Thema: WhatsApp

 

Alle 38 Artikel zum Thema WhatsApp auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Facebooks Rezept für gelungene Akquisitionen:
Den Gründern weiter das geben, was Gründer wollen

Facebook könnte ein Kunststück vollbringen: die Übernahme erfolgreicher Startups wie Instagram, WhatsApp und Oculus VR, ohne dass diese und ihre Gründer anschließend von der Mutterorganisation komplett vereinnahmt, dominiert und “erdrückt” werden.

Instagram-Gründer Syström (links) im Gespräch it Kara Swisher

Im Kampf um die Vorherrschaft in der globalen Internetwirtschaft sind Zukäufe eines der wichtigsten Mittel für die Giganten des Onlinegeschäfts. Was Akquisitionen vielversprechender Startups angeht, bewies vor allem Facebook in jüngster Zeit ein sehr gutes Händchen. Mit Instagram, WhatsApp und Oculus VR hat das soziale Netzwerk in den vergangen zwei Jahren drei Firmen übernommen, die als große Hoffnungsträger in ihren Segmenten gelten. Firmen, die zum Zeitpunkt der Deals jeweils über gute Voraussetzungen verfügten, um als unabhängige Unternehmen eigenständig zu wachsen. Sowohl Jan Koum, Gründer von WhatsApp, als auch Palmer Luckey, Gründer von Oculus VR, sprachen sich kurz vor ihren jeweiligen Einigungen mit Facebook explizit gegen Exits aus. Und doch gelang es Facebook-Chef Mark Zuckerberg, die enorme Chancen vor sich sehenden Entrepreneure zur Aufgabe ihrer Unabhängigkeit zu bewegen.  » weiterlesen

Experimente von BBC und SRF:
Medienanbieter verwandeln WhatsApp in einen Quasi-RSS-Reader

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und andere testen die Eignung von WhatsApp als Distributionskanal für Nachrichten. Damit greifen sie den Grundgedanken des von der Masse der User verschmähten RSS-Formats auf.

RSS ist ein unglaublich tolles Format, um Online-Inhalte in einer hocheffizienten Form zu abonnieren. Doch obwohl es mindestens ein paar Millionen Nutzer mit besonderen Informationsbedürfnissen gibt, die seit jeher die Vorteile des Konsums von RSS-Feeds schätzen, hat sich das Format bei Endanwendern nie auf breiter Front durchsetzen können. Diese Tatsache bewog im vergangenen Jahr schließlich Google dazu, seinen legendären RSS-Reader abzuschalten.

Die Möglichkeiten für User, die von nahezu sämtlichen Nachrichtenportalen und Blogs bereitgestellten RSS-Feeds zu abonnieren, waren damit zwar nicht verschwunden – im Gegenteil führte das Ende des Google Reader dazu, dass diverse andere ähnliche Tools ihre Chance sahen, eine Lücke zu füllen. Doch wirklich von der Stelle bewegt hat sich das Format auch nicht. Unterdessen gehen immer mehr Sites dazu über, ihre vormals in voller Länge ausgelieferten RSS-Feeds zu kürzen» weiterlesen

Linkwertig:
Whatsapp, Apps, Twitch, Varian

Twitch
Statt Google hat sich nun Amazon Twitch für etwa eine Milliarde Dollar einverleibt:

» Amazon.com to Acquire Twitch

 

Whatsapp
Whatsapp freut sich über 600 Millionen monatlich aktive Nutzer.

In Deutschland hatte Whatsapp nach Angaben des Unternehmensgründers nach früheren Angaben 31 Millionen Nutzer.

» Whatsapp hat 600 Millionen Nutzer

» weiterlesen

Linkwertig:
HBO, WhatsApp, Amazon, PC

Silicon Valley
HBO hat endlich die Serie ‘Silicon Valley’ gestartet.

Es geht um Nerds, eine Geschäftsidee und jede Menge skurriler Situationen.

» So authentisch, dass es keine Scherze braucht

 

Chatneutralität
E-Plus offeriert einen Prepaid-Tarif mit unlimitiertem WhatsApp.

Daher muss auch kein Guthaben auf der Karte sein, um die Messaging-App zu verwenden.

» E-Plus bringt WhatsApp-Tarif für Vielschreiber

 

» weiterlesen

Nest, WhatsApp, Oculus VR:
Öffentliche Versprechen von Startup-Machern sind nichts wert

Im Vorfeld der Akquisitionen von Nest, WhatsApp und Oculus VR distanzierten sich die Gründer jeweils von möglichen Exits oder schlossen diese regelrecht aus. Wir lernen wieder einmal: Man sollte Internet-Entrepreneure nicht zu sehr beim Wort nehmen.

WhatsApp-Gründer Jan Koum

Es sind gerade mal drei Monate des Jahres vorbei und bereits jetzt kann die Internetwirtschaft mit drei besonders schlagzeilenträchtigen Mega-Akquisitionen aufwarten: Der Kauf von Nest durch Google (Wert 3,2 Milliarden Dollar), die Übernahme von WhatsApp durch Facebook (Wert 16 bis 19 Milliarden Dollar) sowie zuletzt die Akquisition von Oculus VR, das künftig ebenfalls zu Facebook gehört (Wert 2 Milliarden Dollar).

Gemeinsamkeiten finden sich bei diesen Deals einige, von den finanziellen Dimensionen über ihre extrem langfristigen strategischen Zeithorizonte bis zu dem wiederkehrenden Muster der Einverleibung aufstrebender Technologieanbieter durch die zwei führenden Webgiganten. Doch noch in einem anderen pikanten Aspekt lässt sich eine Parallele ziehen: Die Gründer aller drei aufgekauften Firmen hatten sich im Vorfeld in einer Form zu ihrer Zukunft geäußert, die Akquisitionen eigentlich ausschloss. » weiterlesen

Überraschung:
WhatsApp wird in Deutschland zum Mobilfunkanbieter

Das kommt unerwartet: WhatsApp wird erstmalig als Mobilfunkanbieter auftreten – und zwar in Deutschland. Möglich wird dies dank einer Partnerschaft mit E-Plus.

WhatsAppMan muss es WhatsApp lassen: Der Dienst zieht gerade alle Register, um nach der Übernahme durch Facebook weiterhin die Schlagzeilen zu dominieren. Aufregender als die gestrige Ankündigung, bald auch VoIP-Funktionalität zu implementieren – etwas, das nahezu alle Konkurrenten schon lange bieten – ist eine Meldung zur Kooperation mit dem deutschen Mobilfunkanbieter E-Plus. Die Nummer drei unter den deutschen Providern gab diese Partnerschaft am Montag in einer etwas unkonkreten Pressemeldung bekannt. Im ersten Moment las sich das, als gehe es um eine triviale Einbettung von WhatsApp in E-Plus-Tarife sowie eine eventuelle Befreiung der App vom Datenlimit. Doch der in der Mitteilung enthaltene Begriff “Mobile Virtual Network Operator” (MVNO) störte ein wenig. Kurze Zeit später brachten das Wall Street Journal und Horizon.net etwas Licht ins Dunkel: Die Vereinbarung zwischen E-Plus und WhatsApp zielt auf die baldige Lancierung einer eigenständigen Mobilfunkmarke unter dem “WhatsApps”-Label ab. » weiterlesen

Chat-Apps mit höheren Sicherheitsstandards:
Threema und Telegram erobern weltweit die Downloadcharts

Die höheren Sicherheitsstandards folgenden Chat-Apps Threema und Telegram profitieren von der Aufregung über Facebooks WhatsApp-Übernahme: Beide konnten in vielen Dutzend Ländern die Spitzenplätze der iOS- und Android-Downloadcharts erobern.

Threema & TelegramWie zu erwarten war, profitieren WhatsApp-Alternativen von gestiegener Beachtung im Zuge der Milliardenübernahme durch Facebook. Zwei Anbieter stechen besonders hervor – und erfreulicherweise ist einer davon genau der, den ich seit einigen Monaten in meinem eigenen privaten Umfeld zu etablieren versuche: Threema. Der Schweizer Chat-Service bietet mit End-to-End-Verschlüsselung etwas, das WhatsApp sowie alle anderen einschlägig bekannten Rivalen (Line, Kik, WeChat etc.) fehlt. Das Feature erschwert das Auslesen von Nachrichten durch Unbefugte.  » weiterlesen

Riesenerfolg ohne US-Marktdominanz:
Der WhatsApp-Deal verändert die Weltsicht der Silicon-Valley-Strippenzieher

WhatsApp hat im Hinblick auf die finanziellen Rahmenbedingungen der Übernahme durch Facebook mehr erreicht als jedes andere Internet-Startup zuvor. Und das ausgerechnet mit einer Strategie, die den sonst als am wichtigsten geltenden US-Markt ignorierte.

Der Megadeal zwischen WhatsApp und Facebook hielt gleich mehrere Überraschungen bereit.

Zum Ersten überraschte der gigantische Preis von 19 Milliarden Dollar (inklusive Aktienoptionen für die Gründer). Manche Beobachter halten ihn für gerechtfertigt, andere stellen ihn in Frage. Im Vorfeld jedoch hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Facebook-Chef Mark Zuckerberg eine derartig massive Summe locker machen würde, um den beliebten, aber als Geldmaschine auf Jahre hin ungeeigneten Chat-Anbieter ins eigene Haus zu holen.

Eine zweite Überraschung ist der Zeitpunkt der Akquisition. Zuckerbergs Interesse an WhatsApp war zwar schon seit über einem Jahr ein offenes Geheimnis. Doch WhatsApp-CEO Jan Koum hatte in der Vergangenheit immer wieder und durchaus glaubwürdig beteuert, nicht verkaufen zu wollen. Auch drangen im Vorfeld des Deals keinerlei Gerüchte über Gespräche an die Öffentlichkeit. Insofern kamen die ersten Tweets, die am Mittwochabend deutscher Zeit die Kunde verbreiteten, fast wie aus dem Nichts. Dass Facebook sich doch noch mit Snapchat einigen würden, erschien eigentlich wahrscheinlicher.

US-Branchenkenner ignorierten WhatsApp

Die dritte Überraschung betrifft US-amerikanische Branchenkenner und Technologiejournalisten. Für diese kam Facebooks aggressiver Vorstoß nämlich auch deshalb unerwartet, weil sie sich überhaupt nicht über die Bedeutung im Klaren waren, die WhatsApp im mobilen Alltag vieler hundert Millionen Menschen rund um den Globus besitzt.  » weiterlesen

Zuckerberg bekommt wieder, was er will:
Facebook übernimmt WhatsApp für bis zu 19 Milliarden Dollar

Seit einiger Zeit war Facebook an einer Übernahme des Erfolgs-Messengers WhatsApp interessiert. Nun konnte es den Widerstand von WhatsApp-CEO Jan Koum brechen: Der Chat-Dienst zieht unter das Dach von Facebook – für eine Summe von bis zu 19 Milliarden Dollar.

Facebook kauft WhatsApp

Vor über einem Jahr kursierten Gerüchte über Verkaufsgespräche zwischen Facebook und WhatsApp. Das soziale Netzwerk hatte erkannt, dass der simple Smartphone-Messenger einen Nerv mobiler Anwender trifft, während es für Facbook zu diesem Zeitpunkt im mobilen Segment noch recht holprig lief. Damals wurde aus einem Deal nichts. Doch Facebook-Chef Mark Zuckerberg gab die Hoffnung nie auf. Nun bekommt er doch noch seinen Willen: In der Nacht verkündete Facebook den Kauf von WhatsApp. Das kalifornische Unternehmen zahlt die schwindelerregende Summe von 16 Miliarden Dollar für den gerade einmal rund 50 Mitarbeiter beschäftigenden Messagingdienst aus Mountain View; vier Milliarden Dollar in bar und den Rest in Aktien. Zudem winken den WhatsApp-Gründern Jan Koum und Brian Acton sowie den Teammitgliedern weitere Aktienoptionen im Wert von drei Milliarden Dollar, sofern sie die nächsten Jahre an Bord bleiben. Koum tritt Facebooks Board of Directors bei.

Einen derartigen Deal sehen wir nicht alle Tage. Genau genommen handelt es sich um die größte Übernahme einer durch Venturekapital finanzierten Firma jemals. » weiterlesen

Spitzenposition im App Store:
Deutsche Nutzer entdecken Line – trotz WhatsApp-Dominanz

Vor zwei Monaten kündigte der japanische Smartphone-Messenger Line eine Deutschland-Offensive an. Jetzt hat er den umkämpften ersten Platz der kostenfreien Anwendungen im App Store eingenommen.

LineIm September berichteten wir über die europäischen Expansionspläne des japanischen Messengers Line. Auch der deutsche Markt steht für den weltweit mittlerweile 280 Millionen registrierte Nutzer zählenden Dienst seit neuestem im Fokus. Eine Herausforderung, blickt man auf die enorme Popularität von Facebook und WhatsApp bei hiesigen Smartphone-Nutzern. Ob User tatsächlich noch Interesse an einer weiteren, Elemente beider Dienste kombinierenden Applikation haben würden?

Zumindest erst einmal lautet die Antwort eindeutig: ja! Durchaus überraschend hat Line im deutschen (und auch im österreichischen) App Store den ersten Platz bei den kostenfreien Apps erklommen. Das entspricht nach den Erfahrungen von App-Entwicklern täglichen Downloadzahlen im mittleren fünfstelligen Bereich. Und noch beachtlicher: Die bisherigen Bewertungen fallen fast durchweg positiv aus. Viele der Nutzer erklären, in Line eine ernsthafte Alternative zu WhatsApp, Facebook und Skype zu sehen. Manche kündigen einen kompletten Wechsel an, sobald mehr ihrer Freunde dabei sind.

Inwieweit es sich hierbei um seriöse Bewertungen handelt, bleibt an dieser Stelle offen. Fakt ist jedoch, dass Line in Deutschland gerade ein beachtliches Debüt hinlegt. Laut der verantwortlichen PR-Agentur seien die zahlreichen Medienberichte der letzten Zeit für den guten Start verantwortlich. Eine Erwähnung in der ProSieben-Sendung taff befeuerte das Wachstum noch – die beachtlichen Effekte von TV-Nennungen sind bekannt.

Der Spitzenplatz im iOS-App-Ranking sagt noch nichts darüber aus, ob Line den etablierten Anbietern im Social-Networking- und Messaging-Segment wirklich dauerhaft gefährlich werden kann. Er signalisiert aber: Trotz 25 Millionen aktiven deutschen WhatsApp-Anwendern ist die Bereitschaft der Nutzer, neue Dienste auszuprobieren, nicht erl0schen. Im Gegensatz zu WhatsApp, das vollständig auf Pressearbeit verzichtet, setzt Line auf aktive Ansprache der Medien, um sich ins Gespräch zu bringen. Ein Unterfangen, das sofort von Erfolg gekrönt wird.

Sollte sich Line ganz oben im App-Ranking festsetzen können, dann würde dies den hiesigen Markt des mobilen Social Networks gehörig durcheinanderwirbeln. /mw