Stardoll:
Web 2.0 für eine ganz junge Zielgruppe

StardollExciting Commerce verweist auf eine Präsentation des Stardoll-CEOs Mattias Miksche, aufgenommen bei der Web 2.0 Expo in Berlin. Stardoll ist ein Webangebot mit Sitz in Stockholm, bei dem User(innen) virtuelle Puppen anziehen. Das Unternehmen gehört zu den erfolgreichsten europäischen Internet-Startups. Stardoll gibt es mittlerweile in 15 unterschiedlichen Sprachversionen, darunter auf Chinesisch, Russisch und Taiwanisch. Aktuell wird die Seite von 6,4 Millionen einzelnen Nutzern pro Monat besucht, die Hälfte kommt von außerhalb Europas.

Ich habe Stardoll schon seit einiger Zeit auf dem Radar, hatte aber bisher noch keine richtige Gelegenheit, über den Dienst zu schreiben – angesichts der vielen spannenden Facetten des Web 2.0 gehört eine Seite mit der Kernzielgruppe Mädchen zwischen 10 bis 17 Jahren nicht zu den priorisierten Themen dieses Blogs. Umso besser, dass Exciting Commerce Stardoll aufgreift und auch gleich noch zu einem Interview von gründerszene mit Mattias Miksche verlinkt. Wer sich nicht von virtuellen Paris Hiltons und Nicole Richies, die man beliebig bekleiden kann, abschrecken lässt und mehr über Stardoll erfahren möchte, sollte den erwähnten Links folgen und sich die Videos anschauen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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9.3.2009, 1 KommentarePuppen-Community Stardoll kauft Social Network Piczo

Stardoll, eine 27-Millionen-Mitglieder zählende Communty rund um virtuelle Puppen, übernimmt das auch in Deutschland starke Social Network Piczo.

7 Kommentare

  1. PatRiot
    schrieb am 24. November 2007 um 17:55 Uhr (#)

    Ich bin zu alt um mich für sowas zu begeistern. Das Schlimme ist, ich seh gar keinen richtigen Sinn drinn. Für die werbenden Firmen schon- aber der Wert für den User wo liegt der? Ich sehr wohl den Wald vor lauter Bäumen nicht.

  2. Martin Weigert
    schrieb am 24. November 2007 um 18:11 Uhr (#)

    Ich glaube, in die Köpfe pubertierender Mädchen können wir uns einfach nicht hineinversetzen. Ich versuche gar nicht erst, deren Begeisterung für Stardoll zu hinterfragen, sondern akzeptiere es einfach.

  3. Mirko Riedel
    schrieb am 26. November 2007 um 12:06 Uhr (#)

    Das Geschäftsmodell finde ich interessant. Auch ich kann mich mit 32 schwer hin so etwas hinein versetzen. Allerdings kann ich den Spieltrieb der zur ausgeprägten Nutzung führt nachvollziehen.

  4. lasti
    schrieb am 26. November 2007 um 21:38 Uhr (#)

    Naja, die Idee ist ja nicht wirklich neu (nur halt für das Web). Bisher wurden eben Sims angezogen und mit Puppen haben wir alle schon gespielt. Der Schritt ins Web hat halt noch gefehlt.

  5. toytoy
    schrieb am 3. Dezember 2007 um 18:56 Uhr (#)

    Ich habe die Präsentation live gesehen und muss wirklich sagen, dass das eine der wenigen wirklich funktionierenden (wenn man den aussagen zu user- und umsatzzahlen glauben darf) virtual community ist, die ich kenne. diese teenies sind eine zielgruppe, die bisher in noch keiner anderen virtual community so wirklich beheimatet sind und deshalb hat stardoll hier meiner ansicht nach eine echte niesche aufgegraben, die auch noch nett viel geld aus mamas und papas geldbeutel haben.

  6. BR
    schrieb am 15. Juni 2008 um 18:00 Uhr (#)

    Also ich bin bei Stardoll und das ist wirklich eine Abzocke dort!!

  7. pumagirl
    schrieb am 27. Dezember 2007 um 18:50 Uhr (#)

    ja ich kenne alle beide seiten stardoll und ich gebe stardoll mal ein ganz großen und guten kompliment aba auch einen schlechten
    der gute
    sie machen auch im shop kostenlose sachen und sehr günstige und das mit den starpoint ost ddas beste z.B. wer sich keine dollars leisten kann der kriegt sie kosenlos mit der starpoint pflanze

    der schlechte
    das stardoll immer mehr superstar sachen machen die kein superstar sind die können das nicht kaufen und das mit den extra räumen das ist eibgentlich nicht so gut für die die kein geld haben

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