Thema: WhatsApp

 

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Wegweisender Schritt:
Was die neue WhatsApp-Verschlüsselung bedeutet

Die gestern verkündete Einführung einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei WhatsApp ist ein Meilenstein. Der unerwartete Vorstoß hat einige wichtige Implikationen.

Es ist eine große Überraschung: WhatsApp liefert in seiner neuesten Android-Version eine eingebaute, ab Werk aktivierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit. Der zu Facebook gehörende Chat-Dienst nutzt dazu die Open-Source-Technologie von Open Whisper Systems. Laut Golem gilt diese als “besonders sicher”. In letzter Zeit gab es zwar einen gewissen Trend hin zu Messaging-Apps für Smartphones, bei denen durch die Integration einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur Absender und Empfänger auf eine Nachricht Zugriff haben – nicht Dienstebetreiber oder Dritte. Allerdings weigerten sich die viele hundert Millionen Anwender bei sich versammelnden Marktführer in dem Bereich bisher, entsprechende Features zu aktivieren. Umso bemerkenswerter ist, dass der mit über 600 Millionen aktiven Usern weltweit erfolgreichste Messenger, WhatsApp, nun einen derartigen Schritt wagt.

Im Folgenden beleuchten wir einige der Implikationen und Facetten des Vorstoßes:

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Massenphänomen Smartphone-Messaging:
In der Kontaktliste fehlen Unternehmen – aber nicht mehr lange

Chat-Apps wie Path Talk und Kik sowie asiatische Anbieter haben erkannt, dass sich das “WhatsApp”-Prinzip auch für den Dialog zwischen Konsumenten und Unternehmen beziehungsweise Händlern einsetzen lässt. Die Vorteile für Nutzer sind groß, das Potenzial für Marketing und besseren Kundenservice ist riesig.

Ende September veröffentlichte das Unternehmen hinter dem weitgehend gescheiterten mobilen sozialen Netzwerk Path eine neue App. Es war eine Überraschung. Nicht nur, weil das Startup aus San Francisco in seiner schieren Unsterblichkeit damit den angeblich über sieben Leben verfügenden Katzen Konkurrenz macht, sondern auch, weil das neue Produkt – eine Messaging-App namens Path Talk – auf einer ziemlich bestechenden Idee basiert:

Mit ihr kann man Geschäfte und Restaurants per Chatnachricht kontaktieren und zum Beispiel nach Preisen oder Öffnungszeiten fragen oder einen Tisch reservieren. Path nennt dies “Place Messaging” und verspricht eine Antwort in etwa fünf Minuten. Das Benutzererlebnis ähnelt dabei dem, das User von klassischen Chatservices wie WhatsApp oder Facebook Messenger her kennen. Nur dass sie nicht Freunde oder Bekannte kontaktieren, sondern Gewerbetreibende.  » weiterlesen

Umstrittene Lesebestätigung bei WhatsApp:
Ein blauer Haken ärgert das Ego

WhatsApp-Nutzer erfahren dank einer neuen Funktion sofort, wenn ihre Nachrichten gelesen wurden. Das Vorgehen sorgt für Kritik, bietet aber eigentlich eine gute Gelegenheit, sich mit der eigenen Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Denn im Raum steht die Furcht, durch Nicht-Beachtung verletzt zu werden.

WhatsApp“Nobody is perfect” dürfte eines der zutreffendsten Sprichwörter aller Zeiten sein. Wir Menschen besitzen allerlei Persönlichkeitszüge und Charaktereigenschaften, die nicht ganz zu unserem Wunsch-Selbstbild von konsistenten, rationalen, immer bewusst in unserem besten Interesse handelnden Wesen passen. Moderne Technologie hält uns verstärkt den Spiegel vor und zwingt uns dazu, sich mit diesen Schwächen – die oft als Teil der Kultur von Generation zu Generation weitergegeben werden – auseinanderzusetzen.

Ein Paradebeispiel hierfür liefert ein kleiner blauer Haken, der unter WhatsApp-Usern gerade für Aufruhr sorgt. Wie im Prinzip jedes deutschsprachige Nachrichtenangebot am Donnerstag berichtete, zeigt WhatsApp Nutzern ab sofort mit besagtem Häkchen an, wenn ihre Mitteilung vom Empfänger gelesen wurde. Der Dienst folgt damit dem Gros der Chat-Apps, die entsprechende Funktionalität schon länger mitbringen. Laut einschlägiger Medienberichte reagieren viele WhatsApp-Nutzer in sozialen Medien mit Kritik und Protest – gar vom “Beziehungskiller WhatsApp” ist die Rede. Derartige Momentaufnahmen, bei denen ein paar sorgsam ausgesuchte Tweets ein allgemeines Meinungsbild illustrieren sollen, sind freilich nicht repräsentativ. Dennoch darf man angesichts der Intensität der Berichterstattung und der Vielzahl der herausgepickten negativen Einzelkommentare davon ausgehen, dass tatsächlich viele Nutzer Probleme mit der neuen Funktion haben.

Bei genauerer Betrachtung allerdings erscheinen die Situation und der Aufruhr über die Lesebestätigungen sehr bizarr.

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Facebooks Rezept für gelungene Akquisitionen:
Den Gründern weiter das geben, was Gründer wollen

Facebook könnte ein Kunststück vollbringen: die Übernahme erfolgreicher Startups wie Instagram, WhatsApp und Oculus VR, ohne dass diese und ihre Gründer anschließend von der Mutterorganisation komplett vereinnahmt, dominiert und “erdrückt” werden.

Instagram-Gründer Syström (links) im Gespräch it Kara Swisher

Im Kampf um die Vorherrschaft in der globalen Internetwirtschaft sind Zukäufe eines der wichtigsten Mittel für die Giganten des Onlinegeschäfts. Was Akquisitionen vielversprechender Startups angeht, bewies vor allem Facebook in jüngster Zeit ein sehr gutes Händchen. Mit Instagram, WhatsApp und Oculus VR hat das soziale Netzwerk in den vergangen zwei Jahren drei Firmen übernommen, die als große Hoffnungsträger in ihren Segmenten gelten. Firmen, die zum Zeitpunkt der Deals jeweils über gute Voraussetzungen verfügten, um als unabhängige Unternehmen eigenständig zu wachsen. Sowohl Jan Koum, Gründer von WhatsApp, als auch Palmer Luckey, Gründer von Oculus VR, sprachen sich kurz vor ihren jeweiligen Einigungen mit Facebook explizit gegen Exits aus. Und doch gelang es Facebook-Chef Mark Zuckerberg, die enorme Chancen vor sich sehenden Entrepreneure zur Aufgabe ihrer Unabhängigkeit zu bewegen.  » weiterlesen

Experimente von BBC und SRF:
Medienanbieter verwandeln WhatsApp in einen Quasi-RSS-Reader

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und andere testen die Eignung von WhatsApp als Distributionskanal für Nachrichten. Damit greifen sie den Grundgedanken des von der Masse der User verschmähten RSS-Formats auf.

RSS ist ein unglaublich tolles Format, um Online-Inhalte in einer hocheffizienten Form zu abonnieren. Doch obwohl es mindestens ein paar Millionen Nutzer mit besonderen Informationsbedürfnissen gibt, die seit jeher die Vorteile des Konsums von RSS-Feeds schätzen, hat sich das Format bei Endanwendern nie auf breiter Front durchsetzen können. Diese Tatsache bewog im vergangenen Jahr schließlich Google dazu, seinen legendären RSS-Reader abzuschalten.

Die Möglichkeiten für User, die von nahezu sämtlichen Nachrichtenportalen und Blogs bereitgestellten RSS-Feeds zu abonnieren, waren damit zwar nicht verschwunden – im Gegenteil führte das Ende des Google Reader dazu, dass diverse andere ähnliche Tools ihre Chance sahen, eine Lücke zu füllen. Doch wirklich von der Stelle bewegt hat sich das Format auch nicht. Unterdessen gehen immer mehr Sites dazu über, ihre vormals in voller Länge ausgelieferten RSS-Feeds zu kürzen» weiterlesen

Linkwertig:
Whatsapp, Apps, Twitch, Varian

Twitch
Statt Google hat sich nun Amazon Twitch für etwa eine Milliarde Dollar einverleibt:

» Amazon.com to Acquire Twitch

 

Whatsapp
Whatsapp freut sich über 600 Millionen monatlich aktive Nutzer.

In Deutschland hatte Whatsapp nach Angaben des Unternehmensgründers nach früheren Angaben 31 Millionen Nutzer.

» Whatsapp hat 600 Millionen Nutzer

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Linkwertig:
HBO, WhatsApp, Amazon, PC

Silicon Valley
HBO hat endlich die Serie ‘Silicon Valley’ gestartet.

Es geht um Nerds, eine Geschäftsidee und jede Menge skurriler Situationen.

» So authentisch, dass es keine Scherze braucht

 

Chatneutralität
E-Plus offeriert einen Prepaid-Tarif mit unlimitiertem WhatsApp.

Daher muss auch kein Guthaben auf der Karte sein, um die Messaging-App zu verwenden.

» E-Plus bringt WhatsApp-Tarif für Vielschreiber

 

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Nest, WhatsApp, Oculus VR:
Öffentliche Versprechen von Startup-Machern sind nichts wert

Im Vorfeld der Akquisitionen von Nest, WhatsApp und Oculus VR distanzierten sich die Gründer jeweils von möglichen Exits oder schlossen diese regelrecht aus. Wir lernen wieder einmal: Man sollte Internet-Entrepreneure nicht zu sehr beim Wort nehmen.

WhatsApp-Gründer Jan Koum

Es sind gerade mal drei Monate des Jahres vorbei und bereits jetzt kann die Internetwirtschaft mit drei besonders schlagzeilenträchtigen Mega-Akquisitionen aufwarten: Der Kauf von Nest durch Google (Wert 3,2 Milliarden Dollar), die Übernahme von WhatsApp durch Facebook (Wert 16 bis 19 Milliarden Dollar) sowie zuletzt die Akquisition von Oculus VR, das künftig ebenfalls zu Facebook gehört (Wert 2 Milliarden Dollar).

Gemeinsamkeiten finden sich bei diesen Deals einige, von den finanziellen Dimensionen über ihre extrem langfristigen strategischen Zeithorizonte bis zu dem wiederkehrenden Muster der Einverleibung aufstrebender Technologieanbieter durch die zwei führenden Webgiganten. Doch noch in einem anderen pikanten Aspekt lässt sich eine Parallele ziehen: Die Gründer aller drei aufgekauften Firmen hatten sich im Vorfeld in einer Form zu ihrer Zukunft geäußert, die Akquisitionen eigentlich ausschloss. » weiterlesen

Überraschung:
WhatsApp wird in Deutschland zum Mobilfunkanbieter

Das kommt unerwartet: WhatsApp wird erstmalig als Mobilfunkanbieter auftreten – und zwar in Deutschland. Möglich wird dies dank einer Partnerschaft mit E-Plus.

WhatsAppMan muss es WhatsApp lassen: Der Dienst zieht gerade alle Register, um nach der Übernahme durch Facebook weiterhin die Schlagzeilen zu dominieren. Aufregender als die gestrige Ankündigung, bald auch VoIP-Funktionalität zu implementieren – etwas, das nahezu alle Konkurrenten schon lange bieten – ist eine Meldung zur Kooperation mit dem deutschen Mobilfunkanbieter E-Plus. Die Nummer drei unter den deutschen Providern gab diese Partnerschaft am Montag in einer etwas unkonkreten Pressemeldung bekannt. Im ersten Moment las sich das, als gehe es um eine triviale Einbettung von WhatsApp in E-Plus-Tarife sowie eine eventuelle Befreiung der App vom Datenlimit. Doch der in der Mitteilung enthaltene Begriff “Mobile Virtual Network Operator” (MVNO) störte ein wenig. Kurze Zeit später brachten das Wall Street Journal und Horizon.net etwas Licht ins Dunkel: Die Vereinbarung zwischen E-Plus und WhatsApp zielt auf die baldige Lancierung einer eigenständigen Mobilfunkmarke unter dem “WhatsApps”-Label ab. » weiterlesen

Chat-Apps mit höheren Sicherheitsstandards:
Threema und Telegram erobern weltweit die Downloadcharts

Die höheren Sicherheitsstandards folgenden Chat-Apps Threema und Telegram profitieren von der Aufregung über Facebooks WhatsApp-Übernahme: Beide konnten in vielen Dutzend Ländern die Spitzenplätze der iOS- und Android-Downloadcharts erobern.

Threema & TelegramWie zu erwarten war, profitieren WhatsApp-Alternativen von gestiegener Beachtung im Zuge der Milliardenübernahme durch Facebook. Zwei Anbieter stechen besonders hervor – und erfreulicherweise ist einer davon genau der, den ich seit einigen Monaten in meinem eigenen privaten Umfeld zu etablieren versuche: Threema. Der Schweizer Chat-Service bietet mit End-to-End-Verschlüsselung etwas, das WhatsApp sowie alle anderen einschlägig bekannten Rivalen (Line, Kik, WeChat etc.) fehlt. Das Feature erschwert das Auslesen von Nachrichten durch Unbefugte.  » weiterlesen