Thema: Wochenrückblick

 

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medienlese – der Wochenrückblick

Hauptthema in der Schweiz und gleichzeitig bester Titel war “Ich steige in den Flieger und tätsche dir eins!” (tätschen = einen Hieb verpassen). Das soll der Captain der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft (Johann Vogel) zum Trainer (Jakob Kuhn) gesagt haben, als dieser ihn am Vorabend seines 30sten Geburtstag anrief und ihm mitteilte, dass er ihn aus dem Team werfe. Auf seiner Homepage schrieb Vogel etwas später: “Wenn ich in ersten, emotionalen Stellungnahmen zu diesem Ausschluss zu heftig reagiert habe, so bedaure ich dies und bitte um Verständnis.” Im Heute durfte er dann auch noch die Meinung von Erzfeind Murat Yakin lesen: “Ich habe ja schon immer davor gewarnt: Johann ist keine Integrations-Figur, sondern bloss ein kleiner, bösartiger Intrigant, ein Egoist, wie er im Buche steht”. Viele Medien nahmen den Kalauer “Vogel abgeschossen” dankbar in ihre Schlagzeilen auf.

Sonst war es keine aufregende Woche. Kein Thema schaffte es, die ganze Woche zu dominieren: Weder die griechischen und türkischen Jugendlichen, die sich auf youtube.com um die angebliche Homosexualität von Kemal Atatürk stritten, noch die Deutsche Vorentscheidung um den Eurovision Song Contest, den mehrere Blogger als genügend wichtig erachteten, um darüber live zu bloggen. Friedrich Küppersbusch war diese Ausscheidung egal. Er sagte : “Ist durch. Ist mir wurscht. War in seiner Travestie mit Guildo Horn und Stefan Raab ein letztes Mal lustig und spektakulär. Außerdem geben sich die ganzen Balkanbuden immer untereinander die Punkte. Wenn wir mit 16 Bundesländern einzeln anträten, hätten wir das Dingen auch im Sack”. Recht gut wahrgenommen wurde erfreulicherweise eine Liste deutschsprachiger Medienblogs, die einige Kommentare und Pingbacks nach sich zog. Die Frage, was nun Medienblogs sind und was nicht, konnte dabei nicht genau geklärt werden, was auch der Kommentar “hey, bücher sind doch auch medien!” verdeutlicht. Der Blick präsentierte stolz mehrere deutsche Medien, die die während einer Woche geschürte angebliche Furcht der Schweizer vor den Deutschen aufgriffen. Berichte dazu erschienen in der Rheinischen Post, im Tagesspiegel und im Berliner Kurier, der einen nicht mehr online verfügbaren Text der Einfachheit halber mit “Schweizer durchgedreht” betitelte. Nicht so Ex-Welt und aktueller Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel. Er forderte : “Tiefe Steuern, ein liberaler Arbeitsmarkt und offene Türen für die Besten und Klügsten aus Deutschland, auf welcher Stufe sie auch immer arbeiten mögen. Je mehr kommen wollen, desto besser.”

Ein Weblog des Deutschen Journalisten Verbandes DJV startete enthusiastisch und mit vielen Beiträgen am 01.03.2007, verstummte aber bereits einen Tag darauf, was aber keinen grossen Aufstand nach sich zog, denn viele fanden es einfach “laaaangweilig“. Hugo Stamm freute sich über 10’000 Kommentare. Die Welt überraschte seine Leser mit dem Titel “Menschheit tritt gigantische Datenlawine los” und Blogger fingen an zu singen. Felix Schwenzel war ein etwas langweiliger Gast in einer Radiosendung, was er aber mit einem in jeder Hinsicht starken Blogeintrag wett machte. Zum Frauentag forderte blogpiloten.de “Frauen an die Macht” und der unmüdige Leser fand heraus, dass Schweizer Medien nur für schönschlauerfolgreiche Leser da sind. Während Tiere weiterhin zum Nutzen der Menschheit gehalten werden dürfen, soll hingegen virtueller Sex mit ihnen nicht erlaubt sein. Dazu wäre natürlich die Meinung der Tiere interessant – doch da besteht ein Sprachproblem, das auch Übersetzer nicht lösen können.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

medienlese – der Wochenrückblick

Weil er sich so gerne in der Zeitung sieht, fälschte ein 25jähriger Schweizer namens Juan Isidro Casilla ein Gucci-Inserat und platzierte dieses in der SonntagsZeitung und in der Abendzeitung Heute. Kaum war der Fall aufgeflogen, meldete sich Casilla beim Zürcher Lokalsender Tele Züri. Er entschuldigte sich dort in einer Talkshow für “den Scheiss, den ich gemacht habe” und erklärte sein Verhalten mit einer schwierigen Kindheit. Er wolle nun eine Psychotherapie beginnen. Später verkaufte er seine Story RTL für zweitausend Euro, das jedenfalls erzählte er einem Redaktor der NZZ am Sonntag. Seine Mutter wird im betreffenden Artikel ebenfalls zitiert: “Juan war immer schwierig und er machte immer Zirkus. Er hat sich gerne verkleidet.” Der nicht direkt vom Fall betroffene Tages-Anzeiger sah “die Taten als Performance zur allgemeinen Belustigung.” Der Blick fand viele weitere Jobs und Anzeigen von Casilla und wertete seinen Wohnortswechsel nach Zürich so: “Die Anonymität der Grossstadt ist das beste Umfeld für einen Schwindler”. Als dieser den Blick las, konnte er drei Tage nicht arbeiten.

Nzz.ch meldete, dass man sich in Zukunft für nur 8 Euro eine ganze Nummer des NZZ Folio vorlesen lassen kann, was Hörer gegenüber Lesern zu 3.33 mal besseren Kunden macht, denn eine Einzelausgabe des Folios, inklusive einer Montagsausgabe der NZZ, kostet nur 2,40 Euro. Der Kabelnetzbetreiber Cablecom kündigte einen Vertrag mit dem Haussender von Mike Shiva, dem Schweizer TV U1, wogegen eiligst eine Petition einberufen wurde. Cablecom sucks, schrieb die Werbewoche. SF-Chefredaktor und Blogger Ueli Haldimann gab zu, hie und da gerne frecher oder polemischer zu sein. “Aber jedes Wort im Blog wird als offizielle Äusserung des Schweizer Fernsehens gewertet, weil viele Journalisten nicht begriffen haben, was ein Blog ist.” Bundesrat Christoph Blocher gab zu, weder einen Computer, noch eine Schreibmaschine, noch eine Rechenmaschine bedienen zu können. Stattdessen sagte er, er sei stolz, SMS verschicken zu können und glaube nicht, dass Leute, die alles sähen und hörten, informiert seien.

Die Oscars wurden verteilt und alle freuten sich über denjenigen an den Film “Das Leben der anderen“. Nur nicht die Welt, die war der Meinung, der Film habe keinen Preis verdient. Zum besten Pressefoto des Jahres 2006 wurde bekannt, dass die Abgebildeten gar keine superreichen Kriegstouristen sind, sondern ganz normale Bürger: “Das hier ist der Libanon, wir laufen immer so herum“. Die Süddeutsche Zeitung stand angeblich für eine Milliarde Euro zum Verkauf. Die Titanic dachte über Jan Ullrichs Rücktritt nach und es wurde nach dem Blog-Messias gesucht. Jetzt.de erzählte Werbespots nach und fragte sich, ob die American-Apparel-Werbung sexistisch sei. Spreeblick.com launchte adical und leumund.ch blog2.biz. Spiegel.de offerierte Rettung für Cyber-Loser und Klaus J. Stöhlker machte sich Sorgen um Frank A. Meyer. Dänu Boemle starb.

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medienlese – der Wochenrückblick

Die Parallelwelt Second Life schlug Wellen wie noch nie. Eine Spiegel-Titelgeschichte assoziierte, weil es jahreszeitlich gerade gelegen kam, die von Menschen konfigurierten und gesteuerten Figuren mit einem Maskenball und die F.A.Z. bemerkte “ein Wachstum nicht von dieser Welt“. Jeff Jarvis sagte “Hype is a virus” und der Popkulturjunkie sagte: “In höchstens fünf Jahren wird man sich kaputt lachen, dass dieser substanzlose Kapitalisten-Chatroom mit antiquierter 3-D-Grafik jemals so dermaßen gehypet wurde.”. Rainer sachte dies und das. Findiger Denker schmiedeten die einen oder anderen Masterpläne. Ein Heute-Reporter wurde angeschuldigt, eine virtuelle Puffmutter begrabscht zu haben und weder Kinderpornos noch Rechtsextremismus machten Halt vor der Virtualität. Die WOZ fand in der SL-Welt, wenig überraschend, den Kapitalismus und konfrontierte damit die eidgenössische Steuerverwaltung, während der Blick in Sorge um seine vielleicht bereits den Bildschirm küssenden Leser war. Mitten in einem taz-Interview rannte plötzlich eine Blondine in knappem Minirock ins Büro, lief einmal quer durch den Raum, stieg auf den Tisch und verschwand wieder. Eine Studie ergab, dass Männer auch in der virtuellen Welt von SL lieber etwas mehr Abstand voneinander halten. Ausgenommen davon höchstens hin und wieder Mitglieder von gayromeo.com, eine Community, die laut spreeblick.com viel eher einen Spiegel -Titel verdient hätte.

Der “Busen-Arzt” sagte dem Blick, der Chefredaktor des Schweizer Fernsehens verdiene eine harte Strafe und Heute erarbeitete sich ein Exklusiv-Interview mit der Fiat-Lux-Führerin Uriella, die dank schweren Kopfverletzungen bei einem Reitunfall 1973 hellsichtig ist. Sie verriet, dass sich Jesus zurzeit nicht auf ein Datum für eine Erdreinigung festlegen möchte. Trend der Woche waren Genitalhoroskope. Wort der Woche, einer “rätselhaften Plakataktion” sei Dank, “Exkremisten“.

Kolumnist und Schriftsteller Martin Suter sagte: “Ein Verlagshaus funktioniert eben gleich wie heutzutage jedes andere Unternehmen: Der CEO hat die einfache Aufgabe, im Sinne der Shareholder Zielvorgaben zu setzen, und das Kader die schwierige, diese zu erfüllen. Deshalb wollen alle Kader CEO werden.” Nach Herzrhythmusstörungen in der Vorwoche gab der Vater des ehemaligen Fussballers Stéphane Chapuisat, Gabet, zu, den Journalisten Nicolas Jacquier von Le Matin weggestossen zu haben. Etwas später war er seinen Trainerjob los und mit Androhungen von eigenen und fremden Klagen beschäftigt. Zum erlauchten Kreis von posthum zum Blogger geschlagenen Schreiber gesellten sich Kafka, Pessoa und Pavese, jedenfalls in den Augen des Chilenen Alberto Fuguet. Er schrieb: “Fernando Pessoa wäre der ideale Blogger gewesen, schon allein wegen seiner pathologischen Schüchternheit, seiner bald psychotischen, bald dreipoligen Heteronyme und seines fatalen Mangels an sozialen Kontakten. Kafka und Pavese hätten heutzutage höchstwahrscheinlich ebenfalls Blogs.”

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medienlese – der Wochenrückblick

Thomas Knüwer gab zu, dass er mit Lyrik noch nie etwas anfangen konnte. Anlass dazu gab die Lektüre des neuen Vanity-Fair-Blogs KLAGE von Rainald Goetz. Dieser wiederum wusste, dass Tyler Brulé das Netz als ein Medium der Bilder und nicht der Buchstaben sieht. Kanzlerin Angela Merkel musste lesen, dass sie Zwietracht säe, nur weil die Süddeutsche eine Studie über Blogs gelesen hatte. Umgekehrt musste sich die Süddeutsche von einem aufmerksamen Leser eine Leseschwäche konstatieren lassen. Aus irgendwelchen Gründen (vielleicht, weil Fasnacht ist?) schwärzte die Basler Zeitung einen Fussballspieler ein. Es wurde um Vorschläge für den Grimme-Online-Award 2007 gebeten und Karnevalspsychologen psychologisierten den Karneval . Stefan Niggemeier versammelte einige Super-Symbolfotos aus deutschen Newsportalen.

Das für Werbekunden erfundene NZZ-Magazin Z startete, was mit einer Party in der von einem Gast als Bruchbude bezeichneten «Villa Maria» am noblen Parkring gefeiert wurde. Auf den Bildern vom Event ist von einer Bruchbude nichts zu erkennen – stattdessen gut angezogene Menschen, die sich an stilvollem Nachtisch laben. Der SonntagsBlick lachte über die nur 286 Menschen, die sich das YouTube-Video von Politiker Reto Nause ansehen wollten. Am Abend waren es dann schon deren 293, was unzweifelhaft der SoBli-Meldung anzulasten ist. Die Weltwoche analysierte die Sozialabgaben der Stadt Zürich und fand heraus, dass es sich für Fürsorge-Empfänger nicht lohne, zu arbeiten. Der Stern konstatierte sexuelle Verwahrlosung und Unverständnis für Liebe wegen Porno.

Don Dahlmann kürte die 10 besten Bloganbieter und New York kämpfte gegen Ipod-Träger. Internet-Benützer versuchten, mit ihren Download-Aktivitäten historische Hitparaden-Ungerechtigkeiten auszubügeln und in Dänkemark stellten sich bezahlte Journalisten unbezahlten Bloggern zum Schreibduell. Nach dem frechsten Pensionskassenverwalter der Schweiz fand der Blick endlich auch die nervigste Nachbarin der Schweiz . Allem Anschein an wird nun folgende Woche der Versuch unternommen, auch noch die nervigste Bevölkerungsgruppe der Schweiz zu küren. Wallpaper-Erfinder Tyler Brûlé lancierte ein neues Magazin mit dem die Kioskverkäuferinnen verwirrenden Namen Monocle und nannte “diese Blogosphäre” eine “Umweltverschmutzung”. Eine gewagte Aussage, denn damit beleidigte er nicht nur Niklaus Meienberg, sondern auch Martin Luther. Oder wenigstens deren Nachkommen.

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medienlese – der Wochenrückblick

Die Wochenendbeilage des Tages-Anzeigers, Das Magazin, druckte exklusiv Auszüge aus dem Tagebuch der ermordeten Journalistin Anna Politkowskaja. Da der Text nicht online ist und das Magazin im Ausland nicht erhältlich, werden das mal wieder nur Bewohner der Schweiz lesen können. Online hingegen ist die Antwort von Michèle Roten auf einen Leserbrief einer “ehemaligen deutschen Frau”, die sich über die Aussage “Deutsche Frauen sind geile Säue” geärgert hat und nun ihre Juristentochter und den Blick einschalten will. Als Strafe für die gute Antwort wurde sie bereits am Dienstag in der Fernsehsendung Club von Moderatorin Christine Maier auf ihren nervösen Fuss hingewiesen. Die deutsche Ausgabe von Vanity Fair ist erstmals erschienen und niemand schrieb darüber eine Lobeshymne. Stattdessen wurden schon im Editorial Fehler gefunden, man fand Werbung anstelle der journalistischen Inhalte und weder Till Schweiger noch sein Zicklein konnten verhindern, dass die Hochglanzpostille verrissen wurde. Deutsche Blogger stellten Aufnahmen ins Internet, auf denen die gewaltsame Zerstörung eines Hefts zu sehen war. Arthur Sulzberger Jr., Herausgeber der New York Times, sagte, er wisse nicht, ob sie die Zeitung in fünf Jahren immer noch ausdrucken würden, und, wissen sie was, es ist ihm auch egal. Sacha Lobo, digitaler Bohèmist mit origineller Frisur, war in eine Talkshow eingeladen und lernte dort, dass man sich wild bewegen und schreien muss, um von den Kameras wahrgenommen zu werden. Er schrieb auf spreeblick.de einen schönen Satz über Sahra Wagenknecht: “Aber ihr meckeriger, anschuldigender Ton ist bei egal welchem Inhalt so schwer verdaulich wie ein kinderkopfgrosser Klumpen aus einem Steinmehl-Heizöl-Gemisch.”

Rainer Meyer war in drei Teilen auf netzeitung.de und sagte dort, er möchte nicht sein wie Don Alphonso. Ausserdem würde er Gründertypen keinen Cent anvertrauen und will, dass PR aufs Maul bekommt. Immer wieder. Seine teilweise auf Medienrecht spezialisierte Juristenfamilie freut sich auf etwaige Klagen. Das NZZ Folio war in Teheran und fand heraus, dass dort Popmusik, Alkohol, Homosexualität und sich in der Öffentlichkeit küssen illegal sind und bei Vergehen dagegen mit Peitschenhieben gerechnet werden muss. Der E-Mail-Verkehr hingegen sei unkontrolliert und Magazine wie Spiegel oder Newsweek nicht verboten. Rupert Murdoch sagte, er amüsiere sich derart gut – er möchte einfach für immer leben.

Jetzt.de durfte lernen, dass Rotaugen total auf Zwiebackmehl abfahren und dass Kartoffelbrei viel langsamer verdaut wird, wenn man sich vorher 30ml Olivenöl reinzieht während die Weltwoche fernsehseriensüchtige Menschen besuchte, die nach dem “Weggucken aller Vorräte” verzweifelt sind, weil sie nun wieder miteinander reden müssen. Gion Mathis Cavelty enthüllte ein paar Seiten weiter hinten, dass Wickie ein Junge ist. In einer Szene, in der er mit zwei Robben nackt im Meer bade, sei eindeutig etwas zu sehen, was er vorsichtig als “Riesenapparat” bezeichnen würde. Güzin Kar fragte sich, wer einen einhodigen Mann spielen will und in einem nicht leicht verständlichen Text der NZZ rügte Professor Otfried Jarren die Medien, besser zu kommunizieren. In der F.A.Z. wurden Laternen per SMS eingeschaltet und der Blick wertete eine eigene Online-Umfrage als Volkswillen und fragte sich, ob der Fussball-Nationaltrainer nach einer Niederlage in einem Freundschaftsspiel noch weiter tragbar sei. Die Jungle World las im Erotikmagazin Feigenblatt ein angeblich interessantes Interview mit der Prostituierten Lolette, die den Beruf erst mit 49 Jahren ergriffen und dadurch ihre manisch-depressive Erkrankung bewältigt hat. Klaus J. Stöhlker grämte sich über die glanzlose Verabschiedung des langjährigen NZZ-Chefredaktors Hugo Bütler derweil der Sonntagsblick YouTube-Videos schauen ging und aus der Erfahrung schloss, dass unsere Politiker Lachnummern sind. “Unglaublich, dass so ein Trottel Präsident der Schweiz ist”, kommentierte ein Zuschauer.

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