Thema: Zeitschriften

 

Alle 211 Artikel zum Thema Zeitschriften auf netzwertig.com:

Im Test:
WWE-Magazin

Nachdem sich die Bravo eher als Mädchenzeitschrift herausgestellt hat, nehmen wir uns ein echtes Jungsheft vor. Es geht um Schlägereien und Muskeln, Kampf und Show, aber auch um Klatsch und Lebenshilfe: Das Wrestling-Magazin WWE Magazin.

WWE-MagazinIm Test: Ausgabe 3/2008, März 2008.

Allgemeiner Eindruck

Vermutlich liegt es an meinem einfachen Gemüt, aber ich kann mich nicht erinnern, wann ich beim erstmaligen Durchblättern einer Zeitschrift so oft gelacht habe. Handelt es sich bei Wrestling schon um eine absurde Sportart, so ist eine Zeitschrift darüber noch einen Tick absurder. Das Heft ist zu einem grossen Teil eine Übersetzung des US-Originals WWE Magazine USA, das von dem börsenkotierten Medienunternehmen WWE – World Wrestling Entertainment herausgegeben wird (Umsatz 2007: 485.7 Millionen US-Dollar). WWE lief übrigens gemäss Wikipedia bis 2002 unter dem Namen World Wrestling Federation (WWF), musste sich dann aber dem unter dem Kürzel WWF bekannteren World Wide Fund For Nature beugen.

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LeadAwards:
Hundehalter und globale Elite

Seht her: In Hamburg wurden die LeadAwards vergeben. Überraschend ging die wichtigste Auszeichnung an das elitäre Magazin 032c.

Nominiert für den LeadAward
Silber, Gold, Bronze: Die Magazine des Jahres

Die LeadAwards wurden vergeben – und wir lagen mit unseren Tipps nicht schlecht: Das Kunst- und Modemagazin 032c gewinnt tatsächlich in der Kategorie “LeadMagazin des Jahres” und Facebook ist “WebLeader des Jahres”. Nur “Newcomer des Jahres” ist dann doch nicht Zeit Campus oder Vanity Fair – sondern tatsächlich das Hunde-Lifestyle-Heft Dogs mit seinen todniedlichen Vierbeinern und biederer Park-Avenue-Optik.

LeadAcademy-Vorsitzender und Liebling-Herausgeber Markus Peichl über den Sieger des Abends:

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Im Test:
FIRST

Das neue österreichische Society-Magazin FIRST will ein luxuriöses Hochglanzprodukt für anspruchsvolle LeserInnen sein. Trügt der Schein oder hält die glänzende Oberfläche, was sie verspricht?

First Cover

Im Test: Ausgabe 2/2008 vom Februar.

Allgemeiner Eindruck

Magazine wollen etwas besonderes sein. Die Kunst des Zeitschriftenmachens liegt darin, jenen besonderen Zugang zum Thema zu finden, der zum Lesen animiert, obwohl man eigentlich schon über das Thema Bescheid weiß – durch Internet, Zeitung, Radio oder TV. Das österreichische Personality-Magazin FIRST lockt am Zeitschriftenständer mit edlem, teurem Hochglanz – von der Titelseite bis zum Schluss. Glanz und Glamour ist das Programm, das man von FIRST erwartet und das auch eingehalten wird. Doch wie steht es um Ästhetik, Stil und Tiefgang?
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Vor zehn Jahren:
«Wahn in der Datenbahn»

Ärgernis, Zeitvergeudung, Schrottplatz: Vor genau zehn Jahren schimpfte das Nachrichtenmagazin Facts über das Internet. Wir sehen uns an, was seitdem passiert ist und sprechen mit Peter Hossli, dem Autor der Internet-Schmähschrift.

Wahn in der Datenbahn, Seite 1
Facts 1998: «Wahn in der Datenbahn», Artikel bei Hossli.com, Bilder aus dem Heft mit freundlicher Genehmigung von Tamedia auf medienlese.com

«Das Internet ist ein Ärgernis. Wer etwas sucht, ertrinkt im Datenmeer. Das Netz vergeudet die Zeit der Surfer sinnlos. Ohne technisches Fachwissen schafft niemand den Anschluss. Geld ist im World Wide Web nicht zu machen. Das globale Dorf ist in Wahrheit ein titanischer Schrottplatz.» Sechs Thesen von Peter Hossli, erschienen als Einstieg in einen Artikel des Schweizer Nachrichtenmagazin Facts im Februar 1998. Überschrift: «Wahn in der Datenbahn.»

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Eulenspiegel:
Satire (Ost)

Frisch aus dem Edeka Dresden Hauptbahnhof auf den Lesetisch der medienlese: Der Eulenspiegel! Einst begehrte Mangelware, doch auch heute nicht vergessen. Im Osten Deutschlands. Im Westen kennt man dagegen nur das Exemplar, dem die Eulen fehlen.

Eulenspiegel Titel 3/08
Ausgabe 3/08: Was steht da? Der Ossi grinst, der Wessi muß am Artikelende nachsehen

Es gibt einige Arten von Zeitschriften, bei denen Deutschland (Ost) auch heute, 18 Jahre nach dem Fall der Mauer, besser aufgestellt ist als Deutschland (West). Dazu gehören Technik-Fachzeitschriften und Satiremagazine. Bei beiden mußte man im Osten einfach besser sein: Technik galt im Osten mehr, während sie im Westen seit Jahren vorzugsweise mit dem vorgesetzten Adjektiv “Sch…” bezeichnet wird; Satire führte wiederum sehr schnell zu einer ausgiebigen Führung durch die Backsteingebäude von Bautzen, wenn sie auch für Parteifunktionäre verständlich war.

Die Titanic ist zwar rot und links, doch ein Westblatt und die Nummer zwei der deutschen Satirezeitschriften mit einer Druckauflage von knapp 100.000. Der Klassiker, die “Eule”, ist bis heute meistverkaufte Satirezeitschrift Deutschlands mit einer Druckauflage von monatlich knapp 140.000.

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68er unverhüllt im SZ-Magazin:
“Antwort und Aktmodell”

Im SZ-Magazin Nummer 8/08 erinnern sich prominente Zeitzeugen an 1968 – und ziehen sich aus. Die uneingeschränkte Kaufempfehlung zum Wochenende.

SZ-Magazin

Claudia Roth, Jane Birkin, Dieter Rams, Hannelore Elsner, Jürgen Flimm, Astrid Proll, Rainer Langhans, Janis Joplin, Oswald Kolle, Bianca Jagger, Cordt Schnibben, Irmela Hannover, Janine Joé Hannover, Hannes Casper, Uschi Glas, Uschi Obermaier – sind nackt im aktuellen SZ-Magazin. Oder zumindest lässt der gewählte Bildausschnitt kein Textil erahnen.

Ach, die Diskussion über sexuelle Überfütterung! Ja, wo soll die denn sein? Wen ich die Kiste anmache und zappe, wird immer nur gekocht! Grauenvoll! Sex ist total out. – Oswald Kolle

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Der Spiegel im Vergleich:
1969 vs. 2008

Neues Experiment unserer Reihe Test: Wir vergleichen den Spiegel vom 08.12.1969 mit dem Spiegel vom 18.02.2008. Was hat sich verändert in dieser Zeit? Kurzfazit: Früher war nicht alles besser.

Spiegel Titel

Der Einfachheit halber nennen wir in unserem Text die eine Ausgabe 69, die andere 08.

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Wer gewinnt die LeadAwards?

Am 5. März werden in Hamburg die LeadAwards verliehen – wir nennen unsere Favoriten für die begehrten Auszeichnungen LeadMagazin, Newcomer und WebLeader des Jahres.

Nominiert für den LeadAward
AD, 032c und Stern sind nominiert als LeadMagazin des Jahres

Stern und AD waren schon 2007 nominiert, der erste Platz ging damals an das SZ Magazin. Da die visuelle Erfrischungskur des Sterns alles andere als begeistert und das Heft nach wie vor wie ein Relikt aus längst vergagenen Zeiten wirkt, dürften sich hier eher AD und die 032C streiten. Letztere hat ein neues Layout von Mike Meiré erhalten, das für Aufsehen gesorgt hat. Die 032c sei sicherlich das stilprägendste deutsche Magazin im Ausland, sagte jüngst LeadAcademy-Vorstand Markus Peichl im Interview mit der FAS. Deswegen gewinnt Avantgarde vor langweiligem Luxus: Die 032c hat gute Chancen, LeadMagazin des Jahres zu werden.

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Carla Bruni und Nicolas Sarkozy:
Gemeinsam gegen die Medien

Carla Bruni, neue Ehefrau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, hat dem Wochenmagazin L’Express das erste Interview nach der Hochzeit gegeben und äussert darin Medienkritik. Die Beziehung gegenüber den Journalisten hat inzwischen einen Kampfzustand erreicht.

Wo war noch mal die Liste? Ah, hier. Mit dieser Äusserung

La plainte justifiée de mon mari n’est pas contre un organe de presse, bien sûr, mais contre les “nouveaux moyens de désinformation”. Internet peut être la pire et la meilleure des choses. A travers son site Internet, Le Nouvel Observateur a fait son entrée dans la presse people. Si ce genre de sites avait existé pendant la guerre, qu’en aurait-il été des dénonciations de juifs?

sollte Carla Bruni eigentlich Einlass finden. Spiegel Online übersetzt den letzten Satz so:

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Multimediales Rechercheportal:
Spiegel will’s wissen

Der Spiegel stellt ab sofort sein komplettes Archiv kostenlos im Internet zur Verfügung. Dies gilt für sämtliche Spiegel-Online- und Spiegel-Artikel ab der ersten Ausgabe.

Spiegel Wissen
Seit heute online: Spiegel Wissen

Der Clou: Beinahe sämtliche Spiegelartikel können als PDF der Originalseite heruntergeladen werden. Nur die jeweils aktuelle Ausgabe des Spiegel soll weiterhin als kostenpflichtiges E-Paper angeboten werden. Außerdem werden alle Artikel aus Kultur Spiegel, Uni Spiegel, Manager Magazin, managermagazin.de und der deutschen Wikipedia-Datenbank durchsucht. Ergänzt wird das Angebot noch durch ein Wörterbuch und ein Lexikon. Macht ganze 1.590.550 Artikel.

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