Alle 18 Artikel zum Thema WikiLeaks auf netzwertig.com:
Wikileaks ist keine Revolution, sondern eines ihrer Symptome. Aber möglicherweise das mit den bisher schwerwiegendsten Konsequenzen: Es dürfte zu einer breiten Allianz gegen die Netzneutralität führen.
Der neudeutsche “Shitstorm”, den dieser Tage Unternehmen wie die Schweizer Postbank Postfinance über sich ergehen lassen müssen, weil sie der Organisation
Wikileaks die Zusammenarbeit entzogen hat, wird seine Spuren hinterlassen. Und auch wenn wir sie dannzumal nicht mehr als solche erkennen werden, werden wir wahrscheinlich darunter zu leiden haben.
Die Skriptkiddies und Cyber-Anarchos, die in heller Empörung Paypal, Mastercard und eben Postfinance mit DDoS-Angriffen überziehen und deren Facebook-Seiten mit Beschimpfungen zumüllen, leisten ihrer eigentlichen Absicht den gleichen Bärendienst, für den ich auch zunehmend das Vorgehen von Wikileaks halte.
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JMStV
Hübsch als Ablaufdiagramm visualisiert erweisen sich auch die Regelungen des kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrags als verständlich.
Die Grafik veranschaulicht die Systematik des Gesetzes aus Sicht eines Webseitenbetreibers.
» Infografik zum JMStV
WikiLeaks
Neunetz gibt in der gebotenen Länge einen guten Überblick über die WikiLeaks-Revolution und -Diskussion.
WikiLeaks ist hier und geht nicht wieder weg. Oder, wenn es verschwinden sollte, wird WikiLeaks das Schicksal mit Napster teilen: Unzählige, dezentralere Nachkommen, die schwerer kontrollierbar sind.
» 5 Aspekte der aktuellen WikiLeaks-Revolution
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Groupon
Mehr zum gestrigen Gerücht, dass Google Groupon übernommen habe: Laut dem Wall Street Journal liegt derzeit nur ein Angebot von Google vor, allerdings in der stolzen Höhe von 5,3 Milliarden Dollar.
» Google’s Groupon Offer: $5.3 Billion, With $700 Million Earnout
WikiLeaks
Während die deutschen Zeitungen nach einer kurzen Phase der Begeisterung eher dazu übergegangen sind, WikiLeaks selbst zu skandalisieren, zeigt der Guardian schön auf, welche Revolution WikiLeaks eigentlich einläutet.
» WikiLeaks: the revolution has begun – and it will be digitised
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Rivva
Rivva hat den Rückblick auf das Jahr 2010 veröffentlicht. Für jeden Monat wurden dabei die fünf Artikel mit den meisten Reaktionen erfasst.
» Rivva
WikiLeaks
WikiLeaks hat gestern mehr als 250.000 geheime Depeschen des US-Außenministeriums veröffentlicht. Das mittlerweile eingespielte Trio Spiegel, New York Times und Guardian haben die Inhalte aufbereitet.
» Die Botschaftsdepeschen
» State’s Secrets
» The US embassy cables
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WikiLeaks testet Flattr, um nicht nur von Spenden abhängig zu sein. Was ein smarter Schritt für WikiLeaks ist, könnte gleichzeitig den Durchbruch für Flattr bedeuten.
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WikiLeaks braucht Geld. Daran hat sich auch
durch die jüngste Aufmerksamkeit nichts geändert. Im Gegenteil: Durch den Besucherandrang sowie die mit Spannung erwartete Veröffentlichung neuer Geheimdokumente dürfte der Mittelbedarf des Whistleblower-Portals sogar noch zunehmen.
Bisher hat sich die Plattform ausschließlich über Spenden finanziert. Doch in Zukunft könnte eine weitere Erlösquelle das Fortbestehen von WikiLeaks sichern helfen, nämlich Flattr. TechCrunch Europe-Chef Mike Butcher vermeldet in einem Artikel, dass WikiLeaks ab sofort bei Flattr ist, und verlinkt auf dieses Flattr-Profil.
Auf den WikiLeaks-Seiten selbst scheint zwar bisher kein entsprechender Button integriert worden zu sein, aber der sonst bei Flattr-Accounts nicht vorhandene Hinweis “Account verified” deutet auf die Echtheit des Kontos hin, das aktuell lediglich die Afghanistan-Dokumente als Flattr-Objekt enthält. Diese können nun von Nutzern des sozialen Micropaymentdienstes durch einen Klick mit einer Spende versehen werden. Zur Stunde des Schreibens zählt der Eintrag bereits über 300 Flattr-Klicks.
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Wikileaks
Wikileaks wurden 91.000 Dokumente der US-Armee im Afghanistan-Krieg zugespielt. Die New York Times, der Guardian und der Spiegel haben die Authentizität geprüft und die enthaltenen Information aufgearbeitet.
» Die Afghanistan-Protokolle
» The War logs
» Afghanistan: The war logs
Flickr
Etwas bekömmlichere Kost: Die Britische Königsfamilie hat damit begonnen, ihr Leben auf Flickr zu dokumentieren.
» Fotostream von The British Monarchy
» The Queen joins Flickr
DRM
Dank einer Initiative der Electronic Frontier Foundation wurden in den USA die Bestimmungen bezüglich des Digital Rights Management gelockert. Unter anderem darf das Jailbreaking von Smartphones nicht mehr verboten werden.
» EFF wins enormous victory against DRM: legal to jailbreak iPhones, rip DVDs for mashup videos
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Die Nonprofit-Projekte Wikipedia und WikiLeaks erfüllen eine immens wichtige Funktion im Netz: Sie hauchen der Vision einer gerechteren und demokratischeren Welt im Web Leben ein. Gleichzeitig stehen sie vor einem immanenten Finanzierungsproblem.
Nonprofit-Projekte wie
Wikipedia und
WikiLeaks bieten Millionen von Menschen ungehinderten Zugang zu Informationen und stellen mitunter Herrschaftswissen in Frage, wie gerade das Beispiel
des veröffentlichten Irak-Videos zeigt. Doch für den Betrieb derartiger Plattformen braucht es mehr als Peanuts.
Erstens stellen sie Content bereit und leiden somit unter dem allgemeinen Finanzierungsproblem für Inhalte im Netz. Zweitens haben sie einen anti-kommerziellen, humanistischen Anspruch, so dass Erlösformen wie Werbung und Bezahlschranken von vorn herein ausscheiden. Drittens stehen beide vor dem Dilemma öffentlicher Güter. » weiterlesen
Die Veröffentlichung des Videos aus einem der beiden Apache-Kampfhelikopter, die 2007 eine Gruppe Zivilisten im Irak niedermähten, ist nicht nur eine beispiellose Blamage fürs Pentagon – sondern auch und vor allem für die US-Mainstreammedien.
Es gibt einen Grund dafür, warum Verleger, aber auch Journalisten die neue Konkurrenz der Blogger und anderer selbstautorisierter Publizisten im Internet nicht mögen: Sie erlauben sich Dinge, die in der Medienwelt aus politischen und kommerziellen Gründen tabu sind.
Für manche dieser Tabus gibt es gute oder wenigstens juristische Gründe. Andere beruhen ganz einfach auf Bequemlichkeit, Kommerzdenken und der Verflechtung zwischen der «Vierten» mit der realen Staatsgewalt.
Und während das Publikum den mangelnden Biss der Mainstream-Medien bis vor einigen Jahren lediglich erahnte, kriegt es jetzt immer häufiger Beweise dafür, dass Zeitungen, TV- und Radiosender bisweilen die Wahrheit nicht an den Tag bringen wollen oder sie gar fälschen.
Ein ausserordentlich gutes Beispiel dafür ist das jetzt von Wikileaks veröffentlichte Video aus einem der beiden Kampfhelikopter der Amerikaner, welche 2007 in New Bagdad eine Gruppe von 12 Zivilisten niedermähten.
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