Thema: Zukunft

 

Alle 3 Artikel zum Thema Zukunft auf netzwertig.com:

Wie weiter ohne Geld:
Inhalte, von Spenden finanziert

Die direkte Unterstützung ist ein Ausweg aus der Abhängigkeit von Werbung. Inhalte würden so refinanziert, der Journalismus gerettet. Wir spenden und gucken, was passiert.

Immer mehr Journalisten sehen sich gezwungen, für beleidigende Honorare zu schreiben, Absagen zu sammeln oder einen anderen Beruf zu ergreifen: Wohin mit all den Entlassenen? Was tun? Gibt es auch Einnahmequellen jenseits von werbefinanzierten Titeln?

Ich habe es kürzlich das erste Mal getan. Eine Spende an einen Blogbetreiber. Ohne Zwang und aus einer Laune heraus drückte ich den PayPal-Knopf auf JacoBlök. Das ist ein Blog von Andi Jacomet, einem mir persönlich unbekannten Mittdreissiger aus Bern, der sein Geld als Webpublisher, Texter, Hobbyfotograf verdient und immer wieder lange, lesenswerte Blogeinträge verfasst.

» weiterlesen: Ein abschreckendes Beispiel

Sparen in der Zeitungskrise:
Weniger Breite, mehr Tiefe

Die Krise in der Printbranche führt zwangsläufig zum Abbau von Kapazitäten. Weniger ist auch dabei mehr: Verringert werden muss die Breite des Angebots, nicht die Tiefe.

Nachdem die Zeitungskrise aus den USA nun auch bei uns ankommt (was tatsächlich noch gewisse Leute überrascht), geht es darum, wie abgebaut wird.

Deutschland ist stolz auf seine tatsächlich beeindruckende Medienvielfalt. Aber was bedeuten viele Titel, wenn alle das Gleiche schreiben? Nichts. Für Journalismus braucht es Zeit und damit Geld. Und weil immer weniger davon vorhanden ist, müssen sich die Verlage auf die Stärken der einzelnen Produkte besinnen. Was Verlage, Redakteure und Zeitungsleser jetzt machen müssen:

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Die Zeitung der Zukunft:
Fünf Thesen zu «Crossmedia»

Was steckt hinter dem Buzzword «Crossmedia»? Fünf Thesen von unserem Gastautor Steffen Büffel zur crossmedialen Zukunft des Qualitätsjournalismus.

Crossmedia (©iStockphoto.com/Alex Bond)
Wer ergänzt hier eigentlich wen? (©iStockphoto.com/Alex Bond)

«Crossmedia» avanciert nach «Multimedia» und «Online-Community» zum neuen Zauberwort in der Verlagsbranche. Dabei wird aber bisweilen kaum hinterfragt, was Crossmedia im Zusammenhang mit der Zukunft der Zeitung eigentlich heißen soll. Stattdessen wird es der Einfachheit halber im Stile der Floskel «Wie wir ja alle wissen» als Binsenweisheit dargestellt, dass die Zukunft des Journalismus crossmedial sei. Deswegen fünf Thesen mit Substanz:

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