Alle 14 Artikel zum Thema yahoo auf netzwertig.com:
Mit Yahoo Glue startet Yahoo einen Single-Page Aggregator für einige populäre Themen, auf dem sie nicht nur eigene Texte, Bilder und Fotos zusammenführen.
Nachdem Yahoo in Indien Glue Pages schon eine Weile evaluiert hat (Beispiel: Web 2.0), schicken sie eine etwas abgespeckte Version unter dem Namen Yahoo Glue nun auch auf den US-amerikanischen und damit internationalen Markt.
Diese Glue-Seiten sind für den suchenden Benutzer eine interessante Alternative zu herkömmlichen, auch multimedial angereicherten Suchergebnisseiten, weil sie nicht endlose Listen von hoffentlich relevanten Links anbieten, sondern eine einzige Seite zum Thema generieren, auf der Texte, Bilder, Videos und andere Informationen übersichtlich zusammengeführt sind.
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Yahoo gibt den Startschuss für Y!OS, der Yahoo Open Strategy. Yahoo öffnet sich nach innen und nach aussen, der innerhalb von Yahoo noch schlummernde soziale Graph könnte geweckt werden.
Allen Widrigkeiten – ausgeschlagene Übernahmeangebote, Finanzkrise, Aktienkurs auf dem tiefsten Stand seit mehr als fünf Jahren – zum Trotz bleibt Yahoo dem neuen Kurs auf Öffnung treu und ging mit der Yahoo Open Strategy (Y!OS) gestern abend live.
Wir erinnern uns:
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Yahoo öffnet buzz für alle und gibt damit allen Publishern einen Funken Hoffnung, mit einem Artikel auf der meistbesuchten Startseite des Web zu landen.
buzz, der im Februar gestartete Digg-Klon von Yahoo, war zunächst nur für einige ausgewählte Mitglieder des Yahoo Publisher Networks zugänglich. Der Enthusiasmus der User hielt sich insofern in Grenzen – wer will schon bei einer sozialen News-Seite mitmachen, wenn man die Stories vorgeschrieben bekommt?
Aber einige Publisher haben Jubellieder auf den neuen Dienst angestimmt und noch nie gesehene Zugriffsraten dank buzz vermeldet. Salon zum Beispiel verkündete stolz eine Million Besucher an einem Tag und auch TechCrunch erlebte dank buzz den trafficstärksten Tag aller Zeiten.
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Fire Eagle Logo
Mit Fire Eagle startet Yahoo einen Dienst, der die zentrale Anlaufstelle für ortsbezogene Benutzerinformationen für Anwendungen aller Art werden könnte.
Yahoo hat gestern den offiziellen Start von Fire Eagle bekannt gegeben. Das Grundprinzip von Fire Eagle ist, den aktuellen Aufenthaltsort eines Benutzers zu kennen und anderen Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Je nach Anwendung können diese entweder nur lesend oder lesend und schreibend darauf zugreifen und entsprechend reagieren.
Nachdem man sein Account aktiviert hat, kann man sich in der Anwendungsgallerie umsehen und diverse Dienste nach eigenem Gutdünken hinzufügen. Unterstützt werden dabei natürlich vor allem Services, die sich primär um Geoinformationen drehen. Etwa: brightkite, Dopplr oder Plazes. Aber auch ganz normale Dienste wie Pownce können Fire Eagle integrieren.
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Im Kampf gegen Investor Carl Icahn setzt Yahoo jetzt auch seine Startseite ein.
Die Seifenoper rund um Yahoo geht weiter und bekam gerade eine neue Qualität. Investor Carl Icahn blieb auch nach dem ursprünglichen Aus der Gespräche zwischen Yahoo und Microsoft (wir haben berichtet) nicht untätig, seine letzte Idee war, den Aufsichtsrat von Yahoo zu ersetzen und die Gespräche erneut aufzunehmen und diesmal abzuschliessen.
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Mit BOSS öffnet Yahoo den eigenen Suchindex zum Erstellen von Suchdiensten aller Art. Revolutionär dabei ist, dass es keinerlei Einschränkungen gibt.
Wenn man das ganze Geplänkel rund um Yahoo (das Hin-und-Her mit Microsoft, die nicht ganz freiwillige Verlobung mit Google, die Frage, ob sie, kurzfristig betrachtet, im besten Interesse der Shareholder gehandelt haben, oder im Interesse der eigenen Eitelkeiten, usw.) einmal ausklammert, dann bleibt Yahoo mit der angedachten neuen Ausrichtung ein ernstzunehmender Kanditat, die Zukunft des Web nachhaltig zu transformieren. Man sollte Yahoo nicht zu schnell abschreiben.

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“Eat your own dogfood” bedeutet “Benutze Deine eigenen Produkte”. Ein guter Ratschlag.
Nach dem letzwöchigen Massenexodus an Managern (unter anderem verliesen die Gründer von flickr und del.icio.us Yahoo) ist Yahoos Reorganisation im vollen Gange. Und die Webcommunity schaut genau hin, wer bei den beliebten Diensten die Führung übernimmt -und ist ab und an irritiert.
Bei flickr etwa übernimmt Tapan Bhat das Ruder, der zumindest in der öffentlichen, sozialen Komponente des Fotosharingdienstes für sich keinen Nutzen sieht:
The first executive Flickrstream that I wanted to check out was the Flickr photostream of the immediate executive in charge of Flickr. Under today’s new re-org that new executive is Tapan Bhat. The only problem is that when you do a search for Tapan Bhat on Flickr you find no Flickrstream at all. Best I can tell, Bhat doesn’t use the service publicly, even though he’s in charge of it.
According to Yahoo’s Vice President of Corporate Communications, Jennifer Stephens Acree, Bhat does in fact have a Flickr account and has used it for many years. According to Acree though it’s just a “private” account.
Andere Yahoo-Manager, wie Dietzen, hosten ihre Bilder gleich bei der Konkurrenz.
Durchaus legitim. Die alles entscheidende Frage ist aber nun: Wie kann das Yahoo-Management wissen, was zu tun ist, wenn sie ihre eigenen Produkte nicht ausgiebig nutzen und dementsprechend gut kennen?
So the question I’m left with is, if Yahoo execs are not really using Flickr in a Web 2.0 sort of way personally, can we really expect them to understand the tremendous innovation that Flickr represents for Web 2.0 in general?
» Thomas Hawk’s Digital Connection: Do Yahoo Executives Really “Get” the Whole Idea of Flickr and Web 2.0?
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
Microsofts Übernahmekampf um Yahoo ist definitiv vorbei, langsam legt sich der Staub über dem virtuellen Schlachtfeld. Und spätestens seit Yahoos neustem Anzeigendeal steht der grosse Sieger fest: Google. Alle anderen haben verloren, inbesondere Microsoft.
Viereinhalb Monate hat Microsofts Übernahmeversuch nun die Internet-Welt in Atem gehalten. Zwar war die Luft eigentlich schon Anfang Mai weitgehend draussen, aber die Einmischung von Grossspekulant Carl Icahn gab der Sache nochmal neuen Schwung. Icahn wollte Yahoo nämlich mit allerlei Winkelzügen zum Verkauf zwingen.
Seit dieser Woche ist aber klar: Microsoft und Yahoo haben alle Gespräche abgebrochen, und Yahoo wirft sich dafür mit einem merkwürdigen Werbedeal in Googles Arme. Damit dürfte die Übernahme nun tatsächlich endgültig vom Tisch sein.
Verloren haben damit fast alle: Yahoo, Microsoft und auch Investor Icahn, der jetzt auf ca. 59 Millionen Yahoo-Aktien sitzt und damit beim aktuellen, stark gefallenen Börsenkurs von Yahoo wohl so um die 90 Millionen Dollar in den Sand gesetzt hat. Mitleid muss man mit dem guten Mann darum nicht haben, aber sein Ruf als Übernahmekünstler leidet unter diesem Flop nicht unwesentlich.
Yahoo steht nach dieser Schlacht mehr oder weniger als Firmenruine da. Die meisten Aktionäre sind stinksauer über die verpasste Gewinnchance und werden weiterhin gegen das aktuelle Management agitieren. Wichtige Mitarbeiter verlassen die Firma in Scharen, und ein strategisches Konzept ist nicht zu erkennen. Das Management hat zwar die Kontrolle über seine Firma behalten, aber die Glaubwürdigkeit weitgehend verloren.
Der Werbedeal mit Google, in dessen Rahmen Google jetzt Suchwortwerbung auf Yahoo vermarkten darf, mag vielleicht kurzfristig etwas zusätzlichen Umsatz in die Kasse spülen. Aber im Prinzip ist das auch nur ein Eingeständnis totalen Versagens in diesem Bereich: Yahoo hat in den letzten Jahren sehr viel in seine eigene Werbeplattform “Panama” investiert, aber offensichtlich ohne Erfolg. Jeder jetzt neu von Google vermarktete Werbeklick auf Yahoo stärkt nun die eh schon starken Finanzen des eigentlichen Hauptkonkurrenten noch weiter.
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Yahoo und Google haben gestern abend bekannt gegeben, dass Yahoo fortan Googles AdSense Programme dafür benutzen kann, die eigenen Sucheergebnisse bzw. Content-Angebote zu monetarisieren.
Diese Partnerschaft ist non-exklusiv, auf 10 Jahre begrenzt und lokal auf die US und Kanada beschränkt. Yahoo steht es also frei, neben AdSense auch eigene Werbung oder Werbung von anderen Parteien zu schalten, wenn diese lukrativer oder strategisch wertvoller sind.
Im gleichen Zuge hat Yahoo! damit auch das endgültige Ende der Gespräche mit Microsoft bezüglich einer vollständigen Übernahme oder eines teilweisen Verkaufs der Suche (was Plan B von Microsoft war) besiegelt.
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Freud hätte seine Freude daran: Tim O’Reilly hat vor zwei Tagen einen hervorragenden Artikel über das erst abgesagte, jetzt aber doch immer noch vor sich hinköchelnde MicroHoo geschrieben, und vergleicht die Suchmaschinen-Besessenheit von Microsoft und Yahoo mit Penisneid:
Microsoft was once motivated by its own Big Hairy Audacious Goal: “a computer on every desk and in every home.” They achieved that goal, and ever since, they’ve drifted. Now their only goal seems to be to stay on top of the heap. [..]
Meanwhile, Yahoo! has let itself be defined by the same kind of penis envy. Here is a business that has beaten Google in area after area, that is unquestionably the #1 media company on the net, and yet has let itself be defined by the one area in which it is #2 — and where it could be much more profitable and successful by partnering with #1 than by competing with them.
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