung: “Penibel wird der Eindruck vermieden, für eine in-crowd zu schreiben.”

Und Daniel Haas freut sich auf Spiegel Online: “Unhandlich und deshalb griffig in der Idee: eine Zeitung, die keiner braucht.” An Liebling gefällt ihm die ausgesprochene Haltung, hier schreiben noch echte Journalisten.

Peter Heinlein vom Hamburger Abendblatt sieht Genuss und Arbeit vor sich: “Lange Stücke, die Seiten eng bedruckt. Augenpulver, aber solches, das sich lohnt.”

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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