Studie:
Nur 16 Prozent der Social Networker nutzen mehr als zwei Anbieter

In den Kommentaren zum Beitrag Social Networks überall – ist der Markt gesättigt? wurde darüber diskutiert, in wie vielen Social Networks ein durchschnittlicher Nutzer solcher Angebote angemeldet ist. Das Marktforschungsinstitut Parks Associates hat zu diesem Thema 402 US-Nutzer von Communities befragt, wie viele Social Networks sie im ersten Quartal 2007 aktiv genutzt haben. Rund die Hälfte der User verwendete lediglich eine entsprechende Plattform, ein knappes Drittel zwei und jeder Sechste drei oder mehr. Rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer mit einem MySpace-Account sind bei mindestens einem weiteren Netzwerk angemeldet. Von Usern, die bei einem kleineren Social Network Mitglied sind, hat sogar die Hälfte einen Account bei einem oder mehreren anderen Plattformen.

socialnetworkusers.gif

Das Resultat ist eindeutig: 84 Prozent der befragten User sind aktiv in maximal zwei Social Networks zugegen. Nur 16 Prozent verwenden drei oder mehr solcher Plattformen. Die Schlussfolgerung: Mit dem weiteren Wachstum der bereits heute international führenden Anbieter MySpace und Facebook wird es für kleinere Seiten ohne echtes Alleinstellungsmerkmal noch schwerer, die Aufmerksamkeit der User zu erlangen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Mehr lesen

Heimlicher Adressbuch-Abgleich: Path zeigt sein wahres Gesicht

8.2.2012, 12 KommentareHeimlicher Adressbuch-Abgleich:
Path zeigt sein wahres Gesicht

Das aufstrebende soziale Netzwerk Path hat sich mit dem ungefragten Abgleich der Smartphone-Adressbücher seiner Nutzer einen groben Schnitzer erlaubt. Für diese bei Startups übliche Leichtfertigkeit gibt es Gründe.

Nicht nur wegen des Börsengangs: 2012 ist Facebooks  wichtigstes Jahr bisher

2.2.2012, 3 KommentareNicht nur wegen des Börsengangs:
2012 ist Facebooks wichtigstes Jahr bisher

Facebooks Börsengang kommt zu einer Zeit, in der sich das Unternehmen an eine veränderte Social-Networking-Landschaft anpassen muss. Jetzt wird sich entscheiden, wie stark das Fundament der Plattform tatsächlich ist.

Aufmerksamkeitsökonomie: Warum Google+ an seinem  eigenen Erfolg scheitert

31.1.2012, 12 KommentareAufmerksamkeitsökonomie:
Warum Google+ an seinem eigenen Erfolg scheitert

Die Vereinigung von Google+ und Google Suche belebt erneut den Diskurs um die künftige Bedeutung dieser Plattform. Skepsis ist angebracht.

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.