Alle 57 Artikel zum Thema YouTube auf netzwertig.com:
Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenigen nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 1).
Apps, die wir täglich nutzen
Michael Arrington hat bei TechCrunch seine jährliche Liste der von ihm täglich eingesetzten Web- und Softwareprodukte
veröffentlicht – eine Idee, die wir gerne aufgreifen.
Ich mache heute den Anfang, die Favoriten des restlichen netzwertig.com-Teams folgen in den nächsten Tagen.
Hier kommen 23 Tools, ohne die mein Internetalltag derzeit nicht vollständig wäre:
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Susan Boyle singt einen Song von “Les Miserables” im TV in Großbritannien.Der Clip auf YouTube macht sie zum Online-Phänomen und steigert dadurch nebenbei die “Les Miserables”-CD- und Karten-Verkäufe.
Susan Boyles Auftritt in der Castingshow “Britain’s Got Talent” ist auf YouTube zu einem der größten Online-Hits bisher mit insgesamt über 100 Millionen Zugriffen geworden.
Gezeigt hat dieses Phänomen, dass die vielbeschworene fragmentierte Online-Öffentlichkeit doch nicht so fragmentiert ist, wie immer befürchtet – gemeinsame gesellschaftliche Erfahrungen also doch möglich sind, sie online nur auf eine andere Art stattfinden.
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Der Welt größte Videosite, YouTube, und der Welt größtes Musikunternehmen, die Universal Music Group, werden eine gemeinsame Musikvideosite namens VEVO betreiben.
Gerüchte über eine neue “Premium”-Musikvideosite von YouTube und Universal Music Group (UMG) machten bereits vor einem Monat die Runde. Jetzt ist es offiziell:
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Google und Universal tun sich zusammen und wollen dieses Jahr mit “Vevo” ein Premium-YouTube mit Social Network für Musikvideos starten – als auf darauf jemand warten würde.

Vevo: Musikvideos von Universal und teure Anzeigen (Screenshot)
Noch eine Community, ein neues Social Network: Google und Universal Music tun sich also zusammen, um noch in diesem Jahr eine neue Website für kostenlose Musikvideos zu starten. Der Name des gemeinsamen Projekts:
Vevo. Die Inhalte kommen von Universal, die Technik von Google. Die Einnahmen aus den Anzeigen, die zu den Clips gezeigt werden, sollen geteilt werden. Nutzer können über Vevo Videos abrufen – oder sie gleich bei YouTube ansehen, wo es einen eigenen Vevo-Channel geben soll. Ohnehin setzt Google bei dem Projekt auf YouTube-Technik, schreibt
TechCrunch. Nur wird man die Universal-Musikvideos wohl nicht in eigene Seiten einbetten können.
Also wozu bitte noch eine eigene Seite, wozu eine eigene Marke? »
YouTube wird dem Eigner Google 2009 470 Millionen Dollar Verlust kosten, so ein Report des Finanzdienstleistungsunternehmen Credit Suisse.
Das passt ja zu den aktuellen Geschichten rund um die
Lizenzforderungen der GEMA und anderer Verwertungsgesellschaften gegenüber
YouTube: Laut einem Report vom Schweizer Finanzdienstleistungsunternehmen Credit Suisse wird YouTube-Besitzer Google 2009 auf 470 Millionen Dollar Verlust sitzen bleiben,
wie unter anderem heise berichtet.
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Eine Studie im UK zeigt auf: Die Hälfte der Erwachsenen, welche ein Musikvideo auf YouTube gesehen haben, erwerben anschließend eine CD, Musikaufnahme im Downloadshop oder ein Konzert-Ticket des jeweiligen Künstlers.
Immer wieder weisen wir auf den Werbe-Effekt von Online-Angeboten wie Musikvideos auf YouTube für die Urheber hin. Das scheinbare Verschenken von mutmasslichen Produkten online führt zu Werbeeffekten, aufgrund dessen man die eigentlichen Produkte besser verkaufen kann. Für Musikvideos müsste das eigentlich besonders offensichtlich sein.
Allerdings ist das ein Umstand, der von vielen auch und besonders auf der Labelseite ignoriert wird. Selbst die GEMA, als Verwertungsgesellschaft eigentlich die Vertretung der ihr beigetretenen Musiker, scheint diesen Aspekt bei den Lizenzverhandlungen mit YouTube völlig auszublenden (Was durchaus etwas über die Bedeutung von Verwertungsgesellschaften allgemein aussagt, die eben nicht am bestmöglichen Gesamtergebnis für ihre Mitglieder interessiert sind, sondern an einer möglichst umfangreichen von ihnen initiierten Ausschüttung. Aus dieser schließlich ergeben sich wiederrum anteilig die eigenen Verwaltungseinnahmen und nicht zuletzt die eigene Daseinsberechtigung. Das sollte man auch in Hinblick auf die Kulturflatrate nie vergessen.).
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Nachdem sich YouTube nicht mit der Musikervertretung GEMA über einen neuen Lizenzvertrag einigen konnte, verschwinden nun zahlreiche Musikvideos aus dem Archiv des Videoportals. Die Serie schlechter Nachrichten rund um kostenlose und werbefinanzierte Musik im Netz setzt sich damit fort.
Nicht dass uns diese Meldung wirklich überraschen würde:
YouTube wird ab Mitternacht Musikvideos der von der “Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte” (GEMA) vertretenen Interpreten und Künstler
in Deutschland sperren. Da nahezu alle populären und kommerziell erfolgreichen Musiker Mitglieder bei der GEMA sind, dürfte die Entscheidung eine nicht gerade geringe Anzahl an Clips betreffen.
YouTube zieht mit diesem Schritt seine Konsequenz aus dem Scheitern der Verhandlungen mit der GEMA über eine Verlängerung des Lizenzvertrages zwischen dem Videportal und der Verwertungsgesellschaft. Die Vereinbarung sah vor, dass die GEMA von YouTube eine Pauschalgebühr für von durch User hochgeladene Musikvideos erhält, um diese dann in üblicher GEMA-Manier nach einem Verteilungsschlüssel an ihre Mitglieder auszuschütten. Während YouTube auch in Zukunft eine Pauschale an die Musiker-Lobby zahlen möchte, fordert die GEMA mehr Transparenz und eine “angemessene” – mutmaßlich höhere – Vergütung.
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Bild-Chef Kai Diekmann bekam 2008 die nur in den USA erhältliche Hosentaschen-Kamera “Flip” gezeigt – ein Jahr später hat er eigene Video-Paparazzi im ganzen Land, erzählt er im Video.

Bild-Chef Diekmann zeigt seine eigene Flip (Jeff Jarvis)
Anfang des Monats sagte John Chamber von Cisco in der stets sehenswerten Wirtschaftssendung von Peter Days auf BBC, ein Abschwung sei die Chance, neue Geschäftsfelder aufzutun. Etwa, indem man den Hersteller der erfolgreichen und simplen Videokamera Flip aufkauft. Ich denke, das könnte sich als genial erweisen. Flip steht für eine neue Art einfacher Kommunikation und Netzwerke. Die Kamera lässt sich auf vielfältige und bisher kaum bekannte Art einsetzen.
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Der Gesang aus diesem Clip, die Drums von dort, hier spielt der Bass – der Musiker Kutiman hat aus Schnipseln vieler YouTube-Clips sieben vollkommen neue Stücke komponiert.
Ob Kunst auf Magazinen, Kunst mit Magazinen oder Kunst ohne Magazine (und Kleidung): Wir mögen kreative Arbeit mit Medien. Passend zum Wochenausklang ein Tipp: Der Musiker Kutiman hat aus YouTube-Clips neue Stücke gebastelt. Das ist überaus hörbar – was Wunder, heißt es doch über das Debutalbum des Künstlers aus Tel Aviv, es “grooved mit einem angenehm staubigen Sound dahin wie Sly Stone im schönsten Drogenwahn” (HamburgFunk). Zu hören gibt es die Remixe auf einer eigenen Website:
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Die Öffentlich-Rechtlichen sind bei YouTube – aber wie die meisten Sender und Nachrichtensites lassen sie ihre Videos lieber zu Hause, das “Einbetten” ist abgeschaltet.
Jetzt stellt die ARD also auch Videoclips auf YouTube – zum Beispiel einen Ausschnitt aus der aktuellen Folge von “Dittsche”, dem preisgekrönten Wochenrückblick von Olli Dittrich und Co. aus einem Hamburger Imbiss. Ein paar Minuten, die ebenso in der Mediathek des Ersten zu finden sind. So weit, so gut. Nur mitnehmen lässt sich das Video nicht, man kann es nicht auf der eigenen Website “einbetten”, die typische YouTube-Funktion wurde “auf “Anfrage” abgeschaltet.
YouTube-Videos ohne Mitnahme-Funktion – das ist wie Cola ohne Zucker. Wie Zeitungen mit Nachrichten von gestern. Es fehlt etwas. Es ist Web ohne 2.0.
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