In den vergangenen Tagen erschien beim Aufrufen von www.youtube.de in der Adressleiste des Browsers bereits das YouTube-Icon – auch wenn die Seite selbst noch weiß blieb. Seit einigen Stunden aber ist YouTube nun mit seiner deutschsprachigen Seite online. Optisch bleibt alles beim Alten. Wie sueddeutsche.de berichtet, ist angeblich auch das ZDF mit einem eigenen Kanal an Bord. Gefunden habe ich diesen aber nicht. Ihr?
Update: Den ZDF-Kanal gibt es hier, danke Stephan für den Hinweis.
Weitere Kooperationspartner sind laut Handelsblatt unter anderem Gruner+Jahr, der FC Bayern München und der VfB Stuttgart, die Deutsche Welle sowie Universal Music und Sony BMG. » weiterlesen
YouTube ist zwar das weltweit führende Videoportal, was die Anzahl der Besucher und eingestellten Clips betrifft. Von den Features und der Usability her gibt es aber zahlreiche Konkurrenten, die den Nutzern erheblich mehr Freiheit beim Hochladen und Betrachten von Videos einräumen. Besonders die Limitierung der Cliplänge auf zehn Minuten und häufige Serverüberlastungen, die das visuelle Erlebnis durch Unterbrechungen und permanentes Nachladen stören, lassen YouTube technisch gegenüber seinen Mitbewerbern alt aussehen. Doch wie es scheint, ist man bestrebt, mit neuen Funktionen den Abstand zu Konkurrenten auf der Featureseite zu verkürzen: Allen Stern von CenterNetworks ist aufgefallen, dass es nun möglich ist, an eine bestimmte Stelle eines YouTube-Clips zu springen, ohne dass das Video bis dahin komplett geladen wurde. » weiterlesen
Die Mittelland Zeitung hat ein Filmchen mit dem Schweizer Medienminister auf YouTube gesehen und glaubt, das sei zu seinem Schaden. Da bin ich anderer Meinung.
Heute in der Mittelland Zeitung auf Seite 4 steht ein Artikel mit dem Titel “Der Kommunikationsminister und sein unbotmässiger Auftritt im Netz”. Eigentlich steht der in der Aargauer Zeitung (AZ), doch in der Kopfzeile steht MZ – es ist nicht ganz klar, welches Medium man nun zitieren kann. Der Werbeslogan der Mittelland Zeitung lautet: “Die Nr. 3 der Schweiz”. Das klingt ja schon mal nicht so grossartig. Schlechter aber noch, dass diese Nummer 3 der Schweiz keinen Internetauftritt hat. Das heisst, die Zeitung hat einen Internetauftritt, aber nur mit Informationen über das Produkt. Inhalte sind nur kostenpflichtig verfügbar. Das komplexe Gewebe der verschiedenen zur MZ gehörenden Produkte zu entflechten, würde einen eigenen Text erfordern, weshalb ich darauf verzichte.
Das Wichtigste vorweg – der durchaus erheiternde Auftritt von Moritz Leuenberger (youtube.com, 2:23 Minuten, teilweise Dialekt, Kategorie: Comedy):
Am Wochenende nehme ich mir manchmal etwas mehr Zeit, um ein paar neue Webangebote auszuprobieren. Gestern bin ich dabei auf BubblePLY gestoßen. Mit BubblePLY kann man Untertitel und Sprechblasen zu Videos hinzufügen. Das ist für sich genommen wenig spektakulär. Interessant ist der Dienst jedoch, weil man dafür beliebige Clips von YouTube, Dailymotion und zahlreichen anderen Videoportalen verwenden kann – online ohne viel Zeitaufwand und ohne, dass man den Clip erst auf der Festplatte speichern muss. » weiterlesen
Wenn sich heute ein neues Videoportal zum Ziel setzt, YouTube Konkurrenz zu machen, dann würde man das wohl nur mit einem müden Lächeln quittieren. Megavideo scheint sich daran nicht zu stören und verkündigt vollmundig, dass man darauf abzielt, YouTube als führendes Videoportal abzulösen. Dass dies gelingt, ist zwar nicht sehr realistisch. Doch im Gegensatz zu manch anderem Neuling auf dem Gebiet des Videosharings hat man bei Megavideo wichtige Vorerfahrung: Das neue Portal gehört zum bekannten und beliebten Webspaceanbieter Megaupload. Dieser rangiert laut Alexa auf Platz 13 in der Liste der weltweit am stärksten frequentierten Webangebote. Wie beim größten Konkurrenten RapidShare können User bei Megaupload kostenlos Dateien speichern und anderen zum Download zur Verfügung stellen. » weiterlesen
YouTube wird voraussichtlich in wenigen Wochen sein deutsches Portal starten. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, konnte man mit der GEMA eine Einigung über die Urheberrechtsfrage erzielen. Vor knapp zwei Wochen eröffnete YouTube in neun Ländern regionale Plattformen. Da die Vertragsverhandlung mit der GEMA nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten, wurde der Deutschlandstart des weltweit führenden Videoportals verschoben. Mit einer deutschen Sprachversion von YouTube verstärkt sich der Konkurrenzkampf im hiesigen Markt der Videoportale, auf dem auch MyVideo, Clipfish und Sevenload signifikante Zuwächse verzeichnen.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
Eine aktualisierte Liste vom 26. Februar 2008 mit 48 Alternativen zu YouTube gibt es hier.
Bereits vor einiger Zeit hatte ich die stetig wachsende Zahl von Videoplattformen unter die Lupe genommen. Doch da die Neugründungen im Bereich des Videosharings und -streamings kein Ende zu nehmen scheinen, ist es Zeit für ein Update. Im Folgenden findet Ihr 51 deutsch- und englischsprachige Videoplattformen für allgemeine User Generated Videos. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und enthält keine Special-Interest-Angebote. Wenn Ihr einen weiteren Anbieter kennt, hinterlasst gerne einen Kommentar. » weiterlesen
Bereits seit einiger Zeit wurde über regionale Länderversionen von YouTube spekuliert. Nun ist es offiziell: Heute hat Google sein weltweit führendes Videoportal mit entsprechenden Sprachversionen in neun Ländern gestartet: Brasilien, Frankreich, Irland, Italien, Japan, die Niederlande, Polen, Spanien und Großbritannien. Es ist zu erwarten, dass dieser Schritt insbesondere in Ländern, in denen Englisch als Fremdsprache weniger verbreitet ist, zu einer weiteren Steigerung der Nutzerzahlen führen wird. » weiterlesen
Die drei beliebtesten Web-2.0-Angebote bei deutschen Internetnutzern sind Wikipedia, YouTube und MyVideo. Laut Nielsen/NetRatings besuchten im Februar 2007 12,3 Millionen Deutsche Wikipedia. Damit erreicht die freie Online-Enzyklopädie hier zu Lande rund 33 Prozent aller Internetuser, im Gegensatz zu 27 Prozent in den USA und 25 Prozent in Großbritannien. In der Popularität auf Platz 2 steht bei den deutschen Usern YouTube mit 4,9 Millionen Besuchern im Februar, gefolgt von MyVideo auf dem dritten Platz. Das Videoportal von Pro7Sat1 wurde im erwähnten Zeitraum von 3,81 Millionen Nutzern besucht und hat sich damit als führendes deutsches Videoportal etabliert. Insgesamt nutzten im Februar fast 20 Millionen Deutsche Web-2.0-Angebote. Quelle: Pressetext.de
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
Viacom, Produzentin von populären TV-Shows wie “The daily show”, verklagt YouTube auf eine Milliarde – mit Aussichten auf Erfolg.
Es ist nicht ausgestanden: nach dem Kauf von YouTube durch Google herrschte in der Industrie die Meinung vor, der Suchgigant werde sich mit Hollywood rasch auf ein paar Abkommen über die Verteilung von copyrightgeschütztem Material einigen und die Gebühren dafür aus der Portokasse berappen. In etlichen Fällen ist das auch gelungen.
Viacom, Produktionsfirma einiger äusserst populärer (und auf Youtube hunderttausendfach als Clips veröffentlichten) Sendungen, hat zunächst nicht gemuckt und auf den eigenen Seiten eine Art Konkurrenz zu YouTube lanciert.
Aber jetzt hat Viacom YouTube und deren Mutterfirma Google auf eine Milliarde Dollar verklagt. Die Firma verlangt, dass YouTube inskünftig das gepostete Material auf Copyright überprüft und beruft sich auf den Digital Millenium Copyright Act DMCA – jenes Gesetz aus dem Jahr 1997, das schon Napster das Genick gebrochen hat.
Cnet kommt jetzt in einer Analyse zum Schluss, dass dies durchaus auch YouTube blühen könnte. Denn schon Napster hat sich auf den Absatz 512 berufen, der Webhostern eine Schonfrist einräumt und sie vond er Haftung ausnimmt, wenn sie aufgrund von Hinweisen urheberrechtlich geschütztes Material sofort löschen – und Napster hat dennoch verloren.
Der kleine Unterschied besteht darin, dass den verurteilten Dateitausch-Diensten bisher vorgeworfen wurde, sie legten es darauf an, urheberrechtlich geschütztes Material zugänglich zu machen. Die rettung für Youtube könnte darin bestehen, dass grosse Teile seines Angebots aus Amateur-Material der teilnehmer bestehen und “raubkopierte” TV-Clips zwar die populärste, aber nicht die umfangreichste Kategorie der Plattform ausmachen.
Mobile, mit der Cloud verbundene Geräte werden immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt unseres Alltags - und damit auch zum potenziellen Sicherheitsrisiko. Vorkehrungen für den Fall von Verlust oder Diebstahl sind sinnvoll. » weiterlesen
Die zwei deutschen Onlinedienste Reposito und garanbo erlauben es Verbrauchern, Kassenzettel und Garantieunterlagen in eingescannter Form online zu verwalten. Jetzt verraten beide Zahlen. » weiterlesen