Thema: Zeitschriften

 

Alle 211 Artikel zum Thema Zeitschriften auf netzwertig.com:

Welt Kompakt vor Titanic:
Medien-Twitter-Charts

Mit kleinen Statusmeldungen immer auf dem Laufenden: Nicht nur Blogger in Zeitnot benutzen den Kurznachrichtendienst Twitter. Auch Zeitungen und Zeitschriften zwitschern mit – eine Übersicht.


Auch die New York Times ist dabei: Unter dem Namen nytimes werden kurze Textnachrichten verschickt, wann immer neue Artikel auf die Website kommen. An die 6000 Leser haben diese Kurznachrichten (Tweets) abonniert. Die sogenannten Followers sehen die Meldungen auf ihrer Twitter-Website oder bekommen sie automatisch auf ihr Handy geschickt. 275 Twitter-Accounts von amerikanischen Zeitungen hat ein Blog im Juni gezählt, durchschnittlich verfolgten 146 Leser die Updates. Und hier bei uns? 17 Zeitungen und Zeitschriften habe ich bei Twitter gefunden und nach Zahl der Abonnenten aufgelistet.
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Im Test:
Feigenblatt

Das Feigenblatt deckt nur wenig ab, aber wenn rundherum alles nackt ist, dann kann wenig schon viel sein. Wir testen das “Magazin für Erotisches”.

Schon volljährig? Gut, ansonsten lieber woanders klicken.

Im Test: Ausgabe 12, Sommer 2008.

Allgemeiner Eindruck

Mit dem Titel des Magazins assoziiere ich Adam und Eva im Paradies. Und man muss nur auf Seite 12 blättern, um schon mittendrin zu sein – über 10 Seiten Bilder von jungen nackten Frauen und Männern im Wald. Es sind Bilder aus “Natural in Paradise“, einem Bildband von Charles MacFarland.

Zielgruppe

Frauen und Männer, die gerne nackt im Wald rumspringen also? Naja, fast. Sie sind, wie alle Leser in den Mediadaten, reich und möchten dringend ihr Geld ausgeben:

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Österreich:
Vorfreude auf den Wahlkampf

Kein Sommerloch in Österreich: Im September finden Neuwahlen statt, die Medien haben etwas zu berichten – und erhaltend dringend benötigte Werbeanzeigen.

Bis zu 50 Millionen Euro haben die österreichischen Nationalratswahlen im Jahr 2006 gekostet. So viel haben die Parteien laut Schätzung für Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben. Und mindestens Hälfte davon haben die Medien bekommen (rund 24 Mio.). Fast drei Viertel vom Werbekuchen, nämlich 14,7 Mio., haben sich dabei die Printmedien abgeschnitten. Knapp acht Mio. investierten die Parteien in Plakate. Radio, TV und Kino spielten mit einem Gesamtanteil von 1,4 Mio. dagegen nur eine geringe Rolle.

Das liegt vor allem daran, dass der ORF in seinen Radio- und Fernsehprogrammen keine Parteiwerbung schalten darf. Allein auf den Internetportalen des öffentlich-rechtlichen Senders und im Teletext sind Einschaltungen erlaubt. Neuwahlen sind daher vor allem ein lukratives Geschäft für Österreichs Zeitungen und Zeitschriften.

Die Printmedien haben diese finanziellen Zuschüsse und das höhere Interesse vor Wahlen auch dringend notwendig:

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“Brangelina Twins”:
Magazine zahlen 14 Mio. Dollar

Angelina Jolie und Brad Pitt zeigen ihre Zwillinge Knox Léon und Vivienne Marcheline – für über 14 Millionen Dollar. Doppelt so viel, wie je für Babyfotos gezahlt wurde.

Den Zuschlag für Amerika bekam People, das mit den exklusiven Fotos ganze 19 Seiten bestreitet: Voller intimier Familienbilder und inklusive Interview. “Die Zwillinge!” wird das ganz in weiß gekleidete Familienglück betitelt. Der sorgfältig ausgeleuchtete Moment voller Nähe – keiner hat Augen für die Kamera, nur für die süßen Kleinen – ist seit heute im Handel, wie Gawker berichtet. Die internationalen Rechte gingen an die britische Hello!. Das Heft mit 17 Seiten “Brangelina Twins” gibt’s seit heute für 2.50 Pfund am Kiosk, schreibt der Guardian. Normalerweise kostet das Heft nur 50 Pence.

Dabei ist das Coverfoto alles andere als aufregend:

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Ivy-Aus:
Kein schöner Leben

Keine Zukunft für Ivy: Heft und Internetseite von Burdas Medienmarke für ökologisch korrekten Lifestyle haben laut Verlag “keine ausreichende Perspektive”.

Ivy3,67 Millionen Lohas – auf Nachhaltigkeit, gesunden Lebensstil und Verantwortung ausgerichtete Konsumenten – soll es in Deutschland geben, hatte man bei Burda errechnet und mit Ivy gleich die passende Medienmarke dazu kreiert. In den USA funktioniert es doch auch, dort ist das Internetportal TreeHugger erfolgreich und es gibt mit Good das Magazin fürs korrekt-grüne Leben. Der Ökotrend wurde in Deutschland spätestens offensichtlich, als auch Discounter mehr oder weniger ökologisch korrekte Waren in die Regale räumten. Auftritt Ivy: Mit Internet-Community und einem Magazin stürzte sich Burda im Herbst vergangenen Jahres auf die Lohas. Erst kam eine Ausgabe an den Kiosk, dann noch eine – richtig überzeugt schien der Verlag dabei nicht.

Jetzt steht die Zukunft des “Testprojekts Ivy” fest:

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Blogwerkers privat:
Unsere Lieblingsmagazine (Teil 1)

No Depression, Monocle, Cosmopolitan, Hörbücher: Wir lieben einfach Magazine. Zu welchen Zeitschriften die Blogwerk-Mitarbeiter am liebsten greifen, wollen wir gerne verraten.

Dem Kanon der allerbesten Zeitschriften der Welt wollen wir nichts entgegensetzen, nicht die 50 Favoriten der Chicago Tribune mit doppelt so vielen Lieblingsmagazinen toppen – nur vorstellen, was wir persönlich gerne lesen. Hier sind die Lieblingsmagazine der Blogwerker, die spontan und unter Zeitdruck dem Aufruf gefolgt sind: Preist Eure geliebten Zeitschriften! Als da wären …

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Lohas-Zeitschrift:
Ringier sieht grün

Jetzt kommen die Luxus-Ökos doch noch zu ihrer Zeitschrift: In der Schweiz startet Ringier SI Gruen als Beilage der Schweizer Illustrierten.

SI GRUENWährend Burdas Ivy sich nach zwei Ausflügen an den Kiosk mittlerweile selber als “neues Online-Magazin” bezeichnet, lässt Ringier drucken: Am 27. Oktober startet SI Gruen, das “erste grüne Lifestyle Magazin der Schweiz”. Richtig beweisen muss sich das Heft am Kiosk allerdings nicht, es erscheint als Dreingabe der Schweizer Illustrierten. Damit erreicht SI Gruen aus dem Stand eine verkaufte Auflage von rund 225.000 Heften, die Kommunikationsabteilung freut sich schonmal über ein “Millionenpublikum”.

Vier bis sechs Ausgaben des Magazins sind nach Angaben des Verlags für das kommende Jahr geplant. Das von einem Team um Urs Heller, Verlagsdirektor der Schweizer Illustrierten, entwickelte Heft soll “lustvoll und glaubwürdig über den gegenwärtigen Megatrend des ‘green lifestyle’” berichten.

Nur ein kleiner Schnitzer findet sich in der Medienmitteilung:

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Dummy überrascht:
Tom-Kummer-Story gefälscht!

Dummy fliegt für eine Reportage nicht bis nach Los Angeles, sondern erfindet sie gleich in Berlin. Das geht, denn es ist ein Text über Tom Kummer.

Gwyneth Paltrow (Bild Keystone)In einem Blogeintrag gesteht der Chefredakteur der Dummy, Oliver Gehrs, eine Story der letzten, von medienlese.com ausführlich getesteten Schweiz-Ausgabe, gefälscht zu haben. Ausgerechnet (Zwink, zwink, zwink, zwink) die Story des bekannten Interviewerfinders Tom Kummer wurde erfunden!

Die Enttäuschung ist gross. Oliver Geyer, der doch von Tom Kummer, so lasen wir das, bei Bruce Willis und bei Gwyneth Paltrow eingeführt wurde, war gar nicht in Los Angeles, sondern zuhause.

Es sieht fast so aus, als wäre ich auf was reingefallen. Einer gefälschten Story aufgesessen. Geschrieben habe ich nämlich im Dummy-Test diesen Absatz darüber. Er wird als “anerkennend” ausgelegt:

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Köppel-Krawattenrätsel:
Finde den Unterschied

Um ihr Image bemühte Top-Manager lassen sich schonmal die teure Armbanduhr nachträglich aus dem PR-Foto retuschieren – jetzt hat auch Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel nachbessern lassen.

Wachsende KrawatteAm 4. Juli berichteten wir über den sanften Relaunch der lesenswerten Wochenschrift Weltwoche. Besprochen wurde auch das “Editorial”, neben dem Verleger und Chefredakteur Roger Köppel nicht länger fotografiert, sondern neu gezeichnet steht. Ein Kommentator, Medien Max, bemerkte dazu:

Tipp, Herr Köppel: Eine korrekt gebundene Krawatte endet an der Gürtelschnalle. Ist Bauch selbst noch sichtbar, wenn man sich nach vorn beugt, ist die Krawatte deutlich zu kurz gebunden!

Als bisher letzter Kommentar dazu ging, eine Woche und eine Ausgabe später, dieser ein, von Philippe:

Die Krawatte ist gewachsen. Heute schaut sie über den Hosenbund hinaus?

Und tatsächlich:

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Vanity Fair:
Porno, Adorno, Lifestyle

Die in letzter Zeit schön geschminkte und weichgespülte Vanity Fair bekommt Profil: Peter Praschl, zuvor Chefredakteur der eingestellten Matador, soll neuer Leiter des Kulturressorts werden.

Anfang Februar vergangenen Jahres in Berlin: Protzige Werbung für protzende Zeitschrift (Bild Keystone/Michael Sohn)Mitte August werde Peter Praschl die vakante Stelle bei Vanity Fair antreten, berichtet der Branchendienst Kress. Der 48-jährige Journalist ist nicht nur Fans leicht- bis gar nicht bekleideter Models bekannt: Vor rund acht Jahren gründete er mit einem Freund das Weblog “Sofa. Rites de Passage” und gehört damit zur Ursuppe der deutschsprachigen Blogosphäre, die sich um das Jahr 2002 auf der Plattform Antville formte. Seit seiner Zeit bei Matador ist der studierte Philosoph (der auch eine virtuelle Adorno-Lesegruppe initiierte) jedoch nur noch äußerst selten dort anzutreffen. Der Mythos von “Praschls geheimen Weblog” macht seitdem in Blogs und Kommentaren die Runde.
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