Thema: YouTube

 

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Schwieriger Umgang mit Urheberrechtsverstößen:
Bezahlinhalte bedrohen die Einzigartigkeit von YouTube

YouTube startete kürzlich ein Pilot-Projekt mit kostenpflichtigen Kanälen. Wie aber wird die Bezahlschranke die Zukunft der Plattform beeinflussen?

Alexander Lohninger hat Digital Film Making in Wien und London studiert und ist als freier Autor im Bereich Film und Medien tätig. Er lebt in Wien.

YouTubeDurch die Omnipräsenz von Kameras und Bildschirmen ist das Video, insbesondere das kurze Videoschnipsel – der Clip – und mit ihm die Plattformen, auf denen sie getauscht, angesehen und kommentiert werden, ein essentieller Bestandteil unserer Welt geworden. Allen voran das 2005 gegründete und 2006 von Google gekaufte YouTube, das in den wenigen Jahren seines Bestehens zu einer ultra-demokratischen, hyperrealen Zwischenwelt geworden ist, die wie ein virtueller Schwamm digitalisierte Artefakte des Zeitgeschehens aufsaugt, sie in sich speichert und zur Schau stellt.

Bisher war der Zutritt zu diesem Paralleluniversum allen frei; jeder konnte jedes Video sehen, kommentieren, oder eigene Inhalte veröffentlichen. Seit kurzem jedoch probt YouTube den Schritt in die Kostenpflichtigkeit und veranschlagt für einige wenige Kanäle zwischen 0,99 und 2,99 US-Dollar im Monat. Es ist verständlich, dass die Verantwortlichen bei YouTube sowohl für sich als auch für die Benutzer Möglichkeiten zur Monetarisierung erschließen wollen, besuchen doch unfassbare Massen die virtuelle Plattform: Pro Monat konsumieren mehr als eine Milliarde Nutzer über vier Milliarden Stunden an Videomaterial und fügen pro Minute 72 Stunden zusätzliches Material hinzu. Im ganzen Jahr 2011 (das ist der letzte angeführte statistische Wert), hat jeder Erdenbürger durchschnittlich 140 Mal ein YouTube Video aufgerufen, was in Summe mehr als eine Billion Aufrufe ausmacht. » weiterlesen

Linkwertig:
Tumblr, Flickr, YouTube, Petition

Tumblr
Einschätzungen zur Übernahme von Tumblr durch Yahoo gab es ja so manche, die von (später dann Instapaper-Macher) Marco Arment ist aber auch bei Übersättigung noch zu empfehlen, da er von Anfang an dabei war.

» The One-Person Product

 

Flickr
Als kleinen Nachschlag zu Tumblr hat Yahoo allen Flickr-Accounts ein kostenloses Terabyte für Fotos spendiert.

Größr. Ein kostenloses Terabyte an Speicher

» Ein besseres, schöneres Flickr

 

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Linkwertig:
YouTube, Köpfe, Wired, Gmail

YouTube
YouTube startet endlich auch in Österreich und in der Schweiz offiziell.

“Die Nutzer dürfen sich ab sofort sehr viel mehr relevante, ortsbezogene Inhalte erwarten”

» YouTube startet offiziell in Österreich

 

Köpfe
Die Next-Konferenz hat in einer Abstimmung die 100 wichtigsten Digitalköpfe Europas eruiert.

» NEXT 100: Das sind die wichtigsten 100 Köpfe der europäischen Digital-Industrie

 

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GEMA vs YouTube:
Die deutsche Isolation hat keine Zukunft

Der Streit zwischen der GEMA und YouTube nimmt kein Ende. Selbst wenn beide Seiten ihren Teil zu der Misere beitragen: Die GEMA muss erkennen, dass eine deutsche Isolation keinen dauerhaften Bestand haben kann.

Ganz Internetdeutschland hegt einen Groll gegen die Verwertungsgesellschaft GEMA. Oder zumindest die Millionen Nutzer, die sich ab und an ein Musikvideo bei YouTube anschauen wollen. Denn in der Mehrzahl der Fälle sehen sie anstatt des Clips einen Hinweis, dass das Video aufgrund der GEMA in Deutschland nicht gezeigt werden kann. Eine aktuelle Auswertung der Agentur OpenDataCity soll zwar eigentlich auf YouTube-Konkurrent MyVideo aufmerksam machen, belegt aber auch eindrucksvoll, wie stark der anhaltende Rechtsstreit zwischen YouTube und der GEMA um die Lizensierung von Musikvideos den Nutzern des weltweit und in Deutschland führenden Videoportals Steine in den Weg legt: Mehr als 60 Prozent der beliebtesten YouTube-Videos sind in Deutschland aus lizenzrechtlichen Gründen nicht verfügbar. Der Schnitt bei allen untersuchten Ländern liegt bei 18,8 Prozent – auf dem zweiten Platz weit hinter Deutschland platziert sich der Südsudan mit 15,3 Prozent nicht verfügbaren Top-1000-Videos. In der Schweiz sind nur 1,2 Prozent der Clips gesperrt, in Österreich 1,1 Prozent.

Die GEMA selbst stört sich daran, dass YouTube in seinen Sperrhinweisen der Form „Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden” die Schuld auf die Verwertungsgesellschaft schiebt und ihr damit im ganzen Land Feinde macht. Denn sie sei sehr wohl dazu bereit, YouTube die erforderlichen Rechte einzuräumen – zu Konditionen, die Googles Videoportal nicht gefallen. Weil sich beide Parteien bisher nicht einigen konnten, setzt YouTube daher seit längerem auf eine präventive Sperrung vieler Musikvideos, inklusive Hinweis für die Nutzer, wem sie den fehlenden Musikspaß zu verdanken haben. Mit einer Abmahnung will die GEMA YouTube dieses Druckmittel zur Stimmungsmache gegen die Verwertungsgesellschaften nun abgewöhnen. Zuvor hatte YouTube die Verhandlungen mit der GEMA abgebrochen. » weiterlesen

Kampf der Ökosysteme:
Wie sich Google gegen ein
Microsoft-Comeback wehrt

Google soll die Entwicklung einer nativen Youtube-App für Microsofts Windows Phone verhindern. Kein Zufall: Die großen Plattformbetreiber kommen sich immer mehr in die Quere und nutzen gegenseitige Zugangsbeschränkungen vermehrt als Druckmittel im Kampf um die Nutzer des mobilen Webs. Microsoft wird den Platzhirschen dort zunehmend gefährlicher.

Apple, Google, Amazon und Microsoft machen sich gegenseitig das Leben schwer. Neben Patenstreitigkeiten, die vor einer breiten Öffentlichkeit ausgetragen werden, streiten und drohen sich die Konzerne auch im Hintergrund immer intensiver. Mit den Mitteln der Technik.

Im neuen Jahr eröffnete Google jüngst diesen Reigen und sorgte mit der Meldung für Schlagzeilen, dass man dem Wettbewerber Microsoft bewusst den Zugriff auf die Youtube-API verweigern würde. Windows Phone ohne native Youtube-Anwendung? Unklar. Google hat Microsoft hiermit binnen kürzester Zeit zum zweiten Mal ins Visier genommen: Bereits im Dezember 2012 hatte der Suchmaschinenriese gemeldet, dass man ab Januar 2013 in Google Sync die Unterstützung von Microsofts Exchange-Activesync-Protokoll für Neugeräte von Privatnutzern beenden werde. Keine Möglichkeit für die Nutzer von Google-Diensten, ihre Daten via Windows Phone zu synchronisieren? Die Presse-Abteilung des Redmonder Konzerns heuchelt darüber Unverständnis und rät Anwendern zum Umstieg von GMail auf Outlook.  » weiterlesen

Linkwertig:
Zustand, Obama, Gangnam Style, 2013

Zum Stand der Dinge
Bruce Sterling und Jon Lebkowsky haben wie jedes Jahr eine Neujahrsansprache zum Stand der Dinge gehalten:

» State of the World 2013

 

Obama
Der Report Inside the Cave stellt nochmal alle Informationen zu den Technologien und Techniken hinter dem Wahlkampf von Barack Obama zusammen:

» Inside the Cave

 

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Relaunch mit “Repost”-Funktion:
Ein Feature, das SoundCloud verändert

Nach einigen Monaten im limitierten Beta-Stadium hat SoundCloud eine komplett überarbeitete Version lanciert. Die neue Repost-Funktion verändert die Plattform grundlegend.

Vor wenigen Wochen sang ich ein kleines Loblied auf die Berliner Audioplattform SoundCloud und unterstrich ihr mögliches Potenzial als besseres Spotify. Inwieweit das von mir in dem Beitrag vorgeschlagene freiwillige Vergütungsmodell eines Tages Realität werden könnte, darauf ist das Unternehmen zwar bisher nicht eingegangen. Mit einer komplett überarbeiten Version, die seit heute nach einer mehrmonatigen Beta-Phase für alle SoundCloud-Nutzer offen steht, unterstreichen die Hauptstädter aber ihre Ambitionen, sich mit YouTube messen zu wollen – und eines Tages sogar mehr Content zu hosten als Googles Videplattform.

Den Startschuss für “Next”, wie das Unternehmen seine neueste Fassung nennt, gab Gründer Alexander Ljung auf der momentan in Paris stattfindenden LeWeb-Konferenz – deren Live-Stream aus ungeklärten rechtlichen Gründen in Deutschland dieses Mal nicht verfügbar ist. Ljung, der mittlerweile auf der Bühne in seiner Gestik und Mimik nicht mehr wie der junge exilschwedische Berlin-Hipster sondern eher wie ein erfahrener Silicon-Valley-Entrepreneuer wirkt, präsentierte die Kernfunktionen des neuen SoundCloud und ging auf einige Meilensteine ein, darunter, dass 180 Millionen Menschen monatlich SoundCloud-Inhalte verbreiten oder anhören, und dass jede Minute zehn Stunden an Audiomaterial auf die Plattform geladen werden.

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Die entscheidende Ursache für den Medienwandel:
Das Internet ist überlegen

Verfechter der alten Medienwelt suchen gerne Schuldige für die Veränderungen ihrer Branche. Dabei kann man den tatsächlichen Grund kaum übersehen: In den Augen der Nutzer ist das Internet allen anderen Medienträgern ganz einfach überlegen.

Wer am Donnerstagvormitag bei Facebook oder Twitter zugegen war, hatte kaum eine Möglichkeit, Videoclips des Traumtors von Zlatan Ibrahimovic im Länderspiel Schweden-England aus dem Weg zu gehen. Kein Wunder, spricht man doch bereits jetzt von einem der spektakulärsten Tore des Fußballs. Sowohl in meiner Twitter-Timeline als auch in meinem Facebook-Newsfeed gab es kein Entkommen von durch Nutzer primär bei YouTube hochgeladenen Mittschnitten von TV-Aufnahmen, die Ibrahimovis Wunderwerk aus allen nur denkbaren Perspektiven zeigten.

Am gestrigen Abend dann hatte ich im Hintergrund die Nachrichten von BBC World News laufen. Als es zum Sport kam, wurde nochmals das Tor des derzeit bei Paris Saint Germain unter Vertrag stehenden Superstars thematisiert. Doch zu sehen bekamen es die Zuschauer nicht. Stattdessen schloss der Moderator mit dem Vermerk, dass alle, die das Tor noch nicht kennen, es sich unbedingt im Internet anschauen sollten!

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Linkwertig:
YouTube, Startups, Finanzierungen, Petition

YouTube
YouTube startet die Original Channels bald auch im deutschen Sprachraum.

Die Original Channels auf YouTube werden von genialen Produzenten, bekannten Persönlichkeiten und aufstrebenden Medienunternehmen aus Europa und den USA gestaltet.

» Die Original Channels von YouTube werden global

 

lokal/global
Politik Digital über die Probleme, die sich Startups mit internationaler Ausrichtung in Deutschland stellen.

Neben den Einstellungsproblemen von sogenannten High-Level Experts fehlt es aber vor allem auch an einem digitalen Proletariat.

» Startups in Berlin

 

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Linkwertig:
EU, Quote.fm, Xing, Youtube

Copyright
Huch, die EU will plötzlich eine Reform des Urheberrechts.

Jeder Tag, an dem die Politik nicht auf den technologischen Wandel mit einer umfassenden Copyright-Reform antworte, sei ein verlorener Tag, betonte Kroes.

» EU-Kommissarin fordert rasche Reform der Copyright-Richtlinie

 

Quote.fm
Der überraschende Newcomer Quote.fm hat eine App fürs iPad lanciert.

» Say hello to: QUOTE.fm for iPad and QUOTE.fm Read

 

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