Thema: Zeitschrift

 

Alle 6 Artikel zum Thema Zeitschrift auf netzwertig.com:

Aus nach zwei Jahren:
Vanity Fair verabschiedet sich

Ole Reißmann, 18. Februar 2009 um 11.53 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Erst große Ambitionen, dann auswechselbare Massenware: Die deutsche Vanity Fair wird nach zwei Jahren eingestellt – Schuld soll die globale Wirtschaftskrise sein.


Die deutsche Vanity Fair wird mit der aktuellen Ausgabe eingestellt, berichten die Branchendienste Kress und Meedia. Demnach erklärte Verleger Jonathan Newhouse um 11.30 Uhr: “It is my sad duty to announce that Vanity Fair Germany will close after the current issue.” Es sei seine traurige Pflicht mitzuteilen, dass die deutsche Vanity Fair nach der aktuellen Ausgabe eingestellt werde. In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sei es unmöglich, die Zeitschrift weiter herauszugeben, heißt es als Begründung.

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Bye-bye Programmies:
Im Internet gibt’s was zu sehen

Carolin Neumann, 3. Februar 2009 um 15.05 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Von einfachen Listen bis zu multimedialen Communities mit individueller Planung: Wie das Fernsehprogramm aus dem Internet die gedruckten Programmzeitschriften ersetzt.


Ein wichtiges Segment im deutschen Zeitschriftenmarkt verliert an Relevanz: Die Programmzeitschriften kämpfen gegen sinkenden Auflagen, führen einen erbitterten Wettbewerb und verlieren Jugendliche ans kostenlos-Medium Internet. Aber noch immer haben es die Verlage nicht geschafft, eine neue Generation der Programmplanung fürs Netz zu schaffen. Stattdessen erwecken viele Online-Angebote den Eindruck, dass hier insgeheim eine ganz andere Agenda verfolgt wird: Bloß kein übersichtliches, multimediales Programm anbieten, damit die Leute weiterhin die bunten, gedruckten Hefte von TV 14 bis TV Movie kaufen.

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Magazin-Projekt blank:
Netzwelt auf Papier

Markus Kirchsteiger, 12. August 2008 um 11.03 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wie mobile Kommunikation unseren Alltag und unser Leben verändert, ergründet blank, das Magazin für Medienkultur. Die studentische Zeitschrift gibt es im Netz und auf Papier.

Was passiert mit uns in einer Welt, wo wir ständig erreichbar sind und ein kurzer Blick auf StudiVZ oder Facebook mehr über das Gegenüber verrät, als wir selbst in mehrstündigen Gesprächen herausgefunden hätten? Das beleuchten die Autoren, Studenten des Grazer Studiengangs Journalismus und Unternehmenskommunikation, ausführlich in blank. So finden sich neben kuriosen Neuigkeiten aus den Weiten des Webs und Spaßgeschichten (Wie vernichte ich mein altes Handy am effektivsten) viele Texte, Reportagen und Interviews über das Leben in dieser neuen Welt.

Im Selbstversuch ergründet einer der Autoren beispielsweise, wie man eine Woche ohne digitale Medien wie Handy, Computer, Internet und TV auskommt. Auch die Erfahrungen dieser analogen Woche hat Michael Neumayr auf einer Schreibmaschine festgehalten. Und plötzlich fühlt man als Leser besorgt mit und wird sich der eigenen Abhängigkeit von unseren digitalen Spielzeugen bewusst. Denn eine Welt ohne Technik heißt: » weiterlesen

Im Test:
Nebelspalter

Ronnie Grob, 12. Juli 2008 um 15.53 Uhr , 16 Kommentare Kommentare

Die besten Zeiten des 1875 gegründeten Satiremagazins Nebelspalter sind vorbei. Die Sommernummer zu China zeichnet sich aus durch Kinderwitze, zudem muss man sie als fremdenfeindlich bezeichnen – lustig geht anders.

Im Test: Ausgabe 6/2008, Juli und August 2008.

Allgemeiner Eindruck

Ein Heft, das man von hinten nach vorne liest: Das Titelblatt ist auf der letzten Seite zu finden, das Editorial auf Seite 3, der vorvorletzten, etc. Auf Seite 58 (Seite 3 bei üblicher Zählweise) wird man darauf hingewiesen (genau so, neben einem Fragezeichen):

Aber, aber – was wollen Sie denn hier? Eine China-Nummer, die auf der dieser Seite beginnt? Sie müssen bei diesem Thema offensichtlich ganz von vorne anfangen. Kleiner Tipp: Vorne ist im Reich der Mitte hinten …

Danke für den unfreundlichen Einstieg, bei so einer arroganten Begrüssung lege ich in der Regel ein Heft gleich weg, aber ich bin ja am testen.

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Im Test:
Tierwelt

Ronnie Grob, 5. Juli 2008 um 11.51 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Coole Städter winken ab, doch auf dem Land ist die Schweizer Tierwelt mit ihren vielen Kleinanzeigen erfolgreich – solange, bis die Annoncen ins Internet abwandern.

Tierwelt

Im Test: Ausgabe 26/2008, 27. Juni 2008.

Allgemeiner Eindruck

Altpapier, die trendige Farbe dunkelgelb, blau besprayte Schafe auf dem Titelbild, fast nur Anzeigen. So also sieht eine der erfolgreichsten Zeitschriften der Schweiz aus?

Ja, aber erst seit den “epochalen Veränderungen” im Jahre 2006, als die während 116 Jahren schwarzgraue Zeitschrift durchgehend farbig wurde. Nun ist sie im 118. Jahrgang und ist gemäss NZZ hoch rentabel (Umsatz 2002: 15 Millionen Franken, davon 9 Millionen im Anzeigengeschäft). Gekauft wird die Zeitschrift von vielen dann, wenn sie eine neue Wohnung oder ein neues Auto brauchen – mehr als zwei Drittel der Zeitschrift bestehen aus Kleinanzeigen, die gute Schnäppchen versprechen.

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Im Test:
Dummy

Ronnie Grob, 14. Juni 2008 um 13.36 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Das Gesellschaftsmagazin Dummy widmet sich in Ausgabe 19 der Schweiz und knöpft sich die Rogers vor. Wir testen.

Im Test: Ausgabe Sommer 2008, Thema Schweiz, 9. Juni 2008.

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