Thema: Zeitung

 

Alle 8 Artikel zum Thema Zeitung auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Medienwandel:
“Weniger ist mehr” am Beispiel von The Magazine

Die Nachrichten-App The Daily von Rupert Murdochs News Corporation hatte 100.000 zahlende Abonnenten und ist trotzdem gescheitert – vor allem an deutlich überzogenen Plänen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt The Magazine und ist mit der kleinsten und schlichtesten denkbaren Version an den Start gegangen.

“Wer mehr bieten will, muss weniger bieten”, so formulierte es Martin Weigert gestern mit Blick auf Online-Journalismus und die Qualitätsdebatte. Tatsächlich liegt der Blick vieler Online-Redaktionen heute auf Masse statt Klasse. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen geht es um Seitenabrufe, die sich schließlich derzeit am sichersten in Einnahmen verwandeln lassen. Zum anderen sind es alte Gewohnheiten der Medienmacher, die mit gedruckten Zeitungen und Zeitschriften aufgewachsen sind. » weiterlesen

“Pinterest für irgendwas”:
Wieso die Startup-Wirtschaft
in sich gehen sollte

Während bei zwei mit großen Hoffnungen debütierten Onlinediensten das Licht ausgeht, wartet auf Early Adopter schon der nächste überstrapazierte Hype. Es ist an der Zeit, die derzeitige Entwicklung der Startup-Wirtschaft zu hinterfragen.

Als passionierter Berichterstatter über die Geschehnisse aufstrebenden Startups der digitalen Sphäre gehört es zu meinen Aufgaben, selbst die Anwendungen mit einer unvoreingenommenen Grundhaltung auszuprobieren, mit denen durchschnittliche Webnutzer im aktuellen Stadium nicht eine Minute ihrer Zeit vergeuden würden. Zuletzt traf dies beispielsweise auf die explosionsartig wachsende Zahl an “People Discovery”-Apps wie Highlight, Glancee oder Gauss zu, deren praktischer Nutzwert – sofern er denn existiert – aufgrund der fehlenden kritischen Masse im aktuellen Stadium noch nicht zu spüren ist.

Doch selbst meine Geduld ist irgendwann am Ende. In dieser Woche erreichte ich den seltenen Punkt, an dem mich weitere, mit vollmundigen Versprechungen angepriesene mobile Location-Apps mit völlig unklarem Nutzwert nur noch irritierten, und an dem ich mir die Frage stellte, ob die jeweiligen Gründer hinter ihrer üblichen “It’s awesome”-Fassade wirklich selbst an das Potenzial ihres Vorhabens glauben.

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Siebziger Jahre:
So entstand eine Zeitung

Schreibmaschinen, Klebstoff, uralte Telefone: Wie die Redaktion des Daily Titan in den siebziger Jahren gearbeitet hat, zeigt Wayne Overbeck auf seiner Website.

Kassentenrecorder statt Laptop: Redakteur in den Siebzigern (Dan Wybrant)

Kassentenrecorder statt Laptop: Redakteur in den Siebzigern (Dan Wybrant)

Ohne Computer, ohne Internet: Zeitungmachen in den siebziger Jahren war noch aufwendiges, dreckiges Handwerk. Auf seiner Website zeigt Kommunikations-Professor Wayne Overbeck, wie der Daily Titan, die tägliche von Studenten erstellte Zeitung an der California State University, damals produziert wurde.

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WAZ-Strategie:
Meinung als bloße Ware

Das geht doch gar nicht – vor allem nicht gut: Die Lokalteile von Westfalenpost und Westfälischen Rundschau für die Region Hagen sollen zusammengelegt werden.

WAZ-Zentrale in Essen: Überzeugende Mischung? (Keystone)

WAZ-Zentrale in Essen: Überzeugende Mischung? (Keystone)

Jedem Menschen gestehen wir einen Set an politischen und sozialen Grundüberzeugungen zu – natürlich auch Journalisten. Diese Überzeugungen wiederum formen das, was wir Persönlichkeit oder Charakter nennen.

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Wie sich ein hochbezahlter Redakteur durch den Alltag mogelt

Schon wieder ein anonymer Brief – aber diesmal schreibt ein Festangestellter. Sein Alltag in der Redaktion: Kaffee schlürfen, beschäftigt tun, Raucherpausen und aufs Gehalt warten.

Powernapping im Büro (cc-Lizenz, slworking)
Wie sieht es eigentlich in einer Zeitungsredaktion in Deutschland aus? Alle unmotiviert und arrogant? Gar drogenabhängig? Sicher nicht. Aber einige Redaktionsmitglieder gibt es schon, die schon seit Jahren, seit Jahrzehnten in den Redaktionen rumfläzen oder rumlungern und im besten Fall die Kollegen nicht von der Arbeit abhalten. Sie sind da, weil sie von Rechts wegen nicht so leicht gekündigt werden können. Man kriegt sie nicht weg, weil es ein Unternehmen viel Geld kostet, sich von einem Journalisten, der 15 oder 20 Jahre im Unternehmen verbracht hat, zu trennen.

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Der neue Freitag:
Es gibt Dümmeres zu lesen …

Eine Zeitung auf der Höhe der Zeit: Jakob Augstein will aus der kleinen “Ost-West-Wochenzeitung” Freitag “das Meinungsmedium” machen. Am 5. Februar ist es soweit.

Neues Konzept, neue Leser?
Es war einmal eine Zeit, da waren fast alle Wochenzeitungen ‘linksliberal’. Sofern sie nicht gerade Welt am Sonntag hießen. Lang. lang ist’s her: Übrig geblieben ist eine einzige von ihnen – und zwar ausgerechnet jene, die es damals noch gar nicht gab. Die Rede ist vom Freitag, jener publizistischen Ost-West-Geburt des Jahres 1990, die seit Juni 2008 schon Jakob Augstein gehört, dem Sohn des Spiegel-Gründers.

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Regionalnachrichten:
Kein Spaß bei “Saarland Aktuell”

Saarbrücker Zeitung und Saar TV starten eine eigene Nachrichtensendung – im Fernsehen und im Internet. Noch ist das ganze aber herzlich langweilig.

Print-Redakteurin Karoline RoosDa bewegt sich was im Saarland: Die regionale Zeitung und ein kleiner Fernsehsender stemmen eine eigene Nachrichtensendung. “Saarland Aktuell” präsentiert täglich zwischen 18 und 21 Uhr zur vollen Stunde ein paar Minuten Nachrichten, berichtet der Branchendienst Kress. Wir haben uns “Saarland Aktuell” am Dienstagabend auf den Seiten der Saarbrücker Zeitung angesehen.

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Zeitungen weltweit:
Obama novi predsjednik

Wir zeigen Zeitungen aus Bosnien, Chile, Costa Rica, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Kenia, Kroatien, Niederlande, Pakistan, Schweden, Spanien, Südafrika, Türkei, USA und Zypern zur Wahl von Barack Obama.

Spanische Zeitungen am 5. November (Keystone)

Spanische Zeitungen am 5. November (Keystone)

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.