Minister Faymann:
In der Sonne der Bahn-PR
Seit über einem Jahr plaudert der österreichische Verkehrsminister und SPÖ-Vorsitzende in einer PR-Serie auch über private Kleinigkeiten – auf Kosten der Steuerzahler, ätzen nun viele Medien.
Kaum zum Parteivorsitzenden der österreichischen Sozialdemokraten gewählt, bläst Verkehrsminister Werner Faymann schon eine kühle Brise von Seiten der Medien entgegen. Dabei segelte er noch kürzlich unter dem günstigen Rückenwind der Kronen-Zeitung an die Spitze der Partei und löste den regierenden Bundeskanzler als Parteivorsitzenden ab.Erste Wolken am Horizont zogen auf, als Faymann mit einem Brief an die Krone die neue Parteilinie der SPÖ in der Europapolitik verkündete. Sogar viele Parteimitglieder erfuhren vom 180-Grad-Schwenk der SPÖ, die plötzlich für statt gegen Volksabstimmungen bei EU-Verträgen war, zuerst aus der Krone. Peinliche Anbiederung an den Boulevard warfen entrüstete Parteimitglieder und entsetzte Journalisten der neuen SPÖ-Führung vor. Und plötzlich fällt kritischen Edelfedern der nächste Skandal ein:












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