Fühlgut-Wochen in den «Blick»-Flick-Teams
Aus dem Klein Report von heute:
«Hohes Tempo» für neuen «Blick» und «SonntagsBlick»
Die Führungsspitze des Ringier-Verlags habe ein Projekt zur Neugestaltung der Sorgenkinder «Blick» und «SonntagsBlick» eingeleitet, und der Verwaltungsrat hoffe, im Juni über den neuen Auftritt entscheiden zu können, gab Verwaltungsratspräsident Michael Ringier am Dienstag an der Medienkonferenz zum Jahresergebnis bekannt. Zwei Teams hätten Ideen entwickelt, sagte er weiter auf Fragen des Klein Reports, von denen eines unter der Leitung des am Vortag zurückgetretenen «Blick»-Chefredaktors Werner De Schepper gestanden habe. Das andere sei eine Gruppe von Zeitungsleuten des Berliner Axel-Springer-Verlags gewesen. «Wir wollen jetzt die besten Ideen der beiden Gruppen zusammenbringen, diese Arbeit beginnt jetzt», sagte Michael Ringier. Er sprach von einem «hohen Tempo» und «viel Optimismus».
Das muss man sich mal konkret vorstellen: Irgendwo sitzt das eine Projektteam, von denen zumindest einige nebenbei jeden Tag noch eine Zeitung machen müssen, und arbeitet fieberhaft an einem Konzept, das ihnen den Kopf retten soll, und ein paar Räume weiter (Oder in einer konspirativen WG in der Nähe? Bei Michael Ringier im Partykeller?) sitzt das andere Team, Externe, Deutsche auch noch, die denken, wir wissen sowieso alles besser, und Schweiz ist ja eh wie bei uns zuhaus, nur dass die hier etwas komisch sprechen. (Unter diesem Aspekt versteht man auch gleich die “Verträgt die Schweiz so viele Deutsche?”-Kampagne des Blicks viel besser.)
Das hört sich alles nicht nur nach viel Optmismus, hohem Tempo und dem ganzen anderen Zeug an, das man dann so sagt, sondern auch nach echt guter Stimmung. Da kann ich es verstehen, wenn einer irgendwann sagt: Macht doch Euren Scheiss allein, ich mach erstmal Urlaub und komm dann wieder, wenn Ihr wieder normal geworden seid.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.


















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Und wo ist das das dritte Team hin, das von Frank A. Meyer? Das könnte noch zum Zug kommen, denn gemäss Tages-Anzeiger (via persoenlich.com) soll der Verwaltungsrat die Konzepte von beiden Gruppen bereits abgelehnt haben.
Stimmt, das hatte ich auch gelesen.
Ich würde sowieso immer für den Vorschlag von Frank A. Meyer voten, der ist einfach der sympathischste.