Wuala beerdigt sein einstiges Alleinstellungsmerkmal: Nutzer können zukünftig nicht mehr Platz auf der Festplatte gegen Onlinespeicher eintauschen.
Der aus Zürich stammende Onlinespeicher- und Backupdienst Wuala konnte sich bisher auf ein Alleinstellungsmerkmal berufen, das ihn ohne jeden Zweifel von allen anderen Konkurrenten im dicht besiedelten Markt der Cloud Storage und Synchronisationsservices abhob: die Möglichkeit, mit eigenem Festplattenspeicher zur Wuala-Cloud beizutragen und im Gegenzug ohne zusätzliche Kosten mehr Platz in selbiger zu erhalten.
Nutzer, die gewisse Voraussetzungen wie eine bestimmte Verfügbarkeit erfüllten, konnten so deutlich mehr als die im kostenfreien Basisangebot enthaltenen zwei Gigabyte Onlinespeicher in Anspruch nehmen. Alternativ blieb sonst eines der kostenpflichtigen Pakete. Zum Wuala-Launch Ende 2007 war der Speichertausch das wichtigste Marketingargument des damaligen Startups (siehe “Datei-Hosting auf den Festplatten anderer User“).
Mit seinem Versprechen von unbegrenztem Cloudspeicher sowie einem intelligenten Verschlüsselungssystem sorgt das US-Startup Bitcasa für Aufsehen. Was der noch nicht öffentlich zugängliche Dienst anbieten will, erinnert in Teilen an Wuala.
Als vor zwei Wochen in San Francisco die TechCrunch Disrupt-Konferenz stattfand, fuhr der neue US-Dienst Bitcasa zwar ohne einen Preis vom Startup-Wettbewerb nach Hause. Was über die Dauer der Veranstaltung hinaus gehende Aufmerksamkeit betrifft, könnte jedoch keiner der am den Event partizipierenden Onlinedienste Bitcasa das Wasser reichen.
Angesichts des vollmundigen Versprechens, Nutzern für 10 Dollar monatlich unendlichen Speicherplatz in der Cloud zu bieten und den Kauf weiterer Festplatten überflüssig zu machen, ist dies auch gar nicht verwunderlich. Zumal der in einem stark eingeschränkten Beta-Stadium befindliche Service nicht nur einfach Daten in der Cloud ablegt und synchronisiert, sondern diese je nach Zugriffshäufigkeit streamt, wodurch lokale Versionen von Dateien überflüssig werden.
Das Freisinger Startup rootloft hat mit SharedSafe eine Windows-Anwendung entwickelt, die über IMAP ein verschlüsseltes Dateisystem auf dem eigenen E-Mail-Speicher anlegt. Dateien können dann über mehrere Rechner synchronisiert und mit anderen Usern geteilt werden.
Im Bereich der Onlinespeicher- und Sync-Lösungen existiert ein ungeschriebenes Gesetz: Je bequemer und einfacher ein Konzept für den Endanwender erscheint, desto mehr potenzielle Schwachstellen und Kritikpunkte lassen sich in Bezug auf den Schutz und die sicherere Verwahrung der Dateien identifizieren.
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Netzneutralität
Das niederländische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das es Mobilfunkanbietern untersagt, VoIP- und Messaging-Dienste in ihren Netzen zu blockieren oder mit zusätzlichen Gebühren zu belegen. Jetzt muss noch der Senat zustimmen.
Instapaper
Das FBI hat in einem US-Rechenzentrum Server des Schweizer Webhosters DigitalOne beschlagnahmt. Darunter befand sich auch einer, der von Instapaper genutzt wurde und eine vollständige Kopie der Nutzerdatenbank enthält.
Wuala hat einen überarbeiteten Desktop-Client veröffentlicht und bietet Sync- und Backup-Funktionen ab sofort auch Nutzern der Gratis-Version. Der führende Speicherdienst Dropbox hat damit einen echten, ernstzunehmenden Konkurrenten.
Bei jeder schlechten Nachricht gibt es jemanden, der von ihr profitiert. Das gilt auch im Bezug auf die Negativschlagzeilen, die der Sync- und Onlinespeicherdienst Dropbox in den vergangenen zwei Monaten produzierte.
Zuerst führte eine Ergänzung der Geschäftsbedingungen des kaSchlüssel der Dateien für alle sichtbar auf dem Server hinterlegtlifornischen Startups zu einem Aufschrei bei Usern und Medien, weil ein (bei vielen Services üblicher) Passus aufgenommen wurde, der die Weitergabe von Nutzer-Daten auf Nachfrage der US-Regierung nicht ausschließt. Dies wiederum sorgte für die allgemeine Einsicht, dass Dropbox die von Usern hochgeladenen Daten weniger umfangreich verschlüsselt als bisher angenommen (und von dem Unternehmen kommuniziert). Und nebenbei machte sich der bisher sehr populäre Dienst auch noch durch ein juristisches Vorgehen gegen ein Open-Source-Filesharing-Tool für Dropbox Feinde.
Vente-Privée
Nach langem Zögern wagt sich das europäische Vorzeigeunternehmen Vente-Privée doch noch in die USA.
Französischen Agenturberichten zufolge will Vente-Privée in der kommenden Woche “eine Partnerschaft mit einem global agierenden Unternehmen” bekanntgeben.
Zukunft
Ausgerechnet die EU-Kommission will das Internet der Zukunft vorantreiben.
Insgesamt sollen in dem Projekt innerhalb von fünf Jahren 600 Millionen Euro für die Erforschung von Bereichen wie Mobilfunkindustrie, Software und Dienstleistungen ausgegeben werden.
Wuala betritt mit einer iPhone-Applikation erstmalig den mobilen Sektor. Die Adaption der Wuala-spezifischen Dateiverschlüsselung für iOS habe viel Zeit in Anspruch genommen, so der Anbieter von Onlinespeicher aus Zürich.
Onlinedienste, die weder eine für Smartphones angepasste Website noch eine spezifische App anbieten, besitzen mittlerweile Exotenstatus. Der Schweizer Speicherdienst Wuala gehörte bisher zu dieser kontinuierlich schrumpfenden Gruppe. Dank einer gestern veröffentlichten Anwendung für iPhone und iPod touch können die Züricher nun aber auch endlich von sich behaupten, den Ansprüchen der immer mobiler werdenden Nutzer gerecht zu werden – zumindest von denen, die Apple-Geräte besitzen.
Doodle, Wuala & Memonic haben Details zu ihrem neuen eKnife-Produkt bekannt gegeben: Unter dem Label soll zeitlich begrenzt ein vergünstigtes Paket mit den Premium-Versionen der drei Dienste vermarktet werden.
Vor einer Woche berichteten wir über den anstehenden Launch von “eKnife”, einer Kooperation der Schweizer Startups Doodle, Wuala und Memonic. Abgesehen von der Einladung zur Online-Pressekonferenz war unklar, was genau hinter dem als “erstes Online Schweizer Taschenmesser” angepriesenen Angebot steckt. Soeben haben die drei Unternehmen das Geheminis gelüftet:
eKnife ist ein unter der Domain www.eknife.ch angebotenes Bundle aus den kostenpflichtigen Premium-Varianten von Doodle, Wuala und Memonic, also leider doch kein neuartiger Dienst auf Basis der drei Webtools (wie auch immer dieser ausgesehen hätte). Der gemeinsame Marketingauftritt unter dem eKnife-Label soll stattdessen Nutzer durch einen deutlichen Preisvorteil zum Kauf der Premium-Services animieren:
Die drei bekannten Schweizer Onlinedienste Doodle, Wuala und Memonic wollen in der kommenden Woche ein neues Produkt vorstellen, das sie als “erstes Online Schweizer Taschenmesser” anpreisen.
Internetdienste aus der Schweiz haben es leicht: Mit der Metapher des weltbekannten Schweizer Taschenmessers lässt sich in einer Sekunde die Stärke eines beliebigen, sich durch Vielseitigkeit auszeichnenden Produktes erklären. Natürlich gilt dies auch für Startups aus anderen Ländern, aber die Wirkung ist vielfach besser, wenn ein Service tatsächlich seine Wurzeln in der Alpenrepublik hat.
Drei der bekanntesten Schweizer Webservices machen sich diesen Vorteil nun zunutze: Der Terminplaner Doodle, der Webspeicher-Anbieter Wuala sowie das digitale Notizbuch Memonic wollen unter dem Label “eKnife” ein gemeinsames Produktbundle anbieten. Eine Einladung zur Online-Pressekonferenz am kommenden Dienstag zur Präsentation des als “erstes Online Schweizer Taschenmesser” angepriesenen Produkts wurde vor einigen Stunden an Pressevertreter verschickt. » weiterlesen
Mite
Die Zeiterfassung Mite hat die Übersichtsreports einer Schlankheitskur unterzogen und gleichzeitig etwas schlauer gemacht.
mite soll euch nicht nur auf Nachfrage hin Daten anzeigen, sondern von sich aus informieren. mite soll euch ein besseres Verständnis eurer Arbeitszeiten ermöglichen und euch frühzeitig wichtige Fakten und Trends aufzeigen.
Wuala
Der Online-Speicher Wuala schliesst die größte Lücke zu Dropbox und bekommt mit Wuala Sync die Möglichkeit, Dateien online und zwischen verschiedenen Computern zu synchronisieren.
Augmented Reality
Da schau her: Das Süddeutsche Zeitung Magazin experimentiert in der heutigen Ausgabe mit Augmented Reality. Gemeinsam mit metaio wurden fünf Seiten mit multimedialen Inhalten angereichert, die man mit seinem Smartphone abrufen kann:
Die für iPhone und Android angebotene App des Schweizer Startups DidThis ermöglicht es Nutzern, Aktionen aus ihrem Alltag in digitaler Form festzuhalten und sich gegenseitig anzuspornen. » weiterlesen
Mit Pinterest erlebt gerade ein Webdienst einen kometenhaften Aufstieg, bei dem Nutzer tagtäglich millionenfach und in vielen Fällen unwissend gegen das Urheberrecht verstoßen. Genau ein derartiges Phänomen benötigt die Urheberrechtsdebatte. » weiterlesen